Wir sehen uns 2018 wieder:

10 Dinge, die ich dieses Jahr gelernt habe. Über die Liebe und das Leben. Und: fröhliche Weihnachten! Bis im Januar!

Na, sitzt ihr schon oder rennt ihr noch? In meiner Traumvorstellung wäre ich diese Woche durch Geschäfte geschlendert, hätte noch ganz entspannt Geschenke gekauft, mich mit Freundinnen zum Essen getroffen und ganz in Ruhe alles fürs Fest vorbereitet. Ähm, ist jetzt noch nicht ganz so, das alles läuft eher im Schnelldurchlauf, aber ab Morgen trete endlich auf die Stopp-Taste. Weil: sonst verpass ich noch Weihnachten. Wie doof wäre denn das?

Die Stopp-Taste ist eine super Überleitung zum heutigen Beitrag: Was ich 2017 gelernt habe. Im Leben, der Liebe. Ich liebe es am Jahresende darüber nachzudenken. Zum einen führt es dazu, dass man merkt, was man alles gerockt hat. Wie oft man vielleicht gedacht hat “Wie soll das werden? Wie soll ich das schaffen?” und zack – geschafft.

Es ist Zeit, sich selbst zu feiern.

Es ist Zeit, zu schauen, was hat gut getan, was nicht so und wie bekomm ich von den guten Gefühlen im nächsten Jahr noch mehr und schmeiß das andere Zeug einfach über Bord. Hier kommt, was ich gelernt habe. Vielleicht inspiriert es dich ja auch zu einer kleinen Liste, ich würde mich sehr freuen, sie zu lesen! Schreib sie doch ins Kommentarfeld oder verlinke unten dorthin.

Was ich 2017 gelernt habe:

1.) Um Hilfe bitten kann man gar nicht oft genug.

Das musste ich auf die etwas brutalere Art gleich Anfang diesen Jahres lernen. Als ich am Bauch operiert wurde und danach drei Monate keins unserer Kinder heben durfte. Wahrscheinlich war es genau das, was ich lernen sollte: auch mal um Hilfe bitten. Nicht erst, wenn schon alles brennt. Schon, wenn man ahnt, da könnte was in Flammen aufgehen. Mittlerweile kann ich es sehr gut und frage mich, warum es mir bloß so schwer fiel. Warum gerade wir Frauen und Mütter denken, wir müssten gewisse Dinge einfach allein wuppen, müssten permanent etwas leisten. Das tun wir doch eh immer. Warum also nicht einfach zwischendurch etwas Hilfe organisieren und wenn es nur zum Puste holen ist.

Bevor wir weiter rennen, auf dem Weg, das entspannte Gehen zu lernen.

2.) Man darf sich auch mal das alte Leben wünschen.

Gegen Jahresende ging uns etwas die Puste aus als Eltern. Unser Sohn ist kein guter Schläfer. Wir haben seit fast zwei Jahren sehr schwierige Nächte. Oft keine Stunde Schlaf am Stück. Näher will ich da gar nicht darauf eingehen, weil wir wirklich alles ausprobiert haben und ich immer noch Hoffnung habe, dass er bald die Kurve bekommt und einfach durchratzt wie unsere Tochter. Wobei er sie dann auch manchmal weckt, ach, ist ja auch egal. Wir waren also ganz schön k.o. und irgendwann wusste ich, was wir brauchten: Eine Woche für uns. Ich traute mich kaum den Wunsch meinen Eltern gegenüber zu formulieren, aber sie machten es tatsächlich möglich. Wir überlegten kurz, war wir mit diesem Riesengeschenk, dieser unfassbar vielen Zeit anstellen sollten: New York, London, Australien?

Wir entschieden uns für eine Woche unseres alten Lebens: schlafen, arbeiten, Essen gehen, Kino.

Uns mal wieder fragen: Wie geht’s dir eigentlich?

Wovon träumst du? Wovor hast du Angst? Uns organisieren, wie wir den alltäglichen Wahnsinn als Berufstätige mit zwei kleinen Kindern entstressen können. Mal wieder knutschen. Händchen halten. Einfach noch kurz abends einen Drink in der Bar nehmen. Etwas Neues übereinander lernen.

