Na dann Prost:

Bei EDEKA gibt’s jetzt exklusiv drei Burgunderweine von Robert Weil Junior. Das feiern wir mit passenden Rezepten meiner Lieblingsköchin in meiner Lieblingsbar.

Mein Weinwissen ist schnell zusammengefasst: ich habe keins. Außer “mag ich” oder “mag ich nicht” kann ich leider nicht viel dazu sagen. Vielleicht noch: “der muss noch atmen” oder “hat der Kork?”.

Im Supermarkt greife ich aus Verzweiflung zum hübschesten Etikett und der teuersten Weinflasche und verhalte mich damit wie die meisten Frauen laut Statistik. Als ich von EDEKA gefragt wurde, ob ich Lust hätte, darüber zu berichten, dass das Traditionsweinhaus Robert Weil jetzt eine neue, junge Linie namens Robert Weil Junior anbietet und EDEKA die Burgunderweine exklusiv anbietet, fragte ich: “Robert wer?” Viele unserer Freunde waren hingegen gleich aus dem Häuschen: “Das Robert Weil Weingut aus dem Rheingau? Super Weine!”

Da ich aber gern guten Wein trinke, schwerverliebt bin in die Apertivo-Bar Das Standard in Hamburg St. Pauli und alles, was Köchin Jasmin Baltres dort zaubert, plus ich die Wein-Expertin Natalie Lumpp kenne, dachte ich, wenn wir das alles kombinieren, haben wir eine Top-Geschichte am Start und hier ist sie:

Jasmin hat sich exklusiv für uns kleine, feine Gerichte überlegt, die ihr euch (und gegebenenfalls Gästen) perfekt zu diesen drei wie ich es als Superexpertin bezeichnen würde so lecker leicht wegtrinkbaren Burgunderweinen – einem Chardonnay, Grauburgunder und Weißburgunder –  servieren könnt.

Teilweise hat Jasmin die Weine sogar in die Rezepte integriert. Irre. Wir durften alles beim Fotoshooting testen und sind dahin geschmolzen. Wirklich, nicht übertrieben, das alles schmeckt göttlich, ist sogar vegan (bis auf die Käseplatte) und ist wirklich einfach zuzubereiten. Los geht’s:

Dem klassischen Chardonnay und seiner feinen Säure wollte Jasmin gerne etwas Cremiges aber gleichzeitig Frisches entgegensetzen, da fiel die Wahl auf ein Kräuter-Blüten-Risotto kombiniert mit einem fruchtigen und saisonalen Mangold-Salat mit Kardamom-Weißweinbirnen. Unfassbar lecker.

 

 

Den leichten, spritzigen Grauburgunder hat Jasmin mit einem saisonalen Pastagericht ergänzt: “falsche” Gnocci mit Ofenkürbis und Kürbiskernöl. Plus: eine cremig salzig-süße Crostini Variation mit Cashewkäse und frischen Feigen. Ich höre uns jetzt noch stöhnen vor Freude beim Verzehr.

 

 

Und als dritten und letzten Streich hat sich Jasmin zu dem frischen Weißburgunder mit geringerem Alkoholgehalt Pfeffer-Pfannkuchen mit frischen Pilzen und eine kleine Brotzeit mit ein paar besonderen Kniffen überlegt. Zum Beispiel eine unglaublich leckere Oliventapenade, die toll zu dem kräftigen sechs Monate gereiftem Comté und dem relativ milden französischen Blauschimmel passt. Sowie schnell gemachter Feigensenf und Portweinzwiebeln. Plus, noch so ein Supertrick – damit sich das Brot so hübsch biegt, legt Mina es einfach in eine Muffinform und schiebt es kurz in den Ofen.

Alle Rezepte findet ihr en detail am Ende dieses Beitrags.

Und dann habe ich Wein-Expertin Natalie Lumpp noch schnell gefragt, ob sie mir bitte erklären kann, wie man im Supermarkt die guten Weine erkennt:

“Die erste Frage ist, wozu der Wein passen soll. Dazu gibt es auf den Etiketten ja mittlerweile auch Hinweise. Ab 4 Euro gibt es schon ordentliche Weine, da drunter würde ich nicht gehen, egal wie hübsch das Etikett ist.

