Komm se rein, die Haustour:

Heute: Unser neues Wohnzimmer. Oder: Wie man einen Riesenfernseher versteckt und es sich auch mit Gästen gemütlich macht.

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Als wir vor drei Jahren unsere Wohnung aufwendig renovierten und zum Teil neu einrichteten, hatte unser Leben noch einen etwas anderen Beat. Der war eher rasant, wir waren sehr viel unterwegs beruflich und privat, legten eher Zwischenstops in unserer Wohnung und auf unserem neuen Samtsofa Madison ein.

Dann kam Kind eins, es war immer noch viel los, aber wir kuschelten uns auch gern Zuhause ein. Jetzt kommt Kind zwei und es liegt nicht nur an den Kindern, wir lieben es auch so noch mehr in unseren vier Wänden zu sein, Gäste zu haben und uns es hier gemütlich zu machen. Von (Job-) Reisen, Projekten nach Hause zu kommen und uns einzumuckeln. Ohne dabei die Wohnung in eine einzige Liegewiese oder ein großes Kinderzimmer zu verwandeln.

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Ich finde es lustig, wenn die Kinder tagsüber ihren Kram quer durch die Wohnung verteilen, aber ich liebe es auch sehr, abends ihren Kram zurück ins Kinderzimmer zu packen und mich an unserer nennen wir sie „Erwachsenen-Dekoration“ zu erfreuen. Daher war die Frage: Wie kann man ein Wohnzimmer einrichten, in dem ein Baby und Kleinkind Platz haben, aber in dem es sich auch einfach mal nur um Erwachsene drehen kann? Und wie schafft man es, einen riesengroßen Fernseher, zwar gut zu positionieren, aber ohne das er die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht? Und wie gibt man einem ziemlich großen Raum ein Zentrum und ein Gefühl von Gemütlichkeit?

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Das sind alles Themen, über die ich seit Jahren für Zeitschriften und in meinen Büchern schreibe. Nur bei meinem eigenen Wohnzimmer brauchte ich einen Partner, der etwas Mut aus mir heraus kitzelte und mir mit Ideen half und zack war Wohnberaterin Nicole Vietense von Morgenthau zurück. Wir stellten gemeinsam fest, dass dem Wohnzimmer eine Art Mitte fehlte. Klingt furchtbar esoterisch, aber manchmal ist das so, wenn man Räume betritt. Dann sind die Möbel ganz an die Wände gerückt und man empfindet die Raumatmospähre als okay, aber es ist kein großes „Ohhh, dieser Raum ist so gemütlich, ich möchte mich gleich hinsetzen und hier bleiben“.

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In unserem Fall war im Wohnzimmer durch eine Rosette (ich werde mich nie an diesen Begriff gewöhnen) an der Decke das Zentrum eigentlich schon perfekt vorgegeben. Es fehlten nur die richtigen Deckenleuchten (via Morgenthau, ab je 240 Euro). Mehr als eine und unterschiedliche Größen würde es brauchen, um optisch nicht fipselig zu werden, sondern einen Fokus zu setzen, stellten wir fest. Um das Gefühl der Raummitte noch zu verstärken, beschlossen wir, dass auch die Sofas hier hin gehörten, abgerückt von der Wand. An der Wand, wo vorher das Samtsofa stand, sollte jetzt der Fernseher hin.

„Sag ich doch seit Jahren!“, sagte der Mann. Und ich nur: „Oh no, bitte nicht!“ Ich hatte Sorge, dass es sich im Wohnzimmer dann nur noch um den Fernseher drehen würde. Wir lieben es, (US-) Serien und Filme zu schauen, tun dies auch viel, aber das sollte doch bitte nicht der Hauptfokus des Raumes werden, dachte ich.

„Wird’s auch nicht,“ sagte Nicole Vietense. „Keine Sorge, wir machen dahinter eine Stoffbespannung, die den Fernseher quasi verschluckt.“ Und ich dachte sofort: „Na klar, das ich da nicht selbst drauf gekommen bin!“ Ein Top-Trick ist, wenn man seinen Fernseher optisch etwas verschwinden lassen möchte, ihn mit Bildern drumherum in einer Wand einzurahmen. Eine Stoffbespannung ist die funky Version dieser Idee. Den Stoff, den wir auswählten, hat ein Tischler auf eine Platte gezogen, etwas unterfüttert und die zwei Meter mal zwei Meter fünfzig-Platte ist direkt an der Wand befestigt. Mit sehr hübschen goldenen Kappen auf den Schrauben.

