Wonach ist dir heute?

WiesagichesmeinemMannOhhhMhhhAuto

Ich habe ein Ritual, wenn ich mich in mein Auto setze. Ich stelle die Tasche in den Fußraum, stecke das Handy in das eine Getränkefach vorne und meinen heißen Milchkaffee in das andere Getränkefach. Ich liebe dieses Ritual. Es verlängert meine Aufwachphase am Morgen, es lässt mich auf dem Weg zur Arbeit sanft in der Realität eintauchen. Es sei denn, mein Mann hatte das Auto am Tag zuvor, dann kommt die Realität meist so sanft wie ein Auffahrunfall.

Wenn mein Mann sich meinen kleinen süßen, wendigen Mini ausgeliehen hat, weil sein alter, riesiger BMW mal wieder irgendeinen technischen Schaden hat, zu groß für die Parkplatzsuche in der Innenstadt ist oder was auch immer, dann hat mein Auto mit dem wie es vorher aussah nicht mehr viel zu tun. Im Fußraum fliegt bei der Fahrt irgendwas von links nach rechts. Gern genommen: Leere Getränkeflaschen. Dann sind die Getränkefächer belegt: gern mit leeren Red Bull-Dosen und irgendwelchen Papierresten von Kaugummi & Co.. Und irgendwie ist alles so sandig und anders. Ob er heimlich noch ein Leben mit einer anderen Familie führt inklusive Hund und Elbstrandbesuch?

In seinem Auto gibt es Dinge, die kullern schon seit Jahren von links nach rechts bei der Fahrt. Und irgendwann dachte ich mal: warum packt der unser Gepäck bei längeren Fahrten eigentlich immer auf die Rückbank statt in den Kofferraum? Und warum zuckt er so zusammen, wenn ich mich dem Kofferraum nähere? Liegt darin etwa die Zweitfrau, die dann doch nicht so geil war wie gedacht und die er versuchte am Elbstrand zu verscharren (Knickknack, daher der Sand in meinem Auto), aber es nicht klappte (daher jetzt die Leiche in seinem Auto)? Ich gucke keine Krimis: Macht das Sinn?

Eines Tages hatte er wohl selbst vergessen, dass ich das, was sich da im Kofferraum versteckte, eigentlich nicht sehen sollte. Er machte ihn auf, ich schrie entsetzt: „Waaas isssst daaaaas?“ und er knallte die Klappe schnell wieder zu. In seinem Kofferraum befand sich die Verlängerung unseres Kellers. Oder sagen wir mal lieber: darin befanden sich die Sachen, die wir vor Monaten aussortiert hatten für den Entsorgungshof. Oder die im Baumarkt zurück gegeben werden sollten. Die er wegbringen wollte. Die wir stattdessen über Monate quer durch Deutschland gefahren hatten. Alte Farbeimer, Regalböden, Stangen – Dinge, die man, falls man mal mit einem alten BMW wie unserem liegen bleibt, gut gebrauchen kann. „Da bau ich dir bei ´ner Panne einen 1a-Unterschlupf draus!“ versuchte er mich zu beruhigen. „Und streich ihn in deiner Lieblingsfarbe!“ Er sah mir an, da war nichts zu machen mit Humor, ich war ernsthaft entsetzt. „Bist du ein Messi?“ fragte ich ihn nach sechs Jahren Beziehung. „Natürlich nicht!!“ sagte er jetzt sehr laut und vor allem sauer. „Meine Bürozeiten und die Öffnungszeiten des Entsorgungshofes passen nur nicht zusammen!“ Wie machen das bloß andere berufstätige Menschen? Ach ja: am Wochenende! Aber da nimmt er den ganzen Krempel lieber mit zum HSV. Aber warum hat er es am Ende dann doch weggebracht, frage ich mich und recherchiere knallhart. Mit einem Anruf bei ihm im Büro. Und es lohnte sich, selten habe ich an einem Montagmorgen so gelacht! „Warum ich dann doch alles weg gebracht habe? Na, ich brauchte den Kofferraum, um andere Sachen rein zu tun. Dinge, die auch wegmussten!“ Was lernen wir daraus? Immer schön nachschieben mit Aussortiertem. Den Druck erhöhen. Ihnen das bisschen Platz, das sie angeblich ja nur haben, richtig schön vollpacken mit der Aussicht auf mehr, dann geben sie nach und fahren endlich den alten Müll weg. Natürlich sollte man zwischendurch aber auch einfach mal lieb und total verständnisvoll sein und ihnen ganz viel Platz geben. Ihn loben, wenn es ihn plötzlich überkommt und er das Auto in der Waschstraße schrubbt. Nicht, dass das sonst doch noch die Uschi vom Elbstrand für uns erledigt. Nur eine Sache, die wollte ich gern noch wissen, bevor ich wieder lieb sein konnte. Wo wir gerade so schön telefonierten, fragte ich meinen Gatten noch schnell: „Sag mal, hinterlässt du die Mietautos von DriveNow, mit denen du so gern fährst, eigentlich auch so zu gemüllt wie mein Auto?“, „Natürlich nicht!“ sagte er in diesem entsetzten Ton, den ich schon kenne. „Sondern?“ fragte ich. „Da nehme ich natürlich beim Verlassen des Autos alles mit raus!“, „Aha! Und warum machst du das nicht bei mir?“, „Weil du so süß bist, wenn du dich aufregst!“, „Ach, echt?“ fragte ich entzückt. Scheiße, manchmal zieht er echt alle Register, um endlich seine Ruhe zu haben, ich Dummchen!