Bücken Sie sich niemals am Weinregal, unten gibt es selten etwas Gutes.

Da der Wein im Supermarkt zum gleich verzehren gedacht ist, bitte möglichst frische Jahrgänge kaufen, nichts, was älter als zwei Jahre ist. Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack. Da kommt mit der Zeit die Erfahrung. Und kleine Entwarnung: So richtig unterirdischen Wein wie früher findest man im Supermarkt gar nicht mehr.”

 

So. Jetzt wissen wir alle Bescheid, oder? Ach so, die Burgunderweine von Robert Weil Junior kosten übrigens ca.7,99  Euro pro Flasche.

Und? Macht ihr es euch heute Abend oder vielleicht am Wochenende mit dem Wein und den kleinen Gerichten schön? Das würde mich so freuen!

Ich bin gespannt! Herzlich,

Steffi

 

Dies ist eine bezahlte Kooperation mit EDEKA.

DIE REZEPTE, für je 4 Personen als kleine Gerichte zum Wein:

Kräuter-Blüten-Risotto

Zutaten:

250 gr Arborio (Risotto) Reis, ca 50g Butter oder Alsan, ca. 100 ml Pflanzenmilch (z.B. Soja), 4 Schalotten, frische Kräuter (Petersilie, Estragon, Melisse, Sauerampfer, Schnittlauch…), Blüten (z.B. Malve, Nelke, Rose, Löwenzahn), gut 1 Liter kräftige Gemüsebrühe (am allerbesten selbst gekocht) und natürlich ein ordentlicher Schluck vom Weißwein

Zubereitung:

Zuerst stelle ich meine Gemüsebrühe auf den Herd, damit sie später schön heiß ist, wenn ich sie peu a peu ins Risotto rühre. Dann brate ich die kleingewürfelten Schalotten (der Boden von Pfanne oder Topf sollte bedeckt sein) in einem großzügigen Stück Pflanzenbutter glasig und gebe im Anschluss den Reis für eine Minute dazu. So schließen sich die Reiskörner ein wenig und bleiben ganz während des ständigen Rührens. Dann lösche ich den Reis einmal mit dem Chardonnay ab, sodass alles knapp bedeckt ist.

Wenn die Flüssigkeit fast verkocht und verdunstet ist, gebe ich von meiner heißen Brühe nach und achte durch häufiges Rühren darauf, dass sich nichts anlegt. Sowohl fürs Braten als auch fürs Kochen des Risottos würde ich immer schwache Hitze wählen, um alles unter Kontrolle zu behalten. So verfahre ich fortlaufend mit dem Bedecken und Runterkochen, bis die Konsistenz dick und sämig, aber die Körner noch bissfest sind.

Kurz vor Schluss hole ich mir mein üppiges Kräuterbouquet, und hacke es in die gewünschte Größe. Mein Tipp: nicht zu winzig, denn auch dabei kann Aroma verloren gehen und die Kräuter können zu schnell oxidieren. Und obendrauf sieht’s hübscher aus. Sehr gut machen sich darin auch Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennessel, Sauerampfer, Gundermann und Giersch. Gibts draußen bei einem kleinen Spaziergang umsonst.

Als allerletztes ziehe ich, da ich das Risotto pflanzlich koche, etwas aufgeschäumte Soyamilch unter, und schmecke es mit Salz und Pfeffer ab, um ihm die gewisse Cremigkeit zu geben ohne es dabei schwer und fettig werden zu lassen.

Härtere Kräuter, Stängel und getrocknete Malvenblüten ziehe ich unter das warme Risotto, den Rest streue ich großzügig darauf oder daneben, je nach Lust und Laune. Schlussendlich bekommt jede Portion das gewisse Etwas durch ein Paar bunte Nelkenblüten.

 

Mangoldsalat mit Kardamom-Weißweinbirnen:

Zutaten:

1 knackiger Apfel, ca 100g Baby-Mangold (Oder Spinat/Junge Rote Beete Blätter, etc), etwas Olivenöl, Zitrone, Senf und 1 Schalotte für ein simples Dressing, Rohrzucker, 3 Kapseln Kardamom, 2-3 nicht zu reife Birnen, 2 EL Walnüsse und wieder einen Schluck Chardonnay zum Ablöschen.

