Wonach ist dir heute?
Diesen Text gibt es auch als Audio-Artikel. Zum Hören und Downloaden einfach hier klicken.

 

Am Wochenende war ich auf einer Party. Meiner ersten Online-Party. Ich hatte mir vorher diverse Ausreden zurechtgelegt, warum ich nicht teilnehmen könnte. Schon vor dieser Pandemie war ich ein Partypupser, blieb lieber auf der Couch liegen, als mich zu Festen aufzuraffen. Bis auf wenige Ausnahmen.

Und auch dieses Mal dachte ich: „Echt jetzt? Um 21.30 Uhr schlaf ich schon halb. Mich dann online noch mal irgendwo einloggen, einigermaßen gut aussehend? Och nö.“

Doch dann kam ein kleines Paket bei mir an. Mit allen Zutaten für einen Quarantini, Konfetti, Luftschlangen und Luftballons und ich dachte: „Nu hab dich doch nicht so, kurz mal Hallo sagen wirst du ja wohl hinbekommen und dann loggste dich schnell wieder aus.“

Ich blieb fast zwei Stunden. Was in der Online-Meeting-Welt im Vergleich zu einer Offline-Party dem, ich würde sagen, mindestens Doppelten gleichkommt. Warum ich blieb? Zum einen schmeckte dieser Quarantini mit Wodka, Honig, Zitrone und Vitamin-C-Pulver am Rand wirklich richtig gut. Besonders, weil ich seit zwei Jahren keinen Alkohol mehr getrunken hatte. Zum anderen gab es so viel zu lachen. Auch oder weil die gemeinsame Unterhaltung aller Gäste zum größten Teil aus „Hört ihr mich?!?!?!“, „Ich kann euch nicht sehen!!!“, „Ich versteh nix!“, „Was habt ihr gesagt?!“ bestand.

Obwohl wir ja alle wissen, dass wir gemeinsam in diesem Lockdown stecken, tut es auch einfach gut, es manchmal zu sehen. Witze darüber zu reißen, was alles daran nervig ist, und es doch irgendwie tapfer, vielleicht sogar auf kreative Weise, zu ertragen und nicht aufzugeben.

Und so ging ich irgendwann später beschwipst – und das nicht nur vom Alkohol – sowie mit einem wirklich guten Gefühl schlafen. Geradezu mit einem Abenteuerkribbeln. Ich hatte meine erste Online-Party besucht – uiuiuiui, aufregend!

Ich hatte etwas Neues ausprobiert in diesem Lockdown-Alltag, der so begrenzt ist, dass ich oft denke, ihn schon auswendig zu kennen.

In dem ich glaube, voraussagen zu können, was gleich passiert.

Dass die Zeit reif ist für Abenteuer im Alltag, dachte sich auch der Papa Jaime Coronel. Der Spanier machte aus dem täglichen To-do, den Müll rauszubringen, ein Abenteuer für seine vierjährige Tochter Mara. Jeden Tag schlüpften sie dafür in ein anderes Kostüm. Von Elsa und Olaf bis zu Dinosauriern und Halloween-Verkleidungen. Teilweise von der Großmama genäht. Weil es auch die Nachbarschaft mitbekam und aus Dankbarkeit für diese herzliche Ablenkung fleißig Applaus spendete, wurde es im ersten Lockdown zu einem festen Ritual um 20 Uhr und Jaimes niedliche Idee feierte man über Instagram weltweit.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Jaime (@jimu25702)

Es ist so einfach, kleine Dinge in diesem eintönigen Alltag zum Abenteuer zu machen. Eben weil so vieles so öde scheint. Es kommt einem nur vielleicht manchmal nicht in den Sinn, weil es eben auch so viel zu schaffen gibt in dieser Extremsituation. Doch genau dieses vermeintlich Sinnlose schafft so viel Kraft für all das Müssen. Das weiß jede Person, die schon mal spontan einen Lachflash mit einer anderen zusammen bekommen hat.