[herz steffi mitte]

Na, kommt euch da was bekannt vor? Ich bin so gespannt! Und ich schreibe fleißig an dem “Wie sage ich es meinem Mann? Über das Zusammenleben mit der anderen Spezies”-Buch, das im September 2014 bei Eden Books erscheinen wird. Ich habe schon ganz viele eurer lustigen Kommentare zu den vorherigen Kolumnen, Übersicht siehe unten, mit reingeschrieben und sehr gelacht. Ich glaub, das wird toll! Und falls euch noch Anekdoten und Themen einfallen, die ihr sehr gern im Buch lesen würdet – schreibt mir sehr gern eine Email, ich freu mich über alles an erzaehlsmir@ohhhmhhh.de.

Hier noch mal als Übersicht die bisher erschienenen Kolumnen:

1.) Wie schafft man seine nicht so hübschen Möbel raus aus der Wohnung?

2.) Mein Mann macht Häufchen. Über das Phänomen, dass Männer alles liegen lassen.

3.) Wir brauchen mehr Haltung. Das Ende des Lümmelsofas.

4.) Warum Männer sich keine zwei Meter etwas merken können. 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Mathilde 26. März 2014 um 17:45 Uhr

    Hihi, ich fürchte, ich bin hier auch eher der Mann. Aber ich schwöre, ich kann gar nix dafür. Wenn mir wochentags dauernd die Zeit ausgeht und ich deshalb im Auto essen muss (!), weil’s zum Hinsetzen irgendwie nicht reicht, ist es am Ende eben vollgekrümelt. Da kann ich doch gar nix dafür. Und das Problem mit den Öffnungszeiten des Wertstoffhofes – das kenn ich auch.