Zubereitung:

Ein paar Stunden zuvor lege ich die Walnüsse in Wasser, damit sie später schmecken wie frisch geknackt. Dann schneide ich die Birnen längs in Streifen, wer etwas fauler ist und nicht um das Kerngehäuse schnippeln möchte, kann sie auch der Länge nach im Ganzen in dünne Kreise schneiden oder hobeln.

Dann streue ich eine kleine Handvoll Zucker in eine breite Pfanne, und lege bei mittlerer Hitze die Birnenscheiben möglichst flach hinein, knacke mit dem Messergriff einige Kardamomkapseln auf und werfe sie mit in die Pfanne. Wenn der Zucker anfängt zu schmelzen, begieße ich die Birnen knapp mit Weißwein, salze sie sanft und lasse die Flüssigkeit ohne viel rühren fast weg reduzieren. Ein wenig Sud wollen wir aber behalten, da der beim Auskühlen schön eindickt.

Blitzschnell ist die wohl einfachste und beste Vinaigrette in einem Schraubglas zusammengeschüttelt: 50:50 oder 30:70 Zitrone zu Öl, ein TL Senf, eine kleingeschnittene Schalotte, Salz und Pfeffer, voilà. wegen den Birnen benötigen wir nicht einmal zusätzliche Süße.

Den Baby-Mangold wasche und trockne ich erst kurz vorher, da die jungen Blätter schnell zusammenfallen. Auf meinen Teller lege ich nun ein Paar frisch gehobelte Apfelscheiben und reibe meine ausgepresste Zitrone darüber. Den Baby-Mangold ziehe ich in einer Schüssel kurz durch das Dressing, lege ihn auf die Apfelscheiben und setze ein paar Weißweinbirnen hinein, bevor ich den Rest des Sudes über den Teller träufel und die abgetropften Walnüsse darauf verteile.

 

“Falsche” Gnocchi mit Ofenkürbis und Kürbiskernöl 

Die falschen Gnocchi knete ich mir aus:

500 gr sehr fein geriebenen rohen Kartoffeln, aus denen man wie für einen Kloß-Teig durch ein feines Sieb oder Tuch die Feuchtigkeit gedrückt hat, einem EL Stärke, ca einem drittel Weizenmehl und einem Fünftel Hartweizengries.

Je nach Kartoffelsorte und Feuchtigkeit werden die Mengen variieren, und das ganze darf auch ein wenig Spaß machen und ungenau sein, denn die Gäste interessiert meist wenig, ob das eher kleine Kartoffelklöße oder Echte Gnocchi sind.

Für das Topping braucht ihr:

einen halben Hokkaido-Kürbis mit Schale, 1 Handvoll Kürbiskerne, 2 Zehen Knoblauch, 2 EL Zitrone, 5-6 EL Olivenöl und am besten steirisches Kürbiskernöl

Die Masse sollte nach einigem Kneten nicht mehr zu klebrig und in zwei/dreifingerdicke Würste rollbar sein. Daraus schneide ich kleine Nocken und wälze sie noch einmal in Mehl bevor sie in leicht kochendes Salzwasser geworfen werden. wenn sie an der Oberfläche schwimmen dürfen sie noch zwei Minuten nachziehen bevor ich sie mit einer Schaumkelle herausfische und abdampfen lasse. Ein wenig Öl lässt sie weniger zusammenkleben.

Den Kürbis schneide ich in feine Halbmonde und verteile sie gleichmäßig auf einem Backblech.

Aus Olivenöl, Kürbiskernen, Knoblauch, Zitrone und reichlich Salz und Pfeffer mische ich eine Art grobes Pesto, welches ich dann großzügig über den Kürbis pinsle.

220-250 grad im Ofen lassen die Kürbiskerne schön kross werden, und den dünnen Kürbis im Öl schnell durchbraten.

Damit die Gnocchi schön golden und knusprig werden, brate ich sie in etwas Pflanzenbutter oder Olivenöl  und Salz an, lege dann einige Kürbisscheiben und Kerne darüber und finalisiere das ganze mit ein Paar tropfen Kürbiskernöl und Pfeffer.

 

 

Cashewkäse-Creme mit frischen Feigen

Zutaten:

250g über nacht eingeweichte Cashewnüsse, 1 TL glatten Senf, 1 EL Zitronensaft (nach Geschmack), zwei Fingerspitzen Salz und Pfeffer (optional 1 EL Hefeflocken für noch käsigeren Geschmack), 2 Frische Feigen, 8 Scheiben Brot nach Wahl, z.B. rustikales Baguette oder Ciabatta

Zubereitung:

Wenn die Cashewnüsse über Nacht in genügend Wasser einweichen, lassen sie sich selbst mit einem normalen Stabmixer gut klein pürieren. Ich püriere erst zwei drittel der Nüsse mit gleich viel Wasser so fein wie möglich und füge dann weitere Nüsse dazu um die Masse einzudicken. So habe ich bereits eine sämige Konsistenz und kann die Dicke im Nachhinein bestimmen. Funktioniert zumindest für mich besser als andersrum.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, schmecke ich mit Zitrone, reichlich Salz, Pfeffer und etwas Senf ab, wer möchte kann noch Hefeflocken unterheben, um den Geschmack etwas käsiger zu bekommen und abzubinden. Falls die Konsistenz nicht passt, hilft oft einige Zeit Kaltstellen Wunder.

In einer Grillpfanne bepinselt mit ein wenig Olivenöl röste ich die Brotscheiben kross, reibe sie kurz mit einer Knoblauchzehe ein, und verteile großzügig die Cashewcreme darauf. Garniert wird das ganze mit einer Scheibe oder Spalte einer reifen Feige.

 

 

Pfeffer-Pfannkuchen mit Pilzen

Zutaten:

Für die Pancakes: ca 300ml (Soya) Milch, 250g Mehl, 1 Päckchen Backpulver oder Natron (plus Essig), Salz und viel Pfeffer, 2 EL geröstete Sesamsamen, ein Schuss Mineralwasser, etwas Pflanzenbutter,

Fürs Topping: 250-500gr Gemischte Pilze (ich verwende hier; Shimeji, Shiitake, Austernpilze, Kräuterseitlinge und Eierschwammerl), 3 EL neutrales Bratöl, 4 EL Cashew-creme (siehe oben, etwas verdünnt), 3 große Knoblauchzehen

Zubereitung Pancakes:

Ich mische immer zuerst alle trockenen Zutaten zusammen, inklusive des Sesams (gibt dem ganzen noch nussigeren Geschmack). Bei dem Backpulver würde ich fast ein ganzes Päckchen auf 250 gr Mehl benutzen, damit die Pancakes schön fluffig werden.

Dann quirle ich Soyamilch, wenn nötig etwas Wasser und einen Schuss Mineralwasser dazu bis keine Klümpchen mehr zu spüren sind, und die Konsistenz schön dick, aber noch flüssig ist. Schwer zu beschreiben, irgendwo zwischen Palatschinken und Waffeln, ohne starkes verlaufen in der Pfanne. Diese, bevorzugt aus Edelstahl mit dickerem Boden, erhitze ich mittel bis stark, schmelze ca einen EL Butter und messe mit einem Kaffeepulverlöffel kleine Mengen Pancakemasse zum ausbraten.

Wenn die Oberseite viele Blasen schlägt, ist Zeit zu wenden. Keine Angst, die erste Runde wird meistens nichts, die Pfanne grooved sich erst ein und verteilt die Hitze dann angemessen.

Goldbraun und leicht knusprig sollten sie sein, dann kommen sie auf Küchenkrepp zum abtropfen.

Zubereitung Pilze-Topping:

Die Pilze putze ich vor und reiße/schneide sie etwas kleiner, nehme mir ein paar große Knoblauchzehen mit Schale, die ich gut in der Pfanne wiederfinden kann, und zerhaue sie grob mit der Breitseite meines Messers. So kommt das Aroma beim Braten mit in die Pfanne, die Pilze werden aber nicht zu knoblauchlastig.

