Kinder kriegen:

Der dritte Monat als Mama. Worüber ich manchmal so nachdenke…

Dritter Monat als Mama OhhhMhhh

So, jetzt haben wir’s im Griff. Oh, doch nicht. Na ja: grob.

Lustig wie man am Anfang bei jedem Ton von ihr gleich aufgesprungen ist.

Schön, dass sie sich jetzt nicht mehr ganz so zerbrechlich anfühlt, ihren Kopf schon fast alleine halten kann.

Noch einen Meter und sie ist so groß wie Sylvie Meis.

Ich glaub, wir bekommen das hin, dass sie in ihrem ersten Winter nicht erfriert. Oder ist das jetzt zu warm?

Herrlich, so rumschlunzen im Pyjama mit ihr an einem Wochentag.

Ob sie wohl manchmal denkt: „Boah ist das langweilig hier! Immer dieses Gechille, dann der Holzbogen, dann das Geschiebe, dann das Tutzitutzidu, diese vielen Kaffee-Dates, was macht die denn da schon wieder an ihrem Computer und was machen die anderen ohne uns beim PEKIP?“

Fördere ich mein Kind genug oder überfordern andere ihr’s einfach nur?

Ich geb’ mein Bestes, aber ich muss nicht die Beste sein. Los, komm, sag’s noch mal: Ich geb’ mein Bestes, aber ich muss nicht die Beste sein.

„Sei dir selbst auch eine Mutter“ hat die Yogalehrerin im Rückbildungskurs gesagt und gemeint, dass man sich selbst genau so liebevoll umsorgen sollte wie sein Baby. Statt sich unter Druck zu setzen, zum Beispiel mit dem Knackpo-Comeback.

Wie sie lacht und erzählt!

Schon die dritte Freundin, die fragt: „Na, haste ihn schon, den Drei-Monats-Depri? Wenn man denkt: DAS ist jetzt mein Leben?“

Schübe sind Arschlöcher.

Nächstes Mal greif ich noch schnell nach dem Handyladekabel, der Limo und Schokolade, bevor ich mich mit ihr auf der Brust auf die Couch setze. Und da drei Stunden bleibe. Weil’s ihr so gerade am besten geht. Egal, ob ich auf’s Klo muss oder halb verdurste. Wir nennen es das Schubgefängnis.

Ich habe nur einen Wunsch, dass sie glücklich wird. Egal wie Glück für sie aussieht.

Ist das ein Mist, so richtig krank sein mit Kind. Aber: bekommt man auch hin. Auch wenn man am liebsten selbst nach Mama rufen würde.

Och komm schon, ist doch gar nichts los, hör auf zu knötern, bitte, ach komm schon.

Ab wann tun Babies Dinge noch mal bewusst?

Fühlt sich an, als würden die Hormone ihre Sachen packen und abreisen. Shit, wie wird das denn ohne die?  Oder braucht man die jetzt gar nicht mehr?

Ich bin ich geblieben. Hatten die anderen doch nicht recht, mit von wegen man würde sich total verändern. Ich liebe, was ich vorher geliebt habe immer noch (meinen Job, gute Gespräche (auch mal ohne Kinderthemen), meine Freundinnen, Zeit für mich). Es ist nur einfach noch eine große Liebe dazu gekommen.

Trägt Monat drei die Überschrift „Back to reality“? Das ging aber schnell.

Bleibt das jetzt für immer, das Gefühl niemals fertig zu werden mit dem was man sich vorgenommen hat?

Lustiges Gefühl: ohne sie unterwegs sein, Mütter trotzdem solidarisch anlächeln und die so „Häh? Was hat die denn?“.

Der neue Luxus: ein paar Stunden am Stück ungestört arbeiten können. In der Woche. Tagsüber. Wie andere auch. Mit Mittagspause. So wie früher. Wow. Und sich dann voller Vorfreude auf sie stürzen. Knüller!

Ich glaub, ich taufe meinen liebsten Schiebeweg die Mama-Autobahn. Ist ja irre, wie viele Mütter da unterwegs sind.

Ein Geschwisterchen für sie wäre schon schön. Aber das Gefühl, seinen Körper gerade Stück für Stück wieder zu bekommen ist auch ganz schön. Vielleicht in zwei Jahren? Hat man bis dahin verklärt, wie das war mit der Geburt und denkt dann, wenn man drin steckt: „Ach Scheiße, ja so war das! Wie konnte ich dem Scheiß nur noch mal zustimmen? Scheiße!!!“ oder rockt man das so gut wie beim ersten Mal?

Ob ich irgendwann mal Oma werde? Wie toll das sein muss, zu sehen wie sie sich glücklich verliebt und selbst Mama wird.

Gott ist sie süß! Guck mal, was sie schon alles kann!

In Wahrheit kennt doch niemand die Lösung, oder? Eltern sein fühlt sich an wie ein großes Testverfahren. Mal funktioniert dies, dann das und plötzlich wieder dies. Oder doch das?

Ach guck, Aldi-Windeln tun’s auch.

 

Und über was denkt ihr so nach?

[herz steffi mitte]

73 Comments

  1. Antworten White Dream 4. November 2014 um 07:45 Uhr

    Guten Morgen liebe Steffi,
    ja, die Sache mit dem Glück – die ist es einfach. Wir feiern heute schon den 1. Geburtstag unserer Tochter und das Glücklichsein stand und steht bei uns immer an erster Stelle! Das Lachen unserer Tochter ist UNBEZAHLBAR!
    Liebste Grüße
    White Dream

  2. Antworten Vivi 4. November 2014 um 08:38 Uhr

    Wunderbar, ich glaube, besser kann man die ganz normalen Mama-Gedanken nicht zusammenfassen. Ich habe mich übrigens zum zweiten Mal in das Abenteuer gestürzt (nach 5 Jahren!) und so langsam, kurz vor Schluss, kommen die Erinnerungen lebhaft zurück (warum sind die Füße so weit weg und warum muss ich nachts so oft aufs Klo?!) und ich frage mich: den ganzen Geburtskram und alles machst du jetzt wirklich freiwillig zum zweiten Mal…? 😉 Alles Liebe für euch!