Es muss ja auch nicht gleich ein großes, kreatives Projekt sein, etwas, das schon wieder Druck ausübt. Nein, es sind so simple Dinge. Ich habe mir vergangene Woche mit meinen zwei Kindern einen heißen Kakao und für jeden einen Riesenkeks in unserem Lieblingscafé geholt. Anschließend saßen wir im Auto bei Regen und ich beschloss: Wir machen einfach eine kleine Sightseeingtour. Cruisen durch unsere eigene Stadt und fahren einfach mal einen ganz anderen Weg nach Hause als sonst. Was wir da alles Aufregendes zu sehen bekamen! Andere Menschen! Schiffe! Tiere – irgendetwas passiert immer, wie in den Wimmelbüchern unserer Kinder. Für diese Art Abenteuergefühle hat Jochen Schweizer früher hunderte von Euro genommen.

„Bend, so you don’t break“,

sagte meine Yogalehrerin Annika Isterling in ihrer Klasse am Wochenende so treffend. Bleibt flexibel, damit ihr nicht zerbrecht. Flexibel nicht nur im Körper, der vom vielen Rumsitzen ganz steif wird, sondern auch im Kopf.

Während ich ihre Übungen nachturnte, dachte ich darüber nach, wie wichtig es ist, sich unter diesen Umständen weiter viel zuzutrauen, sogar Neues zu wagen. Ja geradezu das Neue zu suchen in dieser Zeit. Angefangen damit, dass wir uns zutrauen, die Herausforderungen, die sich uns stellen werden, zu schaffen. Und sollte etwas schiefgehen – so what? „Ohne Scheitern gibt es keine Abenteuer“, brachte es meine heiß geliebte Coachfrau Miss K. so wunderbar auf den Punkt.

Ende vergangener Woche gab es für uns eine große Enttäuschung, was unseren Hauskauf betrifft. Es gab Tränen und dann überraschend schnell den unbedingten Willen, es weiter zu versuchen. Auch weil ich gerade dieses Abenteuer brauche als Grashalm, oder auch Leuchtturm, in dieser Pandemie. Egal wie anstrengend und frustrierend das Projekt zwischendurch wird. Was wäre die Alternative? Nur Alltag? Puh.

Omis sind gerade ein großes Thema für mich. Weil sie es sind, die ihre Männer oft überleben und am Ende ihr Haus verkaufen. Wenn alles gut läuft und mein Traum eines eigenen Hauses doch noch wahr wird, bin ich vielleicht irgendwann genau diese Omi, die ihr Haus an eine junge Familie, wie wir es jetzt gerade sind, verkauft. So ist dann und jetzt schon die Frage: Was möchte ich erlebt haben? Genau: Abenteuer. Kleine und große. Und nebenbei ganz viel Alltag.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Pommes-Carla 18. Februar 2021 um 20:13 Uhr

    @Ines Christoph
    @ Steffi

    Endlich habe ich das empfohlene Rezept ausprobiert und wirklich megaleckere Pommes selbstgemacht! Danke, Ines fürs Teilen hier und Steffi fürs Teilen im Newsletter.
    Nun gibts erst recht (k)einen Grund mehr fürs Pilates:-)

    Eure Pommes-Expertin (Corona hat doch auch sein Gutes:-)

    Antworten
  3. Kerstin 23. Januar 2021 um 08:53 Uhr

    Der Müllwegbringer mit seiner kleinen Tochter hat mir das Pipí in die Augen getrieben, tolle Lockdown Idee und auf seinem Insta Account war auch der Dino unterwegs, habt ihrs auch entdeckt?
    Liebe Grüße Kerstin

    Antworten
  4. Katrin 22. Januar 2021 um 11:59 Uhr

    Danke für den Text. Hat geholfen. Mein Quarantäne-Spaß für die nächste Woche:

    Pommes statt Pilates

    lasse ich mir auf nen schönen fetten Hoodie drucken!

    Danke Carla!!!!!!!!!!!!!!

