Ein neuer Trend:

Wart ihr schon auf einer Gender-Reveal-Party? Oder habt selbst eine geschmissen?

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Meine Freundin Kete war am Wochenende auf einer Gender-Reveal-Party. Ich so: „Wo?“

Gender-Reveal-Parties zu schmeissen ist der heiße Super-Trend für Schwangere aus Amerika, der in immer größeren Wellen hier rüberschwabbt. Babyshowerparties? Thhh, so last year. Jetzt revealt man das Gender im großen Stil. Heißt: alles sind dabei, wenn man erfährt, welches Geschlecht das Baby im Bauch hat. Nicht beim Frauenarzt. Nee, soweit ist es noch nicht. Die kommen (noch) nicht alle mit ins Untersuchungszimmer, wenn das Ultraschallgerät über den Bauch geschoben wird. Nein, das macht man Zuhause. Entweder lässt man es sich aufschreiben vom Arzt, so dass man es auch erst zusammen mit den Liebsten Daheim erfährt oder man weiß Bescheid und überrascht nur die Gäste.

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So hat es zum Beispiel vergangenes Wochenende Eva Wolf, die Freundin meiner Freundin Kete, in Berlin gemacht. Bereits vor zwei Jahren, als sie erfuhr, dass sie Moritz erwartet, hat sie ihre Liebsten eingeladen und so verraten, dass ein Junge unterwegs ist. Wie sie auf die Idee kam?

„Ich war mal ein Jahr in den USA (Austauschjahr) und meine Freundin von damals (Cinda) hat dieses Gender-Reveal auf ihrem kleinen Familyblog beschrieben. Ich hab so’n Fest gefeiert, weil ich das so witzig fand, dass ich behaupten würde, dass das mit ein Hauptgrund war, warum ich überhaupt schwanger geworden bin. Neee, Scherz, aber ich hatte es vorher noch nie gehört und fand es saulustig. Ausserdem feier ich gern Feste wie’se fallen!“ erzählt Eva.

GenderRevealParty

Und da Eva jetzt wieder schwanger ist, im sechsten Monat, ihr Stichtag ist zwei Jahre und zwei Tage nach der Geburt ihres Sohnes Moritz, kannte die Familie bereits das Prozedre, aber wußte eben wieder nicht, ob Mädchen oder Junge. Dieses Mal ist es ein Mädchen. Wie Eva das ihrer Familie und den Freunden verraten hat?

„Ich hab Cake-Pops und zwei Sorten Muffins gebacken, in denen war ein rosa Pudding und die Cake pops hatten innen rosa Kuchen, waren aber mit Schokolade überzogen, so dass man die Farbe innen nicht gesehen hat. Ich hab bis drei gezählt und alle haben gleichzeitig in ihr Kuchenstück gebissen. Also haben alle zu gleichen Zeit erfahren, was es wird. Wir hatten megaviel Spaß!“

Gender Reveal Party 4

Gender Reveal Party 2

Gender Reveal Party 3

Großer Bruder

Ich mag besonders, wie humorvoll und selbstironisch Eva ihre Liebsten zu diesem Event eingeladen hat. Das macht sie übrigens beruflich, solche Einladungen gestalten. Zusammen mit ihrem Kompagnon Julius betreibt sie das Spreeatelier für kreative Gestaltung.

So, jetzt bin ich gespannt, wer von euch schon alles auf einer Gender-Reveal-Party war oder sogar selbst eine geschmissen hat oder jetzt unbedingt eine veranstalten möchte. Na?

Steffi

 

27 Comments

  1. Antworten Margaret 25. August 2015 um 11:10

    Ich lieeebe Gender Reveal Videos auf Youtube. 😀 Die ehrliche Freude von Männern, wenn es ein Junge wird und die Frauen genauso bei Mädchen. Und die tapfere Freude, wenn es nicht das Wunschgeschlecht ist, aber man sich natürlich irgendwie freut. 🙂
    Ich möchte beim ersten Kind auch auf jeden Fall so eine Party feiern.