  3. Antworten Carla 4. November 2014 um 08:43 Uhr

    Wunderbar!
    Nach drei Monaten ist man wirklich angekommen. Da ging es uns auch total gut. Geniess die Zeit… wie auch jede andere die kommt.
    Und ja, beim 2. denkt man am Ende, wie blöd kann man eigentlich sein… und ist dann ein paar Stunden später genauso glücklich… und wenn Nummer 1 und Nummer 2 sich das erste Mal sehen, dann platz man einfach vor Glück…. peng 🙂
    Alles Liebe
    Carla

  4. Antworten Franzi 4. November 2014 um 08:43 Uhr

    Klingt gut – und so schön normal..
    Wir haben noch drei Monate bis das Küken schlüpft (ist ja noch eeeewig hin..), und ganz ehrlich – ich bin immer noch nicht von dem Projekt überzeugt.
    Wir ham doch jetzt schon ein Top-Leben, das kann doch nur schlechter werden! Was man mit Baby auf einmal alles niiiie mehr machen kann… seufz.

    Ich drück mir (und ihr) ganz fest die Daumen für den Hormonflash, wenn sie erstmal geboren ist. Dann seh ich das bestimmt ganz anders. Hoffentlich.
    Ommmmmm…

    • Antworten Steffi 4. November 2014 um 09:25 Uhr

      @Franzi: Liebe Franzi, die Gedanken kennt glaub ich jeder, aber glaub mir, bitte, bitte glaub mir: Du kannst dein altes Leben behalten. Wirklich! Lass dir keinen Quatsch einreden vonwegen dein altes Leben sei weg. Das ist noch da und du kannst dir jederzeit was daraus nehmen. Es muss nur organisiert werden. Am Anfang denkt man vielleicht – wie soll denn das gehen? Aber es geht! Vertrau mir! Es geht ganz, ganz wunderbar. Und dann, liebe Franzi, dann freuste dich wie bekloppt nach Hause zum Wurm zu kommen. Ist auch versprochen. Da kannste dich noch so wehren, das wird so! 😉 Auf die blöden Hormone kann man sich auf Dauer nicht verlassen. Das muss man selbst in die Hand nehmen. Aber wart ab, das wird der Knüller! Und wenn’s mal nicht der Knüller ist, dann sagste das und ihr drei findet ne Lösung, wie es wieder ein Knüller wird. Haben wir auch schon gemacht. Das wird alles! Das wird ein Knüller! Herzliche Grüße, Steffi

  5. Antworten Lisa 4. November 2014 um 09:05 Uhr

    Äh, Steffi, tschuldigung? Jetzt wein ich kurz. Im Büro. Da haste mich jetzt erwischt.

    • Antworten Steffi 4. November 2014 um 09:20 Uhr

      @Lisa: Och Lisa, oh nein, wie kommt’s? Erzähl! Drück dich! Steffi

      • Lisa 4. November 2014 um 11:41 Uhr

        Weil ich mich grade frage, ob ich mich diesen Themen ein drittes Mal stellen möchte. Weil es ist so wunderschön, aber so nicht passend zur Zeit, weil ich muss doch Geld verdienen… Und ich habe doch schon zwei… Und weil es so schön ist zu lesen, dass du bei dir bleibst, weil du es schon vorher warst. Und ich grade überall bin, nur nicht bei mir. Do what YOU Love… Puh…
        Und übrigens: Netto Windeln gehen auch! Die Feuchttücher allerdings tatsächlich nicht!

      • Steffi 5. November 2014 um 15:44 Uhr

        @Lisa: Du weißt doch, was mein Mann immer fragt, oder? “Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück”. Das wird schon. Du kommst schon wieder zu dir und dann ist eh alles wieder klar! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  6. Antworten Juliane 4. November 2014 um 09:14 Uhr

    Wie schön du das wieder geschrieben hast! Die erste “Fragerunde” war schon so schön… Ich freue mich drauf! Im März schaue ich mir deine ersten Fragen nochmal an und im Juni diese hier. ♥
    Herzlichst Juliane

  7. Antworten Anna 4. November 2014 um 09:17 Uhr

    Hast du wunderbar geschrieben – da haben Mütter tatsächlich so ziemlich die selben Gedanken! Wahnsinn! Drück dich, Anna

  8. Antworten schwiegermutterinklusive 4. November 2014 um 09:30 Uhr

    Ziemlich gut getroffen….und so als kleinen Ausblick – es wird nicht viel anders. Immer eine neue Phase, eine neue Frage, immer machen die anderen alles anders (besser?)…es bleibt spannend und verwirrend. Und über allem steht immer, hoffentlich werden die Kinder mal glücklich..Lg, Anne

  9. Antworten Nicole 4. November 2014 um 09:36 Uhr

    Liebe Steffi,
    mir kommen die Tränen – das liegt bestimmt an den Hormonen. Du hast das so schön geschrieben. Wir wagen uns auch gerade das 2. mal 😉 und irgendwie ist alles anders – aber dennoch schön. Wir müssen noch etwas warten, bis das Würmchen schlüpft und dann geht die Party los…ich freu mich schon!
    Liebe Grüße
    Nicole