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  3. Emsstern 25. März 2014 um 16:27 Uhr

    Als Du die Kolumne angekündigt hast, hab ich ja zuerst gedacht: Naja, mein Auto sieht auch nicht so toll aus, und Schatzis schon eher. Aber jetzt beim Lesen… Also, bei mir bleiben auch mal einzelne Getränkeflaschen oder Kassenzettel oder Schokopapiere im Auto liegen. Dann auch gerne Monate… Bei meinem Schatz fliegt aber deutlich mehr rum, vor allem in den Ablagen. Der Kofferraum ist ein halbe Werkstatt und letztens habe ich wirklich an ihm gezweifelt: er ist begeisterter Angler und war unter der Woche eine Nacht am Wasser. Ich bin davon ausgegangen, dass er am nächsten Vormittag (donnerstags) das Auto wieder ausgeräumt hatte. Am Freitag abend waren wir zum Essen verabredet und beim Einsteigen sah ich das Elend: Kofferraum voll und die Rutentasche zwischen unseren Köpfen. So ging das dann bis letzten Freitag, also über eine Woche. Und hätte es keinen triftigen Grund gegeben, den Rücksitz zu nutzen…. ich bin mir nicht sicher…

    LG, Stephi

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  4. Coco 25. März 2014 um 12:49 Uhr

    Liebe Steffi,
    ich habe sehr gelacht!
    Aber abwarten…spätestens mit selbständig essendem Nachwuchs wird das noch viel schlimmer mit dem Müllhalden-Auto.
    Wenn ich das Auto endlich sauber habe, ist direkt 2 Stunden später wieder alles voll mit Krümeln, Brezeltüten, Platiktierchen, Saftflecken und vielem mehr. Hinten will da wirklich keiner mehr sitzen.

    Klare Taktik: Du solltest spätestens ab eineinhalb Dein kleines Schätzchen nur noch im Auto Deines Mannes befördern!

    Coco

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  5. martina 25. März 2014 um 10:39 Uhr

    Also bei uns ist das eher umgekehrt. Mein Auto ist das zugemüllte und das Auto meines Mannes aufgeräumt und sauber. Leider ist er nur in seinem Auto so ordentlich, im Haus klappt es nicht so gut. Dein Mann versucht wahrscheinlich, Dich schon mal sanft an den Zustand deines Wagens ab dem Zeitpunkt zu gewöhnen, an dem euer Familienzuwachs statt in deinem Bauch in einem eigenen Sitz in deinem Wagen mitfahren wird. Und glaube mir, du wirst dich an die Zeiten, wo nur dein Mann den Wagen benutzt hat zurücksehnen. Mit den Krümeln auf meiner Rückbank kann eine mittelgroße Vogelfamilie komfortabel durch den Winter kommen und die Stöckchen, Äste und andere Baumabschnitte im rückwärtigen Fußraum werde ich in diesem Jahr der ortsansässigen Feuerwehr fürs Osterfeuer überlassen, dann brauchen die sich um nichts mehr zu kümmern… Herzliche Grüße, martina

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  6. sassi 24. März 2014 um 11:40 Uhr

    hihi, bei uns ist es genau umgekehrt. da bin wohl ich der mann in der beziehung. mein freund rastet immer ein klein wenig aus, wenn er sich zuerst mal über meinen wochenlang angesammelten müll durchwühlen muss.
    aber: es ist allerdings mein auto und nicht seins, in dem ich meinen krimskrams sammle.

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  7. Juliane 24. März 2014 um 09:41 Uhr

    Aaahhhh – ich glaube ich bin die Zweitfrau deines Mannes. Bei meinem ists nämlich 100% identisch 😀
    Gut – er fährt berufsbedingt viel mit dem Auto und verbringt schon mal seine Mittagspause etc. darin. Aber muss man deswegen anhand des Papiermülls und der Flaschen sehen, was es die letzten 2 Wochen zu mittag gab – und muss man nach 3 Wochen noch sehen, was wir zu Hause entrümpelt haben? 😉 Danke! You mad my day!
    Herzlichst Juliane

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  8. Henriette 23. März 2014 um 22:20 Uhr

    Hallihallo,
    es ganz toller Text, den ich mir als ewige Mahnung hinter die Ohren schreiben sollte. Bei uns muss nämlich mein Mann unter meinem Auto-Messitum leiden. Ich versuche es zwar immer aufs Kind zu schieben, doch ein Vierjähriger hat nun echt noch nichts mit Kaffeebechern und Mon-Cheri-Papier zu tun…

