Wonach ist dir heute?

Wie sag ich es meinem Mann? Houston OhhhMhhh

Wir mögen unsere Nachbarn nicht besonders. Also, wir finden alle Hausbewohner nett, bis auf das eine Paar, die vor kurzem dazugezogen sind und sich, wie man in Hamburg sagt, derbe daneben benommen hatten. Ich war im zweiten Monat schwanger, mir war speiübel und ich wollte ganz schnell einen Karton (was da drin war, dazu kommen wir gleich) entsorgen. Leider war der Papiercontainer voll, also steckte ich ihn ausnahmsweise in den allgemeinen Müll. Am nächsten Tag hing ein öffentlicher (!) Aushang am Briefkästen – ein Brief an mich für alle lesbar, ohne Absender. Da so etwas in all den Jahren der Hausgemeinschaft noch nie vorgekommen war, wussten dennoch alle Bewohner von wem er war. Ich wurde darin wüst beschimpft, ein ignorantes Arschloch zu sein, das auch noch so dumm sei, den Adressaufkleber auf dem Karton zu lassen.

Kommen wir zum Karton. Darin war ein Sandwichmaker für meinen Mann. Ein riesengroßer Sandwichmaker. Der Kleine, den ich ihm zum Nikolaus geschenkt hatte, war ihm nicht groß genug gewesen. Darin könne man ja nicht ganze Baguettes braten, nur winzige Toastscheiben. Er wurde umgetauscht. Benutzt wurde der neue Sandwichmaker in den letzten sechs Monaten genau vier Mal. Tendenz fallend. Die meiste Zeit verbringt er in seinem Zweitjob als Staubfänger hinter der Küchentür. Ebenfalls unterbeschäftigte, große Küchengeräte auf unserem Küchentresen sind ein riesiger Mixer und ein Entsafter. Beide brachte mein Mann mit in die Ehe. Man könnte denken, er sei ein Saftliebhaber. Das eingestaubte Saft-Rezeptbuch könnte dafür ein Anhaltspunkt sein. Aber wer sich das genauer ansieht, wird merken: Keine Flecken, nie benutzt. Frisch gemixte oder entsaftete Säfte gibt es bei uns so alle drei Monate, wenn überhaupt. Mein Mann protestiert an dieser Stelle natürlich lautstark. Erst folgt wie immer ein Vortrag à la „Weißt du noch, als ich dir diesen köstlichen Jamie-Oliver-Drink damit gezaubert habe?“ Das war vor einem Jahr. Dann ein Monolog wie ungemein wohltuend solche Säfte sind. Dafür müsste man sie nur zubereiten, aber ich sag mal lieber nichts. Und schlussendlich wolle er ja bald mehr Säfte trinken, weil er so Lust hätte, seinen Körper mal wieder zu entgiften, das sei ja so gesund. Das erzählt er seit drei Jahren, als wenn es Morgen losginge!

Wir haben auch noch diverse Fernbedienungen, die ich nicht wirklich verstehe. Und so viele schwarze flache Kästen unterm Fernseher, Receiver nennt man die glaub ich, keine Ahnung, welchen Job da wer hat. Mich überfordert das alles. Es ist nicht mehr wie früher, dass es eine Fernbedienung für den Fernseher gibt, nein, wir haben zwei. Mit der einen macht man den Fernseher an. Mit der anderen die schwarze flache Box, ohne die kein Fernsehgucken möglich ist. Natürlich bekomme ich die permanent durcheinander und ohne meinen Mann finde ich mich auch nicht zurecht in dieser tollen Mediadingsbums, wo man Filme ausleihen kann und so.