  10. Antworten isabell 4. November 2014 um 09:36 Uhr

    toll geschrieben! aber trotzdem muss ich sagen das das leben vor den Kindern ein anderes war…ich habe mittlerweile 3 Kinder (8, 5+5 Jahre) und es ist nichts wie davor…es ist eben anders. man trägt die Verantwortung nicht mehr nur für sich selbst sondern auch für die Kinder. ausschlafen ist bis max. 8:00 schlafen (nur Wochenende), abends spontan verabreden ist auch nicht so einfach da die meisten anderen freunde auch Kinder haben…mal den ganzen Sonntag auf dem Sofa herum gammeln geht nur wenn die Kinder nicht da sind. trotzdem gibt es sehr sehr sehr viele dinge die man ohne Kinder niemals erleben darf 🙂
    liebe grüsse

  11. Antworten Simone 4. November 2014 um 09:49 Uhr

    Gutn Morgen liebe Steffi,
    ich freue mich immer über Deine ehrlichen Gedanken, umso mehr da wir Euch quasi auf den Fersen sind – nur mit ein paar Tagen Unterschied. Wir haben letzte Woche die ersten drei Monate abgeschlossen 😉
    Mir geht es ähnlich – witzig, dass man sein Gedankenkarussel nicht ausschalten kann.
    Die erste Erkältung letzte Woche – wie gerne hätte ich mich ins Bett verkrochen und mal ordentlich durchgeschlafen wie früher. So hat mein dicker Kopf versucht, erst ein kränkelndes Kind zu bespaßen und dann mit einem wieder
    quietschfidelem Kind Schritt zu halten.
    Ich frag mich die ganze Zeit, ob das ständige Organisieren jemals wieder aufhört (stillen – check, Windel-check, alles Geraffel beisammen – check, Kind ausgehfein – jawoll!, Mama ausgehfein – Moment, jetzt ja!).
    Liebe Grüsse in den Norden,
    Simone

    • Antworten Steffi 4. November 2014 um 10:03 Uhr

      @Simone: Oh wie schön, dass ihr uns auf den Fersen seid! 🙂 Ob das Organisieren aufhört? Hmh, ich glaub nicht. Aber ich glaub, man wird lässiger und noch erfinderischer, oder? Dann hat man eben was vergessen, dann überlegt man sich halt nen Trick, wie das nicht auffällt. Das Gefühl mag ich eh, dass man nicht mehr wie am Anfang Angst hat, man könnte ganz schlimm was falsch machen, oder? Ich bin jetzt noch entspannter und denk immer, ach, das wird schon irgendwie und muss dann eher sehr laut lachen, wenn ich die Wickeltasche vergessen hab und es ordentlich kracht in der Hose! 🙂 Und oh ja, das mit dem schlafen wollen wie früher kenn ich wenn man krank ist. Gott sei Dank hat mein Mann Ruby einfach eingepackt und mit ins Büro genommen, weil ich wirklich nicht mehr konnte. Ging auch und er war sehr stolz. So hat doch jeder großer Mist immer auch was Gutes, gell? 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  12. Antworten Tina 4. November 2014 um 09:51 Uhr

    Das hast Du ganz toll geschrieben. Ende des Monats wird unsere älteste bezaubernde Tochter (die jetzt 3 Geschwister hat) 26 und die Gefühle sind genau so gewesen und ich kann mich – besonders weil es das erste Mal war – noch sehr gut daran erinnern. Liebe Grüsse. Tina

  13. Antworten Rebecca 4. November 2014 um 09:57 Uhr

    Haha, schon zwei Jahre her das ganze, und ich habe gerade eben erst gemerkt, dass es die Windeln von Aldi auch tun! Mist!

  14. Antworten Katrin 4. November 2014 um 09:59 Uhr

    Ein zauberhafter Einblick. Mir ging es auch so, dass nach 3 Monaten langsam die Realität und die echte Welt wieder da war. Das war schon merkwürdig, aber auch ein wenig schön 🙂

    Liebste Grüße
    Katrin

  15. Antworten Jessi 4. November 2014 um 10:05 Uhr

    Ach herrje, wir Hormonkühe!
    Ich sitze gerade stillend auf der Couch, lese, lache und heule. Das Terrorküken lässt ab, guckt hoch und lächelt-heul ich wieder.
    Liebe Steffi, du hast all meine Gedanken in Worte gefasst. Wahnsinn!!!! DU bist der Knüller 😉 ich bin Fan!
    Ein Herz geht raus an alle Muttis und Küken. Ist das alles nicht schöööön…

  16. Antworten Ina 4. November 2014 um 10:23 Uhr

    Auch ohne Kind im Anmarsch kann ich nur sagen, dass es wirklich Spaß macht, deine Texte zu lesen. Und das bestätigt nur, was du schon beschrieben hast: Man kann auch mit Kind noch sein altes Leben fortführen und klar drehen sich viele Dinge um das Baby (was die Nicht-Muttis wie unsereins vielleicht manchmal nervt), aber umso schöner ist es zu lesen und zu sehen, dass es nach wie vor ein ziemlich entspanntes und gutes Leben sein kann. So wie man es sich heute nun mal wünscht! Toll, dass du so weitermachst und nach wie vor die Bloggerin bist, bei der man die Texte immer mit einem Schmunzeln liest! Und deine Erfahrungen mit Ruby machen sogar Lust, selber einmal so eine kleine Discoqueen vor sich her zu schieben 🙂

  17. Antworten Pepper 4. November 2014 um 10:24 Uhr

    Das mit dem Geschwisterchen beschäftigt mich auch sehr. Geschwister find ich wichtig, aber sie sollten vom Alter her nicht zu weit auseinander liegen. Aber will ich wenn’s blöd läuft zwei Wickelkinder haben? Was, wenn es Zwillinge werden? Jetzt gerade habe ich meine 6 Monate alte Tochter auf dem Arm, weil sie anders nicht mehr einschlafen wollte. Wie würde ich das machen, wenn ich noch ein Kindergartenkind hätte? Ich kann’s mir einfach nicht vorstellen, dass ich das hinbekomme ohne total gestresst und genervt zu sein. Vielleicht ist das auch eine Schutzfunktion meines Körpers, der erstmal wieder ganz in Ruhe normal werden will. Und irgendwann kommt dann wieder das “Och, so ein süßes kleines Baby wär doch nochmal ganz schön”-Gefühl. Jetzt im Moment fallen mir aber 1000 Gründe ein, warum Einzelkind zu sein vielleicht doch nicht so schlimm ist…