    Liebe Grüße von Henriette

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  9. nainde 23. März 2014 um 20:07 Uhr

    Juchhu,
    bei uns ist es genau andersrum: will ich mal nicht mit dem Riesen-Bulli Kinder und Hund karren, fahre ich den für mich wie Mini!) wendigen E-Klasse-Combi und finde fürs mitfahrende Kind weder Taschentuch noch Mineralwasser, da außer Desinfektionsspray-to-go und Arzt-im-Einsatz-Schild rein gar nichts mitfahren darf. Nichtzuvergessen der Satz seit über 20 Jahren bei allen anstehenden Auslandsreisen gern auch samt Camping und Co: “Die Rückbank bleibt frei!”

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  10. Jutta von Kreativfieber 23. März 2014 um 19:25 Uhr

    Hahaha, das kann ich eins zu eins unterschreiben! Wir haben aber nur ein Auto… das ich nur selten nutze! Aber das Pfandflaschenlager find ich manchmal ganz praktisch wenn ich schnell Bargeld brauche 😀

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  11. FraeuleinK 23. März 2014 um 19:12 Uhr

    Dein Mann muss am anderen Ende von Deutschland einen Zwilling haben! Ganz genau das gleiche erlebe ich. Als letztes Jahr ein neuer Mercedes angeschafft wurde, war sein Vorsatz: “hier bleibt alles sauber und so wunderschön wie jetzt”. Pustekuchen! Ich unterstellte meinem Mann bereits eine Affäre mit der Dame an der Tanke, an der wir unsere Getränke retour geben… 😉

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  12. Trixi 23. März 2014 um 17:43 Uhr

    Hihi genau, so eine Verlängerung des Kellers haben wir auch. Und du weißt ja, was wir für ein Auto haben. Da kann man laaange sammeln (ist zugegebenermaßen bedingt auch praktisch). Zumindest bis der Frühling kommt und wir für einen spontanen Trip gewappnet sein müssen. Gerade neulich wurde brav ausgeräumt 😉

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  13. sanny 23. März 2014 um 17:01 Uhr

    Hmmm…. ob die sarah die zweitfrau mit den elbstrandausfluegen ist ?? Zumindest lebt sie noch 😉

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  14. Jenny 23. März 2014 um 16:39 Uhr

    Es ist toll und beruhigend zu lesen, dass es diese Situationen auch woanders gibt! Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass sich die Männer mehr um die Autos scheren, da sie sich ja auch meist mehr dafür interessieren. Aber bei uns ist es genau so. Auch bei meinem Freund liegen die leeren Getränkeflaschen im Fußraum des Beifahrers, ausgesaugt wurde das Auto glaube ich das letzte Mal von mir und daran kann selbst ich mich nicht mehr erinnern. Vom Kofferraum möchte ich gar nicht anfangen. Zur Zeit befinden sich dort ein Zelt, ein Schlafsack, ein riesiger Topf um Essen darin aufzuwärmen (von der Weihnachtsfeier für den Glühwein, woran man die Aktualität des Kofferrauminhaltes ganz gut ablesen kann). Ausrede: “Schatz, wenn jetzt wirklich mal eine schlimme Katastrophe auf uns zu kommt, haben wir alles wichtige dabei”. Genau… macht ja auch Sinn. Wenn ich ehrlich bin, bin ich ja davon überzeugt, dass mein Liebster die Sachen aus dem Grund nicht aus dem Auto räumt, damit er bei IKEA wieder die “mein Kofferraum ist zu voll, dass können wir nicht alles mitnehmen” Karte zieht.

    Herzliche Grüße und ein tolles Wochenende!