Und schnell war klar: wir würden es gar nicht mehr wollen auf Dauer, unser altes Leben. Aber ab und zu darf es uns mal besuchen. Auch, um uns zu zeigen, wie schön das neue ist. Egal wie kacke wir schlafen.

 

3.) Es wird einfacher & noch schöner mit den Kindern. Und noch lustiger.

Was man wirklich erst versteht, wenn man dann Kinder hat, ist: Sie bringen dich vielleicht fast um den Verstand mit Schlafentzug oder was auch immer. Aber sie müssen tatsächlich nur eine besondere Sache tun oder sagen und schon strömt dieser Riesenschwall Liebe durch einen und alles ist nur noch halb so wild. So wie unsere Tochter Ruby (3) nach einer harten Nacht morgens am Frühstückstisch sagte:

“Papa, ich hab gepupst. So ganz leise. Wie Mama das immer macht!”

Genau, so laut haben wir dann auch gelacht. Oder das Wochenende als nur sie und ich zusammen weggefahren sind. Das erste Mal Zug fahren, sie in Ruhe anschauen, ihr zuhören, sehen, was sie schon alles kann, wie stark, selbstbewusst und gleichzeitig schüchtern sie doch ist. So stolz sein, so verliebt in sie. Zurückblicken auf die Herausforderungen, froh sein über alles, was jetzt so viel einfacher schon ist und ihr einfach nur zuschauen und so dankbar sein. Genau wie bei ihm. Jedes Wort, das Geknöter ersetzt. Sein schelmischer Blick. Sein Grinsen, sein sich an mich schmiegen. Seine große Liebe für uns alle, unsere für ihn. Sein Schabernack, sein Lachen, sein Happy Birthday singen, seine Umarmungen. So glücklich sein, sie beide zu haben.

 

4.) Nicht alles und jeden so ernst nehmen.

Das ist einer meiner liebsten Ratschläge, den (Emotional Detox-) Psychologin Laura Ritthaler mir dieses Jahr gegeben hat. Ich schilderte ihr ein Problem, das ich immer wieder mit einem bestimmten Menschen hatte und mir dafür einfach keine Lösung einfiel, wie ich es ändern könnte. Sie sagte einfach: “Nimm die Person doch nicht so ernst!” Und das war’s. Es klingt so absurd einfach und das ist es auch. Wenn ich mich dabei erwische, dass ich schon wieder viel zu viele Emotionen in etwas stecke, mich in etwas hineinsteigere, dann hol ich mich selbst wieder runter mit dem Satz “nimm es doch einfach nicht so ernst”. Vielleicht hilft dieser Satz euch ja auch über die Feiertage!

 

5.) Fast perfekt ist ganz schön perfekt.

Wenn mich Freundinnen, die zum ersten Mal Mutter werden, fragen, wie sich das Leben mit Kind verändert, erzähle ich gern, was es wunderbares mit einem als Mensch macht. Im besteln Fall. Man wird milder mit sich. Perfektion ist nur noch selten in irgendwas möglich, außer in Unperfektion. Aber daran gewöhnt man sich. Und:

Es holt Overperformerinnen wie mich auf ein angenehmes Level herunter.

Man wird perfekt in Dingen wie spontan umdisponieren, Entscheidungen treffen und Nein sagen. Nein zu 100 Prozent, ja zu 99 Prozent. Und weniger. Und weniger. Und weniger.

 

6.) Gesundes Essen ist nicht die Pest.

Call me Sugar. Call me Nutella-Girl. Wäre Zucker radioaktiv, wäre ich die hellste Leuchte. Ich ernähre mich furchtbar ungesund und liebe alles Süße. Smartie Shots olé. Das Doofe ist nur: ich merke immer öfter, dass mir diese Ernährung kurze Kicks gibt, aber ich mich leider nicht dauerhaft gut damit fühle. Weil wir gerade Richtung Winter toughe Monate hatten, uns eine Erkältung nach der anderen besuchte, begann ich etwas gesünder zu kochen. Stichwort meine neue Kochbuch-Bibel aus Schweden. Und wir fühlten uns überraschend schnell überraschend besser. Jetzt habe ich es ein paar Wochen (nicht alle, aber die meisten davon) geschafft, zwei, drei wirklich gesunde Gerichte die Woche zu kochen, mit vorheriger Planung am Sonntagabend und es fühlt sich saugut an. So gut, dass ich mir sogar das Goodbye Zucker-Buch von Sarah Wilson gekauft habe. Aber wir wollen mal nicht durchdrehen. Mal sehen. Unvorstellbar, aber wer weiß was 2018 bringt.