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:48 Uhr

      @Pepper: Von dem “Och, so ein süßes kleines Baby wär doch nochmal ganz schön”-Gefühl haben schon ganz viele Freundinnen berichtet und zack waren sie schwanger! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  18. Antworten Laura 4. November 2014 um 10:31 Uhr

    Wundervoll geschrieben und mit so vielen Sachen (so ziemlich allem) kann ich mich total gut identifizieren. Ab und zu schießt mit der irre Gedanke durch den Kopf, was mach ich nur, wenn sie mal groß ist und Mama abgeschrieben? Gruselige Vorstellung irgendwie.
    Und ich finde es toll, dass auch andere Mütter die Zeit ohne Baby mal schätzen. Geht mir nämlich ganz genauso und die Freude sie dann wieder zu haben, ist mega.
    Ich wünsche dir einen tollen vierten Monat als Mama und bin schon ganz gespannt, was dich da so beschäftigt. 🙂
    Ganz liebe Grüße Laura

    • Antworten Steffi 4. November 2014 um 13:16 Uhr

      @Laura: Ich glaub nicht, dass wir jemals ganz abgeschrieben sind. Ruft man nicht doch irgendwie immer nach Mama, wenn’s dicke kommt? Oder wenn man einfach mal ne große Ladung Liebe und Unterstützung braucht? Ich kann mich da an viele Anrufe bei meiner Mama erinnern. Und jetzt ist sie auch gerade da. Einfach so, einfach ein bisschen Enkelkind und Tochter genießen. Ich kann arbeiten, sie kocht was Leckeres – ein Traum! Und so machen wir es später auch einfach mit unseren Gören! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

      • Laura 5. November 2014 um 08:35 Uhr

        Liebe Steffi,
        das ist wohl mit einer der größten Wünsche, die ich habe. So eine Mutter-Tochter-Beziehung, wie ich mit meiner Mama habe.
        Weil Muttis eben einfach die Besten sind. 🙂
        Sei ganz lieb gegrüßt
        Laura

  19. Antworten Anna 4. November 2014 um 10:37 Uhr

    Liebe Steffi,
    Was für schöne Worte! Als mein Sohn (14 Monat) 3 Monate alt war konnte ich mir nicht vorstellen schnell ein weiteres Kind zu bekommen. Mittlerweile gefällt mir der Gedanke und ich bin mir sicher wenn wir weiter so entspannt bleiben wie mit Theo wird eine Nummer 2 sich einfach den Weg in und durch unser Leben Bahnen

  20. Antworten Ariane 4. November 2014 um 11:07 Uhr

    Arrrgh, genau das frage ich mich auch und bin froh zu lesen, dass es anderen Müttern auch so geht! Meine Hormone sind auch ausgezogen und mit ihnen leider die Haare;-) Und ich sitz auch immer im Bunker fest ohne Schoki, Kaffee oder Tablet. Und eins ist echt ein Phänomen: Auf eine fiese Ätznacht folgt doch immer eine gute…clevere Natur. Wie schön, dass man sich manchmal “altes Leben” wieder ins neue Leben holen kann…das ist quasi altes Leben nur noch besser…
    Alles Gute weiterhin,
    Ariane

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:45 Uhr

      @Ariane: Oh wunderbar! Toll: altes Leben nur noch besser, genau so ist es! Und das mit der Schoki und den Getränken – ich bau jetzt immer vor. Mittlerweile gibt es überall kleine Versorungsecken! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  21. Antworten Joanna Maria 4. November 2014 um 11:46 Uhr

    LOOOOOL!! Jeep Eltern sein ist ein großes “Testverfahren”.. und jedes Kind bereitet ein anderes.. was bei dem einen fabelhaft funktioniert tut es beim nächsten nicht mehr…. Übrigens die Babylove Windeln von DM (leider hat sie Budni nicht mehr) sind echt klasse… kehre immer wieder zu ihnen zurück… in Intervallen schon seit 16 Jahren… 😉
    Alles Liebe und weiterhin viel Spaß
    Joanna MAria

  22. Antworten Nadine 4. November 2014 um 14:55 Uhr

    Liege neben dem mittagschlafenden Zwerg eins mit tretender Prinzessin im Bauch im Bett und verdrücke mit euch Muttis hormongeladene Rührungstraenen. Kann nicht mehr abwarten, bis endlich Januar ist!
    Sehr schön geschrieben. Alles Gute euch!

  23. Antworten Katharina Wroblewski 4. November 2014 um 15:39 Uhr

    Liebe Steffi,
    was für ein toller Artikel! Hat irre Spaß gemacht, ihn zu lesen. Irgendwie beruhigend zu sehen, dass sich da noch ein Mensch so viele Gedanken macht und wahrscheinlich auch so ähnliche, wie ich es mir auch bald machen werde 🙂
    Ich bin im Schwangerschaftsendspurt und bin ganz gespannt, wie das alles so wird.
    Wenn da nur dieser heiden Bammel wegen der Geburt wäre! Habe so beruhigende und so doofe Geschichten gehört. Kennst du diese Frauen, die dir von ganz schlimmen Schwangerschaftserlebnissen erzählen, nur um ein eigenes Trauma zu überwinden und dabei gar nicht verstehen, dass sie da gerade jemanden was Blödes erzählen.
    Naja, das wird schon.
    Dir noch eine gute Zeit und immer mehr Gelassenheit!