    • Antworten Mel 2. September 2015 um 09:39

      Na da freut sich das Kind in ein paar Jahren bestimmt total wenn es bei youtube sieht, wie Mama und Papa tapfer lächeln, weil sie sich ja eigentlich ein Kind mit anderem Geschlecht gewünscht haben.

      • Margaret 14. September 2015 um 10:55

        Naja, ein wenig Humor tut jedem Menschen gut. Ich würde das nicht online stellen. Aber ich hätte es witzig gefunden, wenn ich als Erwachsene sehen würde wie meine Eltern im ersten Moment reagiert haben. Ich bin sicher, dass alle sich im Nachhinein wahnsinnig auf ihr Kind freuen, egal welches Geschlecht. Aber ist es nicht menschlich, dass man manchmal einen Wunsch hat? Aus welchen Gründen auch immer. Ich finde es eher anstrengend, wenn manche so übertrieben darauf bestehen, dass man sich immer gleich freuen muss. Ich finde grade im ersten Moment muss man das nicht, man kann doch nicht seine Gefühle dirigieren.

    • Antworten Nora 25. April 2016 um 14:59

      Hihi, ich war ja mehr so die: „Yes, ein Junge!“ -überhaupt-nicht-Klischee-Schwangere 😉 So etwas gibt es zum Glück auch. Obwohl ich gestehen muss, beim nächsten wäre dann ein Mädchen nett 😀 aber, wir werden sehen, wann das nächste sich überhaupt auf den Weg machen wird.

  2. Antworten Sarah, die Heidebraut 25. August 2015 um 11:20

    Steffi, einfach eine klasse Idee – MERCI für den Tipp! Schwanger bin ich zwar nicht, aber wir sind für außergewöhnliche Parties bekannt und das ist so ne klasse Idee, die werde ich bestimmt bei der Gelegenheit umsetzten! Haha…super!!!! PS: Dann bekommt man zur Geburt wenigstens auch die richtigen Geschenke im passenden Farbkonzept…#rosaoderblau #dasisthierdiefrage

  3. Antworten Jana 25. August 2015 um 12:45

    Ich bin selber gerade schwanger und finde das mit den Gender Reveal Parties, ehrlich gesagt, ganz schlimm. Eine Babyshower… sehr amerikanisch, aber, okay, schön und gut, schließlich freut man sich, dass da Nachwuchs kommt. Aber es ist ein KIND – völlig egal ob Mädchen oder Junge. Die Freude sollte gleich groß sein (im Übrigen ist mir auch gar nicht klar, warum sich Männer eher über Jungen und Frauen eher über Mädchen freuen sollten) – Mädchen und Jungen haben den gleichen wert und unterscheiden sich im Übrigen auch gar nicht so sehr, bevor dann die Erziehung und die Gesellschaft dazukommen. Warum muss man diese Unterschiede schon VOR der Geburt so betonen? Als werdende Eltern freut man sich, möglichst viel über den kleinen Menschen zu erfahren, den man ja leider noch nicht kennt. Aber ob die Verwandtschaft nun rosa oder blau schenkt… das sind ja auch nur so konstruierte Zuweisungen. Ich werde meinem Kind anziehen, was es eben gibt, völlig egal welches geschlecht und welche Farbe.

  4. Antworten Laura 25. August 2015 um 12:57

    Ich finde das ist eine super witzige Sache! Auch ich liebe es alle möglichen Ereignisse zu feiern, & so sieht man die Reaktionen der Liebsten wenn man die Überraschung bekannt gibt. Besonders schön finde ich die Idee, wenn man selbst noch nicht weiß was es wird & es zur selben Zeit erfährt.

    Liebst,
    Laura

    mrssparkle.de

  5. Antworten Elena 25. August 2015 um 13:52

    Eine Gender-Reveal Party? Noch nie von gehört aber ich finde es eine super süße Idee!