Vor kurzem war er wie jeden zweiten Samstag beim HSV-Spiel im Stadium und ich wollte einfach schön gemütlich eine neue Serie anschauen. Schön DVD-Folge für DVD-Folge. Zwischendurch mir leckere Sachen aus der Küche holen, kurz hier was aufräumen, da was erledigen und zur Belohnung zack die nächste Folge. Mein Mann erklärte mir vom Stadium aus, das sei jetzt zu kompliziert, meinen alten DVD-Rekorder anzuschließen, ich solle die DVDs einfach in die Playstation stecken und auf Play drücken. Auch so eine riesige schwarze Box unter unserem Fernseher, die ich nicht bedienen kann. Also tat ich was der Gatte befahl und war erstmal glücklich. Bis ich das erste Mal auf Toilette musste (das müssen Schwangere oft, nur falls das jemand nicht weiß). Ich suchte verzweifelt die Pause-Taste, brachte damit aber das System zum Absturz und musste bei meiner Rückkehr noch mal von ganz vorn anfangen, auch mit der DVD-Folge.

Aus meinem geplant gemütlichen Nachmittag wurde leider ein gestresster. Statt Folge für Folge zu schauen, musste ich alles am Stück gucken und zwischendurch Sprints zur Toilette hinlegen, um Nichts zu verpassen. Hinzu kam, dass es ziemlich düster im Wohnzimmer war, um nicht zu sagen: stockdunkel. Mein Mann hatte auf meinen Wunsch hin einen Dimmer für die immer so helle Stehlampe gekauft. Aber keinen Dimmer wie ich ihn kannte, sondern mit Funkverbindung. Mit was? Ja, genau. Mit der Lampe kann man jetzt auch telefonieren, Tetris spielen und nach Amerika Terrorverdacht melden. An bekomme ich sie aber leider nicht. Es gibt dafür eine weitere Fernbedienung mit zwei Knöpfen – warum stehen Männer bloß so darauf? Weil sie auch fast zwanzig Zentimeter lang sind? Oder zumindest so aussehen? Man muss den einen Knopf drücken, abwarten bis das Licht in der gewünschten Stärke aufgeblüht ist und dann zack, im richtigen Moment den anderen Knopf drücken. Bescheuert, gell? Mein Mann liebt es. Nur warum? Was fasziniert Männer an all diesem Technikkram? Und warum gilt: je größer umso geiler? „Sie erleichtern uns die Arbeit, es ist doch viel besser als wenn man das alles per Hand machen müsste,“ sagt mein Mann. Aber müsste man sie dafür nicht benutzen, die Entsafter dieser Welt? „Als Kind fanden wir doch auch die großen Bagger toll. Aber sind wir deshalb alle Baggerfahrer geworden?“ Anwälte und ihre Argumentationsketten. Irgendwann umschlingen die einen so doll, dass man nicht mehr klar denken kann. „Technik kann ja auch was,“ doziert der Schlaumeier weiter. „Sie sorgt für bessere Qualität. Größer heißt mehr können!“ „Ach so“, antworte ich, „Dann geht es nicht mehr darum, wer den längsten hat, sondern den besten?“, „Quasi!“.

Apropos Qualität. Wir haben unsere Lebensqualität an dem Abend noch schwer gesteigert. Unsere Freunde, die ebenfalls bei uns im Haus wohnen, erzählten, die neuen, uncoolen Nachbarn hätten bei ihnen geklingelt und gefragt, ob sie eine Lampe mit Funkverbindung hätten. Sie hätten eine und die würde wie von Geisterhand ständig von alleine aus und an gehen. Unsere Freunde haben schön still gehalten. Wir planen einen lauen Sommerabend auf der Mauer vom Nachbarhaus. Mit der Fernbedienung zu unserer Lampe und mit Blick in das Wohnzimmer der uncoolen Nachbarn. Dann drücken wir schön deren Knöpfchen und spielen ignorante Arschlöcher, ohne Absenderadresse. Und vielleicht kauft mein Mann uns sogar die passende große Popcornmaschine für den kleinen Kinoabend.

[herz steffi mitte]

Und? Kommt euch da was bekannt vor?