    Liebste Grüße von
    Kaddi

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:35 Uhr

      @Katharina Wroblewski: Liebste Kaddi, Bammel haben ist gaaaaaaaaaaaaanz normal. Haben alle. Und die, die es nicht zugeben – ach, die kannste eh vergessen! Du weißt ja, ich möchte keine dieser pass-mal-auf-ich-erzähl-dir-jetzt-mal-wies-läuft-Muddis sein, aber ich würd dir das gern raten, wenn ich darf: den Frauen, die mit ihren Traumageschichten um die Ecke zu kommen ganz schnell zu sagen, dass du das bitte nicht hören möchtest. Das dir das nicht gut tut. Und falls sie einfach weiterreden – geh! Jetzt ist die Zeit herrlich egoistisch zu sein. Du hast ein großes Abenteuer vor dir, die Geburt. Dafür braucht man Kraft und die bekommt man nicht, wenn man Dinge tut oder sich anhört, die einem nicht gut tun. Also: weg damit! Umgib dich mit Schönem! Und zum Thema Geburt: Du wirst das ganz toll machen, versprochen! Wir Frauen sind der Knüller! Dein Körper weiß genau, was zu tun ist und wird dir den Weg zeigen. Und du bist umgeben von tollen Frauen, Hebammen, die das seit Jahren machen und wunderbare Tricks kennen, um dir zu helfen. Und du bist doch so neugierig wie ich, ich könnt schwören, dass du es genau wie ich alles auch sehr spannend finden wirst. Und sollte irgendwas doof werden, dann wuppst du das auch. Du hast nämlich Superkräfte, das wirst du spätestens dann merken und vor Stolz auf dich selbst sehr glücklich sein. Du schaffst das, vertrau mir!! Und jetzt: mach was Schönes! Ich denk an dich und schick dir ganz viel positive Energie und Kraft! Alles Liebe, Steffi

  24. Antworten Monique 4. November 2014 um 16:31 Uhr

    Hallo Steffi,
    schön das Du nun angekommen bist :). Ob und wie sich das Leben ändert kommt wohl auch auf den Job vorher an.
    Am meisten vermisse ich diese selbstverständliche sorglose Gelassenheit, die ist mit dem ersten Atemzug der Tochter stiften gegangen. Dieses Wort SORGEN hat einfach ganz andere Dimensionen bekommen als früher. Ich habe mir füher auch nie Gedanken um die Qualität meiner Nahrungsmittel gemacht und nun backe ich sogar mein Brot selbst.
    Man wächst zum Glück rein und beim 2. ist wieder alles ganz neu und ganz anders.
    liebe Grüße
    Monique

    Wichtig ist und war immer, sich seine Freiräume zu erhalten. So habe ich nun 2 sehr aufgeweckte selbstständige Kinder die ich nicht dauern bespassen muss, sondern die sich mit 8 und 5 stundenlang mit malen, lesen, puzzeln oder Rollenspielen beschäftigen können während ich auch mal Zeit zum lesen oder basteln habe.

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:10 Uhr

      @Monique: Liebe Monique, ja, das mit den Freiräumen ist mir auch sehr wichtig. Ich bin gespannt, ob ich das hinbekomme, aber ich würde mich freuen, wenn Ruby es auch lieben wird, vor sich hinzuspielen ohne das sie dabei ständig animiert werden muss. Mal sehen, jetzt spielt sie gerade ganz alleine sehr lustig mit ihrem Holzbogen und quatscht den komischen Marienkäfer voll. Haha! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  25. Antworten Anna @ duftundliebe 4. November 2014 um 16:33 Uhr

    Liebe Steffi,
    ganz wunderbar geschrieben, vielen herzlichen Dank! Wieso ich gerade _deine_ Mama-Geschichten so mag? Du wirkst entspannt, ehrlich und so positiv, wie ich kaum jemanden habe umgehen sehen mit dem Thema – und zwar in jeder Phase. Keine Horror oder og. Trauma-Geshichten a la warte erst mal ab, wie schlimm das wird. Was ich bei dir rauslese ist “Glück, Liebe und alles wir gut” Das macht Spaß (und Lust auf auch so eins!). Dank dir dafür!
    Liebe Grüße, Anna

  26. Antworten Caro 4. November 2014 um 16:37 Uhr

    Ach, Steffi, ich liebe es wirklich, wie du diese Gedankengänge, die man halt einfach so hat, in Worte fassen kannst.
    Es klingt nach einem ganz tollen Abenteuer, das du da gerade erleben darfst. Ich wünsche dir bzw. natürlich euch das Allerbeste!
    Liebe Grüße, Caro

  27. Antworten Jutta von siebenVORsieben 4. November 2014 um 16:44 Uhr

    KommentarIch LIEBE deine “Monats-Zusammenfassungen”.
    Sie sind herrlich. So wahr, so schräg und ich fühle mich an “vor-Urzeiten” erinnert
    Leider ja, das Gefühl niemals fertig zu werden bleibt meiner Meinung nach bestehen (vielleicht bin ich aber auch nur unorganisiert ;-))
    Und das mache ich manchmal heute noch: Mütter trotzdem solidarisch anlächeln und die so „Häh? Was hat die denn?“. Eine sagt mal. Mein Gott, glotzt die blöd! Die war aber auch doof, ist klar.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Monate.
    Schöne Grüße und ein großes Dankeschön
    Jutta

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:03 Uhr

      @Jutta von siebenVORsieben: Das freut mich RIESIG, ich liiiebe es nämlich, sie zu schreiben! 🙂 Vielleicht war das aber auch einfach ne doofe Trulla, die du da angelächelt hast. Wie kann man sich denn nicht freuen, wenn jemand einen anlächelt? Egal, solche gibt’s eben auch. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  28. Antworten Carolin 4. November 2014 um 18:08 Uhr