    Liebe Grüße
    Elena

  6. Antworten Elsa 25. August 2015 um 14:19

    Ganz ehrlich? Ich konnte mit Baby Showers schon nie etwas anfangen. Aber eine Gender-Reveal-Party? Halte ich für absolut schwachsinnig. Generell finde ich dieses sich selbst zur Schau stellen und feiern während der Schwangerschaft schwierig. Ich bin selber schwanger und tausche mich gerne mit meinen Freundinnen über die Schwangerschaft aus. Über die Freude, über die Ängste, über plötzlich hervortretenden Adern und all die unschönen körperlichen Nebenerscheinungen. Mit meinem Mann spinne ich rum, erfinde lustige Kindernnamen, rede mit dem Bauch oder diskutiere, ob Hund und Knirps dann zusammen auf dem Teppich liegen dürfen etc. Aber ich empfinde meine Schwangerschaft als etwas sehr Persönliches und vor allem als etwas, das Milliarden von Frauen vor mir ganz natürlich und ganz normal durchgestanden haben. Ohne dieses ganze Drumherum, wozu meiner Meinung nach eine Gender-Reveal-Party definitiv gehört. Und da halte ich es wie meine Frauenärztin, die sagt, Sie sind schwanger, nicht krank und sage, ich bin schwanger, aber nicht total meschugge.

  7. Antworten Franzy vom Schlüssel zum Glück 25. August 2015 um 15:19

    Ist ja eine total süße Idee um den Freunden mitzuteilen wer in den kommenden Monaten heranwächst 🙂
    gefällt mir…
    wenns nicht zu amerikanisch aufgezogen sit sicher sehr witzig.
    Vor allem die Idee mit dem Rosa kuchen ist ja genial

  8. Antworten Meite 25. August 2015 um 17:42

    Man fragt sich manchmal schon, wie wir überhaupt groß werden konnten 😉 Ohne Babyshower, Geburtstagsmottoparties, Freundschaftsbücher für 3jährige, durchdesignte Kinderzimmer etc etc etc. Nicht meine Welt, leider gar nicht.

  9. Antworten Alissa 25. August 2015 um 18:42

    Das ist ja wirklich eine mega coole Idee! Sowohl die Einladung als auch die Idee mit den Cupcakes.. das hat deine Freundin wirklich grandios geplant! Auch wenn es noch ein paar Jahre bei mir Zeit haben dürfte, freue ich mich schon, das selbst zu machen!
    liebe Grüße
    http://www.alissaloves.wordpress.com

  10. Antworten Tina 25. August 2015 um 22:01

    Ich finde das auch absoluten Quatsch vor allem weil es völlig unterschlägt, dass bei Schwangerschaften leider auch sehr spät noch sehr viel schief gehen kann. Gender reveal parties in den USA zeigen mir, dass dieser leider natürliche Aspekt der Geburt völlig ausgeblendet wird. Hier sollte die Dankbarkeit überwiegen, wenn alle gesund sind und bleiben!

  11. Antworten anna 26. August 2015 um 08:33

    Das ist ja witzig 🙂 Vielen Dank für die nette Geschichte… Hmm… ob ich so eine Party wohl zum ersten Geburtstag unseres Kindes machen kann? Überraschung, es ist ein Junge… Falls das noch jemand nicht mitbekommen hat 😉

    DIe Idee es in Kuchen zu verpacken, find ich übrigens echt genial!

    LG anna

  12. Antworten Eva 26. August 2015 um 09:41

    Mal ganz ehrlich – wen, außer den werdenden Eltern oder vielleicht noch den Großeltern, interessiert das Geschlecht des Babies von Freunden? Nur wieder ein Grund mehr, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie „crazy“ man ist. Finde ich ziemlich schlimm. So ein Getue…

  13. Antworten Pia 26. August 2015 um 10:25

    Ich feiere auch wahnsinnig gerne, aber ehrlich gesagt ist das ja wohl mal wieder nach Halloween und Bridal Shower der nächste Schwachsinn, der aus den USA zu uns rüberschwappt und nur einen Anlass hat: Es lässt sich damit Geld verdienen. Sorry, aber da bin ich raus.