    Antworten
  5. Daniela 22. Januar 2021 um 11:22 Uhr

    Das ist ein sehr inspirierender Text von dir! Es ist auf jeden Fall sehr viel einfacher, in seiner Komfortzone zu bleiben und sich darin einzurichten als sich aufzuraffen und etwas zu verändern. Sofa und Netflix gehen halt immer. Aber bringen einen auf Dauer auch nicht weiter….Wir haben uns im Lockdown angewöhnt, wieder abends zu spielen. Nicht fernzusehen, sondern alle Spiele, die wir haben, mal durchzuspielen. Scrabble, Exit-Games, ganz neue Spiele bestellt und ausprobiert… Das hat echt Spaß gebracht! Außerdem habe ich mein Training als Hundetrainerin wieder aufgenommen. Es ist zwar kalt und ungemütlich, im Wind und Regen auf dem Hundeplatz zu stehen (das Training in Gruppen ist ja verboten), aber nun habe ich es so organisiert, dass alle einzeln kommen und wir mit Abstand und allem eben doch weiter machen. Es dauert länger und nimmt viel mehr Zeit in Anspruch, aber gibt mir so ein gutes Gefühl, doch was bewirken zu können und die Erfolge zu sehen bei den Mensch-Hund-Teams. Manchmal muss man halt flexibel sein, sonst rostet man wirklich ein…..

    Antworten
  6. Anita 22. Januar 2021 um 08:40 Uhr

    Hi,
    ja da bin ich voll dabei, bei den Alltags-Abenteuern. Ich habe mich auch voll spontan für einen Kurzzeitjob beworben, bei dem ich 2 Wochen lang Blumenbinden darf. Nun heisst es, mein eigenes Geschäft rasch umorganisieren, damit das klappt. Ich freue mich so!!!
    Viel Spass weiterhin beim abenteuerlichen Alltag 🙂 Liebe Grüsse Anita

    Antworten
  7. Heidy 21. Januar 2021 um 22:50 Uhr

    Hallo,
    Onlineparty – damit hast du mich diesmal voll gekriegt… aber wirklich schlauer bin ich jetzt nicht. Ich war im vergangenen Jahr in 2 Teamz-Meetings. Der Rest geht ohne „Gesicht“… Aber meine Tochter wird im Februar 11. Eine Onlineparty mit ein paar Mädels aus der neuen 5. Klasse, mit Patenonkel und Cousins… wäre fantastisch. Nur: ich war bislang auf keiner Onlineparty eingeladen. Drum: Wie geht so was? Wieviele Teilnehmer sind ideal? Ich hab überlegt, ob einfach alle singen, aber mein Mann sagt, das ist wegen verschiedener Internetgeschwindigkeiten unbefriedigend… Alle suchen ein Foto raus, wo sie 11 sind.. und dann? Schicke ich allen den gleichen Pappteller? Vielleicht hast du in deinen Reihen eine Teeniemutti, die Erfahrungen hat und allen Müttern unter deinen Leserinnen Tipps geben kann…
    wäre überaus genial. Merci, Heidy

    Antworten
    • Steffi 22. Januar 2021 um 09:38 Uhr

      @Heidy: Klingt doch mega, genau so! Einfach machen! 🙂 Herzlich, Steffi

      Antworten
    • Anna 25. Januar 2021 um 21:16 Uhr

      Wie wäre es mit einem online-Escape-Spiel für deine Tochter und ihre Feiergesellschaft.
      Oder ihr denkt euch selber ein paar Spiele aus. Wir hatten letztens „Musik raten“, „Montagsmaler“ (einfach mit paint) und „Stadt-Land-Fluss“ … geht alles online. Und ist wenig Aufwand mit der Vorbereitung.
      Und wenn man in einer Stadt wohnt, kann man sogar den Geburtstagskuchen vorher verteilen.
      Viel Spaß auf eurer Party

      Antworten
  8. Ferdini 19. Januar 2021 um 15:26 Uhr

    Serientipp zum Thema: “Drinnen” über die ZDF Mediathek bzw ZDF neo. Wir alle im Lockdown, so ist es!

    Antworten
  9. Carina 19. Januar 2021 um 14:52 Uhr

    So, erstmal Reismehl bestellt … und Wodka gekühlt … mein neues Abenteuer übrigens: Früh vor der Arbeit barfuß Schnee bzw. Regen treten.