    Toll geschrieben!!!
    Ich finde schon, dass man sich verändert. Klar liebt man das, was man vorher geliebt hat, aber vor allem, wenn die Kinder noch etwas größer sind, merkt man die Veränderung. Jedenfalls habe ich das so empfunden. Meine Kinder haben mich geformt, geprägt, mir einen Spiegel vorgehalten und mich wachsen lassen.
    Nach dem ersten dachte ich übrigens: ach nee, eins reicht (dabei war mein Sohn wirklich pflegeleicht und super süß). Dann kam, keine drei Jahre später das zweite Kind: ein Mädchen, ebenso süß, super pflegeleicht. Während der Geburt – es war meine erste spontane – dachte ich: den Scheiß machst Du NIE WIEDER. 10,5 Monate später kam Kind drei auf die Welt. .-). Man wird gelassener, man weiß, was man kann und schafft. Aber die Faszination für die ersten Schritte und kleinen Erfolge bleibt, das hat mich enorm beruhigt.

    Liebe Grüße,
    Carolin

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 15:01 Uhr

      @Carolin: Klar, ein bisschen verändere ich mich auch. Oder vielleicht ist das Wort sich weiter entwickeln? Keine Ahnung. Es sind aber eher so Kleinigkeiten. Gefühle, die verstärkt werden. Zum Beispiel bin ich unendlich dankbar gesund zu sein und sie aufwachsen sehen zu dürfen. Ich glaub, ich bin noch ein bisschen demütiger dem Leben gegenüber geworden. Ich freu mich noch mehr jeden Tag, dass es uns gut geht. Und das klingt gut, dass du die spontane Geburt auch so gerockt hast, macht Mut! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

  29. Antworten heike 4. November 2014 um 19:45 Uhr

    … da viel mir gleich ein, wie ich Nachmittags auf dem Sofa landete, ohne trinken, essen, oder ähnliches … und meine Klein schlief und schlief in meinen Armen … es war so schön sie bei mir zu haben … doch als die Tür aufging, mein Mann nachhause kam und mich aus der Zweisamkeit holte, war ich doch etwas froh … es war mitlerweile dunkel geworden.
    Das schöne ist, das Glück hört nie auf … es gibt immer was Neues, was einen wärme ums Herz spühlt … und die Liebe wird immer Größer.
    wir machen den zweiten Winter mit und ich habe schon wieder überlegt, ob die Kleine richtig ausgestattet ist … hhhm … das hört wohl auch nicht auf …
    lg heike

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 14:58 Uhr

      @heike: Toll, diese vielen Überraschungen, dieses viele Neue, oder? Ich liebe das! Wenn sie irgendwas Neues kann oder ich mir vorstelle, dass sie irgendwann mal spricht (unvorstellbar) oder sogar läuft (irre). Hach, es ist herrlich! Heimkino sozusagen! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  30. Antworten Sabine 4. November 2014 um 20:22 Uhr

    Seufz…..ich lese so gern bei dir! Und ich mag besonders, wenn du über dein Leben als Mutter schreibst.
    Meine Beiden sind 22 und fast 20 Jahre alt und ich bin froh, dass ich mich für einen knappen Altersunterschied entschieden habe, auch wenn es anfangs super anstrengend war.
    Und weißt du, was das Tolle ist? Alles fühlt sich auch heute noch gut an. Ich liebe meine Mäuse und genieße es, dass sie jetzt erwachsen sind und wir auf anderer Ebene zusammen sind, jetzt umtüdeln sie mich mal, wenn es mir nicht gut geht und ich kann einfach mal abschalten.
    Herrlich ;0)
    Ganz liebe Grüße
    Sabine

  31. Antworten Kerstin 4. November 2014 um 21:36 Uhr

    Mütter solidarisch anlächeln geht ja noch, ich hab jahrelang im Stehen das Wippen angefangen – auch ohne Kind aufm Arm, z:B. an der Kasse…
    😉
    Alles wird super, das wird immer doller mit dem lieb haben und leben überhaupt (zumindest kann ich das als Mutter eines neunjährigen so behaupten)
    GLG Kerstin

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 14:48 Uhr

      @Kerstin: Hahaha, ja, das hatten wir auch. Als Freunde zu Besuch waren. Alle am Tisch wippten vor sich hin, obwohl ich die einzige mit Kind aufm Arm war und wippen musste. Haben wir gelacht! Weltklasse! Herzliche Grüße, Steffi P.S.: Das mit dem lieb haben wird noch doller? Dann platz ich ja bald! 🙂

  32. Antworten Katja Heil 5. November 2014 um 09:45 Uhr

    Du machst das genau richtig. Wollte ich nur mal sagen 🙂
    Gruß aus Süden,
    Katja

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 14:43 Uhr

      @Katja Heil: Wow, und das von dir als Profi-Mama! Merci! Herzliche Grüße ausm Norden und ich bin schon so gespannt auf dein nächstes Baby, also du weißt schon was ich meine! 🙂 Steffi

  33. Antworten Ivi 5. November 2014 um 10:26 Uhr

    Ich habe noch keine Kinder und es wird auch sicher noch 1 bis 2 Jahre dauern, bis die Zeit dafür reif ist, aber ich liebe diese Erinnerungen von jungen Müttern. Es nimmt mir ein wneig Angst und Sorge vor dem GROSSEN Unwissen was da hinter dem Wort familie steht und der Frage.. packe ich das, kann ich das und wird es ein Kind bei uns gut haben?

