Ach, guck an:

Meine Beispielwoche. Heute mit Cathrin Wissmann. Zweifachmama, festangestellt und unter der Woche ohne Mann.

Euer Feedback auf meine Beispielwoche war riesig. Ihr habt mir geschrieben, dass ihr unbedingt auch noch von anderen Frauen und ihrem Alltag hören möchtet. Deshalb habe ich meine ehemalige Stern-Magazin-Kollegin Cathrin Wissmann gebeten, ihre Woche aufzuschreiben. Sie ist festangestellt, lebt in Hamburg mit ihren zwei Töchtern und ihr Mann Frank arbeitet unter der Woche in Brüssel. Keine einfache Situation. Umso spannender fand ich zu lesen, wie sie es wuppt.

In den nächsten Monaten stellen wir euch noch weitere Frauen mit ganz unterschiedlichen Lebensmodellen hier vor.

Wer jetzt denkt Cathrin Wissmann…? Genau. Cathrin hatte ich euch hier auch schon mal mit ihrem sensationellen Modegeschmack vorgestellt.

Herzlich,

Steffi

+++

Hallo, ich bin Cathrin.

Steffi hat mich neulich gefragt, ob ich hier von meinem Alltag erzählen möchte. Mir vielen spontan einhundert Gründe ein, abzusagen: Keine Zeit, …zu viel Aufwand und …überhaupt: Wen interessiert denn das?! Und dann sagte mir eine Stimme auf dem Off: Na, dich! Innehalten, auf den Tag zurückblicken – das sind Dinge, die in meinem Alltag nicht stattfinden, weil ich mir dafür einfach nie Zeit nehme. Stattdessen hetze ich durch mein Leben. Ich arbeite in Vollzeit als Modejournalistin, habe zwei Kinder (6 und 8) und einen tollen Mann, der aber unter der Woche in Brüssel arbeitet und nur am Wochenende da ist. Ich versuche, unseren Alltag so gut wie möglich zu wuppen, aber irgendwas geht immer schief. So wie letzte Woche:

Montag.

Ich wache morgens auf und weiß: Der Tag kann nur beschissen werden. Es ist der erste Tag ohne meine Kollegin, die jetzt im Mutterschutz ist. Die letzten Monate sind verflogen, vielleicht auch, weil ich verdrängt habe, dass der Tag kommen wird, an dem sie mir nicht mehr gegenüber sitzt.

Aber es hilft nichts, aufstehen muss ich trotzdem. 6:45 Uhr. Erst mal fertigmachen, dann die Kinder wecken. Wir sind mal wieder spät dran. Ich lege ihre Klamotten schon am Vorabend raus, damit es morgens keine Diskussionen gibt. Klappt nur leider selten. Heute Morgen weigert sich Greta, den Baumwollpulli anzuziehen. „Der kratzt so, Mama“. Oooooooohhhh… Ich gucke auf die Uhr. 7:40 Uhr. Mist. „Dann zieh halt einen anderen an!“ Den ersten Kampf des Tages habe ich schon verloren. Egal.

7:54 Uhr. Geschafft. Die Kinder sind pünktlich in der Schule. Sogar an das Geschenk für Avas Freundin habe ich gedacht, die heute Geburtstag feiert.

Um 8:15 Uhr komme ich im Büro an. Aber das Verlags-Café hat noch geschlossen. Mist. Im Büro ist dafür alles wie immer. Meine Kollegin hat ihre Sachen noch nicht abgeholt. Es sieht aus, als würde sie gleich zur Tür hereinkommen. Gutes Gefühl.

Um kurz vor 13 Uhr schrecke ich hoch. Ich habe vergessen, Ava im Hort abzumelden. Sie geht heute nach dem Schulschluss um 13:05 Uhr mit zu einer Freundin. Mal wieder knapp, aber rechtzeitig. Glück gehabt.