    Antworten
  10. Stefanie Beier 19. Januar 2021 um 11:24 Uhr

    Wow, ich denke oft so was cooles lese ich wohl lange nicht mehr…und dann kommt ein neuer Artikel von euch und ich feiere jeden einzelnen! Vielen lieben Dank dafür – ihr macht viele Momente, die mich aus dem Alltag holen. Und jetzt. brauche ich auch eine online Party…eine mega Idee wie ich finde. Wollt ihr Gastgeberinnen sein? Ich wäre dabei 😉

    Antworten
    • Steffi 19. Januar 2021 um 16:56 Uhr

      @Stefanie Beier: Liebe Stefanie, wie schön! Und wir haben heute Abend tatsächlich ein Endlich Wir-Treffen im Abo via Zoom. Meld dich sonst gern noch für den Termin nächste Woche an. Herzlich, Steffi

      Antworten
  11. Caro 19. Januar 2021 um 10:43 Uhr

    Wie wahr!!! Da kommt mir wieder mein Lieblings Satz aus The Class in den Sinn „ Increase our intolerance to discomfort“
    Hängt seit April an der Wand und motiviert mich jeden Tag es einfach weiter zu versuchen, auch wenn’s mal hängt. Und es hängt!
    Homeschooling mit einer 7 jährigen, selbstständiger Ehemann mit extremen Auftragsrückgang und einem noch extremeren Bedürfnis den Frust beim Sport rauszulassen (wir brauchen ein eigenes Fitnessstudio, dringend!), einer aus all den mühsamen Themen rund um Corona resultierenden Ehekrise, der eigene Schweinehund nach der Urlaubs-Sport-Pause endlich wieder den Arsch hoch zu kriegen (der Urlaub war im August…), die unglaublich große Sehnsucht nach Umarmungen meiner Freunde…
    aber hey, meine eigenen Grenzen zu überwinden kostet zwar unglaublich viel Kraft, aber es ist es sowas von wert!!! Danke, dass euer Content für nette Ablenkungsmomente im Alltag sorgt! Habe das Abo wieder aktiviert und bin sehr froh darüber!
    Macht bitte einfach weiter so – und das Haus, das kommt! Denn alles hat seine Zeit, und die wird kommen!!

    Antworten
  12. Anja 19. Januar 2021 um 09:51 Uhr

    Oh Steffi, ich kann das so gut verstehen mit dem Haus und dem Gefühl von Abenteuer. Wir haben eine Wohnung gekauft. wir, die immer gesagt haben, das machen wir nicht. Die Planung drumherum ist purer Balsam für die Seele. und dann kam das nächste Abenteuer gleich hinterher : ein neuer Job, der wie A… auf Eimer passt. Keine Ahnung wie wir das schaffen mit drei Kindern zu Hause, aber egal. irgendwie wird es gehen.
    Im Juni war ich noch total verzweifelt, weil nichts klappte und nur Absagen kamen (Wohnung, Job, Auslandaufenthalt). Aber jetzt bin ich mitten im Abenteuerland und es fühlt sich großartig an. Ich drück euch ganz fest die Daumen für euer Abenteuerhaus!!

    Antworten
    • Steffi 19. Januar 2021 um 10:41 Uhr

      @Anja: Oh wie schön! Das freut mich riesig! Klingt, als würde ein Abenteuer das nächste anziehen! 🙂 Und genau: immer an den Straßenkehrer aus Momo denken. Die Geschichte hat Agnes am Wochenende im Live-Yoga noch mal erzählt, einfach nur einen Schritt nach dem anderen und irgendwann hat man alles geschafft. Herzliche Grüße & Danke! Steffi

      Antworten
  13. Kathi 19. Januar 2021 um 09:17 Uhr

    Liebe Steffi,
    Ein grossartiger Text. Passt gerade sehr gut zu meinem Leben. Ich hab mich ganz spontan auf einen neuen Job beworben. Ich glaub, ich war noch nie so spontan. Heute Nachmittag ist das erste Vorstellungsgespräch per Skype und ich bin so motiviert und voller Energie wie seit Monaten nicht mehr. Ich hoffe nur, ich bin bis dahin dann nicht mehr im Schlafanzug, die Kinder hatten ein Mittagessen und das Internet funktioniert. Schicke dir eine grosse Portion Energie und drücke weiterhin die Daumen für ein Hauswunder. Ihr werdet die Omi und ihr Haus schon noch finden. LG Kathi

    Antworten
    • Steffi 19. Januar 2021 um 09:21 Uhr

      @Kathi: Ahhh wie großartig, Kathi! Genau so! Und wie las ich gerade zum Thema Kinder, wenn man beruflich kurz etwas wirklich wichtiges tun muss: Lass die Glotze glühen! :)) Ich drück dir alle, alle Daumen für heute! Und sei genau so voller Energie, das ist so attraktiv, sie wären bekloppt, dich dann nicht zu nehmen. Solche KollegInnen wünschen wir uns doch gerade alle! Alles Liebe, Steffi