    • Antworten Steffi 5. November 2014 um 14:42 Uhr

      @Ivi: Liebe Ivi, unbekannter Weise aber trotzdem von Herzen: du packst das mit links! Um das Thema Familie wird immer so ein Wind gemacht, dabei ist es so etwas wunderbar entspanntes, durch das man ganz lässig segeln kann. Und na klar, gibt’s vielleicht hier und da mal nen Sturm, aber den gibt’s im Leben ohne Kind doch auch und das haben wir alle doch auch schon wunderbar gewuppt, oder? Und euer Kind wird es sehr, sehr gut bei euch haben. Kann ich dir jetzt schon versprechen. Weil: du stellst dir schon die Fragen, die man sich nachher auch als Mama stellt und die Antwort ist immer ja, find ich. Weil die, die sich das fragen eh schon alles richtig machen. In diesem Sinne: volle Kraft voraus! Das wird toll, kannst dich schon drauf freuen! Herzliche Grüße, Steffi

  34. Antworten Sarah 5. November 2014 um 11:07 Uhr

    Wundervoller Post! Hab ihn gleich zwei mal durchgelesen, weil ich deine Gedanken so gut fand.;)
    Ich bin mir sicher deine kleine hat die beste Mami bekommen die sie jemals hätte bekommen könnnen!
    Liebe Grüße,Sarah

  35. Antworten Judith 5. November 2014 um 16:53 Uhr

    Sachen, die ich mich frage:

    Meint die das ernst? Tun die das echt schon? (Die Schulfreundin von Kind1 vervollständigte in seinem Freundebuch den Satz “Du kannst besonders gut” mit “KÜSSEN”)

    Na bitte, geht doch, ist ja doch mein Baby! (Kind1 kuschelt sich fast 9jährig zu mir ins Bett)
    .
    .
    .

    Beim Kind2 frag ich mich nicht mehr allzuviel 🙂
    Und allerallerspätestens beim Zweiten stimmt das hier:
    Erst, wenn man Kinder hat, kann man ermessen, wie schön es ist, Kinder zu haben. Und wie schön es ist, keine Kinder zu haben.

    Ich finde, der optimale Altersabstand liegt bei ca 3-4Jahren. Drunter ists ausschliesslich mühsam und drüber hat man zwei Einzelkinder mmn.

    Schönen Abend!

  36. Antworten Nina 5. November 2014 um 18:18 Uhr

    Das war so schön zu lesen. Das mit der Hormonschleuder hört bei mir irgendwie gar nicht mehr auf. Ich heule so häufig und mein Mann guckt immer erstmal. Dann ich: das ist ein gutes Heulen! Ich schwanke zwischen manchmal Verzweiflung und Glückstsunamis. Hört das auf, wenn das Stillen aufhört? Sonst ende ich als Wrack. Wie soll ich da ein zweites Kind in die Welt setzen. Meine Kinder ertrinken in Heulattacken 😀

    Wir hatten am Wochenende 7-monatiges und zwei Gedanken liegen mir so nahe! Ich laufe ohne Kind durch die Stadt und lächle alle Schwangeren und Mütter an. Wenn Dich also mal jemand entrückt anlächelt, das war wahrscheinlich ich 😉 Und das Leben hört tatsächlich nicht auf! Ist mir auch wichtig. Mir fehlen Dinge, aber ich bin dran, mir alles zurückzuerobern. Manches war in den ersten Monaten einfacher, als es das jetzt langsam wird. Manche Dinge werden jetzt einfacher, als sie in den ersten Monaten waren.

    Fest steht: es ist ganz wunderbar! Und die ganze Liebe zerstört alle Zweifel!
    LG Nina

    P.S.: Bei uns ist die nächsten drei Jahre erstmal Schwangerschaftspause. Ich brauche meinen Körper erstmal für mich. Mein Brunder ist 6 Jahre älter und wir sind ein Herz und eine Seele. Nix Einzelkind. Und letzte Woche ist er auch nochmal Papa geworden. Wie könnten wir uns näher sein, als momentan! Alle Abstände können super klappen!

    • Antworten Judith 5. November 2014 um 20:30 Uhr

      Ich bin mit meiner Schwester fast 10 Jahre auseinander und wir sind beste Freundinnen. Trotzdem ist es für die Eltern was anderes als würden sie Kinder mit weniger Abstand haben.

      Meine Kinder sind 8Jahre auseinander und ich finds grossartig, dass ich dem Großen sagen kann, dass er auf den Kleinen aufpassen soll während ich dusche, koche, sonstwas.
      Aber gemeinsam was unternehmen ist meist schwierig. Vermutlich spielen sie in 2 Jahren auch nicht wirklich miteinander. Der Kleine will dann Spielplatz, der Große Skaterpark usw.

      Also ‘Einzelkinder’ von den Eltern aus gesehen meinte ich.

  37. Antworten Celina 5. November 2014 um 20:08 Uhr

    Wirklich schön geschrieben. Vieles geht mir genau gleich, mein kleiner Schatz ist ja auch praktisch gleich alt wie deiner. Aber eines ist gar nicht wie bei dir: bei mir hat sich echt alles geändert! Die ersten 2 Monate hat mein Kleiner fast nur geschrien und ich würde wohl jeden Still-Marathon gewinnen: da bleibt keine Zeit oder Energie für irgend etwas anderes. Jetzt schreit er weniger, aber er hat, wie die Kinderärztin das so feinfühlig nannte, “Regulationsstörungen”. Ohne Mama geht gar nicht, mit Mama am Liebsten im Tragetuch, mit ihm irgenwo hin wo’s viele Leute hat (Café o.ä.) geht selten. Die Krippenleiterin meinte, es sei wohl besser, die Einführung zu verschieben, ich habe also doch gekündigt. Manchmal ändert sich eben doch alles. Egal, was man zu organisieren versucht.
    Aber an all die Schwangeren hier: wenns denn so kommt – ihr packt auch das. Und der kleine Schatz ist trotzdem das Beste auf der Welt. Erstaunlich ist das…

  38. Antworten Julia 6. November 2014 um 23:35 Uhr

    Liebe Steffi,
    so ein super Post, bitte mach immer weiter damit jeden Monat!!! HERRLICH. So gegrinst und gelacht dabei!! Meine Kleine ist bald 8 Monate (WO Ist die Zeit geblieben??) und mein Großer 2 Jahre älter. Und es wird alles doller und mehr, kann ich zumindest sagen. Mehr Spaß, mehr Lachen, mehr Nerven, mehr LAUT (wenn 2 auf einmal schreien, wir lachen dann aus purer Verzweiflung), mehr Liebe, mehr Sorge, mehr Gedanken, mehr Stress, mehr Klamotten, Windeln…
    Und:
    Fördere ich mein Kind genug oder überfordern andere ihr’s einfach nur?
    aber sicher!

