Wonach ist dir heute?
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Zwischen mir und der anderen Mutter auf dem Spielplatz herrschte plötzlich Stille. Nicht etwa, weil ich gesagt hatte: „Ich putze meinem Kind die Zähne mit Ketchup!“ Oder: „Ich lass es kopfüber im Bällebad schlafen.“ Nein. Ich hatte ihr erzählt, dass ich schwanger sei. In der achten Woche.

„Na, du traust dich ja etwas, das so früh zu erzählen“, sagte sie, selbst schwanger, und verschwand Richtung Ausgang.

Natürlich kenne auch ich die unausgesprochene Zwölf-Wochen-Regel, die besagt, dass man im ersten Trimester die Schwangerschaft lieber für sich behalten und nur mit dem Partner oder der Partnerin teilen sollte. Schließlich enden fast ein Drittel aller Schwangerschaften innerhalb der ersten drei Monate in einer Fehlgeburt. Doch genau das ist für mich der Punkt, worüber wir mehr sprechen sollten. Ist es wirklich noch zeitgemäß, die ersten drei Monate über eine Schwangerschaft zu schweigen? Oder sollten wir nicht viel lieber darüber sprechen, weil wir genau in der Zeit oft am meisten Unterstützung von unserem Umfeld brauchen? Auch ohne Fehlgeburt.

Das kollektive Schweigen in den ersten drei Monaten tabuisiert das Thema Fehlgeburt.

Es zwingt viele, dieses Erlebnis allein verarbeiten zu müssen. Und auch ohne Fehlgeburt wird suggeriert, eine Schwangerschaft sei etwas, das nach wie vor verheimlicht gehört, bis alles vermeintlich perfekt und spruchreif ist. Dabei quälen sich viele Frauen in dieser Zeit mit Übelkeit und Schlappheit und wäre es für sie so viel einfacher, wenn sie ihr Umfeld einbeziehen könnten. Abgesehen davon, dass auch später innerhalb einer Schwangerschaft noch viel passieren kann. Wie generell im Leben. Viele Frauen fürchten sich auch davor, ihrem*ihrer Arbeitgeber*in zu sagen, dass sie schwanger sind, um keine beruflichen Nachteile zu bekommen. Denken sich, lieber erst mal sicher sein, dass alles gut ist mit der Schwangerschaft. Wenn etwas passiert, muss es der*die Arbeitgeber*in ja vielleicht gar nicht wissen, entstehen mir keine Nachteile. Dabei geht es auch anders, gleich mehr dazu.

Viele kennen bestimmt auch die Fotos von Chrissy Teigen, die ihre Instagram-Follower*innen an der Todgeburt ihres Sohnes Jack vor ein paar Monaten teilhaben ließ, oder haben von Hilaria Baldwin, der Ehefrau des Schauspielers Alec Baldwin, gehört, die zwei Kinder innerhalb der ersten vier Monate verloren hatte und dies online teilte. Oder eben zuletzt von Meghan Markle, die in einem Brief in der New York Times öffentlich machte, dass ihre zweite Schwangerschaft in der Anfangszeit endete. Diese drei Frauen, die offen über ihre Fehlgeburten sprechen, sind aber eben immer noch die Ausnahme.

Ich habe sie alle drei sehr für ihre Offenheit gefeiert. Denn: Es kann helfen, wenn man weiß, dass das nicht nur Stars, sondern auch der Nachbarin, der Freundin oder der Kollegin passieren kann. Damit auch hierzulande mehr über Fehlgeburten gesprochen wird, hat die Journalistin Julia Stelzner den Blog „Das Ende vom Anfang“ ins Leben gerufen. Dort werden ehrliche, berührende Geschichten von Frauen erzählt, die ihr Kind noch während der Schwangerschaft verloren haben und von ihrer Erfahrung berichten möchten.

Die neuseeländische Schriftstellerin Kathryn van Beek sagte nach ihrer Fehlgeburt: „Eine Fehlgeburt ist eine seltsame, geheime Geburt, die auch ein Tod ist.“ Und den muss eben jede Mutter und jeder Vater auf eine eigene Art und Weise verarbeiten. Ein Schritt in die richtige Richtung geht da das neuseeländische Parlament, das sich vor einigen Wochen dieser Thematik angenommen und einstimmig beschlossen hat, dass Schwangeren und ihrem Partner oder ihrer Partnerin nach einer Fehl- oder Totgeburt drei Tage Trauerurlaub zustehen. Damit ist Neuseeland das einzige Land, das nicht nur der Frau, sondern auch dem Partner oder der Partnerin eine Trauerphase einräumt.