Tausend Dank auch noch mal an dieser Stelle, dass ihr alle so rege bei der Titelabstimmung teilgenommen habt. Das hat sehr geholfen. Kommende Woche kann ich euch den finalen Titel hier zeigen und noch vieles mehr, juhu! Ach so, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Aus dieser Kolumne wird gerade ein Buch, das im September 2014 im Eden Verlag erscheint!

Hier noch mal als Übersicht die bisher erschienenen Kolumnen:

1.) Wie schafft man seine nicht so hübschen Möbel raus aus der Wohnung?

2.) Mein Mann macht Häufchen. Über das Phänomen, dass Männer alles liegen lassen.

3.) Wir brauchen mehr Haltung. Das Ende des Lümmelsofas.

4.) Warum Männer sich keine zwei Meter etwas merken können. 

5.) Mein Auto, seine Müllhalde

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Die Rabenfrau 9. Juni 2014 um 23:39 Uhr

    Bis vor Kurzem konnte ich überhaupt nicht fernsehen bei uns, geschweige denn, DVDs einlegen. Ich finde, die Dinger werden immer komplizierter statt einfacher. Unser Dimmer im Esszimmer versteht mich auch nicht wirklich…
    Grüßle
    Ursel

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  3. et von roundaboutme (@nail_swatch) 6. Juni 2014 um 16:46 Uhr

    Jau! Multitaskingfähig sind sie nur mit Fernbedienungen und Technikkram in der Hand.
    Je größer – desto besser. Sind dicke Maschinen und viel Brimborium um einfache Dinge die neuen Phallusersatzsymbole und hat der Porsche dafür ausgedient? 😉

    Antworten
  4. Nicole 6. Juni 2014 um 15:51 Uhr

    Liebe Steffi,

    danke für das Kolumnenthema! Ich kenn’ das auch gut. Mein Mann sagt immer, wenn ich die supertollen “Ich-kann-alles-nur-nicht-wenn-DU-es-willst”-Geräte bei uns nutzen möchte und es – wie der Name schon andeutet – bei mir nicht funktioniert: “Müsste aber!” Wie im Hotel, wenn man an der Rezeption auf die fehlenden Handtücher hinweist und als Antwort bekommt: “Müsste aber.”

    Ich freu’ mich jetzt schon auf Dein Buch. Da kaufe ich gleich zwei Exemplare, Eins davon schenke ich dann meinem Mann. 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
  5. Natalia | milia.druckt 6. Juni 2014 um 13:56 Uhr

    Ich kann auch ein Lied über meine liebe Nachbarin singen! 🙂 Kaum zwei Wochen in der neuen Wohnung, hält sie mir – ohne dass ich mein Kind von den Schulter abnehmen kann (wir spielten gerade “Giraffe”) – einen lautstarken Vortrag über die Notwendigkeit einer Kehrwoche! Trotz wiederholter Betonung, ich sei erst nächste Woche dran, spielte sie ihre “Platte” 10x mal ab, bis ich ihr schließlich nach einem freundlichen “Guten Tag” die Tür vor der Nase zugemacht habe! Sie hat doch tatsächlich noch 5 Min. vor unserer Wohnung gewütet und geschimpft! Und mein Kind hat jetzt ein reelles Bild, wie das Rumpelstilzchen wohl auszusehen hat! 😉 Grüße, Natalia

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  6. Frl. Wunderstolz 6. Juni 2014 um 07:04 Uhr

