Endlich Om:

Wieviel Selbstliebe braucht die Liebe? Annett Louisan erzählt, wie sie sich endlich um sich selbst kümmert.

Text – Stefanie Luxat

Ja ist denn heute schon Freitag? Irgendwie schon. Irgendwie war ich heute so beschwingt nach meinem Gespräch mit Annett Louisan, dass ich dachte, ich veröffentliche das Interview schon heute. Vielleicht versüßt es euch die Wochenmitte, euren Abend. Das wäre doch schön.

Ich wollte schon lange mit der Sängerin, die mich durch so viele Liebestiefs und – höhen begleitet hat mit ihrer Musik, über die Frage sprechen: Wieviel Selbstliebe braucht die Liebe? Das haben wir heute Morgen bei ihr Zuhause gemacht und ich habe die Zeit mit ihr sehr genossen. Die 42-Jährige erzählt ganz frei darüber, dass sie ein totaler Spätzünder in Sachen Selbstliebe ist. Erst mit 38, nach einer gescheiterten Ehe und mit dem Wunsch, Mutter zu werden, hat sich wirklich angefangen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Eine Therapie hat geholfen und die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Mutter.

Die Mutter ist die Mutter aller Themen.

Sagt Annett. Und sie erzählt: Ihre Großmutter sagte noch auf dem Sterbebett, sie hätte sich mal mehr Zeit nehmen sollen für sich selbst. Das möchte Annett nicht erleben.

In ihrem neuen Album Kleine große Liebe erzählt Annett von vielem, was in den letzten fünf Jahren so passiert ist. Wir sprechen auch darüber, wie es war zu erfahren, dass sie während eines One-Night-Stands gezeugt wurde und nie wirklich eine Beziehung zu ihrem Vater aufgebaut hat. Wir sprechen über den Moment, als sie wusste, das mit der ersten Ehe wird nichts werden und was jetzt in ihrer zweiten Ehe so viel besser läuft. Ich habe Annett in den letzten Jahren schon mehrmals interviewt, aber so hungrig auf das echte Leben habe ich sie noch nie erlebt. Es war mir wirklich eine Freude.

Sie hat für sich auch einen schönen Begriff definiert: Die Selbstfreundschaft. Das ist ihre Form der Selbstliebe. “So kritisch mit mir zu sein, hat mich lange völlig unnötig gelähmt”, erzählt sie. Und, dass die Liebe sie völlig überwältigt hat. Sie sich gewünscht hätte, dass es Liebe als Schulfach gäbe.

Ich bin gespannt, was das Gespräch mit euch macht.

Es werden übrigens auch zwei Mal zwei Karten für ihre aktuelle Tournee in der Folge verlost als Goodie to go. Ihr könnt euch die Podcastfolge wie immer über ItunesSpotify und Soundcloud anhören.

Viel Freude damit!

Herzlich,

Steffi

Text – Stefanie Luxat

Foto – Brooke Cagle

4 Comments

  1. Antworten Kristin 15. Mai 2019 um 20:45 Uhr

    Liebe Steffi,
    eine fabelhafte Idee zur Wochenmitte, du hast doch wieder heimlich übers Handymikrofon gelauscht 😉 Ich bin zu Besuch in der Heimat und eben heute Nachmittag habe ich mit meiner Mama darüber gesprochen, wie wichtig es ist, sich um sich selbst zu kümmern. Zudem liebt sie die Chansons von Anett Louisan. Auch für sie waren ihre Texte und Themen immer wieder inspirierend. Jetzt gönnen wir uns gemeinsam den Podcast und kümmern uns um uns und uns selbst mit Tee und Schokolade. Perfekt! Mein Baby, der kleine Enkelsohn schläft (endlich) 🙂

    Liebste Grüße und high five für den Wochenmittepodcast

  2. Antworten Kristin 15. Mai 2019 um 23:29 Uhr

    Wow, direkt einer meiner liebsten Podcasts von Dir. Sehr zu empfehlen für MutterTochterZeit oder als Gesprächsanlass denn …die „Mutter ist die Mutter aller Themen“. Wir haben uns in so Vielem wiedergefunden und werden noch lang von der gemeinsamen Zeit und den Worten zehren. Danke liebe Steffi und Annett Louisan.
    Und typisch meine Mama zum Schluß noch: Und wer war jetzt bei wem zu Hause? Und ich: Na die Steffi bei der Annett 😀

  3. Antworten Natalie 16. Mai 2019 um 10:28 Uhr

    Hi Steffi,
    Den Podcast habe ich noch nicht gehört freue mich schon darauf!
    Zum Podcast Hotel Matze:Wie toll ist denn dass Du das Frauenbild hinterfragst das einer der Teilnehmer bei Instagram transportiert!?Ich habe mir seinen Account angeguckt und habe mich genau das gefragt, von mir ist es aber als Vorwurf gemeint ;-). Auf jeden Fall finde ich es toll dass Du ihn so gefragt hast, da er dadurch nicht in eine Abwehrhaltung gekommen ist. Ich hoffe, dass ihn das zum Nachdenken angeregt hat, er schien generell ein reflektierter Mensch zu sein. Danke dafür und Dir noch eine tolle Woche!
    Natalie

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