Drei Tage sind wenig, aber besser als nichts, wie das in vielen anderen Ländern der Fall ist. In Deutschland wird bisher zwischen einer Fehl- und einer Todgeburt unterschieden. Als Todgeburt wird bezeichnet, wenn man sein Kind nach der 24. Schwangerschaftswoche verliert oder es mehr als 500 Gramm wiegt. Wenn dieser Fall eintritt, hat die Mutter das Recht auf einen bezahlten Mutterschutz. Wenn die Schwangerschaft vorher endet, spricht man von einer Fehlgeburt und kann von einem Arzt bzw. einer Ärztin krankgeschrieben werden, hat jedoch kein Recht auf einen bezahlten Mutterschutz. Als ließe sich dieser Schmerz abzählen oder abwiegen.

Es gibt also noch viel zu tun. Doch wo fangen wir an?

Vielleicht erst mal im Kleinen und damit, dass wir vor allem der Zwölf-Wochen-Regel ihren Schrecken nehmen und miteinander sprechen. Die andere Mutter auf dem Spielplatz gab mir nämlich mit ihrer Aussage das Gefühl, dass ich mein Glück herausfordern würde, wenn ich andere in meine Schwangerschaft einweihen würde. Dabei brauchen viele Frauen gerade am Anfang Rat, Hilfe und Unterstützung – keine Vorwürfe oder ein schlechtes Gewissen. „Das erste Trimester eurer Schwangerschaft ist superwichtig“, sagt die Berliner Hebamme Sissi Rasche in ihrem Podcast Hebammen Salon. „Da wird alles angelegt und es braucht ganz viel Ruhe und Zeit. Da braucht man eigentlich am meisten Unterstützung!“

Und genau darum geht es mir. Nicht jeder muss nach einem positiven Schwangerschaftsergebnis all seine Instagram-Abonnent*innen einweihen – kann man aber natürlich trotzdem machen, wenn man mag. Vielmehr bin ich dafür, dass wir uns schon von Anfang an ein Umfeld schaffen, das uns unterstützt. Und sei es nur, wenn zum Beispiel das weitere Kind der Familie ein paar Stunden gut betreut wird und man sich kurz hinlegen kann. Auch den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin zu informieren, kann helfen – auch wenn ich weiß, dass in vielen Unternehmen statt mit Fürsorge oft mit Ausgrenzung reagiert wird, aber das ist ein anderes Thema. Mir hat es geholfen, dass ich meine Familie und einige sehr gute Freund*innen eingeweiht habe. Ich musste mir so keine Lügen für meine viermonatige Übelkeit einfallen lassen und bekam nicht nur oft ein Spieldate für meine Tochter angeboten, sondern eben auch mal Essen vor die Tür gestellt oder erhielt den Kontakt zu einer sehr guten Hebamme, die mir jetzt mit Rat und Tat zur Seite steht.

Deshalb finde ich: Wenn dir danach ist, erzähl von deiner Schwangerschaft und hol dir die Hilfe, die du in dem Moment gerade brauchst. Wenn du deine Schwangerschaft lieber für dich behalten und niemanden teilhaben lassen magst, ist das auch okay. Und wenn du über deine Fehlgeburt sprechen möchtest, lass es raus. Du entscheidest, was für dich und deine Familie richtig ist – und keine blöde Zwölf-Wochen-Regel.

  1. Kommentare zu diesem Artikel
  2. Sophie 17. Juni 2021 um 14:56 Uhr

    Liebe Marie,

    Danke für diesen Artikel. Ich hatte Ende März eine Fehlgeburt in der 11ten Woche, kurz nach dem Tod meines Vaters. In Woche 9 hatte ich es auf der Arbeit verkündet (Lehrerin zu Coronazeiten…) und meine Schulleiterin reagierte mit dem Satz: “Falls es doch schief geht, sagen Sie Bescheid, damit wir das vermerken können.” Sehr unsensibel!

    In Nachgang war ich trotzdem froh,Bescheid gesagt zu haben. Die FG am 22.3. verlief mit Sturzblutungen und akuter Anämie und ich konnte lange nicht arbeiten. Zwei Verluste in einem Monat waren zu viel. Da stieß ich plötzlich auf sehr viel Verständnis und Unterstützung von Seiten der Schule.

    Ich musste wegen des großen Sohns dann auch doch meine Mama ins Boot holen und fühlte mich schlecht, ihr meine Schwangerschaft nicht vorher verkündet zu haben…

    Deswegen: Auch vor der 12ten Woche, auch wenn man das Kind verliert,kann es helfen, offen damit umzugehen.

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Marie 17. Juni 2021 um 15:53 Uhr

      @Sophie: Liebe Sophie, erstmal herzlichen Beileid für deine Verluste, da musstest du wirklich viel durchmachen. Ich wünsche dir nur das Beste und freue mich darüber, dass dir der Artikel gefallen hat.