16:00 Uhr. Ich lasse den Griffel fallen und fahre mit der Bahn zur Schule, um Greta abzuholen. Kurz nach Hause. Dann wieder los, um Ava vom Geburtstag der Freundin abholen. Wo war noch gleich das „Museum der Arbeit“? Eine Mutter hat es mit dem „Museum für Kunst und Gewerbe“ verwechselt und rief hektisch an, ob jemand ihr Kind mitnehmen könnte. Ich konnte es ihr so nachfühlen. Das hätte mir auch passieren können!

Abendessen. Es ist mittlerweile ein Ritual, das wir Frank über Facetime anrufen. Dann essen wir zwar nicht wirklich zusammen, aber es fühlt sich ein Stück weit so an.

Hausaufgaben. Für den Musiktest üben. Zähneputzen. Wäsche waschen. Wäsche falten. Wäsche verteilen. Was für die Arbeit lesen. Zzzzzzz…

 

Dienstag.

Ich habe zwei aufgeschlagene Knie, weil ich morgens auf der einzigen(!), zugefrorenen(!) Pfütze(!) im Hof ausgerutscht bin. Tut höllisch weh. Aber: Wir sind wieder spät dran! Noch zehn Minuten bis zum Schulbeginn. Also rein ins Auto. Wir schaffen es pünktlich, Halleluja! Ich springe aber nicht in die U-Bahn, sondern fahre noch mal nach Hause, um meine Wunden zu verarzten. Beide Knie sind blutig und abgeschürft. Wir haben nur „Anna & Elsa“–Pflaster zuhause. Ich klebe Olaf und Sven auf meine Knie und mache mich auf den Weg ins Büro. Doch dann: Anruf der Schule. Greta weint, weil sie sich nicht richtig verabschiedet hat. Ok, ich drehe wieder um. Ich eile zur Schule, rauf in ihre Vorschulklasse. Greta sitzt schnatternd mit anderen Mädchen an ihrem Platz. Alles ist gut. Gott sei Dank.

Ich hetze ins Büro und schaffe es noch pünktlich zur ersten Konferenz. Dienstags jagt davon eine die andere. Deshalb arbeite ich an diesem Tag lang.

Mittags treffe ich eine alte Freundin, die ich kennengelernt habe, als sie in einer großen PR-Agentur gearbeitet hat. Sie hatte eine Führungsposition und einen kleinen Sohn. Ich habe mich immer gefragt, wie sie ihr Leben wuppt. Sie verriet mir ihren Erziehungstipp, den ich seitdem mantra-artig befolge:

Pick your fights. Kämpfe nur die Kämpfe, die du auch gewinnen kannst.

Alles andere kostet unnötige Kraft. Wahre Worte.

Zurück im Büro. Wieder eine Konferenz. Um kurz nach 17 Uhr hole ich die Mädels aus dem Hort. Beide haben etwas in der Holzwerkstatt gebaut: eine Schaukel für Playmobil-Figuren und eine Tischgruppe. Unsere Garage sieht mittlerweile aus wie der Schuppen von Michel aus Lönneberga.

Abendbrot mit Live-Schalte nach Brüssel, Hausaufgaben kontrollieren, Lernwörter üben, Zähneputzen. Wäsche vom Vortag zusammenlegen. Junggesellinnenabschied für eine Freundin organisieren. Zzzzz…

 

Mittwoch.

Heute Morgen läuft’s wie am Schnürchen. Fast schon verdächtig. Ich bin pünktlich bei der Arbeit und schaffe alles, was ich seit Tagen vor mir herschiebe. Reise-Abrechnungen erledigt, Flüge gebucht, Geschichten angeschoben, …

Ich hole die Kinder um 16:30 Uhr ab. Wir fahren kurz nach Hause. Um 17 Uhr geht’s wieder los, weil Ava zum Hockey-Training muss. Oft nutze ich die 90 Minuten, um mich mit zwei anderen Müttern zu treffen, deren Töchter mit Ava in die gleiche Klasse und Hockeygruppe gehen. Wir kennen uns seit vier Jahren, aber gefühlt schon eine Ewigkeit. Ohne die beiden wäre ich manchmal ganz schön aufgeschmissen. Und zwar nicht nur, weil sie mir abends noch Hausaufgaben, die Ava nicht aufgeschrieben hat, per SMS schicken. Eine der Mütter ist in einer ähnlichen Situation wie ich. Auch ihr Mann ist viel unterwegs und sie im Alltag häufig allein. Mein Mann und ich haben seit 18 Jahren eine Fernbeziehung. Damals waren wir in unserem Freundeskreis noch die einzigen, die sich nicht jeden Tag gesehen haben. Doch heute ist längst normal, dass einer der Elternteile viel unterwegs oder nur am Wochenende da ist.