    Ab wann tun Babies Dinge noch mal bewusst?
    erst im 2. Lebensjahr 😉

    Fühlt sich an, als würden die Hormone ihre Sachen packen und abreisen. Shit, wie wird das denn ohne die? Oder braucht man die jetzt gar nicht mehr?
    Bei mir war das erst im Monat 6 der Fall..

    Bleibt das jetzt für immer, das Gefühl niemals fertig zu werden mit dem was man sich vorgenommen hat?
    JA! Meine berufliche To-Do Liste ist nie ganz abgehakt und es sind immer 15 Tabs offen (im Kopf und in echt)

    Vielleicht in zwei Jahren? Hat man bis dahin verklärt, wie das war mit der Geburt und denkt dann, wenn man drin steckt: „Ach Scheiße, ja so war das! Wie konnte ich dem Scheiß nur noch mal zustimmen? Scheiße!!!“ oder rockt man das so gut wie beim ersten Mal?
    Genau, in zwei Jahren! 😉

    Liebste Grüße nach Hamburg (meine 2. Heimat im Herzen!),
    Julia

  39. Antworten Carola 7. November 2014 um 20:26 Uhr

    Hach, so schön geschrieben! Und Du hast vollkommen recht! Und ja, wenn das zweite Kind auf dem Weg ist, erinnert man sich schon an die erste Schwangerschaft und Geburt, aber hey, Du weißt dann ja schon, was Dich Tolles erwartet! Nach der ersten Schwangerschaft haben wir schon überlegt, ob wir noch ein Kind möchten, da die erste Schwangerschaft alles andere als normal verlief, aber ich finde Geschwister sind toll! Unser Sohn ist nun 7 Monate alt und das Töchterchen 3 3/4 und es ist grandios! Die Kleine liebt ihren Bruder und es macht soooo viel Spaß! Kinder sind Wunder, sie machen uns gelassener und uns die Welt durch andere Augen sehen! Bei Euch geht’s nun auch bald los: greifen, drehen, mobil werden… Unser Kleiner robbt seit 3 Wochen fleißig durch die Gegend und nix ist mehr sicher :-).
    Puh… Ich “rede” zuviel :-).
    LG, Carola

  40. Antworten Katrin 10. November 2014 um 14:35 Uhr

    Tolle, tollen Fragen! Bin aus der Phase gerade raus – die große ist 3,5 , der kleine 15 Monate und hab sie doch so sehr genossen, diese erste tolle Phase, in der man das kleine Menschlein entdeckt und kennenlernt. Und alles ein kleines Wunder ist. Hach. Aber ganz ehrlich, Freundinnen die Fragen “Na, haste ihn schon, den Drei-Monats-Depri” die gehören verbannt! Geht’s eigentlich noch?

  41. Antworten Ulrike 10. November 2014 um 18:31 Uhr

    hihi, sehr schöner und lustiger Artikel!
    Da waren so einige Gedanken, die mich auch heimgesucht haben 😉 Mein Baby ist jetzt 10 Monate und das mit den Schüben und vor allem mit dem manchmal (ständigen) Rumgeknötere kann ich gut nachvollziehen. Aber zum Glück wird alles besser! 🙂
    LG, Ulrike

    Mein Blog: One Year of Sunday

  42. Antworten Steffi 10. November 2014 um 20:42 Uhr

    Jaha, nach 2 Jahren hat man fast alles wieder vergessen und will unbedingt noch so ein Würmchen. 😉

  43. Antworten Anna 13. November 2014 um 17:28 Uhr

    Kann ich so nicht bestätigen – meine Zwei sind 14 Monate auseinander (war so eng nicht geplant :-), aber sie wachsenquasi wie Zwillinge auf und was Besseres gibt es nicht.

  44. Antworten Wiebke 16. November 2014 um 23:02 Uhr

    Wirklich witzig, wie ähnlich sich so Müttergedanken sind. Mein Mädchen ist auch diesen Juli geboren. Und ich bin so froh, dass ich offensichtlich nicht die einzige Mutter bin, die nicht starr&fest behauptet:”ES ÄNDERT SICH ALLES UND DU GLEICH MIT!!” Und das stimmt – der 3. Monate ist irgendwie schon deutich routinierter. Auch wenns hier immernoch aussieht, wie Sau.
    Ich frag mich aktuell, wie lang ich es noch schaffe, mit diesem süßen Wesen ein Leben zu teilen, ohne sie irgendwann mal anzuknabbern.

  45. Antworten Jenny 26. November 2014 um 22:30 Uhr

    Oh wie gerne ich hier mitlese und wie froh ich doch bin diese drei bzw. vier Monate “hinterher” zu sein. Dann kommt man sich nicht so alleine vor mit dem Mama-Projekt. Die Angst vor dem Chaos weicht einem “das ist doch zu schaffen”.

    Vielen Dank dafür und
    Grüße einer werdenden Mama, die auch bald wieder am Berufsleben teilnehmen möchte.

  46. Antworten Katrin 18. Juli 2015 um 22:48 Uhr

    Freue mich auf mehr von Dir!

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  • Der dritte Monat als Mama. Worüber ich manchmal so nachdenke…

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