      Alles Liebe
      Marie

      Antworten
  3. Andrea 30. April 2021 um 10:36 Uhr

    Auch ich meine erste Schwangerschaft endete in der 10. Woche. Was ich im Nachhinein unglaublich schade finde ist, dass wir überhaupt nicht wussten, wieviele Hilfe es gibt und welche Ansprüche man hat. Mein, sonst sehr guter, Gyn hat mich zur Ausschabung geschickt und das wars.
    Später, in meiner Ausbildung zur Hospizbegleiterin, habe ich erfahren, dass es Trauergruppen für Eltern von Sternenkindern in den meisten Hospizvereinen gibt, dass ich Anrecht auf eine Hebamme gehabt hätte, dass die Ausschabung nicht unbedingt hätte sein müssen, etc. Wie schade, dass ich nicht darüber aufgeklärt wurde. Ich kann nur jeder Betroffenen raten sich diese Hilfe zu suchen!

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  4. Elisa 26. April 2021 um 14:51 Uhr

    Liebe Marie,

    herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und von Herzen alles Gute!
    Vielen Dank für dieses wichtige Thema.
    Ich habe sowohl die Erfahrung einer Fehlgeburt im ersten Trimester als auch einer Totgeburt kurz vor dem errechneten Termin gemacht.
    Ich glaube, bei der 12 Wochen Regel spielt auch mit hinein, dass Trauer und Empathie sehr intime Gefühle sind, die man nicht von Bekannten oder Arbeitskollegen erwarten kann.
    Viele Menschen können sehr schlecht mit dem Tod umgehen und reagieren nicht selten abwehrend.
    Und auch man selbst möchte vielleicht nicht unbedingt von nicht nahe stehenden Personen „Mitleid“.
    Echte Empathie und vor allem das Wissen, wie in einer solchen Situation zu handeln ist, sind seltene Gaben.
    Ich bin auch dafür, offensiver mit dem Thema umzugehen, allerdings möchte ich diesen Aspekt noch in die Waagschale geworfen haben.
    Die Menschen, die sich echt und ehrlich mit Dir über Deine Schwangerschaft freuen sind auch diejenigen, die mit Dir weinen.

    Spielplatzbekanntschaften be Spielplatzbekanntschaften;-)

    Antworten
    • Marie 27. April 2021 um 09:08 Uhr

      @Elisa: Liebe Elisa,

      erst einmal mein herzliches Beileid für deine Verluste.
      Ich bin dafür, dass jeder die Personen in das Thema einweiht, die man auch gern in seinem Unterstützungsteam hätte, das kann dann auch der/die Kolleg*in oder der/die Chef*in sein. Gerade unter Müttern würde ich mir manchmal einen unterstützenderen Austausch wünschen, keinen Vergleich. Aber am Ende gilt: Jeder wie er mag.

      Herzliche Grüße und alles Gute für dich,

      Marie

      Antworten
  5. Anja 14. April 2021 um 11:48 Uhr

    Vielen Dank für diesen wichtigen Artikel. Diese 12 Wochen Regelung ist wirklich absurd. Mit wichtigen Menschen möchte ich Freude und Leid teilen können. Gerade bei Schwangerschaften liegt das häufig näher beieinander als uns bewusst ist und eben auch öffentlich gemacht wird. Das hilft Frauen überhaupt nicht, sondern schadet nur.
    Daher finde ich es wichtig, auch noch in der “unsicheren” ersten Zeit die Schwangerschaft zu teilen und nicht alleine zu sein mit seinen Ängsten, Veränderungen, Fragen oder auch der Trauer. VG Anja

    Antworten
  6. Steffi 13. April 2021 um 09:38 Uhr

    Ich hatte bei der ersten Schwangerschaft auch einen Abbort, ich habe engen Familienangehörigen und Freunden davon erzählt. Die Reaktion meiner engsten Freundin damals war respektlos und unwürdig. Sie selbst hatte auch eine Fehlgeburt, allerdings in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft. Sie sprach bei mir von einem Abbort, bei sich von einer Tochter mit Namen für die sie allabendlich eine Kerze anzündete. Ich sollte mich mal nicht so anstellen, so das Motto. Ich konnte die Freundschaft danach nicht fortsetzen. Manchmal ist Offenheit auch etwas, was zu einer tiefen Verletzung führen kann – wenn Mitmenschen nicht feinfühlig sind. LG Steffi

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  7. Claudia 11. April 2021 um 15:10 Uhr

    Ich finde die Einstellung, gesellschaftliche Konventionen zu hinterfragen, so wichtig. Danke für diesen Artikel und den Mut, über dieses Thema offen zu sprechen. Allgemein denke ich: Je ehrlicher wir zu uns selbst und zu Anderen sind, desto ehrlicher, vielfältiger und weniger urteilend wird unsere Welt. Das heißt nicht, dass ich ein offenes Buch sein muss, aber eben darf.