 

7.) Struktur macht ja doch Sinn.

Früher habe ich immer belächelt, dass meine älteren Schwestern ihre Küchen genau so organisiert haben wie unsere Mutter. Ihr Spießer, dachte ich heimlich. In der Woche unseres alten Lebens (siehe Punkt 2) habe ich unsere Küche entrümpelt und so organisiert, dass ich genau weiß wo alles ist und es mit einem Griff habe. Es gibt kein Entgegenfallen mehr aus den Türen. Es ist irre durchorganisiert und spart mir superviel Generve täglich.

Ich bin jetzt die größte Spießerin von allen und das ist gut so.

Nächste Woche ist der nächste Raum dran, dann bekommt der das Spießer-Treatment.

 

8.) Maximal viele Bunny-Momente.

Wenn ich mich über etwas freue, mache ich den Bunny. Erinnert optisch an den Duracell-Hasen. Ich klatsche wie wild in die Hände und manchmal hüpfe ich sogar. Das ist mein Auswahlkriterium für dieses Jahr gewesen und wird es auch fürs nächste Jahr. Löst die Job-Anfrage oder auch der private Event/ ein einfaches Treffen in mir Vorfreude aus – bin ich dabei. Nicht? Dann nicht. Dann muss vielleicht noch dran geschraubt werden, bis der Bunny zum Vorschein kommt. Weil ganz ehrlich, bei allem Geld verdienen müssen/ Miete zahlen müssen/ in die Rente einzahlen müssen/ vernünftig sein müssen – wir haben doch nur dieses eine Leben.

 

9.) Zeit ist immer die Antwort.

Oft fehlt mir die Zeit, Dinge in Ruhe zu durchdenken. So habe ich die ein oder andere Entscheidung 2017 getroffen, die ich gern anders entschieden hätte. Also habe ich mir angewöhnt, nicht immer sofort Ja oder Nein zu sagen. Es sei denn, ich wusste sofort, dass ich es wirklich zu Hundertprozent wollte. Ich habe mir Entscheidungszeit eingeräumt. Weil ich mittlerweile weiß, dass mein Urteilsvermögen manchmal getrübt ist. Durch den krassen Schlafentzug. Durch Gefühlsschwankungen, die man als Frau jeden Monat so durchmacht, hormonell bedingt. Durch was auch immer. Also gebe ich mir für Entscheidungen, bei denen ich mir unsicher bin, einfach etwas mehr Zeit. Das ist immer die beste Antwort. Die hat die besten Ideen im Gepäck.

 

10.) Aufmerksamkeit ist das schönste Geschenk.

Wir können alle so irre busy sein, wenn wir wollen. Permanent am Handy rumfummeln, Emails checken, SMS, What’s App. Likes zählen. Kommentieren. Gähn. Kann jeder. Was aber nicht mehr jeder kann und das schönste Geschenk und viel cooler als alles andere ist, wenn man sich verabredet oder auch einfach nur der Partner nach Hause kommt – das Handy weglegen, so dass man auch das Aufblinken von Nachrichten nicht mehr sieht und auf lautlos schalten. Und sich voll und ganz auf das Gegenüber konzentrieren. Nicht heimlich hinluschern. Wir sind doch keine Notärzte. Die meisten von uns retten doch keine Leben. Und falls doch: dann bitte diesen Punkt so was von ignorieren!

 

In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt von Herzen fröhliche Weihnachten! Dass sich die Verwandten benehmen und wenn nicht, ihr einfach laut lachen könnt! Alles Liebe für euch und tausend Dank für eure Unterstützung dieses Jahr und überhaupt! Ich freu mich auf 2018 mit euch und bin am 8. Januar hier zurück.

Macht es euch hübsch!