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  15. Alexandra 23. März 2014 um 13:50 Uhr

    Bis jetzt dachte ich, dass jede Beziehung einzigartig sei. Jedoch muss ich jedes mal nach dem Lesen deiner Kolumnen feststellen, dass nicht nur die Männer irgendwie alle gleich ticken 🙂

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  16. Farbenfreundin 23. März 2014 um 13:24 Uhr

    Oh ja,… kenn ich sehr gut! Ganz besonders liebe ich diese fast leeren Red Bull Dosen im Seitenfach… den Geruch und das klebrige Bäääh krieg ich ewig nicht raus. Danke für den Beitrag!

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  17. Julia 23. März 2014 um 11:59 Uhr

    Danke für das wunderbare Unterhaltungsprogramm am Sonntag vormittag 🙂

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    • Steffi 23. März 2014 um 14:28 Uhr

      @Julia: Sehr gern geschehen! Ich freu mich SEHR, dass es dir Freude macht, die Kolumne zu lesen! Herzliche Grüße, Steffi

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      • Julia 24. April 2014 um 23:35 Uhr

        Ostern war es wieder so weit. Das VOLLE Programm. Kofferraum VOLL mit Gepäck. Der Boden vor den hinteren Sitzen – das VOLLE Programm Müll 😉 Ich hab an deine Worte gedacht.

        Und heute freue ich mich über den tollen London-Post. Ich kann einfach nicht genug bekommen von dieser Stadt.
        Ich hoffe euch geht’s gut!

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  18. Kirsten 23. März 2014 um 11:57 Uhr

    „Da bau ich dir bei ´ner Panne einen 1a-Unterschlupf draus!“

    Genial, also ich hätte mich totgelacht! 🙂

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  19. Johanna 23. März 2014 um 11:38 Uhr

    Ach Steffi, ich muss immer in mich reingrinsen, wenn ich diese Kolumne von dir lese – natürlich auch, weil sie witzig ist, aber meistens vor allem, weil es bei uns immer genau anders rum ist!
    Wir hatten eine ähnliche Situation gerade mit unserem Kinderwagen und dem schön großen, geräumigen Korb untendrunter. Ich schmeiß da immer alles rein, was man unterwegs mit Kind so brauchen kann – das Sandspielzeug, die Regenhose, meine Handschuhe, Taschen- und Feuchttücher, Snacks, Getränke…was man halt so braucht. Und als wir vorgestern zusammen mit Kind und Wagen unterwegs waren, zu Hause ankamen, mein Freund anfing, den gesamten Korb auszuräumen, ich ihn entgeistert ansah und vielleicht eine kleine Bemerkung à la: “Das kannst du eigentlich alles drin lassen, das brauch’ ich ja morgen eh wieder.” machte, war er plötzlich heilfroh, dass ich quasi nie Auto fahre…das würde bei mir nämlich auch so aussehen.
    Ich hoffe, das Problem weitet sich bei euch nicht auch bald auf den Kinderwagen aus…;-)
    Liebste Grüße und noch ein schönes Wochenende! <3

    Antworten
    • Steffi 23. März 2014 um 14:30 Uhr

      @Johanna: Ja, da bist du nicht die einzige! Bei vielen Freunden von uns, ist auch manchmal die Frau der Mann. Und wieder umgekehrt. Ich finde das super! So bleibt es spannend! Und das mit dem Kinderwagen klingt für mich total logisch, das werde ich glaub ich auch so machen! 🙂

      Antworten
  20. Larissa 23. März 2014 um 11:32 Uhr

    Haha, ich musste gerade sehr laut lachen beim lesen… leider fühl ich mich da total ertappt! Ich bin der Automessi in unserer Beziehung und krieg Schweißausbrüche wenn mein Freund unerwartet den Kofferraum öffnet….mehrere Schuhpaare, Jacken und auch verschiedenes Kellergerümpel,dass ich längst entsorgen wollte/ sollte. Er liebt sein Auto, pflegt und putzt es regelmäßig und ich werde schon böse angeschaut wenn ich vorsichtig versuche eine trockene! Brezel über der Tüte haltend zu essen. 😉

    Antworten
  21. Nina 23. März 2014 um 11:32 Uhr

    Manchmal glaube ich, dass ich der Mann in unserer Beziehung bin 😀

    Antworten
  22. Carmen 23. März 2014 um 11:31 Uhr

    Der Sonntagsbrüller war das!
    Bei uns ist es statt dem Auto mehr seine Werkstatt. Aber auch wenn er mal das Auto braucht, hinterlässt er da seine Häufchen 😉 und die Kinder auch *stöhn*

    Antworten
    • Steffi 23. März 2014 um 14:31 Uhr

      @Carmen: Häufchenleger im Auto – auch sehr hübsch! 🙂 Gut, dass du mich vorwarnst, ich werde alles geben, dass unsere Tochter keine Häufchenmacherin wird. Also nicht so, du weißt schon. 😉

      Antworten
  23. marie 23. März 2014 um 11:24 Uhr

    Danke für diesen Sonntagsmorgen Lacher. Besonders die Dame vom Elbstrand. Ja leider bei vielen nicht ganz abwegig, dass es sie gibt!

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  24. Stine 23. März 2014 um 11:07 Uhr

    Echt krass, also bei diesem Phänomen war ich mir ganz sicher, dass ich die einzige Ehefrau dieses Planeten bin, deren Mann vermutlich , ohne sich zu erinnern, den heiligen Kral unter dem ganzen Gerümpel im Kofferraum durch die Gegend fährt. Jetzt bin fast ein bisschen erleichtert.
    Nur als Tipp: falls ihr nen Keller habt, der selten besucht wird, solltest Du da mal reinschauen. Mein Mann hat nämlich expandiert und Leergut ausgelagert, weil er nicht zum Abgeben kam (schlappe 3 Wochen lang). Da war ich vermutlich nicht mehr entzückend beim Aufregen. 🙂

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  25. Sarahs Torten 23. März 2014 um 10:49 Uhr

    Du sag mal haben wir vielleicht den gleichen Mann geheiratet? Hier ist das Männerauto auch ein totaler Saustall und vollgemüllt mit allem, was eigentlich kein Mensch mehr braucht…

    “Schmeiß den Kaffeebecher einfach nach hinten!” Es war ein Kaffeebecher ohne Deckel, mit natürlich noch kleinen Kaffeeresten. Tja, sowas wird alles vor die Rücksitze geschmissen, zusammen mit leeren Flaschen, Lappen, Zeitungen… ich bin immer wieder leicht entsetzt wenn ich das sehe 🙂

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  26. Caro 23. März 2014 um 10:31 Uhr

    hey genial! ich hab mich beim lesen gleich an meinen freund erinnert gefühlt ;). das mit den leeren flaschen macht er original genauso. und unser gepäck steht auch immer zur hälfte auf der rückbank. allerdings nicht, weil ich das innenleben des kofferraums nicht sehen darf, sondern weil dort eine einkaufsbox mit allen möglichen und unmöglichen utensilien drin steht.
    herrlich ;)!

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  27. Linda 23. März 2014 um 10:21 Uhr

    Hahahaha! Das war doch mal ein witziger Eintrag!
    Und halleluja, auch mich erinnert er an einen Mann – allerdings vielmehr an meinen Vater.
    Mein Herr Vater leiht sich gelegentlich, wenn er denn ein schickes Auto braucht, meines aus. Nur um es mir mit dem Hinweis zurückzugeben, dass ich ruhig mal den Kofferraum ausräumen könnte, in welchem sich ‘Unnütze Dinge’ stapeln – tatsächlich befinden sich darin ein Erste Hilfe Kasten, eine Fleecedecke, zwei Warnwesten und eine Tasche zum Einkaufen. Lauter unnütze Dinge also 😀

    LG

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