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Die günstigere Variante wäre eine Tapete gewesen. Damit kann man einen ähnlichen Effekt erzeugen. Nur, nachdem ich die Tapete und den Stoff nebeneinander liegen sah, war klar, was ich wollte: der Stoff eröffnet mit seiner Haptik und der Füllung noch mal eine ganz andere optische Dimension. Und er isst unseren Fernseher optisch so gut auf, dass meine Sorge quasi zu Kinopopcorn verpuffte. Hilfreich beim optischen Verschlucken des Fernsehers ist auch das zwei Meter vierzig lange Sideboard. Weil es links und rechts neben dem Fernseher Platz für weitere Dekoration aka Ablenkung schafft. Siehe links die große Lampe, die nicht nur ein irre gemütliches Licht macht, sondern ein Top-Hingucker ist und rechts an der Wand die Bilder (alles via Morgenthau, Pfauenbild 79 Euro, Palmenbild 260 Euro) und das hübsche Dekogedöns auf dem Schrank.

Das Sideboard ist eine Mischung aus Ikeas Bestseller Besta als TV-Bank (79 Euro) und Fronten (ab 82 Euro) von der schwedischen Firma Superfront. Die bieten sehr hochwertige und vor allem fantastisch designte Fronten, Füße und Griffe für Ikea-Produkte an. Zu fairen Preisen, man muss nur eine etwas längere Lieferzeit einplanen. Aber das Warten lohnt sich, die Verarbeitung und Optik ist wirklich der Knüller. Wir haben für unsere zwei Besta-TV-Schränke die Parallels-Front in Bottle-Green von Superfront gewählt. Und dazu die Captains-Füße in der gleichen Farbe plus goldenem Absatz. Der Farbton bricht einen Tick mit den Grüntönen in der Stoffbespannung, wodurch es nicht zu einheitlich, sondern optisch noch mal spannender wird.

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Und weil wir gern eine durchgehende Platte auf die zwei kombinierten Sideboards legen wollten, um aus zweien optisch quasi eins zu machen, ließen wir eine mit unserer Wunschfarbe angesprühte Glasplatte über Nicoles Kontakte anfertigen. Klingt teuer, war’s aber nicht. Durch die große Platte gibt es jetzt keine Unterbrechung mehr in der Mitte, sondern ein großes Stück und dadurch optisch mehr Ruhe.

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Als Sofas stand sehr schnell das Modell Söderhamn von IKEA  als 3er-Sofa in dunkelgrau fest. Es hat eine sehr, sehr tiefe Sitzfläche, was ermöglicht, dass man zu zweit als Erwachsene sich liegend oder sitzend nebeneinander kuscheln kann. Genau so wie mit Kindern. Und, so steht es bei IKEA nirgends, aber das ist unsere Erfahrung mittlerweile: es sind auch ganz wunderbare Gästebetten ohne wie welche auszusehen. Unsere Eltern haben hier schon mehrere Nächte drauf verbracht und waren sehr begeistert. Weihnachten und zu anderen Events haben sie sich schon herrlich auf die Sofas gemuckelt. Genau wie wir. Der Preis (je 449 Euro) ist einfach unschlagbar und die Bezüge et cetera waschbar, falls Kinder oder Gäste etwas verschütten oder rein schmieren. Also alles herrlich entspannt.

Die Sofakissen haben wir zum einen aus der Samtversion der Stoffbespannung und zum anderen über einen Kontakt von Nicole Vietense anfertigen lassen. Weil wir die Töne des Raums perfekt treffen wollten und auch das war nicht so teuer wie es klingt.

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Weil jetzt viel rechteckiges im Raum war (Stoffbespannung, Fernseher, Sideboard, Sofas, Kissen…) brauchten wir für den Couchtisch unbedingt eine andere Form. So ein Mist aber auch, meine Zeit war endlich gekommen für einen runden Marmortisch (via Morgenthau). Der ist eine Investition, aber da wir insgesamt fast ein halbes Jahr an dem Wohnzimmer rumgebastelt  haben, konnte ich ein bisschen auf die Sachen sparen, den Weihnachts- und Geburtstagsmann um Hilfe bitten und mein Mann, voller Freude über sein neues Heimkino, musste den Eintritt natürlich auch mit bezahlen, hinzu kamen die Einnahmen aus dem Verkauf unserer vorherigen Wohnzimmers.