Herzlich,

Steffi

30 Comments

  1. Antworten Lilli 21. Dezember 2017 um 08:16 Uhr

    Liebe Steffi, danke für die offenen Worte, Du hast eine Menge gerockt und eine Menge gelernt dieses Jahr. Du hast es geschafft mir eine Menge Freude mit Deinen Ideen und Gedanken zu machen und dafür danke ich Dir und den Lieben um Dich herum, wie Laura, Lisa, Lynn, Katrin, Andrea, Xenia – Danke für Euren Ansporn, für Eure Kreativität, Euren Mut, Eure Ehrlichkeit. Ich habe dadurch auch eine Menge gelernt – vor allem über mich: sich Zeit nehmen, öfter offline sein, eine Grenz zu manchen Menschen zu ziehen, damit es mir besser geht, nicht so hohe Ansprüche an die eigene Performance zu stellen… Ich freue mich sehr darauf, wie es 2018 hier weitergeht und bin auf alle Fälle dabei. Ich wünsche Dir und Deinen Lieben, dass bald in aller Ruhe das vierte Kerzlein brennt, mukkelige Weihnachtstage und einen guten Start in ein schönes Jahr 2018. Be merry and bright, Lilli

  2. Antworten Lisa 21. Dezember 2017 um 08:21 Uhr

    Guten Morgen liebe Steffi!
    Vielen Dank für diesen wunderbaren Jahresrückblick, der mir Tränen in die Augen treibt…ich sitze hier im totalen Chaos zwischen Geschenken & Skiern, da wir morgen zum 80sten Geburtstag des Schwiegervaters Richtung Bayern & weiter zum Ski starten…& doch gab es keinen besseren Zeitpunkt, Deinen Artikel genau jetzt zu lesen.
    Danke, Danke, Du bist toll!
    Ich wünsche Dir funkelnde & unaufgeregte Weihnachten zugleich & freue mich aufs Weiterlesen 2018!
    Herzlich,
    Lisa

  3. Antworten Karo 21. Dezember 2017 um 08:28 Uhr

    Ahoi Steffi, nach diesem funkensprühenden Jahresabschluss-Post muss es jetzt einfach mal raus: Du bist die einzige Bloggerin mit Mutti-Background, die ich ohne Augenrollen lese, deren Beiträge mir einen wirklichen Mehrwert bieten und deren Schreibe man den journalistischen Anspruch anmerkt (gelernt ist eben gelernt). Um es auf dem Punkt zu bringen: Wenn ich nur noch einen Blog lesen dürfte (vielleicht gar kein schlechter Vorsatz für 2018), dann wäre es OhhhMhhh! Herzlichst, deine treue Leserin Karo

    • Antworten Jans Schwester 21. Dezember 2017 um 09:39 Uhr

      Danke Karo, ich würde mich sehr gerne Deinen Worten anschließen!
      Liebe Steffi, ich gestehe, Dein Blog gehört zu der wirklich kleinen Anzahl von Blogs, die ich noch lese…Es ist einfach schön bei Dir, und auf magische Weise fühle ich mich nach Deinen Artikeln immer sehr wohl
      Fröhliche Weihnachten für Dich, Deine Lieben und natürlich für alle anderen hier, viele liebe Grüße, Kerstin

    • Antworten Greta 21. Dezember 2017 um 19:45 Uhr

      Karo! Ganz genau. Du sprichst mir aus der Seele. Ich denke das auch so oft.

      Und Steffi, ganz ehrlich, ich persönlich finde, diese Blog-Jahr war dein bisher stärkstes. Toll. Danke dafür. Ich freu mich auf 2018

      Lg Greta

  4. Antworten Josefine 21. Dezember 2017 um 08:57 Uhr

    Liebe Steffi, Du bist so wunderbar. Du bist mein allererster Blog, Du hast mir so viele (wahre) Dinge gesagt, dass ich Dich wirklich in mein Herz geschlossen hab. Das sag ich jetzt nicht nur, weil bald Weihnachten ist, das meine ich so. Bitte bleib so. So authentisch, so ehrlich, so lustig und so liebevoll.
    Ein wundervolles Weihnachtsfest und alles Liebe fürs neue Jahr. Ich freu mich. Liebe Grüße, Josefine

