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Kunst oder kann weg?

Was gerade auf meinem Nachttisch rumliegt: Welche Bücher ich noch lesen möchte. Oder doch nicht?

Text – Stefanie Luxat

Die meisten meiner Bücher sind weg. Doch, wirklich. Bestimmt Dreiviertel meiner Bücher habe ich dieses Jahr aussortiert und verkauft. Was nicht weg ging, weil zu alt, nicht populär genug, habe ich gespendet. Mein Nachttisch könnte also viel entspannter aussehen. Tut er aber nicht. Der Bücherstapel übersteigt bald die Lampe. Jede Nacht könnte es ein lautes Donnerwetter aus herunterfallenden Büchern geben, sollte ich aufschrecken und den Lichtschalter nicht schnell genug finden. Aber wie das so ist, wenn man keine Zeit oder Lust hat, Entscheidungen zu treffen, stapeln sie sich eben auf. Und irgendwie hat es auch etwas gemütliches: Diese Ansammlung von Büchern, die ich gern noch lesen würde. All diese Chancen für eine gute Zeit.

“Du bist die schnellste Leserin der Welt”, sagt mein Mann immer, wenn ich am Wochenende ein Buch durchziehe, weil ich kurz darauf ein Podcastinterview dazu führe. Bas Kast war glaub ich mein Rekord: 320 Seiten an einem Abend und in einer Nacht. Das ging nicht anders, ich habe den Ehrgeiz die Bücher auch wirklich gelesen zu haben, wenn ich mit den AutorInnen spreche. Sonst hätte ich Sorge, die wirklich spannenden Fragen zu verpassen.

Zum ganz in Ruhe lesen komme ich seltener. Deshalb der Riesenturm neben meinem Bett. Die meisten Bücher davon sind angelesen. Manche mag ich davon so gern, dass ich sie gern in meiner Nähe habe. Bei manchen weiß ich – die werde ich nicht mehr lesen, sollte ich, aber puh, werde ich wahrscheinlich nicht. Warum ich sie nicht verschenke/wegsortiere/verkaufe?

Ach, erstmal erzähl ich euch, welche es sind. Vielleicht ist ja eins davon auch spannend für euch.

1.) Pandora Sykes – The Authentic Lie

Das lese ich aktuell tatsächlich ganz in Ruhe und voller Genuss. Das Essay über die “Authentic Lie” von Pandora Sykes hat nur 68 Seiten im Kleinformat (circa Reclam-Heftchen-Größe), was schon mal ein positives Gefühl ist. Weiter ist das Thema Authentizität so spannend, dass es sich so weg liest. Außerdem liebe ich die lässige, schlaue, humorvolle Schreibe der britischen Autorin und The High Low-Podcasterin Pandora Sykes so sehr, dass ich ALLES von ihr lesen würde. Dieses kleine gelbe Büchlein hat auch noch einen guten Zweck: The pound project steckt dahinter. Ein 2018 gegründeter unabhängiger kleiner Buchverlag, der sich fürs Lesen und Schreiben stark machen möchte. Sie veröffentlichen nur ein Buch wie dieses nach dem anderen über Crowdfunding – 1 Pfund (pound) ist der Mindestbetrag, den man zahlen muss, um es lesen zu dürfen. Am besten trägt man sich in den Newsletter ein, um über die nächsten spannenden Buchprojekte informiert zu werden.

 

2.) Dr. med. Sheila de Liz – Unverschämt. Alles über den fabelhaften weiblichen Körper

Wer gern Gynäkologin geworden wäre oder Spaß daran hat, seinen Körper noch besser kennenzulernen – für den ist Unverschämt – alles über den fabelhaften weiblichen Körper von Dr. Sheila de Liz was. Die arbeitet seit 13 Jahren in Wiesbaden in ihrer eigenen Praxis für Geburtshilfe und Gynäkologie. Der Verlag hat es mir als Presseexemplar geschickt und ich blättere immer mal wieder darin herum. Manchmal ist es mir etwas zu viel mit dem Blick in all die gezeichneten Vaginen, manchmal lass ich mich drauf ein und erfahre Spannendes über meinen Körper. Als Rothaarige (nur semibeliebt bei Hebammen, weil sie bei Geburten viel Blut verlieren), als Endometriosegeplagte (war der Grund, warum ich nicht sofort schwanger wurde) und als PMSopfer (schöner Gedanke: “Die Zeit vor der Periode kann auch eine Zeit zum Reflektieren sein – Kann es sein, dass du Bedürfnisse hast, die du ignoriert hast? Hast du dich selbst übergangen?”)