Das Hockeytraining ist um 18:30 Uhr zu Ende. Noch eine Stunde, dann kommen zwei meiner Cousinen vorbei. Bis dahin muss alles wie am Schnürchen laufen: Hausaufgaben kontrollieren, Lernwörter üben, Staubsaugen (Putzfrau war zwei Wochen nicht da), Suppe kochen. Die Kinder sind erst um 21 Uhr im Bett. Ging nicht anders.

 

 

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Donnerstag.

7:42 Uhr. Shit, Shit, Shit. Verschlafen! Um 7:30 Uhr beginnt Avas Chorstunde. Die fällt heute leider aus. Ava ist in Windeseile angezogen, ich mache ihr Frühstück, greife Mantel und Sneaker, erlaube Greta – die erst um 8.45 Uhr in der Schule sein muss – zehn Minuten etwas auf dem Ipad zu gucken. Was würde ich nur ohne dieses verflixte Gerät tun?! Ava ist mit dem Gongschlag in der Schule. Heute schreibt sie ihren Lernwörter-Test. Rabenmutter, flüstert mir eine Stimme aus dem Off zu. Halt die Klappe, möchte ich am liebsten laut rufen. Ich fahre wieder nach Hause, mache Greta fertig, dann mich und wir fahren ein zweites Mal zur Schule.

Ich bin um 9 Uhr im Büro – und meine Batterie ist schon im roten Bereich. Meine Kollegin, die im Mutterschutz ist, würde jetzt sagen: Komm, hol dir erst mal einen Kaffee. Und dann würde ich ihr von meinem Morgen erzählen. Ich vermisse sie sehr.

Endlich Donnerstagabend. Frank kommt um 18.30 Uhr nach Hause. Die Kinder freuen sich jedes Mal wie Bolle, wenn er wieder da ist. Wir essen zusammen. Wenn mein Mann in Hamburg ist, bringt er die Kinder auch meist ins Bett. Ich sitze an diesem Abend am Schreibtisch und schreibe einen Text um, den ich am nächsten Morgen abgeben muss.

Sehr spät geht das Licht aus.

 

Freitag.

Mein Mann bringt die Kinder am Freitag oft in die Schule, aber heute Morgen ist er schon früh wieder zu einem Termin geflogen. Die Schule ist wegen der Zeugnisferien geschlossen, die Mädels gehen in den Hort. Ich habe meinen Text fast fertig, wäre am liebsten schon seit zwei Stunden im Büro.

Ein Lichtblick am Vormittag. Meine Freundin Jana schickt mir einen Screenshot von einer Hotelbuchung. Wie jedes Jahr fahren wir zwei für ein Wochenende nach Kopenhagen. Freitags hin, sonntags zurück. Bis Mitte Mai sind es noch knapp drei Monate, aber ich freue mich jetzt schon riesig darauf!

Ich hole die Kinder gegen 15:30 Uhr aus dem Hort und wir fahren zu Freunden, deren Kinder so alt sind wie Ava und Greta. Anders als meine Kinder hatten die beiden Mädels heute frei. Es gibt Gemecker im Auto. Ava fragt, warum sie und Greta an solchen Tagen immer in den Hort gehen müssen.

Die Rabenmutter-Stimme in mir wird lauter. Ich fühle mich mies.

Aber so ist es nun mal. Ich habe irgendwann festgestellt, dass wir Frauen alles gleichzeitig sein können: Mutter, Ehefrau, Karrierefrau, Freundin – aber eben nicht alles davon zu 100 Prozent. Seitdem ich das für mich erkannt habe, komme ich mit einigen Situationen viel besser zurecht.

Die Laune der Kinder und meine eigene steigen, als um 19 Uhr die Tür aufgeht und Frank wieder zu Hause ist. Wochenende, wir kommen! Frank kocht. Das macht er richtig gut. Für ihn ist es Entspannung, für mich purer Stress. Wir essen alle zusammen. Um 21 Uhr hauen wir uns schachmatt von der Woche aufs Sofa. Meist werden wir nachts vom Fernseher geweckt, der noch immer vor sich hin flimmert…

 

Samstag.

Frank hat mich bis 10 Uhr schlafen lassen. Bis 12 Uhr chille ich im Schlafanzug. Dann kommen Freunde vorbei, die im letzten Jahr nach Essen gezogen sind. Er ist immer zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet gependelt. Vor einem Jahr dann der Entschluss, als Familie nach Essen umzuziehen. Ich vermisse die fünf – eines der Kinder ist mein Patenkind – sehr. Umso schöner, sie wiederzusehen!

Nachmittags ziehe ich mich für zwei Stunden raus und streunere durch die Innenstadt. Aber dort hängt nichts, was mich vom Hocker haut oder mich dazu bringt, Geld auszugeben. Ich komme mit Küchenrolle und Waschpulver wieder nach Hause. Mein Mann freut sich.

Abends testet Frank seinen neuen Pizzastein, den er für 30 Euro gekauft hat. Ein Schnäppchen, sagt er. Zum Glück schmeckt die Pizza sensationell!

 

Sonntag.

Ein Sonntag, der wie ein Samstag beginnt – das wäre ein Knaller. Aber es kommt immer etwas dazwischen. Meist ein Hockeyturnier von Ava, das gerne schon um 8 Uhr irgendwo im Hamburger Umland stattfindet. Also 7 Uhr aufstehen, in Trance die Kinder anziehen, dann mich selbst. Kaffee machen. Tasche schnappen. Frank steht meist schon mit laufendem Wagen vorm Haus.

Ich habe schon früher Turnhallen gehasst. Daran hat sich nichts geändert. Es stinkt und ist schweinekalt. Der Trainer ist zum Glück nicht dabei, so dass wir Eltern die Kinder aus vollem Halse anfeuern. Die Mädels machen den 2. und 3. Platz. Auch Frank und ich sind in Hochform – und fühlen uns mittags sogar topfit, um bei schönem Wetter um die Alster zu laufen. Die erste 12 km-Runde in diesem Jahr.

Abends spreche ich mit Frank noch mal über die Woche und mein Vorhaben, darüber hier zu schreiben. „Aber lass mich nicht so schlecht wegkommen“, sagt er. Ich hoffe, das ist mir gelungen. Mir hat es gut getan, die Dinge, die ich erlebt habe, noch mal bewusst aufzuschreiben. Ich kann an meinem Leben und der Situation gerade wenig ändern, aber die Reflektion und das Sich-selbst-auf-die Schultern-klopfen werde ich sicherlich öfter anwenden. Das tun wir Frauen vielleicht alle manchmal zu selten.

 

Viele liebe Grüße,

Cathrin

30 Comments

  1. Antworten Stella 18. Februar 2019 um 08:07 Uhr

    Da steckt so einiges drin…in einer Woche…hat Spaß gemacht zu lesen und es ist immer wieder gut zu wissen wue es bei anderen zugeht …

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:15 Uhr

      Liebe Stella,

      danke für deinen Kommentar! Ich war ein bisschen überrascht, wie viele auf meine Woche reagiert haben. Ich lebe manchmal so in meiner Blase und bekomme gar nicht mit, dass auch andere Mütter mit ähnlichen Problemen oder Herausforderungen zu kämpfen haben. Das Schöne ist: Man ist nicht allein. Das ist irgendwie sehr beruhigend, oder?
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  2. Antworten Julia 18. Februar 2019 um 08:38 Uhr

    Vielen Dank für den Einblick.
    Ich bin in einer ähnlichen Situation, mein Mann arbeitet in Süddeutschland. In unserem Umfeld sind wir allerdings die einzigen mit diesem Modell. Es tut gut zu lesen, wie es bei anderen läuft oder eben mal genauso nicht läuft. Und tatsächlich sollten wir uns wohl öfter auf die eigene Schulter klopfen für das, was wir tagein tagaus leisten. Mein Mann hätte das ganze übrigens ähnlich kommentiert. Auch er hadert mit dem schlechten Gewissen zu wenig für die Familie da zu sein oder derjenige zu sein, der seine Frau im Stich lässt…
    Also noch einmal vielen Dank! 🙂

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:23 Uhr

      Liebe Julia,

      erst einmal danke für deinen Kommentar auf Steffis Blog. Ich habe mich sehr über dein Feedback gefreut! Mit Fernbeziehungen ist das immer so eine Sache, ich kenne das sehr gut. Rabenmutter oder Rabenvater zu sein, ist immer ein doofes Gefühl. Aber man muss sich, glaube ich, immer wieder sagen: Die Dinge sind, wie sie sind. Machen wir das beste daraus!
      Ich wünsche dir einen schönen Abend!
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  3. Antworten Ann-Cathrin 18. Februar 2019 um 08:59 Uhr

    Liebe Cathrin, liebe Steffi,

    ich liebe diese “Beispielwochen”, weil eure Geschichten mir selber so viel Druck nehmen. Wie du Cathrin bin ich unter der Woche auch alleine mit unseren Töchtern (8 und 10) und berufstätig, mein Mann arbeitet für eine Firma in Holland. Die Kinder facetimen immer zum Frühstück mit dem Papa. Und wie ihr verbringen auch wir die Wochenenden als Familie in Hockey-Hallen, nur im Süden von Deutschland. Ich fluche immer innerlich wenn wir am Wochenende den Wecker auf 7 Uhr stellen müssen, aber dann haben doch alle mächtig Spaß.

    Wir sind vor einem halben Jahr von Bayern zurück in unsere Heimatstadt Karlsruhe gezogen um in dem alltäglichen Trubel etwas mehr Unterstützung von unseren Familien zu bekommen. Und um endlich einen Platz zu finden, an dem wir “ankommen” können, egal wie sich die Arbeitssituation gerade räumlich gestaltet.

    Herzliche Grüße nach Hamburg, Ann-Cathrin

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:36 Uhr

      Liebe Ann-Cathrin,

      ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut, vielen Dank!
      Wir haben ja einige Parallelen, es fängt ja schon mit dem Namen an. So vielen Cathrins begegnet man ja nicht… Das war bestimmt eine gute Entscheidung, nach Karlsruhe zu ziehen. Ich hätte auch gerne Familie um mich herum, die mich unterstützt. Das ist wirklich toll! Auch für die Kinder. Unsere Familien sind etwa 2 Stunden entfernt. Ich habe mittlerweile zwei sehr zuverlässige Mädels, die die Kinder betreuen, wenn ich mal nicht da bin. Am Donnerstag kommt eine der beiden schon morgens um 5:45 Uhr zu uns, weil ich um 6 Uhr zum Flughafen muss…
      Ich wünsche dir alles Gute und danke dir noch mal für deinen Kommentar. Irgendwie ist es doch gut zu wissen, dass man nicht allein ist, oder?
      Viele liebe Grüße nach Karlsruhe,

      Cathrin

  4. Antworten Dorle 18. Februar 2019 um 10:23 Uhr

    Am liebsten möchte ich Dir gerade auf die Schulter „klopfen“, so wie ich das bei so vielen tollen Frauen täglich denke! Bei sich selbst ist man leider meist kritischer, was für ein Mist! Ich mach mir jetzt noch einen Kaffee, dann klopf ich mir auf die Schulter dafür, dass ich das erste mal für ein paar Tage alleine weg bin, anstatt mich dafür zu entschuldigen. Oh und dann rufe ich die Hammer Frauen in meinem Leben an, die vielleicht gerade nicht mehr so genau wissen, wie toll sie eigentlich sind.
    Danke für diesen Text!

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:41 Uhr

      Liebe Dorle,

      was für eine Freude, deinen Kommentar auf Steffis Blog zu lesen!!! Großartig! Du hast es verdient, dich ein paar Tage rauszuziehen. Genieß es! Die Sehnsucht nach Zuhause kommt ja meist schneller, als man denkt. Bis dahin musst du dir aber ein paar schöne Tage machen und es dir gut gehen lassen.
      Danke und viele liebe Grüße,

      Cathrin

  5. Antworten Nadine 18. Februar 2019 um 10:32 Uhr

    Hallo Steffi,
    liebe Cathrin,

    bitte mehr von solchen ehrlichen Artikeln. Gerade am Montag ist das Balsam für die Seele.

    Danke und euch eine schöne Woche
    Nadine

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:44 Uhr

      Liebe Nadine,

      danke für deinen Kommentar! Ich finde auch, dass Steffi da eine schöne Idee angestoßen und entwickelt hat. Das beste daran: Es zeigt uns Frauen, dass wir nicht allein sind. Großartig!
      Ich wünsche dir einen schönen Abend!
      Viele Grüße,

      Cathrin

  6. Antworten Katrin 18. Februar 2019 um 10:48 Uhr

    Liebe Cathrin,

    ich klopfe Dir einfach auch mal auf die Schulter: sensationell, wie du das alles machst! Zwei Stellen aus dem Text möchte ich mir (als fast-Mami) sofort einrahmen und aufhängen.
    Hut ab, weiter so und Danke!
    Katrin

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 21:47 Uhr

      Liebe Katrin,

      danke für deinen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut!
      Du bist “Fast-Mami” – wie toll! Ich wünsche dir alles Gute!
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  7. Antworten Joana 18. Februar 2019 um 10:57 Uhr

    Eine tolle Serie, die du da angestossen hast, liebe Stephanie!!
    Ich frage mich, wo das Einkaufen bleibt? Ich weiss, einkaufen ist nebensächlich – aber mich beschäftigen solche banalen must-does.
    Und was ist mit Dienstreisen von ihr? Oder wenn Ava oder Greta krank sind? Klar, das passt – tun Glück – nicht alles in eine Beispielwoche. Neugierig das zu lesen wäre ich trotzdem ☺️

    • Antworten Anke 18. Februar 2019 um 14:12 Uhr

      Genau, das denke ich mir auch! Also auf jeden Fall ist der Text sensationell kurzweilig und gut geschrieben und hat sooo viel Spaß gemacht, zu lesen. Aber diese Fragen stelle ich mir dann direkt auch. Denn das sind irgendwie die wahren Herausforderungen einer berufstätigen Mama, oder??

      Bitte mehr davon, Stefanie! Du bist ja eh der Knüller, aber dass Du auch noch so viele andere Knüller-mäßige Menschen kennst… Unglaublich!

      Auch, wenn Du und Cathrin auch nicht alles hinbekommen, bin ich dennoch manchmal einw enig neidisch auf Euch. Wirkt doch Euer Leben irgendwie viel glamoröser als meins. Aber ich sehe das sehr positiv und lasse mich von Euch sehr inspirieren. Bitte weiter so!

      Liebe Stefanie, Du bist das Beste, was Instagram und die Blog-Welt so hergeben! Danke für alles!

      • Steffi 22. Februar 2019 um 12:25 Uhr

        Danke!! Aber ich habe irgendwie auch noch 1000 Fragen: wie weit ist es von Euch zur Schule/zur Arbeit, wo findest du die netten Mädels zum Babysitten (wir haben gerade auch eine tolle aber sie geht im Sommer für ein Jahr ins Ausland), wäre vollzeitnah (30 Stunden) etwas für Dich? Wer passt auf die Kinder auf, wenn ihr 12 km lauft!? Fragen über Fragen ich kann gar nicht genug Inspiration bekommen!! Danke!

  8. Antworten Birgit 18. Februar 2019 um 11:26 Uhr

    Liebe Steffi, liebe Cathrin,
    das ist mein erster Kommentar zu einem Blogbeitrag überhaupt, denn ich bin einfach begeistert von dieser Serie. Als Mutter mit Vollzeitjob nimmt sie mir einen Teil meines schlechten Gewissens, das ich stets mit mir rumtrage. Ich würde auch gerne mal eine Beispielwoche einer Alleinerziehenden oder Patchworkfamilie lesen, da dort nochmal ganz andere Themen eine Rolle spielen. Vielleicht wäre das ja eine Idee, die Euch auch interessiert.
    Viele Grüße und ein großes Danke,
    Birgit

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 22:57 Uhr

      Liebe Birgit,

      ich danke dir für deinen Kommentar – und dann auch noch deinen ersten!
      Auch für mich ist es Neuland. Normalerweise schreibe ich eher über andere als über mich selbst…
      Ich finde, Steffi hatte mit dieser Rubrik eine tolle Idee. Ich bin überrascht, wie groß das Feedback ist und wie viele Frauen mit mir im gleichen Boot sitzen. Das ist wirklich motivierend und gibt einem das Gefühl, nicht allein zu sein.
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  9. Antworten Katharina 18. Februar 2019 um 12:08 Uhr

    Ich finde das superspannend zu lesen, denn ich bin in einer ähnlichen Situation. Einerseits ist es entlastend und andererseits inspirierend zu lesen, wie andere alles wuppen. Allerdings hab ich mich hier gefragt, wo der Alltagskram
    bleibt.. Wäsche, Einkauf, sowas.

  10. Antworten Susanne 18. Februar 2019 um 14:31 Uhr

    Kann mich nur anschließen: tolle Serie, gerne mehr davon!!
    Cathrin, nach dem Ende des Textes musste ich gerade echt mal tief durchatmen – Hut ab vor Deiner Leistung! Das relativiert meinen Stress von heute Vormittag!

    Ganz liebe Grüße,
    Susanne aus Stuttgart

  11. Antworten Nele 18. Februar 2019 um 16:13 Uhr

    First of all, nett dass sich eine Mutter dafür die Zeit nimmt und mal die Woche aufschreibt. Ich habe aber auch anzumerken, dass ich in Vollzeit nicht um 17.00 h daheim sein kann, weil ich ja auch nich hin und zurück von der Arbeit muss und mich das ganze drumrum wie Einkaufen etc. auch beschäftigt wobei da natürlich jeder auch alles einfacher handeln kann als wir. Es ist einfach schade, dass der Vater nicht im Alltag dabei sein kann, aber auch das hat sich die Familie sicher gut überlegt. In unserem Umfeld gibt es das überhaupt nicht mehr, die Fernbeziehungen wuren nach und nach gelöst, da auch die Männer mehr Verantwortung in der Familie übernehmen wollten. Mein Mann hat sogar extra einen neuen Job angenommen, weniger Geld aber mehr gemeinsame Zeit.
    Egal wie – wir sind uns glaub hier auf der Seite bewusst, dass wir auf hohem Niveau leben und nicht die durchschnittliche Familie abbilden … macht alle weiter so … passt immer auf Euch auf und seid achtsam und glücklich.

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 22:45 Uhr

      Liebe Nele,

      ich danke dir für deinen Kommentar. Du hast recht, manchmal muss man sich verinnerlichen, wie gut man es hat und dass man auf hohem Niveau jammert.
      Ich finde es toll, dass dein Mann einen neuen Job angefangen hat, um mehr für die Familie da zu sein. Vielleicht bekommen meine Familie und ich es auch irgendwann einmal hin, 24/7 zusammen zu sein. Hier habt euch, das ist großartig!
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  12. Antworten Jana Vonofakos 18. Februar 2019 um 18:15 Uhr

    Liebe Steffi, was für eine schöne Idee diese Rubrik. Und Käthe ich freue mich auch so wahnsinnig auf Kopenhagen mit Dir! Shop till you drop… Jana

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 22:15 Uhr

      Jana,

      eigentlich bist du die wahre Heldin. Ich habe lange nicht verstanden, warum du dir den Stress mit deinem Job und anfangs auch mit deinem Büro angetan hast. Heute verstehe ich es. Und bin so stolz auf dich!
      Ich kann es kaum erwarten, dich am Samstag zu sehen!