  5. Antworten Frau Göllner 21. Dezember 2017 um 09:00 Uhr

    Sehr schön geschrieben 🙂
    Mir geht es bei sehr vielem so wie Dir. Ich war zwar noch nie so die 100%ige Perfektionistin, wollte aber auf zu vielen Hochzeiten zumindest fast perfekt tanzen. Ich musste (das war ein Prozess über Jahre) lernen, dass man einfach nicht so viel und schon gar nicht alles so gut machen kann. Mein Motto ist “Mut zur Lücke” 🙂
    Ich habe ja auch zwei Kinder (Mädel 4, Junge zwei Monate jünger als Deiner) und der Sohn schläft leider ebenfalls extrem schlecht. Vorletzte Nacht haben wir Eltern uns abgewechselt (ich hab ihn die erste Schicht bis 3h betreut und danach mein Mann), er hat immer mal wieder geschlafen, aber uns war es leider nicht möglich. Wir haben auch schon die Hoffnung aufgegeben, dass das demnächst besser wird. Meine Eltern helfen uns auch ab und zu, bis jetzt aber nicht länger als 2 Nächte am Stück (bei denen schläft er nämlich genauso schlecht).
    Aber auch da geht es mir wie Dir: Wenn er tagsüber dann ist, wie er halt so ist (und nicht gerade Sachen rumschmeißt), dann weiß ich genau, wofür ich mir die Nächte um die Ohren haue. Und neuerdings gibt er mir und seiner Schwester so intensive und zärtliche Küsse vor dem Einschlafen … was hat mich jetzt noch mal an ihm gestört?

  6. Antworten Ulli 21. Dezember 2017 um 09:02 Uhr

    Liebe Steffi,

    Du findest mal wieder die richtigen Worte. Im Alltagstrott geht so vieles unter, dass die wenige Zeit, die man mit seinen Lieben hat, auch intensiv genutzt werden sollte. Doch für 2018 schreibe ich mir ganz groß: ich bin auch noch da! auf die Fahne.

    Danke für soviel Motivation, soviel Humor, soviel einfach mal den Arsch auf den Pott setzen.
    Danke!

  7. Antworten Michaela 21. Dezember 2017 um 09:34 Uhr

    Da gibt´s nur eins zu sagen: DANKE. Du bist wunderbar.
    Gesegnete Weihnachten und ein gesundes, gelingendes und glückliches 2018.

  8. Antworten Constanze 21. Dezember 2017 um 09:40 Uhr

    Das ist ein ganz wundervoller und sehr inspirierender Post, liebe Steffi! Danke dafür und dass du da bist – auf ein großartiges Jahr 2018! Bis dann, Constanze

  9. Antworten Mila 21. Dezember 2017 um 09:41 Uhr

    Liebe Steffi, ich habe in diesem Jahr u.a. gelernt, dass der schöne Spruch “weniger ist mehr” oft zutrifft. So ist zum Beispiel dein Blog einer der wenigen, denen ich nach einem “digitalen Detox” treu geblieben bin. Hier freue ich mich einfach auf jeden neuen Artikel, und das ist viel schöner, als bei hundert Blogs die immer gleich scheinenden Texte zu überfliegen und durch die hübschen Bilder zu scrollen. Etwas anderes, was ich gelernt habe ist, dass sich manche Wünsche und Hoffnungen tatsächlich erst erfüllen, wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet und aufgegeben hat, aktiv irgendetwas bewirken zu wollen. Darum bin ich sicher, dass Euer Kleiner auch ganz bald besser schläft – ab irgendeiner Nacht, einfach so. An dieser Stelle noch ein ganz großes Dankeschön für alles, was Du hier teilst, für Deine ansteckende Lebensfreude und Deinen Humor! Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz wunderschöne und entspannte Feiertage!

  10. Antworten Jana 21. Dezember 2017 um 09:42 Uhr

    Liebe Steffi! Bei deinem super coolen Blog Artikel musste ich sowohl laut lachen, als auch ein paar Tränchen verdrücken… Ja ja ich bin nah am Wasser gebaut! Mir geht es ganz genauso, manchmal frage ich mich, ob ich eigentlich noch da bin, ob ich jemals wieder durch schlafe und irgendwann nicht mehr so erschöpft bin! Dann steht da wieder dieses kleine Wesen mit ihren Zöpfen vor mir, hält ihren kleinen Daumen hoch und sagt: „Mama Freunde?“ Und dann könnte ich platzen vor Glück… Gut zu wissen, dass auch andere Leute chaotisch sind… Deinen Blog kann ich einfach stundenlang lesen, du bist so herrlich echt! Wahnsinn..
    Ich wünsche dir wundervolle, glitzernde, fröhliche und entspannte Weihnachten! Und freu mich auf alles von dir im neuen Jahr… Liebe Grüße Jana