Das Buch ist leicht und locker und humorvoll geschrieben. Bei Edition F gibt es ein Interview mit der Autorin und auf ihrem YouTube-Kanal erklärt Dr. Sheila de Liz unter anderem was Männer noch besser machen könnten beim Oralverkehr. Ja, dann mal viel Spaß beim Versenden des Links, haha!

 

3.) Else Buschheuer – Hier noch wer zu retten?

Früher habe ich alles von Else Buschheuer gelesen. Als angehende Journalistin und Redakteurin bei Allegra zählte sie zu meinen Schreib-Idolen. So unverblümt ehrlich, direkt ins Herz gingen ihre Texte. Eins meiner liebsten Bücher von ihr, das meinerseits auch niemals verkauft wird, ist das über die Geschehnisse am 11. September 2001 in New York.

Irgendwann las ich nichts mehr von ihr. Keine Ahnung, ob sie einfach nur nichts Neues schrieb oder es mich nicht mehr erreichte.

Jetzt ist neu von ihr erschienen: Hier noch wer zu retten? Über die Liebe, den Tod und das Helfen

Von Doris Dörrie ist auf dem Buchrücken zu lesen: “Tapfer wie ein Samurai und dazu auch noch komisch zieht Else Buschheuer in die Schlacht um die eigene Seele und rettet so ganz nebenbei die des Lesers.”

Es geht Else Buschheuer in diesem Buch wohl um die Frage “Was ist ein Mensch?”. Sie bewirbt sich als Alternpflegerin, damit beginnt das Buch. Gewohnt gekonnt spannend schreibt sie das auf. Obwohl ich mich beim Lesen frage “Was wird das hier? Wo will sie mit mir hin?”, kann ich das Buch erst nicht weglegen. Mir fällt es nur schwer zurückzukommen. Vielleicht wegen der Schwere des Themas. Es geht ums Helfersyndrom und den Wunsch, dass unser eigenes Leben einen Sinn hat. Gedanken, die ich mir natürlich auch mache. Es ist eine Riesenportion echtes Leben, Lichtjahre entfernt vom Realitätsfluchtort Instagram. Das kann etwas Wunderbares sein, man muss nur den richtigen Zeitpunkt dafür finden.

 

4.) Lindsey Mead – On Being 40 (ish)

Das ist eins der Bücher, die ich gern in meiner Nähe habe: On being 40 (ish) von Lindsey Mead. Fast fertig gelesen, schon oft von mir hier erwähnt. Das Buch, das mich auf dem Weg zum vierzigsten Geburtstag begleitet hat und sehr gut tat.

 

5.) Kelsey Miller – I’ll be there for you. The One about Friends

Vor vielleicht einem Jahr habe ich angefangen, die komplette Friends-Staffel von Anfang bis Ende noch mal über Netflix zu schauen. Sie eignete sich so herrlich für gute Gefühle vorm Einschlafen. Wenn man vor Müdigkeit kein Buch mehr halten kann. Die Freunde und ihre Geschichten in New York sind wirklich zeitlos. Wobei man aus heutiger Sicht natürlich vieles auch als sexistisch und homophob bezeichnen könnte. Darüber schreibt auch Kelsey Miller in ihrem Buch I’ll be there for you – The One about Friends. Das Buch erzählt Friends-Fans viele spannende Backstage-Geschichten. Sehr gut recherchiert und eingeordnet. Und es bringt einem zum Nachdenken über die Serie und Gesellschaft, auf gute Weise. Wie modern Friends dann doch auch für seine Zeit schon war. Und was für ein Zufall es oft ist, wenn etwas erfolgreich wird. Oder eben nicht.

 

6.) Meike Winnemuth – Um es kurz zu machen.

Als ich mich auf die Endlich Om-Podcastfolge mit Meike Winnemuth vorbereitet habe und dabei mal wieder merkte, wie sehr ich ihren Schreibstil mag, stieß ich auf ihre Kolumnensammlung Um es kurz zu machen. Die kannte ich noch nicht. Gute Textdosis für kurz vorm Einschlafen, dachte ich. Bis auf ein, zwei sind sie bisher noch ungelesen. Das Buch war sogar schon mit im Urlaub. Ich freu mich drauf, darin zu lesen, ich weiß nur noch nicht genau wann.