      Cathrin

  13. Antworten Julia 18. Februar 2019 um 20:55 Uhr

    Ich werde gerade neidisch auf 1. Putzfrau und 2. Hort. Putzfrau kann ich mir nicht leisten und einen Hort gibt es hier auf dem platten Land leider gar nicht, daher bleibt mir nix anderes übrig als Halbtags zu arbeiten und aufgrund des halben Gehalts sind leider keine großen Sprünge drin. Dieses Jahr fahren wir das erste mal seit drei Jahren in den Urlaub – eine Woche Nordsee, yeah! Ich hab mich beim Lesen des super geschriebenen Textes auch gefragt, wo der Haushalt So bleibt inklusive Einkaufen etc 🙂 In welchem Tempo du das morgens schaffst ist echt cool, ich stehe halb sechs auf damit die Große pünktlich in der Schule und die Kleine in der Krippe ist.

    • Antworten Cathrin 18. Februar 2019 um 22:34 Uhr

      Liebe Julia,

      danke für deinen Kommentar!
      Du hast natürlich recht, in der Stadt, wo man alles in unmittelbarer Nähe erreichen kann, ist auch der Alltag manchmal einfacher. Und nicht überall ist die Kinderbetreuung so gut ausgebaut, dass alle Mütter wieder arbeiten gehen können. Ich erlebe das gerade auch bei meiner Freundin, die nach Essen gezogen ist. Da ihr jüngstes Kind keinen Krippenplatz bekommen hat, muss sie zuhause bleiben. Das ist wirklich schräg…
      Was die nervigen Alltagsdinge (Einkaufen, Wäsche waschen, etc) angeht: Die finden auch bei mir statt! Wenn um 20 Uhr die Kinder im Bett sind, rattert bei mir die Waschmaschine, drehe ich Socken auf links oder räume die trockenen Sachen vom Ständer, damit ich die nächste Fuhre aufhängen kann.
      Ich danke dir auf jeden Fall für deinen Kommentar und wünsche dir einen tollen Nordsee-Urlaub! Meine Mutter sagt immer, dass man sich nirgendwo besser erholt.
      Viele liebe Grüße,

      Cathrin

  14. Antworten Emma 20. Februar 2019 um 13:52 Uhr

    Hallo!

    So eine tolle Serie, ich kann die Fortsetzung kaum abwarten! Alles daran ist spannend und schön, vielen Dank dafür.
    Bin selbst alleinerziehend von Geburt an, ohne Großeltern oder Verwandte in der Nähe, und erst vor 1 Jahr konnte ich so richtig aufatmen- Sohnemann wurde 10 Jahre alt und ziemlich selbstständig. Diese Freiheit, abends einfach mal Freundinnen treffen zu können – ist berauschend…
    Ihr Mütter da draussen- ihr macht das alle toll!

  15. Antworten Julia 20. Februar 2019 um 20:42 Uhr

    @Cathrin Danke für deine Antwort, das baut mich gerade etwas auf, denn mein Wäscheberg ist auch enorm – ich bügele immer wenn die kiddos schlafen und höre nebenbei ein Hörbuch – Multitasking sozusagen 🙂 Viel Spaß auch bei deiner Wäsche 😉

  16. Antworten Insa 20. Februar 2019 um 21:59 Uhr

    Ach toll, ich liebe die Serie auch jetzt schon! Und mir wird bei euren ganzen Kommentaren nochmal bewusst wie luxuriös das Leben in der Stadt in Sachen Infrastruktur ist.
    Wenn da nur nicht das lästige Thema einkaufen wäre! Ich habe es mal eine Weile mit rewe online probiert. Teuer und nervig finde ich. Und wer geht dann für mich in den unverpackt laden den ich so liebe? Ich habe das immernoch nicht als nachmittags Programm mit meinen 2 Töchtern etabliert, ich sollte es vielleicht tun. Wie macht ihr das?

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  • Meine Beispielwoche. Heute mit Cathrin Wissmann. Zweifachmama, festangestellt und unter der Woche ohne Mann.

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