  11. Antworten Cathleen 21. Dezember 2017 um 09:44 Uhr

    Mega mega!!! Ich liebe diese 10 irgendwas Dinger von dir, aber dieser Post setzt nochmal einen drauf. So insgesamt!
    Zu 2: Ohhh ja, diese Hoffnung, dass es plötzlich alles besser, wird hält mich am Leben. Obwohl Sohnemann erst 10 Monate und ich immer hin 1,5 Std am Stück schlafen darf.
    Zu 3, ist das nicht der Wahnsinn? No more words needed. Und ich habe tatsächlich laut in mein Handy gelacht. Und dann bei einem gemeinsamen Tänzchen zur Weihnachtsmusik kurz vor Freude los geheult, weil ich an deine Worte denken musste. Muttihormone ole!
    Jetzt lege ich das Handy weg und schenke etwas Aufmerksamkeit.
    Habt gesegnete Weihnachten und ein Bombenjahr 2018!!

  12. Antworten Eva 21. Dezember 2017 um 10:02 Uhr

    Liebe Steffi!
    Selber so eine Liste zu schreiben fällt mir echt schwer. Ich schließe mich deiner einfach an. Du bringst die Sache immer so gut auf den Punkt 😉
    Was ich mir fürs neue Jahr vorgenommen habe, ist effektiv zu sein. Nicht immer 5 Sachen gleichzeitig machen. Wenn ich arbeite, guck ich nicht zwischendurch auf mein Handy (ich bin auch kein Notarzt), wenn ich mich mit meinem Mann unterhalte schreibe ich nicht nebenbei die To-Do-Liste für den nächsten Tag, wenn ich mit den Kinder spiele räume ich nicht zwischendurch auf und koche, wenn ich mich mit Freunden treffe überleg ich nicht was noch alles zu tun ist…
    Alles hat seiner Zeit. Ich möchte mich mehr auf das hier und jetz konzentrieren.

    Mein Mann hat unseren Kinder gestern erklärt, dass das Wichtigste im Leben Gesundheit ist und nicht die ganze Wunschzettelliste, daraufhin sagte unsere 3jährige Tochter, dass für sie das Wichtigste im Leben ihr Bett sei.
    Steffi, ich wünsche dir für 2018, dass auch deine Kinder ihr Bett liebe lernen (besonders zwischen 0 und 6 Uhr).
    Hab ein wunderbar gemütliches Weihnachtsfest.
    Ich freu mich auf ein neues Jahr mit dir…
    Alles Liebe,
    Eva

  13. Antworten Martina 21. Dezember 2017 um 10:04 Uhr

    Liebe Steffi,
    wie herrlich und schön – ich LIEBE Deine Posts!
    Und wie Recht Du wieder hast mit deiner Beschreibung “Leben mit Kind/ern” und was das mit einem macht.
    Ich wünsche Dir und deiner Familie wunderschöne Weihnachtstage, einen guten Rutsch und freu mich auf ein spannendes 2018 mit Dir :-)!
    Liebe Grüße,
    Martina

  14. Antworten Nadine 21. Dezember 2017 um 10:23 Uhr

    Vielen, vielen Dank dafür!!

  15. Antworten Melanie 21. Dezember 2017 um 11:41 Uhr

    Die richtigen Worte zur richtigen Zeit – herzlichen Dank dafür <3
    Frohe Weihnachten und alles Gute!
    LG, Melanie

  16. Antworten Kopffuesslerin 21. Dezember 2017 um 11:43 Uhr

    Du schreibst so herzerfrischend ehrlich. Ich mag das sehr.
    Ich habe übrigens 2017 die beste Entscheidung meines Lebens getroffen und nach zehn Jahren den Job gekündigt und mit zwei kleinen Kindern noch mal ein Studium begonnen. Kann es manchmal selber kaum glauben. Die nächste große Herausforderung ist definitiv das Lernen für die Klausuren.