Das Neutrale Bratöl wird recht stark erhitzt und die Pilze unter ständigem schupfen scharf  angebraten. Ich brate ab der Hälfte Salz und reichlich Pfeffer mit, für kräftige Röstaromen.

Jetzt können Türmchen gebaut werden, eine Straße aus Pancakes, kleine Landschaften, Canapés… da ist der Phantasie freier Lauf gelassen.

Dazu immer ein Klecks Cashewcreme als Bindung und ein Häufchen gemischte Pilze.

 

Käse-Brotzeit

Für die Käse-Brotzeit habe ich  nicht allzu kräftigen oder schimmligen Käse ausgesucht, und zwar einen 6 Monate gereiften Comté und einen relativ milden französischen Blauschimmel. Gut passt bestimmt auch milder Ziegenfrisch- oder rindenloser halbfester Schnittkäse.

Um das ganze optisch und geschmacklich aufzupeppen, gebe ich noch eine Oliventapenade, Portwein/Rosmarinzwiebeln und Feigensenf dazu.

Für die Brotlocken schneide ich ein Holzofenbrot in dünne Scheiben, bepinsle es ein wenig mit Olivenöl und drehe die Scheiben in ein Muffinblech. Je unordentlicher desto schöner werden die Brote. Kurz im Ofen kross gebacken, und verformt sind sie gleich viel spannender als sonst, und die ganze Küche duftet.

 

Schwarze Oliventapenade

Kalamata Oliven entsteinen, Olivenöl dazu, etwas Knoblauch aus der Pilzpfanne hineindrücken, Zitronensaft dazu spritzen, mit etwas Salz kurz anpürieren sodass noch einige Stückchen bleiben. Voila! Supersimpel und auch fantastisch auf Crostini.

 

Feigensenf

Zwei Drittel Feigenmarmelade (in meinem Fall helle und dunkle mit Nuss gemischte) mit einem Drittel körnigem Senf vermengen, und eventuell etwas Wasser dazugeben für die richtige Geschmeidigkeit.

 

Fruchtige Portweinzwiebeln

3 Zwiebeln in Ringe oder Achtel schneiden, in einem kleinen Topf kurz scharf anbraten, mit 2 EL Rohrzucker, 100ml Portwein und einem großen Zweig Rosmarin bedecken und reduzieren bis die Flüssigkeit sirupartig wird. Manchmal gebe ich getrocknete oder frische Pflaumen oder Rosinen dazu um es noch fruchtiger schmecken zu lassen.

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Marlene Sørensen

19 Comments

  1. Antworten Catharina 12. Oktober 2017 um 09:19 Uhr

    Liebe Steffi,

    meeega! Ich habe vor ein paar Wochen zufällig den Grauburgunder (same here: Schickes Etikett als einziges Kriterium – habe so aber auch noch nie einen Reinfall erlebt!) mitgenommen und ihn zur Kürbis-Pasta serviert. Jetzt fühle ich mich direkt wie superduper Weinkenner – auch wenn es nur eine Zufallskombi war.
    Danke für die tollen Rezepte, den Weißburgunder werde ich dann beim kommenden Wochenendeinkauf direkt in meinen Korb legen.

    Liebe Grüße
    Catharina

    • Antworten Steffi 12. Oktober 2017 um 09:41 Uhr

      @Catharina: Liebe Catharina, stiiiimmt!!! Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, wir sind ja jetzt voll die Checker! Soll noch ein Mal jemand den Namen Robert Weil nennen und wir so: “Jaja, alles top, aber pass auf: Robert Weil Junior – DAS trinkt man jetzt!” Hahaha! Wir haben es so drauf (jetzt)! Herzliche Grüße, Steffi

    • Antworten Petra-Susen Dengg 12. Oktober 2017 um 19:20 Uhr

      Super genial nicht nur der Text, nein auch die Fotos und die Lust die ich bekomme wenn ich den Bericht lese, Gratulation Petra-Susen aus Salzburg

  2. Antworten Andrea 12. Oktober 2017 um 09:26 Uhr

    Boah, sieht das alles einladend aus!! Ich hätte direkt Bock auf ALLES!