    Antworten
  8. Sarah 9. April 2021 um 15:57 Uhr

    Ich habe es damals sowohl im Familien-/Freundeskreis als auch meiner Chefin direkt erzählt, als ich es wusste (letzterer aber vor allem, weil es um ein konkretes Projekt ging, das in die Zeit nach Beginn meines Mutterschutzes gefallen wäre und weil sie generell einfach großartig ist und ich keinerlei Nachteile befürchten musste). Mir hat das geholfen, weil ich eben auch den Gedanken hatte, dass ich – sollte es doch noch innerhalb der ersten 12 Wochen schiefgehen – dann auch erzählen möchte, warum es mir nicht gut geht etc.

    Ich konnte die ersten 12 Wochen übrigens auch deswegen einigermaßen entspannt verbringen, weil eine Kollegin ein Jahr zuvor eine Fehlgeburt in der 10. Woche hatte (und sehr offen damit umgegangen ist) und mittlerweile wieder schwanger war (und zwei Jahre zuvor eine enge Freundin, bei der es ähnlich gelaufen ist). Es hat mich sehr beruhigt, zu wissen, dass es einfach so oft passiert und es nicht direkt bedeuten muss, dass es vielleicht gar nicht funktioniert (auch wenn es natürlich trotzdem eine sehr traurige Erfahrung ist und nicht automatisch dadurch ausgelöscht wird, dass irgendwann noch eine erneute Schwangerschaft folgt). Alleine deswegen bin ich dafür, viel offener mit dem Thema umzugehen.

    Antworten
  9. Katharina 9. April 2021 um 07:44 Uhr

    Vielen Dank für deinen guten und wichtigen Artikel. Ich gebe dir vollkommen Recht: jeder sollte es so handhaben, wie es sich richtig anfühlt. Aber aktuell gibt es nach meinem Empfinden noch so ein starkes Übergewicht des Geheimhaltens, dass sich ein offenerer Umgang mit der frühen Schwangerschaft und Fehlgeburt besonders mutig und gar nicht als eine normale Option anfühlt.
    Als ich nach einer frühen Fehlgeburt in meiner ersten Schwangerschaft jetzt in meiner zweiten Schwangerschaft in einem Yoga-Kurs erfahren habe, wie viele Frauen bereits eine Fehlgeburt erlebt haben, war das für mich sehr wichtig zu hören. Vor allem das Gefühl zu erfahren, dass diese Zahlen, wie vielen Paaren es so geht, mit Leben gefüllt und nicht nur von (den auch sehr wichtigen Geschichten der) Prominenten verkörpert werden, die den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit gegangen sind.
    Ich weiß, dass jeder Schritt dahin ein mutiger ist, aber ich finde jeden wichtig, der uns zu einem normaleren und offeneren Umgang mit der Trauer führt, die leider so oft auch zum Anfang dazu gehört.
    Vielen Dank & alles Liebe für deine Schwangerschaft!

    Antworten
    • Verena 9. April 2021 um 15:52 Uhr

      Da kann ich nur zustimmen! Nach meinem ersten von 2 Aborten in der 7-8 SSW habe ich mit meinen engeren Freundinnen drüber gesprochen und war total überrascht, dass quasi jede von Ihnen auch irgendeine Geschichte hatte. Er als ich anfing ganz offen über alles zu reden, erzählten die anderen auch. Auch wenn ich das immer noch komisch finde, dass keiner vorher drüber gesprochen hat, hat der offene Austausch mit sehr sehr gut getan. Gerade in solchen Momenten braucht man Freunde und Familie bei sich, sonst frisst es einen doch auf!

      Ich habe bei der 2. und nun 3. Schwangerschaft meinen engen Freunden und meiner Familie bereits in Woche 6 alles erzählt, denn ich würde ihnen auch erzählen wenn es schief geht. Meinen Arbeitgeber informiere ich allerdings altmodisch nach dem 1. Trimester, denn leider sind wir diesbezüglich beim Thema Gleichberechtigung ganz hinten und man hat direkt so einen „du bist ja eh bald weg“ Stempel, weil die im EU Vergleich längere Elternzeit in Deutschland einen durchaus erstmal aus dem Job reißt (wenn man sie in Anspruch nehmen möchte).

      Also Mädels, lasst uns wenigstens privat gemeinsam endlich mehr darüber reden, es ist doch quatsch, dass alle ganz easy immer ihre Wunschkinder ohne Probleme bekommen. Das zu wissen und „Gleichgesinnte“ zu haben, nimmt uns allen doch den Druck weg.