Nachdem wir die Kupfer-Regale verkauft hatten, strichen wir die blaue Wand noch mal mit Hague Blue von Farrow & Ball über. Die Farbe haben wir auch in der Küche und Nicole hatte die wunderbare Idee, auf die Wände einfach nur zwei große, ovale Spiegel zu hängen, die dem Raum noch mehr Größe, gleichzeitig auch Dimension und noch mal eine andere Form (keine Rechtecke) geben würden. Mir gefiel die simple Idee sehr, also ließen wir sie sehr kostengünstig über einen Kontakt von Nicole anfertigen.

Plötzlich passte zum neuen Look auch unser großer Teppich nicht mehr. Doch statt einfach einen neuen zu kaufen, was im Budget auch nicht mehr drin war, ließen wir ihn über einen weiteren Kontakt von Nicole ebenfalls kostengünstig einfärben. Erwähnte ich heute schon, wie viel Spaß es macht mit Nicole Vietense solche Projekte zu realisieren? Die ist einfach fantastisch!

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Die vorherigen sehr dunklen Fenstervorhänge wechselten wir aus durch die grauen Sanela-Samt-Vorhänge von IKEA (zwei Stück für 69 Euro), ein Top-Tipp von Nicole. Die passen perfekt zum Grauton der Sofas und geben der Fensterfront mehr Leichtigkeit als die davor. Die Elefanten-Lampe (via Morgenthau), die mir meine entzückenden Freundinnen zum Geburtstag schenkten, mit dem goldenen Lampenschirm ist tagsüber ein schöner Hingucker im Altbaufensterrahmen und macht abends ein sehr gemütliches Licht, genau wie die Deckenleuchten. Und allein dafür lohnt sich wirklich gute Wohnberatung schon – bei Leuchten kann man so schnell so viel Geld für welche mit superschwierigem Licht ausgeben. Gott sei Dank hat Nicole uns davor bewahrt.

Als weiteren Sitzplatz wählten wir einen Rattanstuhl von Granit (ca. 169 Euro, liefern nach Deutschland, gibt es bald auch mit eigenem Laden in Hamburg, bald mehr dazu hier) mit einem Fell für mehr Sitzkomfort (via Morgenthau, 89 Euro). Und dort, wo vorher der Fernseher versteckt war, steht jetzt ein neues Mordopfer: eine Grünpflanze von IKEA im schicken Korb (via Morgenthau, 32 Euro). Ach so: die goldenen Käfer auf dem Marmortisch und die goldenen, hängenden Blumentöpfe sind von Minimarkt (Käfer ab 16 Euro, Blumentöpfe 46 Euro).

So, jetzt bin ich gespannt, was ihr sagt. Ich hoffe, ihr findet ein paar Ideen, die ihr in eure eigene Wohnung übertragen könnt. Ich bin gespannt!

Herzlich,

Steffi

Herzlichen Dank an IKEA, Farrow & Ball und Granit für die Unterstützung dieses Beitrags.

P.S.: Zur Erinnerung: Nicole Vietense/ Morgenthau hat keinen Online-Shop, aber wenn ihr gern etwas von den hier gezeigten Sachen kaufen möchtet, einfach eine Email an info@morgenthau.com und Nicole schickt es euch sehr gern zu.

Text – Stefanie Luxat

Fotos – Brita Sönnichsen

64 Comments

  1. Antworten Lilli 9. März 2016 um 09:10

    Ach Steffi, ich war schon so gespannt. Es ist soooooo schön geworden! Ich mochte Euer altes Wohnzimmer schon sehr…aber das hier ist der Knaller, tolle Farben, schöne Ideen, bin total begeistert. Danke, dass Du uns das zeigst so kurz nach der Entbindung und Klasse, dass ihr so ein gutes Timing habt und das Wohnzimmer noch vorher fertig wurde. Gutes Einleben zu viert im quasi neuen zu Hause. Alles Liebe, Lilli

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:56

      @Lilli: Sehr gern geschehen, Lilli! Das war ein sehr knappes Höschen das Timing, aber ich bin sehr froh, dass jetzt alles fertig ist! Dir auch alles Liebe, herzlich, Steffi

  2. Antworten Angela - designhaus no.9 9. März 2016 um 09:15

    Unglaublich gut geworden! Toll, wie die Farben der Wand, der Sofas und dann des Teppichs so gut zusammenspielen. Dann noch die Stoffbespannung!! Viel Freude beim Wohnen in eurem neuen Wohnzimmer. :-)