 

7.) Anthony William – Heile deine Schilddrüse

Ich hab’ von vielen Erfolgsgeschichten gehört, die davon handeln, Probleme mit der Schilddrüse durch das Buch Heile deine Schilddrüse von Anthony William in den Griff bekommen zu haben. Mir hat dafür die Geduld gefehlt und der Hang zum Selleriesaft. Vielleicht später irgendwann. Vielleicht wird das auch gar nichts. We will see.

 

8.) Sarah Wilson – First, we make the beast beautiful

Mit ihrem Zuckerfrei-Buch hat Sarah Wilson mich aus meinem Junkie-Dasein befreit. Ich bin der australischen Journalistin und Bloggerin also sehr dankbar. Als ich sah, dass sie ein Buch über Ängste schrieb, dachte ich, das kann ja nur genau so gut sein wie das über Zucker. First, we make the beast beautiful – a new story about anxiety heißt es. Und es ist gut, aber es ist auch eins dieser Bücher, dass mich immer wieder rausschmeißt aus dem Lesefluß. So zum Beispiel als Sarah Wilson gefühlt ewig lang über ihren Krankheitsverlauf erzählt und welche Medikamente helfen/nicht helfen. Oder die Geschichte von Ängsten und Depressionen generell. Mir war das zu viel, vor allem auf Englisch. Da war ich raus. Aber dann hab ich irgendwann weiter geblättert und war wieder begeistert über andere Passagen, in denen sie wirklich hilfreiche Tipps und Ideen vermittelt. Es ist kein Buch, das man in einem Zug begeistert durchliest. Also zumindest war es bei mir nicht so. Aber es ist ein Buch, in dem man ruhig ein paar Seiten überblättern kann, weil man weiß, es kommen noch bessere.

 

9.) Dolly Alderton – Everything I know about love

… und irgendwann les’ ich Everything I know about love von der großartigen Dolly Alderton noch mal ganz in Ruhe in einem Rutsch durch. Bis dahin sichert es meinen Bücherturm von unten vorm Zusammenkrachen.

 

Welches Buch ich dieses Wochenende quasi eingeatmet habe, erfahrt ihr diesen Freitag. Dann habe ich eine spannende Frau zu Gast im Endlich Om-Podcast zum Thema Vereinbarkeit von Kind und Karriere. Wie wir endlich Frieden schließen mit dem Thema.

 

Und was liegt gerade auf euren Nachttischen so rum? Was lest ihr?

Ich bin gespannt!

Herzlich,

Steffi

 

Wir müssen über diesen Artikel Werbung schreiben, weil Buchtitel genannt werden. Wir werden von keinem der Verlage dafür bezahlt. Es sind Affiliate Links eingebaut, das heißt, wenn ihr über die Links die Bücher ordert, werden wir mit einem Minibetrag beteiligt.

Text – Stefanie Luxat

23 Comments

  1. Antworten Angela - designhaus no.9 29. April 2019 um 09:36 Uhr

    Schöne Sammlung! Bis eben kannte ich kein einziges Buch davon. Ich habe gerade zwei für mich sehr interessante Bücher gelesen.
    1. “Das Café am Rand der Welt” von John Strelecky. Das kennt, glaube ich, fast jeder schon. Oder? Da bin ich eher der Spätzünder. 🙂 Ein tolles Buch über den Sinn des Lebens.
    2. Dann das interessante Buch “Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüßte, was ich will” von Barbara Sher, für alle, die mit dem Begriff Scanner Typ etwas anfangen können.
    Allen eine schöne Woche! 🙂

  2. Antworten Anna 29. April 2019 um 09:45 Uhr

    Hach, Dank Dir liebe ich quasi den Montag Morgen, trotz Regen, Job, Kinder-Wahnsinn.
    Mein Bücherturm kracht auch bald um. Darauf liegen
    Herbert Renz-Polster: Aus Erziehung wird Gesinnung. Mega spannend!
    Joe di Dispenza: Werde übernatürlich.
    Unglaublich cool, aber dick und man muss sich voll reindenken.
    Juli Zeh: Neujahr. Trau mich nicht so recht wegen verlassener Kinder und so..
    Benita Cantieni: Catpower. Geil!
    Freu mich jetzt schon auf Freitag.
    Eine tolle kurze Woche Dir und allen.