  3. Antworten Julia 12. Oktober 2017 um 09:49 Uhr

    Muah, Hunger, bitte einmal alles (9:47 Uhr, ist das zu früh für Wein?). Und Steffi, sorry, sonst erntet du zu Recht immer die Komplimente aber wie hot ist bitte die Köchin? #Girlcrush!
    Muss nachher sofort zum Edeka meines Vertrauens, wehe die haben das nicht “Hallo, Robert Weil Junior? Kennen Sie nicht?”

    • Antworten Steffi 12. Oktober 2017 um 09:55 Uhr

      @Julia: I know!!! Ich bin auch so in love! Mina sieht mega aus, ist mega nett und kann auch noch mega kochen! So geil! Und genau, wir werden jetzt voll die Experten: “Wie, sie haben noch nie von Robert Weil gehört? MUSS man kennen! Also dieser Grauburgunder, der und dann dazu so falche Gnochis mit Kürbis…” Boah werden die uns lieben. 😉 Viel Spaß heute und sag mal Bescheid, ob dein Edeka alles hatte! Bin gespannt!! Herzlich, Steffi

  4. Antworten Lisa 12. Oktober 2017 um 10:00 Uhr

    Auch ich oute mich als `schöne-Etiketten-Käuferin´…
    & in die Köchin habe ich mich auch direkt verknallt; was Jasmin kocht, kann ja nur köstlich sein!

    • Antworten Steffi 12. Oktober 2017 um 10:03 Uhr

      @Lisa: Yeah, willkommen im Club! Aber wir haben’s jetzt so raus, uns macht keine Etikette mehr was vor, wir sind jetzt Experten! Roooooooobert suchen und niemals bücken, muah! Herzlich, Steffi

  5. Antworten Astrid S. 12. Oktober 2017 um 10:51 Uhr

    Ooooh! Hmmm!
    Schaut das alles lecker aus! Ich würde mich so gerne heute Abend an diese hübschen kleinen Tische setzen…. leider ist Marburg nbüschn weit weg….

    Liebe herbstliche Grüße!
    Astrid

    • Antworten Steffi 12. Oktober 2017 um 10:53 Uhr

      @Astrid S.: Das Gute ist ja, dass du dir so ein Tischlein selber decken kannst mit dem Wein und den tollen Rezepten. Es lohnt sich soooo sehr, die nachzumachen, Mina ist eine göttliche Köchin! Herzliche Grüße aus dem Hamburger Herbst, Steffi

  6. Antworten Pia 12. Oktober 2017 um 11:04 Uhr

    Ach, ich musste schmunzeln, um mein Weinwissen ist es nämlich ähnlich bestellt 🙂 Die Tipps finde ich sehr hilfreich, die kann man sich leicht merken, danke! Ich darf bei diesem Thema noch auf einen wunderbaren Artikel der Süddeutschen verweisen und zitieren: “Ach, diese Weinlyrik: Wortgeklingel mit floralen Noten, dazu ein üppiger Schuss Verwirrung und ein Schimmer Einschüchterung; nur im Abgang leider etwas inhaltsleer.” Nachzulesen hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/zur-sensorik-von-wein-lyrik-in-flaschen-1.2794939

  7. Antworten Lena 12. Oktober 2017 um 15:50 Uhr

    Oh, die Pfannkuchen mit Pilzen sind total meins. Werde ich am Wochende ausprobieren. Sieht aber alles superlecker aus.

  8. Antworten Julia 12. Oktober 2017 um 19:03 Uhr

    Was für ein schöner Beitrag – bin schon fast auf dem Weg in die Küche, um den Kochlöffel zu schwingen.
    Mal eine verrückte Frage, Steffi: Weißt Du, woher die hübsche Schürze mit den Erdbeeren kommt? 🙂

  9. Antworten Monja 13. Oktober 2017 um 09:26 Uhr

    Ich musste ja so schmunzeln, als ich deine Weinkennersprüche gelesen habe. mein Standardspruch, wenn ich denn mal in einer illustren Runde von Weinkennern sitze, ist: “Mhhhohhh, der hat aber besonders viel Sonne abbekommen.”
    Daher danke für deinen Artikel. Fühle mich jetzt ein wenig schlauer…

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