  17. Antworten Sabine 21. Dezember 2017 um 11:45 Uhr

    Liebe Steffi!
    Eigentlich haben die Mädels über mir schon alles geschrieben…
    Aber…
    Für mich hast Du genau den richtigen Weg gefunden: Mama sein und trotzdem Steffi sein. Immer wieder inspirierst Du mich, mit Deinen Artikeln, meinen Weg zu verschönern, mein Glück etwas mehr zu spüren. DANKE!
    Frohe Weihnachten und alles Liebe für 2018!
    Sabine

  18. Antworten Isabell 21. Dezember 2017 um 12:06 Uhr

    Liebe Steffi, um eine Liste zu schreiben fehlt mir grad die Zeit, aber ich werde es auf jeden Fall dank deiner Anregung noch vor Silvester machen. Was ich sagen will sind zwei Sachen: Dein Blog ist absolut spitze! Und: Schau nie nie mehr nachts auf die Uhr. Der beste und einzig wahre Tipp bei schlechten Schläfern. Du kannst dich ändern, nicht soooo schnell das Kind

  19. Antworten feinschmeckerle 21. Dezember 2017 um 12:09 Uhr

    Liebe Steffi,
    Du hast mal wieder richtige Worte für so Vieles gefunden. Danke und schöne Weihnachtstage! Bis 2018 dann 🙂

  20. Antworten Heike 21. Dezember 2017 um 14:17 Uhr

    Liebe Steffi,
    dein letzter Post für dieses Jahr ist mein persönliches Highlight des Tages und weil ich das schon geahnt habe heute Morgen, habe ich bis jetzt gewartet ihn zu lesen, damit ich mich noch mehr freuen kann. Danke für diesen wunderbaren Text, der auch mir so unendlich gut getan hat. So, so sehr.
    Als ich heute Morgen unser Auto zur Werkstatt bringen musste (Desaster für uns, habe Dienst in der Klinik und wir wollen doch ins Allgäu) und dann im Regen die 15km mit dem Rad zurück, hab ich erst ganz viel gemosert und ständig vor mich hingeschimpft, bis ich die Ruhe um mich herum “gehört” habe, und den Regen auf der Haut wie eine Frischekur empfand und dann war alles nicht mehr so schlimm.
    Zumindest für kurze Zeit.
    Was ich gelernt habe dieses Jahr?
    Vieles fühlt sich anders an, wenn ich die Dinge anders bewerte. Das hat mir oft geholfen.
    Dann den einfachen Tipp einer Freundin (und du hast es auch geschrieben – wie isst man einen Elefanten auf ? ): Stück für Stück. Immer dann – wie heute Morgen – wenn die Liste unendlich lang erscheint, in mir die Panik ausbricht, denke ich: Stück für Stück und was du nicht schaffst, kann nicht so wichtig sein.
    Als ich heute zuhause klatsch naß zurück kam, fragte eine Freundin, warum ich nicht um Hilfe gebeten hätte – stimmt. Wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Das mache ich viel zu wenig.
    Das nehme ich mir für 2018 vor. Gleich zu Beginn, da muß ich nämlich das 5. mal in 5 Jahren operiert werden. Eine gute Möglichkeit um Hilfe zu bitten.
    Deine Zeilen machen mir Mut, lassen mich die Dinge anders sehen und das tut heute so gut, wie an kaum einen anderen Tag ( heute ist ein echt mieser Tag, schlechte Nachrichten vom Finanzamt und das nachdem mein Mann und ich einen Magen-Darm-Virus an dem einzigen freien WE in unserem Lieblingshotel ausbaden mussten).
    Am Ende dieses Jahres möchte ich es noch mal ganz laut sagen: Dein Blog ist und bleibt mir das Liebste und verschönert mir so unendlich oft den Tag. Ich danke dir für all deine tollen Beitrage und deine Ehrlichkeit und deine herrliche Art über das Leben zu schreiben.
    Euch ein fantastisches Weihnachtsfest!
    Heike

  21. Antworten Julia 21. Dezember 2017 um 15:19 Uhr

    Liebe Steffi, ich lese Deinen Blog schon viele Jahre und freue mich immer wieder über Deine inspirierenden Posts. Gerade der letzte Punkt ist so wichtig. Meinen Kollegen habe ich immer gesagt: “Leute, wir transplantieren doch keine Organe! Das hat auch Zeit bis morgen/heute Abend/später…” Leider nehmen wir uns manchmal viel zu wichtig (s. Punkt 4).
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben von Herzen frohe Feiertage und (wichtig!) GAAAAANZ viel Schlaf.
    Deine Julia

  22. Antworten Steffi 21. Dezember 2017 um 22:07 Uhr

    Zum Thema Spießer kann ich nur sagen: mit Kind wird man glaub ich automatisch ein Spießer (und findet es gut so ;-)). Mein Mann meinte neulich “Gott, sind wir spießig geworden. Wir essen MITTAG und gucken Tatort!!” 😀 😀
    (ich fühl mich viel besser, seit ich Mittag esse statt tagsüber so durch zu snacken und mich abends voll zu stopfen… und beim Tatort kann ich wunderbar abschalten)

  23. Antworten Steffi 22. Dezember 2017 um 08:46 Uhr

    Ein toller Post. Es hat so viel Spaß gemacht, ihn zu lesen und ich werde ihn bestimmt noch mehrmals lesen.
    Alles Gute für dich und Frohes Fest! Auf 2018!
    Liebe Grüße, Steffi

  24. Antworten Dana 22. Dezember 2017 um 08:50 Uhr

    Perfekt! So schön geschrieben und mal wieder so passend. Auch für mich der einzige Blog, in dem jeder Text ausnahmslos gelesen wird. Vielen Dank für die tollen Inspirationen & Motivationen 2017. Happy Weihnachten

  25. Antworten Sabine 22. Dezember 2017 um 10:48 Uhr

    vielen Dank für deine ganz persönlichen, ehrlichen Tipps – so frei von der Leber weg…das gefällt mir, liebe Steffi. Du bist authentisch, das gefällt mir. Ich wünsche euch ganz viiiiiel Schlaf, wunderbare Festtage & einen fulminanten (oder auch spiessigen :-)) Start ins 2018! Herzlichst, Sabine

  26. Antworten Uda 22. Dezember 2017 um 20:01 Uhr

    Liebe Steffi!
    Ja, du hast Recht… Kinder haben ist besonders und wunderschön. Aber das mit dem Schlafentzug macht mich auch mürbe. Kind 1 schlief nachts immer schon gut. Kind 2 ist nachts oft eine Katastrophe- morgens weiß ich dann oft nicht wie ich über den Tag kommen soll… aber dann sagt sie „Runa Mama lieb“ und ich könnte heulen vor Glück. Danke, dass Du mich mit dem Beitrag daran erinnert hast, dass Kinder haben nicht nur anstrengend ist.
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben wunderschöne, gesegnete Weihnachten mit leckerem Essen, lieben Menschen und vor allem fröhlichen Kindern, die vor Aufregung kaum noch schlafen können.
    Liebe Grüße
    Uda

  27. Antworten Simone 22. Dezember 2017 um 20:47 Uhr

    Liebe Steffi, das ist ein so saumäßig cooler Post!!! Ich konnte bei jedem Punkt immer nur“ja genau“ oder „find ich auch“ oder „das wünsch ich mir auch“ denken!!! Großartig, dass du das geteilt hast, vielen Dank!!!! Meine zwei kleineren Buben sind 3,5 und 6,5… lass dir versichern es wird alles besser, das was jetzt schon gut ist und auch das was jetzt schwer ist!! Alles Liebe!!

  28. Antworten Eva 26. Dezember 2017 um 21:41 Uhr

    Liebe Steffi
    Ich habe mir deinen Post tatsächlich bis heute aufgespart – für die Ferien mit Schwiegerfamilie und Kinderhüte inklusive (Kinder fast 3und fast 5, also fast aus dem Gröbsten raus :-). Dankedankdanke!! Dein Blog ist mir der allerliebste und der einzige, den ich regelmässig und vollständig lese. Selbstwenn ich mir eine mehrwöchige Internetgoogleversumpfpause auferlege, ist dein Blog ausgeschlossen, das ist schliesslich nie ein Versumpfen. Du hast so eine motivierende Art, ich freue mich über jeden Beitrag, du triffst bei mir auch die Themen immer genau richtig: mehr Zeit, mehr me-Time, mehr wir-Zeit, mehr Achtsamkeit, weniger Zucker (ich musste so lachen), tolles Leben mit Kindern, unfassbares Glück, noch besser mit ab und an Pausen ;-).
    Alles, alles Liebe dir und danke und bitterste mach einfach genau so weiter :-)!!
    Eva

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