Wonach ist dir heute?

Ich startete wie die meisten eigentlich: Mit diesen Softpornofilmen auf RTL und Sat1 im Samstagnachtprogramm. Das war in den Neunzigern. Als ich dann mit 17 Jahren zu meinem ersten Freund zog, schlenderten wir jeden Freitag in die Videothek und schlichen heimlich in die Schmuddelecke, um hinter dem grauen Vorhang nach einem Film zu suchen, dessen Cover für uns Sinn machte. Es gab kein Internet zu dieser Zeit und der Konsument hatte nicht die Macht, die er heute glücklicherweise besitzt. Pornos wurden von Männern für Männer gedreht.

Der maskuline Blick dominierte das Geschehen und so verlief eigentlich jeder Film nach demselben Schema: sehr viel Blasen, sehr viel Point of you-Shots – also die Kamera in der Hand – ziemlich kurze schnelle Szenen und eine übertrieben geschminkte Darstellerin, die nie kam oder einen einzigen Orgasmus fakte, weil die Verantwortlichen noch nicht von der Möglichkeit echter multipler Orgasmen gehört hatten.

Seit vielen Jahren schaue ich eigentlich nur noch FemPorn. Das liegt besonders daran, dass mich nichts mehr abturned, als einer Frau dabei zuzuschauen, wie sie Sex hat, obwohl sie viel lieber netflixen würde. Es turned mich auch nichts mehr ab, als mir 17 Minuten lang anschauen zu müssen, wie ein Schwanz geblasen wird, um dann einer dreiminütigen Penetration beizuwohnen, ohne dass die Frau einmal kommt. Da kriege ich Hass. Da mache ich aus. Und weil es gar nicht so einfach ist, gute Filme zu finden, stelle ich hier an dieser Stelle meine Top 3 vor:

 

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  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Jenny 18. Februar 2020 um 09:23 Uhr

    Danke für diese tollen Artikel ❤️

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