  14. Antworten Irina 26. August 2015 um 11:21

    Ich kann mit dieser Art von Party leider auch überhaupt nichts anfangen und habe immer mehr das Gefühl, dass Schwangerschaft und Kinderkriegen als überhaupt nichts „Normales“ mehr angesehen werden – anders kann ich mir nicht erklären, dass so ein unglaubliches Tamtam darum gemacht wird. Ich freue mich über jedes gesunde Baby im Freundeskreis und welches Geschlecht es hat, ist da absolut nachrangig. Aber jedem das Seine! 😉

  15. Antworten Agneta 26. August 2015 um 12:12

    Ich fand die Babyshower-Party meiner Busenfreundin schon extrem anstrengend- dabei hatte ich „nur“ damit zu tun, Geschenke für meinen Patensohn zu kaufen! Es ist ja eine nette Geste, die Schwangere nochmals kurz vor der Geburt in den Mittelpunkt zu stellen und reich zu beschenken (zumindest macht es mir den Anschein, dass es so üblich wäre), aber nun auch noch das Geschlecht zu feiern, also da würden mir alle meine Freundinnen ’nen Vogel zeigen. Mittlerweile gibt es im Bekanntenkreis so viele Schwangerschaften, dass es niemanden mehr vom Hocker reisst, erst recht nicht das Geschlecht.

  16. Antworten Julie 26. August 2015 um 15:18

    Ich kann damit auch nicht viel anfangen. Aber als Ausrede für Kuchenessen, Kaffeetrinken und Familie/Freunde um sich zu haben, reicht es aus 🙂

  17. Antworten Andrea 27. August 2015 um 07:14

    Ich wollte nie vorher wissen, ob es ein Mädchen oder Junge wird. Das wäre doch, als wüßte ich schon was ich zu Weihnachten bekomme. Beide Male war es eine sooo tolle Überraschung.

  18. Antworten Vera 27. August 2015 um 16:12

    Kommentar Ich fand es am schönsten, nicht zu wissen, ob ich einen Jungen oder ein Mädchen erwarte. Der Frauenärztin habe ich einfach gesagt, dass sie mir nichts verraten soll. Die Überraschung bei der Geburt ist wunderbar. Da verzichte ich doch lieber auf so eine Party! Aber Feiern ist ja immer schön und ein Kind zu erwarten, egal ob Junge oder Mädchen, ist ein richtig guter Grund zum Feiern!

  19. Antworten Posseliesje 28. August 2015 um 12:37

    Für allen möglichen Partyunsinn bin ich eigentlich immer zu haben, aber sowas ist ehrlich gesagt überhaupt nicht mein Ding. Meiner Meinung nach wird heute einfach zu viel Buhei ums Kinderkriegen gemacht. Wir wussten bei beiden Kindern das Geschlecht nicht, weil wir es einfach schön fanden, uns im Kreissaal überraschen zu lassen und mal nicht alles bis ins klitzekleinste Detail zu planen. Konnten viele überhaupt nicht verstehen, aber so ist eben jeder verschieden und das ist absolut in Ordnung. Würde trotzdem nicht Nein sagen, wenn mich jemand zu so ’ner tollen Kuchensause einlädt. 🙂
    Liebe Grüße,
    Kerstin M.

  20. Antworten Katja Grach (@krachbumm_com) 30. August 2015 um 21:52

    Ich bin auch eher die Sorte, die sich gerne überraschen lässt und find die Erwartungen, die ans Geschlecht geknüpft werden doch etwas problematisch. Vor allem weil es ja auch nicht sooo wenig intersex-Babys gibt…

  21. Antworten Larissa//No Robots Magazine 31. August 2015 um 15:56

    Ich persönlich find’s eher albern. Ich find’s auch doof, überhaupt ein Geschlecht zu feiern und da so viel Bedeutung rein zu legen. Aber ich hab auch meine Schwangerschaft gar nicht mal allzu groß verkündet, weil mich die Fragerei der Leute genervt hat.
    Also: Wem’s Spaß macht – mei, Kuchen isst ja jeder gerne. 😉

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