    • Antworten Steffi 29. April 2019 um 10:50 Uhr

      @Anna: Wie spannend! Klingt nach einem richtig guten Stapel, den man heute bei Regen so herrlich mit einer Tasse Tee hätte durchschmökern können… 😉 Ich wünsch dir auch eine tolle Woche & lese dann heute Abend schnell weiter, herzlich, Steffi

  3. Antworten Friederike (schlaflosinparis) 29. April 2019 um 10:24 Uhr

    Ich liebe Blicke auf anderer Leute Bücherstapel am Bett, danke für deinen! Nummer 1 merke ich mir vor… und empfehle selber: “100 Essays I Don’t Have Time To Write” von Sarah Ruhl – Essays in Mini-mini-Format über Kunst, Theater, Kinder, von einer dreifachen Mutter, die fürs Essayschreiben eigentlich GAR keine Zeit hat und es trotzdem tut ;).

  4. Antworten Elsa 29. April 2019 um 10:31 Uhr

    Letzte Woche in einem Rutsch aufm Balkon durchgelesen: “Dein Neuanfang mit Ayurveda” von Dana Schwandt, auf das ich durch einen Podcast aufmerksam wurde. Dana Schwandt selbst macht den Podcast “Ichgold”. Mit Ayurveda habe ich mich immer mal wieder beschäftigt, aber puh, es wurde mir schnell zu kompliziert. Das Buch hingegen macht es einem wirklich super einfach, mit kleinen Veränderungen zu starten. Ich hätte dem Buch einen festen Einband und innen etwas Farbe gewünscht, aber es ist wirklich soso gut, weil es einen super Überblick verschafft und dadurch Lust macht, tiefer einzusteigen, um wieder in Balance und Kraft zu kommen. Dazu gibt’s simple Rezepte, eigentlich eher Kurzanleitungen, wie man sehr leicht Frühstück und Mittagessen zubereiten kann. Davor und parallel hatte ich von Prof. Dr. Andreas Michalsen “Mit Ernährung heilen” gelesen. Er ist Chefarzt für Naturheilkunde in Berlin, empfiehlt u.a., sich pflanzlich zu ernähren, regelmäßig oder intermittierend zu fasten. Da schließt sich der Kreis zum Ayurveda, weil dort ohnehin eine Essenspause über Nacht von mindestens 13 Stunden empfohlen wird.

    • Antworten Steffi 29. April 2019 um 10:52 Uhr

      @Elsa: Liebe Elsa, lustig, ich glaub, das liegt auch bei uns im Poststapel, muss ich auch noch mal reinschauen! Ich höre sehr viel Gutes über Aryuveda. Bin nur gerade so happy mit meiner Ernährungsform, dass ich etwas müde bin, mir das anzuschauen, wobei, warum eigentlich? Ach, ich mach’s asap, zu spannend! Herzlich, Steffi

  5. Antworten Janine 29. April 2019 um 11:20 Uhr

    Ohh, bitte Neujahr von Juli Zeh weiterlesen. Ich hatte auch Angst wegen der verlassenen Kinder, es kommt dann aber doch ganz anders. Aktuell auf meinem Stapel: Yasmina Reza (Babylon) und leere Herzen von Juli Zeh. Schwer aus der Hand zu legen. Und auf der letzten Zugfahrt nach Friesland hat eine Mama ihrer Tochter die Geschichten von Kasimir und Frippe vorgelesen. Die habe ich jetzt auch alle für meine Söhne und die liegen ganz oben. Wie konnte ich die nur nicht kennen?

  6. Antworten Angela 29. April 2019 um 13:18 Uhr

    Dann lies bloss nie das neueste Buch von Meike Winnemuth: Bin im Garten! Danach würdet ihr nämlich unausweichlich und noch dieses Jahr aufs Land ziehen wollen (müssen)…. Ich habs grad durch… Aber jetzt muss ich auch schnell wieder raus, der gerettete Cotoneaster will eingebuddelt werden…. LG Angela

  7. Antworten Effi.Steffi 29. April 2019 um 15:01 Uhr

    Liebe Steffi, ich habe auch so einen Stapel, aber nicht am Bett, weil dort kein Platz ist. Im Bett habe ich meine Kindle App am Start und lese darüber diverse Romane. Aber nun zu meinem Büchern die es auf den Stapel geschafft haben:
    – Vom richtigen Zeitpunkt: Die Anwendung des Mondkalenders im täglichen Leben von Johanna Paungger; das Thema finde ich spannend und bin gespannt was ich für mich daraus lernen kann.
    – Das Leben ist zu kurz für später von Alexandra Reinwarth; gekauft aufgrund deines Podcast mit Alexandra. 😉
    – Magic Cleaning von Marie Kondo; das liegt schon eine Weile auf dem Stapel, lange bevor die Serie bei Netflix an den Start ging…
    – von Jo Dispenza Werde Übernatürlich; das Buch ist so groß und dick, da traue ich mich irgendwie noch nicht ran.
    – Intervallfasten von Dr. med. Petra Bracht; das habe ich auch schon quer gelesen.
    – und Dein Neuanfang mit Ayurveda von Dana Schwandt; nachdem ich Zuckerfrei in 8 Wochen von Sara Wilson nicht ganz durch gezogen habe, dachte ich vielleicht ist Ayurveda vielleicht was ich dauerhafter umsetzen kann.
    – …trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager von Viktor E. Franklin
    Also, da gibt es ein bisschen was zu tun!
    Herzliche Grüße Stefanie

  8. Antworten Anna 29. April 2019 um 16:48 Uhr

    Das kenne ich. Wenn sich das Herzkind nachts den Weg ins Elternbett erkämpft, habe ich immer Angst, dass der Buchstapel mit einen lauten Knall zu Boden fällt. Und alle hellwach sind und noch weniger schlafen. Aber momentan mag ich alle, die da liegen: Wie wir begehren von Carolin Emcke, Aus denn Dachsbau von Dirk von Lowtzow und Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie.

  9. Antworten Lena 29. April 2019 um 19:43 Uhr

    Ein Buch ohne Bücherstapel ist aber auch nicht komplett ;-)…passend dazu stapeln sich in meinem Kalender die Notizen über Bücher, die ich noch lesen möchte. Aktuell wird gewechselt zwischen
    – Joey Goebel: Irgendwann wird es gut (schon alleine der Titel, und überhaupt Joey Goebel…)
    – Kerstin und Anders Fels: Fettnäpfchenführer Japan. Die Axt im Chrysanthemenwald (weil ich erst 2021 nach Japan fahren werde, und mir damit einen Traum erfülle; freue mich schon sehr auf deine Tipps!)
    – Brené Brown: Die Gaben der Unvollkommenheit (wie oft fühle ich mich beim Lesen ihrer Bücher ertappt)
    – Meg Wolitzer: Die Interessanten (einfach weil ich es schon so lange lesen wollte)
    Von Meike Winnemuth habe ich übrigens “Das große Los” geliebt, sie findet so oft so schöne, wahre Worte.
    Liebe Grüße aus den Bücherstapeln
    Lena

  10. Antworten Tina 29. April 2019 um 20:27 Uhr

    Liebe Steffi, ich überlege den Hashtag #onmynightstand einzuführen. Würde sich bei mir lohnen, denn da stapeln sich die Bücher. Dazu bräuchte ich aber auch noch #onmykindle – da sieht es nämlich genauso aus.
    Gerade lese ich
    – “I’d rather be reading” von Anne Bogel (hat auch einen Podcast “What should I read next” – ist wie Tinder, nur werden hier Bücher mit Lesern gematched). Die Essay-Sammlung übers Lesen verschlinge ich gerade zum zweiten Mal. Dieses Mal mit Stift in der Hand, weil da so viele tolle Sätze zu finden sind.
    – “Salt, Fat, Acid, Heat” von Samin Nosrat (das Buch zur Netflix-Serie). Ok, das Buch steht in der Küche und nicht auf dem Nachttisch, aber ich blättere so oft darin, weil mich die wunderbaren Zeichnungen magisch anziehen. Geht mir übrigens genauso mit “The Lingerie Addict” 😉
    – “Daisy Jones and the Six” von Taylor Jenkins Reed (hat auch “The Seven Husbands of Evelyn Hugo” geschrieben), gerade zuende gelesen und vom Format (Interview-Style aller Band-Mitglieder) sehr begeistert gewesen
    – “How to walk away” von Katherine Center, gerade angefangen und noch nicht so richtig überzeugt
    – das neue Buch von Ruth Reichl (ehemaliger restaurant critic der NYT) steht ganz oben auf meiner digitalen TBR-Liste. Habe “Garlic & Sapphire” gelesen und sehr genossen, besonders als Wohlfühlbuch vor dem Einschlafen.
    Ist etwas für Dich und Dein Nachttisch dabei?
    Lieben Gruß in den Norden, Tina

  11. Antworten Julia 29. April 2019 um 22:36 Uhr

    Ich liebe historische Romane! “Tyll” von Daniel Kehlmann hab ich irgendwie spät entdeckt, den hab ich erst dieses Jahr gelesen. Vorgestern erst beendet “1793” von Niklas Natt och Dag, sehr gut war der. Ich fürchte mich vor dicken Büchern und liebe daher Reclam 🙂 Parallel lese ich Nora Imlau “so viel Freude, so viel Wut” über gefühlsstarke Kinder. Aber irgendwie pausiert das gerade, obwohl es gut ist. Normalerweise lese ich keine Ratgeber…

  12. Antworten Mari 30. April 2019 um 00:05 Uhr

    gar keine Romane????

  13. Antworten Natalie 30. April 2019 um 11:20 Uhr

    Hi Steffi,

    vielen Dank für das Teilen Deiner noch- / nicht- zu lesenden Bücher!

    Meine Aufmaerksamkeit wurde allerdings bei dem Wort Endometriose besonders geweckt. Wenn Du Lust hast würde ich mich freuen, wenn das mal ein Thema in einem Post oder einer Podcastfolge wird.

    Mach weiter so! Ich lieeeebe Deinen Podcast!

    Liebe Grüße

    Natalie

  14. Antworten Julia 30. April 2019 um 11:40 Uhr

    Hat wirklich niemand außer mir einfach nur einen fetten Liebesroman oder fiesen Krimi auf dem Nachttisch liegen?
    #jetzmalehrlich

    • Antworten Steffi 30. April 2019 um 15:25 Uhr

      @Julia: Boah, hätte ich supergern! Her mit Tipps! Ich liebe Liebesromane! Gern auch schön schlicht in New York. 😉 Herzlich, Steffi P.S.: Bei Krimi bin ich Schisser raus!

  15. Antworten Anna 30. April 2019 um 11:50 Uhr

    Oh, doch, bei mir! Trotz oder gerade als Germanistin und Anglistin. Weil 1. lesen für mich vor allem abtauchen ist. Und da finde ich leicht lesbare Kost in meinem jetzigen, turbulenten, ganz-viel-im-Kopf-haben-müssen-Leben am besten für. Und 2. ich einfach ein Belletristikmensch bin. Ratgeber, Autobiographien, Essays… lese ich nur ganz selten, und noch seltener genussvoll. Genauso wie beim Fernsehen übrigens. Ich will am liebsten was “mit einer Geschichte”. Solche Menschen gibt es halt auch 🙂

  16. Antworten Julia 30. April 2019 um 13:05 Uhr

    Doch, hier, ich! Zwar kein physischer Stapel, sondern eine Sammlung auf meinem eReader, aber bei mir beinhaltet das Einschlafritual absolut und am liebsten Kinsella-Kitsch oder sonstige Schmonzetten, das ist mein Gehirnyoga 🙂

  17. Antworten Lia 30. April 2019 um 13:24 Uhr

    Ich hab als Liebesroman “Dreimal im Leben” von Arturo Perez Reverte da liegen (super!!), an Sachbüchern “Die schwarze Null” von Lukas Haffert (bin noch nicht ganz durch, bisher aber sehr empfehlenswert, nimmt die ganzen Mythen über Staatsschulden auseinander) und “Höllensturz” von Ian Kershaw, das ist aber ein Klopper für den ich mal ein langes Wochenende brauche. Macht beim ersten Reinlesen aber einen super Eindruck!

  18. Antworten Julia 30. April 2019 um 18:28 Uhr

    “Good in Bed” von Jennifer Weiner, “Altes Land” für Liebe zum Leben allgemein und ein paar Tränchen tun ja auch mal gut, “Unsere Seelen bei Nacht” von Kent Haruf für eine Blick in die Zukunft (und Nora Roberts geht ja eigentlich immer…)

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