      Antworten
      • Verena 9. April 2021 um 15:54 Uhr

        bevor ich es vergesse: das Problem mit den Stigmata im Job müssen wir auch noch angehen, aber das ist ja nochmal ein separates riesen Thema ☺️

        Antworten
  10. Julia 8. April 2021 um 21:45 Uhr

    100% Zustimmung, liebe Marie. So habe ich selber schon immer gedacht und auch entsprechend gehandelt, aber auch immer mal wieder, subtil oder direkt, zu hören bekommen, dass ich meiner Offenheit mein Glück herausfordere.
    Es tut gut, diesen Text zu lesen.
    Danke

    Antworten
  11. Mona 8. April 2021 um 19:35 Uhr

    Ich bin da von der Fraktion “Jeder, wie er mag”. Für manche ist das mit den 12 Wochen ein Schutz. Aus den verschiedensten Gründen kann sich eine Schwangerschaft gerade am Anfang fragil, fremdartig oder auch beängstigend anfühlen.

    Antworten
  12. Christina 8. April 2021 um 18:43 Uhr

    Ich stimme absolut zu und habe mich die gleiche Frage gefragt…ich glaube es ist immer hart eine Fehlgeburt zu haben und wenn man nicht sprechen kann über die ersten 12 Wochen Schwangerschaft, dann heißt es im Umkehrschluss man müsste alleine trauern oder ist schuld dran?!
    Ich habe selbst mein Kind im 5ten Monat verloren und es war schön Menschen an meiner Seite zu haben die mir durch die schwere Zeit geholfen haben… super Artikel!!

    Antworten
  13. Maria 8. April 2021 um 15:50 Uhr

    Ah, Autokorrektur!
    Totgeburt statt Todgeburt

    Antworten
  14. Maria 8. April 2021 um 15:49 Uhr

    Super Artikel, aber es heißt Totgeburt, nicht Stoffgebiet.
    LG.

    Antworten
  15. Fiona 8. April 2021 um 14:25 Uhr

    Liebe Marie, du hast so recht! Ich habe mich richtig erwischt gefühlt, weil ich anscheinend so in dieser Mühle drinstecke, dass auch ich meine (zweite) Schwangerschaft eine Weile lang nicht an die große Glocke gehängt habe. Dabei bin ich eigentlich komplett bei dir, dass es den Frauen, die ihre Babies im ersten Trimester verlieren, echt leichter gemacht werden sollte, offen mit ihrem Verlust umzugehen.
    Ich habe oft mit anderen über dieses Thema gesprochen, ich glaube, es spielt auch noch der Faktor herein, dass einem die moderne Medizin heutzutage so viele Möglichkeiten gibt, das Kind quasi in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft schon gefühlt so gut zu kennen, dass der Verlust unendlich schlimm ist. Unsere Müttergeneration berichtet da ja ganz anders/weniger ‚emotional‘ darüber, auch wenn der zeitliche Abstand da sicher auch noch eine Rolle spielt.
    Mir ginge es aber auch so, wie Helene, ich würde auch nicht so gern Fremden, denen ich vorher von der Schwangerschaft erzählt habe, erklären müssen, was ich selbst nicht verstehe… ich habe es so gehalten, dass ich nur den Menschen ‚so früh’ von der Schwangerschaft erzählt habe, die mir auch über eventuellen Verlust hinweg geholfen hätten. Danke für den wertvollen Beitrag!

    Antworten
  16. Anne 8. April 2021 um 13:49 Uhr

    Liebe Marie,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Schwangerschaft! Und auch zu Deinem Artikel. Ich war etwas aufgeregt, ihn zu lesen, weil ich die Befürchtung hatte, dass der Tenor sein würde, dass man vor SSW 12 von der Schwangerschaft erzählen SOLL.

    Ich habe bei allen meinen Schwangerschaften diese “Regel” des Nichterzählens eingehalten. Bei der ersten ging alles gut. Bei der zweiten habe ich vor der zwölften Woche Zwillinge verloren, und es war abgesehen vom eigentlichen Schmerz schrecklich, den eigenen Eltern sagen zu müssen: Ich war schwanger, aber jetzt nicht mehr, könntet ihr uns mit Kind 1 gerade bitte ganz doll unterstützen? Trotzdem habe ich in der darauffolgenden Schwangerschaft bis zur 15. Woche gewartet, weil ich das Gefühl hatte, erst in der Schwangerschaft “sicher” werden zu müssen. Da ist zum Glück alles gut gegangen. Zwar habe ich die “Regel” eingehalten,weil es für mich richtig und gut war, aber ich gehe dafür jetzt offen in Familie und Freundeskreis mit dem Verlust um. Weil ich es kann und es vielleicht anderen hilft.

    Kurzum: ich feiere Deinen Artikel dafür, dass er sagt: man darf es machen, wie man möchte. Übrigens auch in Bezug darauf, den Namen vor der Geburt zu verraten. Das scheint auch so ein verbotenes Ding zu sein. 😉

    Herzliche Grüße,

    Anne

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 15:58 Uhr

      @Anne: Liebe Anne,

      danke für deine lieben Glückwünsche und mein herzliches Beileid für deinen Verlust. Und du hast vollkommen Recht, dass jede Frau es so machen darf und sollte, wie sie möchte. Mit dem Namen bin ich dagegen altmodisch und wir erzählen es keinem, weil wir nicht hören wollen: “Oh ich kannte, eine XY und die war so und so” – vielleicht sollte man auch nicht gleich über Namen urteilen, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

      Herzlich
      Marie

      Antworten
  17. Helene 8. April 2021 um 13:06 Uhr

    Mir ging es darum, nicht von Kollegen oder anderen Mamas auf dem Spielplatz auf eine Schwangerschaft angesprochen zu werden, die dann vielleicht gar nicht mehr besteht. Das hat für mich etwas mit Selbstschutz bezüglich meiner Trauer zu tun. Andere sind da bestimmt freier und das bewundere ich sehr. Jetzt mit Abstand zu zwei Fehlgeburten in der 12. und 8. Woche kann ich gut darüber sprechen, auch wenn es immer noch schmerzhaft ist.
    Ich finde es gut, dass das Thema in Deinem Artikel aufgegriffen wird. Es stimmt, es wird zu wenig über Fehlgeburten im ersten Trimester und die Trauer gesprochen, was viele betroffene Frauen auch an der Reaktion des Umfeldes („zum Glück war es noch kein richtiges Kind“ und vieles mehr) bemerken.
    Den Ansatz zur Enttabuisierung in Deinem Artikel finde ich schwierig.
    Der Verlust und die Trauer sind real und privat. Ein Kind wird nicht geboren. Ich möchte mich als Frau in dem Moment mit meiner Trauer auseinandersetzen können – vielleicht auch ganz alleine – ohne das Gefühl suggeriert zu bekommen, dass ich nicht offen genug bin und das hat für mich nichts mit kollektivem Schweigen und Tabuisieren zu tun.

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 13:15 Uhr

      @Helene: Liebe Helene, das verstehe ich gut und das steht dir auch absolut zu. Viel mehr würde ich mir wünschen, dass Frauen die darüber sprechen möchten ihren Schmerz nicht mit sich alleine ausmachen müssen, weil man von außen gesagt bekommt, dass das in den ersten 12 Wochen eben passieren kann.

      Ich wünsche dir alles Gute.

      Herzlich

      Marie

      Antworten
  18. Laila 8. April 2021 um 09:47 Uhr

    Grundsätzlich finde ich es toll alles gängige immer mal zu hinterfragen und auch zu diskutieren.
    Aufgrund meiner Erfahrung habe ich zu dem Thema meine eigene Meinung. In meiner ersten Schwangerschaft war ich so euphorisch und hätte es am liebsten jedem erzählt, so wie meiner schwangeren Nachbarin und meiner Lieblingskollegin. Meine Familie wusste es noch nicht, da wir es persönlich machen wollten, der Besuch aber zeitlich noch nicht passte. Als dann in der SSW 11 keine Herztöne mehr zu erkennen waren, wollte ich erstmal nur noch für mich sein. Ich musste mich erstmal neu finden was Monate gedauert hat. Meine Familie weiß es bis heute nicht, da ich ihnen den Schmerz über die mittlerweile zwei verlorenen Enkel-Sternchen ersparen möchte. Denn auch dass heißt Liebe.
    Die zweite FG habe ich wesentlich besser verkraftet, da ich wusste dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist.
    Mein Fazit dazu, ich würde jeder Frau empfehlen sich über die Risiken vorab zu informieren und die Wahrscheinlichkeit wahrzunehmen. Denn genau das hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
    Mittlerweile rede ich offen darüber und es gehört zu meinem Weg und meinen Erfahrungen welche mich sehr gestärkt und mir selbst näher gebracht haben. Ich habe aber gebraucht um normal darüber reden zu können.
    Hätte ich es vorab allen erzählt, ich hätte keine Chance gehabt, die Zeit selbst zu wählen wann ich bereit bin darüber zu reden.

    Ich freue mich sehr für dich und deine Familie, liebe Marie, dass bei euch alles gut ist und du voller Vorfreude bist!

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 09:58 Uhr

      @Laila: Liebe Laila, erst einmal mein herzliches Beileid für deine Verluste. Du hast sicher für dich damals richtig entschieden. Ich glaube manchmal jedoch, dass man andere manchmal mit mehr belasten kann als man denkt. Aber du hast natürlich ganz Recht, dass jeder individuell entscheiden sollte, wie viel Offenheit gut tut.

      Alles Liebe für dich,

      Marie

      Antworten
  19. Michelle 8. April 2021 um 09:30 Uhr

    Nachdem ich für ein großes Familienmagazin gearbeitet habe und genau diese Themen dort auch besprochen und beängstigt wurden, bin ich ganz auf deiner Seite. Und: Herzlichen Glückwunsch!!! 🙂

    Antworten
  20. Gabriela 8. April 2021 um 09:08 Uhr

    Liebe Marie,
    es freut mich so, das mal zu lesen. Ich befinde mich in einer Kinderwunschbehandlung und das Wlwissen meine Mutter und meine besten Freundinnen auch. Diesen Hintergedanken, dass sie dann ja gleich wissen, wenn ich schwanger sein sollte hatte ich immer. Und immer irgendwie ein schlechtes Gewissen. Ich habe tolle Freundinnen, die mich bei jedem Fehlversuch unterstützt haben und die mich auch bei einem Verlust danach begleiten würden. Und das bräuchte ich auch. Daher ist es eigentlich gut, wenn sie es direkt wissen und ich kann es glücklicherweise auch nie für mich behalten, weil ich eben das Bedürfnis habe, darüber zu sprechen.
    Trotzdem spüre ich diesen gesellschaftlichen Druck der 12 Wochen Regel immer im Genick. Deshalb freut mich dein Text so und ich fühle mich bestärkt. Danke dafür!

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 09:16 Uhr

      @Gabriela: Liebe Gabriela, ich wünsche dir von ganzen Herzen, dass es klappt. Wie toll, dass du ein Umfeld hast, dass dich dabei begleitet und dich unterstützt.

      Alles Liebe,

      Marie

      Antworten
  21. Annette 8. April 2021 um 08:51 Uhr

    Hallo!
    Ein guter Text zu einem wichtigen Thema. Mir ging es vor ein paar Jahren ähnlich wie Dir. Ich habe im Freundes- und engeren Kollegenkreis auch vor der vermeintlich “magischen 12-Wochen-Grenze” von meiner Schwangerschaft erzählt. Auch, um Unterstützung zu bekommen. Ob im Alltag oder eben für den Fall, dass etwas schief geht.

    Ich frage mich, was für ein Verständnis solchen Aussagen wie “Du traust Dich ja, das zu erzählen / Man soll das Schicksal nicht herausfordern usw.” zugrunde liegt. Es scheint kein positives bzw. den Frauen zugewandtes zu sein.

    Letztendes ist diese, doch immer noch erstaunlich verbreitete 12-Wochen-Regel ein typisches Beispiel für eine Gepflogenheit, die hinterfragt und abgeschafft gehört. Keine Frau sollte sich gedrängt fühlen, über ihre Schwangerschaft zu einem bestimmten Zeitraum zu sprechen – egal ob früher oder später.
    Viele Grüße, Annette

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 09:15 Uhr

      @Annette: Liebe Annette, diese Unterstützung war doch Gold wert oder? Wie toll wäre es, wenn jeder sagen darf, wie es ihm geht und was er braucht ohne verurteilt zu werden.

      Herzliche Grüße

      Marie

      Antworten
  22. Wiebke 8. April 2021 um 08:33 Uhr

    Danke für diesen Text! Ich wusste zwar, dass es für mich auch die beste Entscheidung war das Umfeld schnell einzuweihen. Auch voranging wegen der Übelkeit!
    Du hast mich aber nochmal bestätigt und bestärkt in meiner Entscheidung. Alles Gute!

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 08:39 Uhr

      @Wiebke: Übelkeit? I feel you. Das ist so mies und mir hat es sehr geholfen, dass mein Umfeld mir da helfen konnte. Das war unabdinglich. Alles Liebe für dich,

      Marie

      Antworten
  23. Katrin 8. April 2021 um 08:11 Uhr

    Liebe Marie, ich bin hin und hergerissen von deinen Ausführungen. Bei der ersten Schwangerschaft war ich der Meinung, dass es ausgewählte Leute ruhig früher wissen können. In meinem Job habe ich es aber erst nach der 14. Woche für alle öffentlich gemacht (Chef und Kollegen wussten es vorher), einfach weil so viele Leute, denen ich nicht nahe stehe, davon erfahren hätten. In der zweiten Schwangerschaft war das auch noch so – sie endete leider mit einer Ausschabung im Krankenhaus (die ich wegen Corona auch allein im Krankenhaus erleben musste – ich finde auch hier sollten Partner eigentlich dabei sein dürfen, denn man entscheidet auch über ihr Kind!). Was ich dann erlebt habe war, dass eigentlich mein gesamtes Umfeld sowie das medizinische Personal der Meinung waren, dass man das schnell abhaken und es dann wieder versuchen sollte – immerhin “kommt sowas ja oft vor”. Spätestens aber mit erneuter Schwangerschaft (die bislang toitoitoi gut verläuft) sind alle, die von der Fehlgeburt wussten, der Meinung, man müsse es jetzt aber doch wirklich Mal “abgehakt” haben. Dabei ist meiner Meinung nach das verlorene Kind und die Erinnerung an die Umstände nie wieder so präsent, wie in der darauffolgenden Schwangerschaft. Aber das möchten andere nicht hören. Jeder hat da so seine Story, die mitschwingt. Von “ihr habt ja schon ein Kind” über “das kann passieren” über “es war ja noch gar kein Kind” bis “aber jetzt ist ja alles gut”. Um ehrlich zu sein, man kann sich vermutlich vor unsensiblen Kommentaren nie schützen, aber ich habe bei der Verkündung meiner (eigentlich) dritten Schwangerschaft lange gewartet und gut ausgesiebt und ich finde es völlig okay, wenn einfach jede Frau für sich entscheiden kann, wie sie es möchte und von außen einfach nicht – wie bei dir, Marie – geurteilt wird.
    Schwangerschaft nach Fehlgeburt ist das härteste, was ich in meinem Leben bisher durchgemacht habe, aber verstehen können das lediglich die Betroffenen. Und denen, die nicht betroffen sind, kann ich sagen: Ja, es ist unangenehm, sowas von jemand zu hören und vielleicht weiß man nicht, was man sagen soll (egal in welcher Woche man das Kind verliert), aber noch viel “unangenehmer” ist es, wenn man selbst die Betroffene ist.

    Mehr teilen. Weniger urteilen.

    Antworten
    • Marie 8. April 2021 um 08:45 Uhr

      @Katrin: Liebe Katrin, danke fürs teilen deiner berührenden Geschichte und mein Beileid für euren Verlust. Ich kam ehrlicherweise auf das Thema, weil ich auch eine Freundin habe, die ein Kind verloren hat und ihr immer suggeriert wird, dass sie Thema XY ja nicht nachempfinden könne, schließlich sei sie keine Mutter. Ich denke jedoch, dass jeder, der schon mal schwanger war, auch Mama war und es tut mir leid, dass sie dieses Gefühl in vielen Situationen mit sich selbst ausmachen muss.
      Natürlich verstehe ich aber auch, wenn man vorsichtig ist. Mehr teilen, weniger urteilen, klingt für mich nach einem großartigen Motto.

      Herzlich
      Marie

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  24. Tine 8. April 2021 um 07:43 Uhr

    Danke for diesen Text, Marie. Mir ging es genauso in meinen Schwangerschaften. Vor allem war mir so unfassbar schlecht – und zwar 24/7, dass ich immer dachte, ich kann gar nicht ich selbst sein, alle die mich kennen, müssen mich für verrückt oder depressiv halten. Ich habe manchmal einfach gesagt: Es tut mir leid, ich bin schwanger, mir ist kotzschlecht, vielleicht bin ich nicht so wie sonst. Ich bekam dieselben Sprüche wie du und meine Antwort war dann: Wenn ich dir jetzt erzählen kann, dass ich schwanger bin, kann ich dir auch erzählen, dass ich es nicht mehr bin. Auch wenn das schmerzhaft ist. Aber warum sollte ich dann ein Geheimnis daraus machen? Letztlich habe ich das Glück gehabt, meine Kinder behalten zu dürfen. Daher weiss ich natürlich nicht, wie ich tatsächlich anderen gegenüber reagiert hätte. Aber es ist einer der Gründe, weshalb ich diesen Blog so liebe, dass ihr einfach immer frei raus mit den Themen kommt. Als Steffi kürzlich hier erzählte, dass sie die Chance auf ein Häuschen haben und eine Leserin dann schrieb: Wieso erzählst du das hier – was machst du wenn es wieder nicht klappt? – dachte ich: Häh? Das ist doch das Leben! Warum dürfen wir nicht mal sagen: Das lief leider anders als geplant … Und ja, jeder entscheidet for sich, was erzählt wird und was nicht. Ich finde es in beide Richtungen unschön, wenn wir uns von aussen unter Druck setzen lassen. Alles Liebe,
    Tine

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    • Marie 8. April 2021 um 08:50 Uhr

      @Tine: Liebe Tine, da sitzen wir im selben Boot. Mir ging es ganz genauso und ich hatte keine Lust mir Lügen auszudenken. Und du hast vollkommen Recht, das Leben verläuft nicht immer gerade aus und wenn wir einander daran teilhaben lassen, lösen wir uns vielleicht auch irgendwann von der Vorstellung, dass alles perfekt sein muss.

      Herzlich
      Marie

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