    Neeeee, wat schön! Was hab ich grad gelacht. Mister W. is ja auch so einer. Mit dem kannste nicht in Elektroläden gehen. Absolut nicht. Weil: Da kommste nicht mehr raus! Dit wird zum Gefangenenlager! Da wird dann mitm Handy im Internet geschaut und Produkte miteinander verglichen- anstatt nen Verkäufer zu fragen. Und icke werd erst höflich gefragt, AUCH mal zu schauen. Wenn ich das ignoriere, werd ich mit seinem Ellenbogen angerempelt UND erneut gefragt. Und wenn ich mich dann von Mister W. wegschleichen will, dann wird der noch LAUTER: “Du sollst da mal bitte gucken!!! Ich FIND das nich!” Als ob sein Leben davon abhängt. Am Ende rennt er dann mit 2 PS4-Spielen, nem neuen Controller (falls mal einer kaputt geht, wenn er sauer ist, weil er verliert), und Batterien en masse (für unserer 365 Fernbedienungen unserer 4 bedienbaren Grossgeräte), zur Kasse.
    Und ich bin um paar Nerven ärmer.
    Aber ich zahl ihm das in Schuhgeschäften immer heim 🙂 Da muss er dann “Probesocken” suchen gehen.
    So long und allerliebste Gruesse an den dicken Bauch,
    vom Frl. Wunderstolz

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  7. Lena 6. Juni 2014 um 01:25 Uhr

    Ist das eigentlich ein Hauptinhalt dieses Blogs, über Ehemänner abzulästern? Da les ich lieber was anderes. Und Tschüss.

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  8. Uta 5. Juni 2014 um 17:23 Uhr

    vielleicht zeigst du deinen nachbarn mal http://www.notesofberlin.com, damit sie lernen, wie man einen aushang höflich formuliert? 😉 manchmal frag ich mich, wie manche leute es schaffen, nix wichtigeres zu tun zu haben, als sich über einen karton aufzuregen (und dann auch noch einen zettel zu schreiben!)…
    deine bücher kann man übrigens schon beide auf amazon vorbestellen, yay!!! :):):)
    liebe grüße aus wien

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    • Steffi 6. Juni 2014 um 07:24 Uhr

      @Uta: oh ja, super idee! 🙂 und ja, ich frag mich das manchmal auch. vor allem: ein öffentlicher aushang, das ist schon eine spezielle kiste. lustig ist nur, dass sie damit genau das gegenteil erreicht haben von dem, was sie wollten. aber so fair ist das leben eben manchmal, gell? thihi! ja, ist das nicht toll mit amazon? auuuuuuufregend!! ich schreib hier nächste woche noch mal was dazu! herzliche grüße!! steffi

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  9. Anne 5. Juni 2014 um 17:11 Uhr

    Herrlich! Ich liebe deine Kolumnen 😉
    Aber mir ist auch vieles zu kompliziert bzw. bin ich zu ungeduldig, mich erst intensiv damit auseinanderzusetzen. Leider funktioniert es nicht mehr wie “früher”, wo man einfach rumdrücken konnte, bis man was gefunden hat. Heutzutage würde ich dann wahrscheinlich – ganz aus Versehen natürlich – die gesamte Erde in die Luft schießen!
    Liebe Grüße und biete den blöden Nachbarn ruhig die Stirn, wenn sie ulkig werden ^^

    Antworten
    • Steffi 6. Juni 2014 um 07:25 Uhr

      @Anne: Das freut mich sehr, dass du die Kolumne liebst, juhu! Ungeduld ist auch mein größtes Problem! Vor allem in Sachen Technik, ich drück auch wie wild auf alle möglichen Knöpfe, meist passiert dann auch was! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

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  10. Sophie 5. Juni 2014 um 16:47 Uhr

    Hihihi, wenn deine Tochter erst mal ins Krabbelalter kommt, ist sie ein großer Fan dieser Kolumne. Sie wird dir helfen und sich so sehr für Kabel und Co. in Reichweite interessieren, dass alles schnell verschwindet was deinem Mann lieb und teuer ist, aber dir viel zu groß und zu technisch ist. Problem gelöst und dein Mann wird noch nicht mal traurig sein. Denn es war ja seine geliebte Tochter ;-).
    P.S.: Ich schließe mich Marina an. Wir nehmen die Nachbarn so richtig aufs Korn.

    Antworten
  11. Stine 5. Juni 2014 um 15:45 Uhr

    Danke für den Artikel! 🙂
    Also bei uns ist das immer so, dass mein Mann die technophilen Produkte heim schafft und ich sie dann in Betrieb nehmen muss.

    Ich bin Experte im Entziffern kryptischer Gebrauchsanweisungen und schrecke vor keiner technischen Herausforderung mehr zurück.
    Eine komplette Wohnung vernetzen, so dass ich den Mixer mit dem Handy starten kann? Kein Problem! Ruf mich an!

    Ach übrigens kapituliere ich vor der Fernbedienung unseres DVD-Players, damit kann man sicher in Wirklichkeit ein Spaceshuttle steuern. Ein Video anhalten? Keine Ahnung.

    Antworten
    • Steffi 6. Juni 2014 um 07:27 Uhr

      @Stine: Wow, toll, dass du das kannst. Ich hasse Anleitungen. Ich lese die aus Prinzip nicht. Muss irgendwie so funktionieren, denke ich immer. Tut’s aber natürlich nicht! 🙂 Herzliche Grüße, Steffi

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  12. Linda 5. Juni 2014 um 13:03 Uhr

    Ich habe keinen Mann, der mir ständig neue technische Errungenschaften bringt, aber ich habe Fernbedienung und zwar 3 Stück. Eine für den DVD-Player, eine für den Receiver und eine für den Fernseher selber. Bei den beiden letzten Bedienungen muss man eigentlich nur auf den roten Knopf drücken, der die Geräte einschaltet und dann kann man fröhlich auf der Bedienung für den Receiver durchs Programm zappen.
    Mit dem DVD-Player-Drücker läufts ähnlich, nur fällt da dann noch die Play- und Stopp-Taste dazu, damit der Film überhaupt läuft.
    Die bunten Tasten auf den Bedienungen hab ich auch schon ausprobiert, meisten passiert gar nichts oder der Fernseher geht mit einem Pfeifton aus. 🙂

    Hingegen der meisten vorherigen Kommentare bin ich tatsächlich in der Lage, die Fernbedienungen zu bedienen. Aber es sei verraten – ich habe lange dafür geübt 😉

    Toller Post!

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  13. QueenLiz 5. Juni 2014 um 12:51 Uhr

    Hihiiii… Ich erkenne zum Glück weniger meinen Mann als vielmehr meinen Vater wieder, der auch ständig auf der Suche nach neuen technischen Geräten (bevorzugt Hifi und PC-Geräte; die Küche überlässt er meiner Mutter) ist! Meine Männer-lieben-Technik-Theorie ist: es geht 1. um den Stecker! Stecker kann mann reinstecken. Damit kennt mann sich aus, das findet mann gut. 2. Knöpfchen drücken und dann passiert was. Auch das findet mann gut! 😉 LG, Liz PS: Als großer Fernbedienungen-Fan verwaltet mein Vater im Wohnzimmer ca. 5 Fernbedienungen – interessanterweise liegen sie direkt auf den Geräten. Setzt man sich also spontan aufs Sofa, muss man dann wieder aufspringen, um die Fernbedienungen zu holen. Irgendwie hat er das mit dem Fern- nicht so verinnerlicht. 😉

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  14. Maria | marygoesround.de 5. Juni 2014 um 11:45 Uhr

    Vielen Dank für diesen Bericht – ich habe ihn sehr gerne gelesen.
    Das mit den Geräten ist bei uns nicht ganz so schlimm, aber die Playstation benutzen wir auch zum DVD-Schauen.
    Und solche Nachbarn bracuht die Welt ja wirklich nicht! Außer für so einen tollen Abend, wie Ihr ihn geplant habt! 😉

    LG Maria

    Antworten
  15. Utiversum 5. Juni 2014 um 11:25 Uhr

    Ich liebe deine Kolumnen! Wirklich und meistens erkenne ich mich und meinen Liebsten auch darin wieder… aber diesmal ist es genau andersherum 😉 Ich LIEBE technische Geräte 😛 Ich habe eine Eismaschine, eine Zuckerwattemaschine und noch viele mehr. Natürlich werden alle Lampen in meiner Wohnung per Fernbedienung gesteuert. Und es gibt einen extra Stromschalter um diverse Geräte abzuschalten wenn ich für längere Zeit aus dem Haus bin. Mein Liebster versteht das nur leider nicht so ganz…. ich kam von der Uni und er saß mit 1000 Kerzen und einem Buch (!) auf dem Balkon! Erst erzählte er mir wie romantisch er ist das er all diese Kerzen aufgestellt hat! Aber ich roch den Braten schnell weil meine kleinen geliebten Lämpchen an Router und Musikanlage nicht blinkten! Er wollte nur nicht zugeben, dass er wieder aus Versehen den Strom abgeschaltet hat und damit total überfordert ist ;)))

    Antworten
  16. Tammy 5. Juni 2014 um 11:16 Uhr

    Ich schmeiß mich weg 😀 Die Nachbarn kommen mir extrem bekannt vor… Haben die vorher in Mering (kleines Dorf zwischen Augsburg und München) gewohnt??? Und das mit den vielen Kästchen verstehe ich gut, mir graut es vor dem Zusammenzug mit dem Freund, denn der hat so viele schwarze Kästchen und manchmal kriege ich die PS3 nicht mal an…

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  17. lieberlecker 5. Juni 2014 um 10:46 Uhr

    Ich musste laut schmunzeln 🙂 und natürlich kommt mir da überhaupt nichts bekannt vor … LOL
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  18. Marina 5. Juni 2014 um 10:36 Uhr

    Ich musste wirlich lachen, auch wenn das ausnahmsweise bei uns nicht der Fall ist. Aber dafür lag ich mal schön in der Badewanne vor langer Zeit und habe Musik mit meinen Funkboxen gehört. Plötzlich wurde aus der entspannten Musik ein Fußballspiel! Ich hab also in der Badewanne ein Fußballspiel angehört. Mein Opa, der schlecht gehört hat, hat nämlich Funkkopfhörer bekommen, um den Fernseher nicht so laut machen zu müssen. Und scheinbar war sein Signal auch wesentlich stärker wie meines 🙂 Was habe ich gelacht 😀
    Ich wäre übrigens auch sofort bei der Aktion “lauer Sommerabend” dabei 🙂
    Liebe Grüße,
    Marina

    Antworten
  19. Jurinde 5. Juni 2014 um 10:33 Uhr

    oh gott,wie gut ich das kenne. Die letzte solche Anschaffung liegt nicht mal 3 Wochen lang zurück. Es sollte ein Grill sein. Ok. Klar,den brauchen wir. Wir haben einen sehr schmalen kleinen Balkon ( 1m breit). Jetzt haben mir einen sehr schmalen, kleinen Balkon mit einem RIESENGRILL. Ich muss dazu sagen,dass ich einiges an Überzeugungsarbeit leisten musste damit es kein HÄSSLICHER RIESENGRILL wurde (den hatte er sich nämlich ursprünglich ausgesucht.
    Ich kann an dieser Stelle einfach nur leise schluchzen und bin froh,dass ich mit solchen Problemen nicht allein auf der Welt bin 😉

    Antworten
  20. Marina 5. Juni 2014 um 10:28 Uhr

    Ich musste gackern, obwohl das ausnahmsweise bei uns mal nicht der Fall ist. Aber die Funklampe finde ich trotzdem cool 🙂 Ich hatte sowas ähnliches mal mit Funkboxen. Ist schon ewig her, aber trotzdem witzig: Ich lag in der Badewanne, es kam schöne, entspannende Musik… Plötzlich höre ich nur noch Fußball!!! Mein Opa hat schlechter gehört wie die Oma und das sie den Fernseher nicht so laut machen müssen, hat der Opa Funk-Kopfhörer bekommen… Die hatten nur leider die gleiche Frequenz wie meine Boxen (und die Kopfhörer waren scheinbar auch stärker :)). Da liegst du also in der Badewanne und hörst dir ein Fußballspiel an… Wunderbar 😀
    Ich würde mich übrigens auch bereiterklären, beim Projekt “lauer Sommerabend” mitzumachen 😀
    Liebe Grüße,
    Marina