      Antworten
  14. Ina 19. Januar 2021 um 09:01 Uhr

    Toll geschrieben, hat mich berührt! Dank Corona bin ich auf einmal in einigen virtuellen Lesekreisen und mache Buddy Reads auf Instagram und bäng, ich habe ein ganz neues Hobby dadurch und lerne neue Leute uns anderen Städten kennen! Ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind und so‘n bisschen Stolz 😉 lg Ina
    Und das Haus wird kommen für euch, es wird euch finden 🙂

    Antworten
    • Steffi 19. Januar 2021 um 09:11 Uhr

      @Ina: Was machst du??? Buddy Reads – hab ich noch gar nicht gehört! Muss ich mir angucken, Danke! Und ja: es wird kommen. Vielleicht ist es sogar schon da. Mehr kann ich gerade noch nicht sagen, aber hoffentlich bald! 🙂 Herzlich, Steffi

      Antworten
  15. Carla 19. Januar 2021 um 08:01 Uhr

    Ich sage nur “Pommes statt Pilates” – mein Zugewinn in dieser Corona-Zeit… und endlich eine “Sportart”, die mir schmeckt:-)

    Antworten
    • Steffi 19. Januar 2021 um 08:36 Uhr

      @Carla: Haha, großartig! 🙂 Welche machst du zuhause, so dass sie richtig knackig werden, also die Pommes? Herzlich, Steffi

      Antworten
    • Petra 19. Januar 2021 um 09:07 Uhr

      Hej – da bin ich auch zu 100% interessiert – welche Pommes da so knackig werden 😉 und machst Du sie im Ofen? Dinge, die die Welt beschäftigen …. Dienstagmorgens um 9:07 😉

      Antworten
      • Steffi 19. Januar 2021 um 09:10 Uhr

        @Petra: Hahahaha. Aber ehrlich: so labbrige Pommes sind doch ein Albtraum. Irgendwann hab ich sogar mal in eins gebissen, dass innen noch tiefgefroren war. Also, da kann man sehr, sehr viel falsch machen! 🙂 Herzlich, Steffi

        Antworten
      • Carla 19. Januar 2021 um 09:35 Uhr

        Also, nun für euch die Exklusivstory:-)

        Ich hätte ja nicht gedacht, dass meine Pilates-Freundin und ich so viel Interesse wecken. An einem Dienstagmorgen…

        Seit der Pilateskurs coronabedingt ausfällt, treffen wir uns zum wöchentlichen Spaziergang. Dabei haben wir ein Restaurant entdeckt, bei dem man neben den “richtigen” Speisen einfach auch ne Portion Pommes holen kann.
        Nun habe ich immer zwei Gabeln dabei (Hygiene:-) und dann essen wir die knusprigen Teile schnell in einem Bushalte-Häuschen… (“schnell”, da die Pommes bei der Kälte abkühlen und weil uns dann auch immer so eine nicht zu stoppende Pommes-Lust überkommt:-).
        Das ist wahrer Luxus bzw. mein kleines Corona-Glück:-)

        Antworten
      • Katharina 19. Januar 2021 um 14:50 Uhr

        Also bei mir gab es erst gestern wieder die guten alten TK-Pommes – Solange man sie ca 15 min länger im Ofen lässt als die Anweisung sagt, zwischendurch wendet und sie nicht schichtet, werden sie schön kross! Danach noch in Brathähnchengewürz geschwenkt… Traum!
        Und, weil so passend: Die französische Redewendung “avoir la frite” heißt so viel wie “gut drauf sein”! Pommes forever!

        Antworten
      • Nadine 20. Januar 2021 um 19:47 Uhr

        Wir holen sogar Pommes bei unserer liebsten und begaben Imbissbude! Essen sie 15 Minuten später, ich hole alles mit dem Rad ab – unbedingt mit leicht geöffneter Tasche, damit der Dampf entweichen kann. Die Pommes sind grundsätzlich die Besten und noch top zuhause… Nur fies, wenn man an der Ampel steht…

        Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert