Bevor wir in unseren Kurzurlaub gedüst sind lag noch ein Kilo Äpfel in einer Obstkiste in unserer Küche. Die Jungs hatten es sich schön kuschelig gemacht, eng aneinander geschmiegt. Ein...

Mhhhontags-Rezept: Apfelmus. Selbstgemacht. Eine vollkommen unterschätzte (Nachtisch- und Nachmittags-) Köstlichkeit. Echt jetzt!

Bevor wir in unseren Kurzurlaub gedüst sind lag noch ein Kilo Äpfel in einer Obstkiste in unserer Küche. Die Jungs hatten es sich schön kuschelig gemacht, eng aneinander geschmiegt. Ein paar von ihnen hatten schon Falten, aber die Stimmung war top.

„Jungs“ hab ich gesagt und mich zu ihnen runter gebeugt. „Schafft ihr das noch bis nachm Urlaub? Oder soll ich lieber jetzt was Schickes aus euch machen?“

Aufgeregtes Geschnatter. Mr Boskop ergriff das Wort: „Was könntste uns denn anbieten?“

„Schnelle, köstliche Apfel-Pfannkuchen?“

Großes Gegähne.

„Oh,“ sagte ich. „Die Herren sind exquisiter drauf: Wie wäre es mit der feinen Apfeltarte von Lea Linster, für die man so gut wie keine Zutaten braucht, die aber schmeckt als steckten 300 Spezialsachen drin?“

Schon wacher.

Apple Crumble von Sophie Dahl?“

„Ja, geil“ sagte Jonagold. „Aber wir hätten gern so’n bisschen heile Welt-Gefühl zum Essen, weißte? So Anti-Blues-Futter… Alles-wird-gut-Kalorien… Haste da was?“

„Oh, sagt das doch gleich!“ antwortete ich. „Dann mach ich aus was meine Mutter früher für uns gemacht hat und ihre Mutter für sie: Apfelmus. Wahlweise mit heißer Vanillesausse oder zu Reibekuchen, Vanillepudding…!“

Applaus, sogar von der Elstar, die wollte nur noch schnell wissen, was jetzt passiert. Und ich so: „Ihr werdet geschält, aufgekocht mit etwas Wasser und Zucker, mit Zitrone verfeinert und falls ich dabei in Weihnachtsstimmung komme, gebe ich noch eine Zimt-Stange dazu. Details siehe hier. Und wer keine Flotte Lotte hat, der kann auch Herrn Pürierstab zum Verkleinern einladen.“

♥ Steffi

24 Comments

  1. Antworten Saskia aus Bayern 28. November 2011 um 07:55

    Der Text ist ja sowas von süß geschrieben :))

  2. Antworten Juliane 28. November 2011 um 08:10

    Ja super geschrieben!!! Gefällt mir ganz gut 😉
    LG Juliane

  3. Antworten kerstin 28. November 2011 um 08:44

    hach ja, und im sommer, frisch aus der gefriere wird er rausgekratzt und eiskalt genossen…schleck…
    lg

  4. Antworten miri 28. November 2011 um 08:56

    Ich glaube ich brauche eine Flotte Lottie, denn für Herr Freund wird dann das feinpürierte Apfelmus noch 2mal durch ein feines Sieb passiert, weil auch winzige Stückchen im Apfelmus das Böse sind! 🙂

    So ein Beschriftungsding will ich auch!

  5. Antworten Anne 28. November 2011 um 09:02

    supertolle Idee ! So einfach und man hat immer was leckeres im Schrank! Ruft ganz laut nach nachmachen! Und ich bin verliebt in den Dymo! Hab ihn bei der Post schon entdeckt! Warum hab ich ihn nur noch nicht gekauft?????
    Liebe Grüße
    das hafenmaedchen von den Landungsbrücken 🙂

  6. Antworten Schwarzerose 28. November 2011 um 09:06

    Ich liebe Apfelmus – vorallem der von meiner Oma war immer soooo lecker! Und Apfelmus kann man echt zu fast allem essen: Müsli, Eis, Pfannkuchen, … Mal gucken ob ich auch noch ein paar faltige Äpfel in der Obstkiste hab.

    LG Katrin

  7. Antworten Ellen 28. November 2011 um 09:20

    Also, so, wie du das da beschreibst, wird Apfelmus plötzlich wirklich cool… Aber so richtig!

  8. Antworten Tine 28. November 2011 um 09:46

    OH! Muss mich dringend mal mit meiner Kiste Äpfel unterhalten…

  9. Antworten Miriam 28. November 2011 um 10:38

    Ich liebe es Apfelmus zu machen.
    Aber ich habe es lieber mit Stückchen und so ganz ohne flotte lotte. außerdem kommt IMMER zimt rein und am besten noch rosienen. lecker!
    wie bei Oma.

  10. Antworten Matrjoschki 28. November 2011 um 10:48

    Der Text ist dir wirklich gelungen! Wie du aus einem simplen Thema eine wunderhübsche Geschichte zaubern kannst… das würd ich auch gern können! 🙂

    Liebe Grüße aus Mannheim

  11. Antworten Dani 28. November 2011 um 10:49

    So ist es der Hälfte meiner Äpfel auch ergangen. Die andere wurde zu kleinen Scheibchen verarbeitet und wartet jetzt – in Reih und Glied auf eine Schnur aufgefädelt – auf den Augenblick, in dem mir die Lebkuchen aus dem Halse kommen und ich etwas gesundes naschen mag. 🙂

    Herzliche Grüße
    Dani

  12. Antworten Anke 28. November 2011 um 10:55

    gerade hat mir Herr Cox noch zugerufen: Sie soll das Apple-Crumble Rezept von Herrn Siebeck nicht vergessen! Und sag ihr, dass er mächtig stolz ist auf einen so wunderbaren Text und diese todschicke Mus-Verpackung!
    Danke im Namen der Herren Cox & Co. sagt die Anke

  13. Antworten Miriam 28. November 2011 um 11:39

    Tolle Geschichte… Musste grad ganz schön schmunzeln… Und da ist wirklich was tolles draus geworden, das Apfelmus sieht lecker aus!
    Lg, Miriam

  14. Antworten Rosa Luchs 28. November 2011 um 11:56

    Schöne Idee, dass die Äpfel ein Mitspracherecht bekommen! Ich hoffe, meinen bereits im Oktober eingekochten Äpfeln gefällt es in Ihren Gläsern genauso gut.

  15. Antworten Julie 28. November 2011 um 13:29

    Herrlich. Herrlich. Herrlich 🙂

  16. Antworten Klitzeklein 28. November 2011 um 20:21

    hach, wunderbar die apfelstory!
    haste nich‘ noch ’n paar olle birnchen da rumfliegen? würde mal wissen, was die so erzählen. 😉
    lg,
    dani

  17. Antworten Danu 28. November 2011 um 21:41

    Hach, wie toll!

    Was ist’n das fürn Dymo-Gerät? Kann das jedes oder gibts ein spezielles, damit die Schrift so toll aussieht?

  18. Antworten Anja 28. November 2011 um 23:34

    Ich liebe Apfelmus!!!Und dann auch noch selbstgemacht…mmmmhhh:-), glg Anja

  19. Antworten Lysann 28. November 2011 um 23:53

    ohhh…was für ’ne süße Geschichte über Dich und etwas ins Alter gekommenen Äpfelchen … aber es hat ja alles ein suuuuper leckeres Ende genommen. mhhh

    LG. Lysann

  20. Antworten Julie 29. November 2011 um 09:57

    Ich habe eine Frage: Kocht man die Äpfel wirklich mit Schale? Ich hätte sie vorher geschält und dann kann man sich die Flotte Lotte so gut wie sparen, sondern muss es nur noch pürieren, oder?! Mir fehlt nämlich die Flotte Lotte 🙂

    Liebe Grüße,
    Julie

  21. Antworten uli 29. November 2011 um 17:41

    Faszinierend, wie viele unterschiedliche Apfelsorten bei dir zusammen altern… ^^

    Das apple crumble hat gestern unseren Abend gerettet. Zusammen mit Monsieur Vanillepudding.

    Und ich wurde mal wieder an unsere Apfelberge der diesjährigen Ernte erinnert, die noch verarbeitet werden wollen… Danke!

  22. Antworten glasgeflüster 30. November 2011 um 13:35

    welcome back aus dem Urlaub!
    Der Text ist wirklich super niedlich geschrieben…
    Apfelmus ist wirklich mega lecker, und sieht mit deinem Dymo Schreiber nochmal stylischer aus 🙂

  23. Antworten S.CHICK 1. Dezember 2011 um 12:51

    Hei, da ist ja mal ein witziger Bericht. Sehr toll geschrieben. Muss ich tatsächlich mal nachkochen. 🙂

    Grüße Steffi

  24. Antworten Katrin 1. Dezember 2011 um 16:06

    Das klingt toll und ist doch auch ein perfektes selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk für die Familie. Wie lang hält sich so ein Glas wohl? Und wie füllt man das am besten ein? Das Glas noch heiß verschließen oder erst abkühlen lassen? Ich bin echte in Anfänger, sorry :/

    Danke für Eure Hilfe!

    Grüße,
    Katrin

Schreibe einen kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
* Erforderliche Felder sind markiert


Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Werbung
  • 01_Juniqe
    05_AnniBazaar
    03_The Apartment
    Werbung stey
  • 05_My Home Flair
    Nordliebe
    03_Geliebtes Zuhause
    Little Hipster Werbung
  • kemikuroj Werbung
    Werbung Format
    spoon Werbung
    Stoll Werbung