    Antworten
  21. stefanie 5. Juni 2014 um 10:26 Uhr

    musste beim lesen herzhaft lachen, freudentränchen sind sogar gekullert und ich habe oft mit dem köpfchen genickt. toll geschrieben, danke!
    das musste ich heute früh sogar schnell meinem mann vorlesen (hab mich zusammengerissen, um beim vorlesen nicht ständig zu lachen) und was soll ich sagen: schmunzeln, lächeln, jetzt versteht er vermutlich noch besser, warum ich so gerne blogs lese ;0)

    du hast mich da übrigens auf eine idee für ein post(ing?) gebracht (rubrik “gemachtes”) , evtl. auch eine idee zum ausprobieren: der titel könnte lauten “was passiert, wenn man mit einem rücksack voller fernbedinungen zum nachbarn schleicht während dieser gerade tv guckt” >>klick ARD>> <> <> ….. *ggg*

    sonnige grüße!
    stefanie

    Antworten
  22. Larissa 5. Juni 2014 um 09:44 Uhr

    Bei uns gilt die Devise: Wofür kein Platz ist, kommt auch nicht ins Haus. Das hält uns davon ab, sinnlose Geräte zu kaufen. Für die Playstation samt passender Fernbedienung habe ich mich eingesetzt. Damit kann man nämlich Blu-Rays gucken UND Spiele spielen 🙂 (Wenn du DVDs allerdings mit dem Controller steuerst, dann kann ich verstehen, dass du ziemlich schnell genervt warst … hol dir lieber eine Fernbedienung. ;))

    Antworten
    • Elke 5. Juni 2014 um 10:41 Uhr

      Das stimmt, was Larissa sagt. Für die PS3 gibt es eine Fernbedienung. Die ist absolut notwendig und ihr Geld wirklich wert. Ich habe mich in dem Artikel auch wiedererkannt… Es ist ist ganz und gar nicht schön auf dem Sofa zu sitzen und feststellen zu müssen, dass man alleine die hochtechnisierte Glotze nicht anbekommt. Und wenn sie endlich an ist, dann ohne Ton. Ich meine, was läuft hier falsch? Ich bin doch noch keine 80? Stefanie, als kleiner Tipp, es gibt eine programmierbare Fernbedienung (Logitech Harmony Touch), die schafft es alle Geräte unter einen Hut zu bringen. Und dIe überflüssigen 10 anderen Fernbedienungen können im Schrank versteckt werden. Seit wir die haben, ist wieder Ruhe bei uns eingekehrt und ich bin happy!

      Antworten
  23. Angela - designhaus no.9 5. Juni 2014 um 09:42 Uhr

    Super! Anders wäre es ja langweilig, oder? Meiner kaufte immer neue Geräte und sagte: “Schatz ich habe dir was mitgebracht”. 😉
    Aber nun ist er auf dem Trip: Besitz belastet, und verkauft alles, wirklich alles bei Ebay. Sonntags geht er immer mit der Kamera durch die Wohnung und ich warne nur noch unseren kleinen Dackel: “Geh schnell aus dem Bild, sonst wirst du verkauft”. Aber für unseren baldigen Umzug ist das Gold wert. Wir ziehen mit leichten Gepäck aus.

    Antworten
  24. Jenny 5. Juni 2014 um 09:39 Uhr

    Liebe Steffi, man denkt ja immer, dass die eigene Beziehung, man selbst oder der Mann anders sind als die anderen. Aber ich muss dir hier wieder einmal Recht geben 😉 Bei uns ist es eine Eismaschine. Nachdem sie bei uns eingezogen ist, gab es zwei, drei Mal Eis. Es war auch richtig lecker, aber dann scheint irgendwas passiert zu sein und die Eismaschine war vergessen. Vielleicht feiert sie dieses Wochenende bei den himmlischen Temperaturen ja ein Comeback! Das mit den Fernbedienungen kenne ich leider auch zu gut. Dadurch ist mir der ein oder andere Feierabend verbaselt worden. Aber nun ja, was will man machen? Ich freu mich einfach weiterhin auf dein Buch und darauf, dass ich mich in weiteren tollen Stories von dir wiederfinde und mein “Leid” mit dir und deinen anderen Lesern teile 😉 Sonnige Grüße!

    Antworten
  25. Anny 5. Juni 2014 um 09:18 Uhr

    oh je, du arme. schwanger und von den nachbarn terrorisiert. das kenne ich auch von meinen nachbarn. alle im haus sind superlieb, bis auf die nachbarn, denen mal das haus gehörte. die führen sich immer noch so auf.
    ich habe seit kurzem gelernt, einfach durchzuatmen und mich nicht über sie aufzuregen. seit dem geht es mir besser 🙂

    mein mann kauft überigens auch ständig neue technische geräte. welch überraschung. leider kann er die dinger nicht bedienen, also muss ich imemr erst die bedienungsanleitungen studieren. die sind mittlerweile so lang und kompliziert (von den fernbedienungen ganz zu schweigen, da hat jede taste in kombination mit anderen tasten gleich mehrere funktionen), dass man eine anleitung für die anleitung braucht.
    bin nur froh, dass ich unseren neuen fernseher mit nur neuen 2000 kanälen endlich programmiert habe.
    liebe grüsse
    anny

    Antworten
  26. eva 5. Juni 2014 um 09:07 Uhr

    grossartig – lampe mit funkverbindung. ich würde wohl mal robbie williams ganz laut mit kopfhörer hören und mir die discobeleuchtung bei den nachbarn vorstellen, wenn meine finger rhytmisch die beats mit gerät drücken…… ein fest!
    alles gute für die letzten wochen des brütens…..
    eva

    Antworten
  27. Sonja 5. Juni 2014 um 08:59 Uhr

    Liebe Steffi,
    DANKE, you made my day!
    Ich hab beim Lesen haltlos vor mich hingegackert – das kommt mir alles irgendwie bekannt vor 😉
    Sonnige Grüße,
    Sonja

    Antworten
  28. Julia 5. Juni 2014 um 08:57 Uhr

    Du sprichst mir aus der Seele! Das unsinnigste, was mein Mann unbedingt kaufen musste, war eine Kartoffelschälmaschine. Die hat er einmal benutzt und dann gemerkt, dass sie total unnütz ist. Schön ist aber auch der Reiskocher, der noch unbenutzt in seinem Karton wohnt…
    Doch wie kriege ich ihn dazu, diese Anschaffungen gar nicht erst machen zu wollen? Wobei ich ja aber auch zugeben muss, dass ich schon gerne Kommentare wie “Habe ich doch gesagt” abgebe 😉

    Antworten
    • Steffi 5. Juni 2014 um 09:05 Uhr

      @Julia: Großartig, dass du das Phänomen auch kennst! Spontan würde ich vorschlagen: für jedes neue Gerät muss er ein altes verkaufen? 🙂 Wie wäre das? Kannst du nicht ganz viel in die Küche stellen, so dass er sieht, eigentlich ist gar kein Platz für ein neues Gerät und deshalb: wenn er eins will muss vorher ein anderes weg via Ebay und co? Ich glaub, das könnte funktionieren! Verhandeln ist doch der Supertrick in Beziehungen! 😉 Herzliche Grüße, Steffi

      Antworten

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