  3. Antworten Carolin 9. März 2016 um 09:34

    Ach Steffi! So toll ist es geworden. Ich kenne ja dein vorheriges Wohnzimmer. Live und in Farbe. Es war wunderschön und als ich auf deiner Couch saß, war es so ein „Hach-Herrlich-Moment“. Und jetzt hast du wieder ein Traum-Raum geschaffen. Mit großartiger Unterstützung von Morgentau, da kann ja fast nichts schief gehen. Bei mir muss übrigens auch nach Möglichkeit immer das Sofa im Raum stehen. Und wenn es nur 20cm von der Wand gerückt ist. So wie in unserer alten Wohnung, da gab der Wintergarten nicht mehr Platz her. Erinnerst du dich? Es hat mich verrückt gemacht, dass ich es nicht weiter mittig im Raum platzieren konnte. In unsere neues Zuhause ist übrigens auch ein neues Sofa eingezogen. Du weißt schon… das alte war nur noch… alt eben. Ach und auf deinen Sofatisch hab ich gerade ein Auge geworfen. Also ab zu Morgentau! Alles Liebe dir und deiner Family! Danke für den tollen Einblick heute! You made my day! C*

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:54

      @Carolin: Du Liebe, was für ein schöner Kommentar! Ich erinnere mich auch gern an den Tag, als du hier warst und ich bei dir. Ich glaub, du würdest den Couchtisch liiiieben! Es ist ein herrliches Stück Luxus, so irre hübsch und lockert alles rechteckige so herrlich auf. Und du musst unbedingt Nicole kennen lernen, du wirst sie liieben! Also hin da! Bis ganz bald, dicken Drücker, Steffi

  4. Antworten Ines 9. März 2016 um 09:47

    Hallo liebe Steffi,
    zu Eurem neuen Wohnzimmer fallen mir drei Dinge ein:
    Es wirkt sehr wohnlich und auch erwachsener als das bisherige, komische Bezeichnung, aber so empfinde ich es. :-)) Ist ja auch nicht negativ.
    Außerdem hat es britisches Flair!
    Wie auch immer, viel Spaß in dem Wohnzimmer.
    Und alles Gute zu Viert!

    Viele Grüße

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:59

      @Ines: Liebe Ines, das klingt sehr gut: wohnlich, erwachsen und britisch, da kann ich gut mit leben! :) Herzliche Grüße, vielen Dank für deine Glückwünsche und schönes Wochenende! Steffi

  5. Antworten Katharina 9. März 2016 um 10:31

    Hallo Steffi,

    jetzt hab ich ganz lange überlegt, ob ich was zu dem Wohnzimmer schreiben soll, weil es mir ehrlich gesagt nicht ganz so gut gefällt. Du hast Deinen eigenen Stil und das finde ich super (abseits vom skandinavischen Einheitsbrei)! Allerdings fehlt mir in dem Raum der Kontrast aus Farben und / oder Mustern. Das Wohnzimmer sieht sehr edel wie ein Salon aus, aber mir persönlich fehlt noch ein kleiner Kniff, ein Augenzwinkern, wodurch der Raum mehr Persönlichkeit bekommen würde. Durch die gedeckten Farben und das Palmenmuster als Blickfang, das sich auf den Kissen wiederholt, sieht es für mich ein wenig nach Hotellobby aus. Aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass der Raum ganz frisch eingerichtet ist, deine Kinder werden sicher noch schnell genug eine persönliche Note reinbringen :).

    Liebe Grüße

    Katharina

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:52

      @Katharina: Liebe Katharina, ich glaub, ich weiß, was du meinst, das Augenzwinkern kommt noch bzw. gerade mag ich, dass es so schön aufgeräumt und strukturiert ist wie in einer Hotellobby. Das ist abends herrlich entspannend nach einem Punkrock-Tag. Aber wie gesagt, ich weiß was du meinst mit dem Kniff und da hab ich auch schon drüber nachgedacht und hab auch schon etwas im Kopf. Aber die persönliche Note ist für mich schon drin. Die ist nur für Aussenstehende glaub ich nicht sichtbar. Da wären z.B. die goldenen Blumentöpfe, die hab ich letztes Jahr bei meiner Freundin Xenia im Minimarkt gekauft und die erinnern mich an ein sehr besonderes Wochenende. Wir hatten gerade unsere kleinen Mädchen und im Hormonrausch unsere Männer zum Ski fahren geschickt. Wir dachten, ach, jetzt machen wir einfach nebenbei noch Steffis Arbeitszimmer schick inkl. der Blumentöpfe und es wurde das reinste Chaos. Die Mädchen nahmen alles auseinander, wir fanden nirgendwo Hammer und Nägel, liehen uns das irgendwann von den Nachbarn zusammen und brachten die Blumentöpfe mit zwei megauntauglichen Nägeln an. So hing das ein Jahr und jedes Mal, wenn ich diese Töpfe anschaue, muss ich lachen. Die Geschichte ist vielleicht erst ein Jahr alt, die Töpfe sind nicht auf dem Flohmarkt gekauft, aber für mich steckt darin trotzdem eine Geschichte und so ist es mit vielen Dingen in diesem Raum. Ich glaub nicht, dass nur Flohmarktfunde so etwas können, eigentlich kann es jedes Teil. Das macht man ja selbst, sie mit Gefühlen und Geschichten aufladen. Das ist ja das Schöne. Herzliche Grüße & schönes Wochenende, Steffi

  6. Antworten *thea 9. März 2016 um 10:37

    ich mag das Boho-mässige mit dem pflanzenmuster sehr – ich bin gerade mit Argusaugen bei Ebay kleinanzeigen und Co weil ich gerne so einen Pfauenthron-Rattansessel hätte – die Jungle-Optik an der Wand finde ich auch richtig super, aber da bin ich wohl auch nicht mutig genug…

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:44

      @*thea: Ah cool, viel Erfolg beim Jagen des Sessels, der ist toll! Und Mut kann ja wachsen, also einfach abwarten. Oder einfach loslegen und der Mut kommt dann schon hinterher. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  7. Antworten Anke 9. März 2016 um 10:49

    Kompliment! Darf ich fragen wo die Sofas her sind. Ich habe mich verliebt 😉

  8. Antworten Anna von "Mach mal" 9. März 2016 um 11:10

    Liebe Steffi,
    mir gefällt vor allem die Farbkomposition gut! Lila und blau – herrlich. Das wirkt so frisch und gleichzeitig elegant und gemütlich. In diesem Zentrum möchte man wirklich gerne bleiben :-) Sehr gelungen. Und den Anspruch, am Abend die „Erwachsenen-Dekoration“ zu genießen, kann ich absolut nachvollziehen. Das Aufräumen der Kindersachen ist auch immer das Erste, was ich abends mache :-)
    Liebe Grüße,
    Anna von „Mach mal“

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:42

      @Anna von „Mach mal“: Ah, sehr gut zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die sich abends ihre Wohnung zurückholt. 😉 Herzliche Grüße & schönes Wochenende! Steffi

  9. Antworten Anja 9. März 2016 um 11:11

    Ich muss auch irgendwie an „englischen Adel“ denken, warum auch immer… Ich finde es toll den Fernseher zu verstecken, da mich der riesen Kasten auch bei mir stört, die Tapete würde mich auf Dauer aber irgendwie erschlagen. Da wäre mir gerade in Hinblick auf laufenden Fernseher was Einfarbiges lieber. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich gerne hell und eher dezent wohne. Wenn man sich selbst wohl fühlt kann es aber ja nicht besser sein :) Die Vorhänge sind aber toll! Liebe Grüße und viele gemütliche Stunden im Wohnzimmer,Anja

  10. Antworten Anne 9. März 2016 um 11:12

    Ich muss gestehen, ich mochte das alte Wohnzimmer tatsächlich lieber. Mir ist das neue leider zu dunkel und zu überladen. aber ich mag auch den opulenten Morgenthau Stil nicht ganz so gerne…Katharinas H ottellobby Vergleich trifft es ganz gut, aber sie hat auch recht: mit Kindern siehts eh nicht lange so neu und steril aus :)
    Und wie immer: ist ja alles völlige Geschmackssache :)

  11. Antworten sarah 9. März 2016 um 11:17

    Eigentlich schreibe ich ungern etwas nicht-positives, aber du hast ja ums Feedback gefragt. Auf mich wirkt der neue Raum so, als ob gedacht wurde: „Alles soll bitte dabei sein, was gerade Trend ist“. Also im Sinne von: Jetzt hat man gerade eine Topfpflanze, jetzt hat man Marmor und Gold, jetzt hat man exotische Muster mit Grünpflanzen, ohne Samt geht auch grad nichts und ein bisschen lässiges Rattan muss auch dabei sein, mit dem typischen Fell. Dazu eine dunkle Wandfarbe und fertig. Da fehlt nur ein Eames Sessel oder eine schwarze Industrielampe und die obligatorische Ananas aus Messing. Oder ein Leuchtglobus. Mir fehlt da der persönliche Stil, ich sehe keinerlei Dinge, die gesammelt sind und an denen Erinnerungen hängen.
    Was ich originell finde, ist die Kombi mit dem blauen Sideboard und dem lila Teppich. Das hat sicher nicht jeder und ist ein bisschen eigen. Wie ich dein Blog kenne, wird in 2 Jahren alles neu gemacht und darauf bin ich sehr gespannt, denn dann könnte alles wieder ganz anders und mehr nach meinem Geschmack sein. So wie euer schöner Flur!

    Ich gratuliere deiner Tochter zum kleinen Bruder und euch zum Sohn! Ich wünsche euch wunderschöne Zeiten miteinander, egal wie das Wohnzimmer ausschaut! 😉

  12. Antworten nina 9. März 2016 um 11:36

    Erstmal Respekt vor so viel Mut! Es hat wirklich eine größere Veränderung stattgefunden. Ich mag deinen Mut mit Farben zu experimentieren! Witzig, dass du das mit dem Ikea Sofa erwähnst… bei uns ist Kind 1 im Anmarsch und wir haben auch das schicke (aber etwas unbequeme) Ledersofa gegen Söderhamn in petrol getauscht. Auch damit sind wir sehr zufrieden (obwohl das Kind noch nicht da ist), weil es die reinste Kuschelwiese ist. Außerdem wirkt es trotz der tiefen Sitzfläche nicht zu bullig, es hat irgendwie etwas filigranes. Insgesamt gefällt mir der Raum aber leider nicht so richtig gut. Ich glaube das liegt ggf. an dieser Wandtapete, die auf mich zu retro/altbacken/dunkel/unfreundlich wirkt. Durch die dunklen Vorhänge, die dunklen Sofa, den dunklen Teppich, das dunkelblau an den Wänden ist der Raum schon an so vielen Stellen „dunkel“ gehalten. Das mag in den Wintermonaten sicherlich ganz gemütlich wirken, aber die anderen 6 Monate hat es eher etwas unfreundliches in meinen Augen. Statt dieser XXL Wandbespannung hätte ich die Wand lieber weiß gelassen (zumal ja schon an einer anderen Wand Farbe ist) und Kunst an die Wand gebracht. Aber irgendetwas großes, schlichtes was ein wenig „Ruhe“ und „hellere Farbe“ reinbringt. Die Notwendigkeit den Fernseher zu verstecken sehe ich gar nicht, durch die Tapete wirkt alles viel bedrohlicher als bloß mit einem Fernseher. Diesen hätte ich (wenn die Wände es zulassen) eher an die Wand gehängt, dann würde es etwas leichter wirken. Außerdem finde ich steht das Wohnzimmer, was auf mich auch ein wenig den Charme eines britischen Boutique Hotels versprüht, ziemlich im Kontrast zu eurem Esszimmer was skandinavisch leicht wirkt.
    Danke für die tollen Tipps mit Spiegel anfertigen, Ikea Fronten etc. und viel Freude im neuen Raum!

  13. Antworten ChristinaInAustralien 9. März 2016 um 12:08

    Gefällt mir prima. Ich finde die Blau- und Grüntöne schön beruhigend, so ein bisschen wie eine schöne Maske fürs Auge, nach einem stressigen Tag. Das Sideboard ist farblich dem Madison sehr ähnlich, oder? Das Gold dazu ist auch sehr fein und diese Sofas muss ich direkt mal probesitzen, jetzt wo wir hier in Canberra auch einen IKEA haben. (Mein australischer Mann — leider mit IKEA-Trauma — hat mich, ja mich, schon mit einer seiner deutschen Kolleginnen zu Einkaufsbummel da verabredet. Und unser Wohnzimmer braucht echt mal neue Sofas, die jetzigen haben wir seit wir zusammenwohnen, second hand… Kann er sich ja noch überlegen, ob er da ein Mitspracherecht will.)

    Ausserdem finde ich es richtig Klasse, dass Du das einfach auf Deinem Blog zeigst, und nicht an eine Wohnzeitschrift verhökerst, die ich hier in Australien nicht lesen kann. Mich inspiriert es jedenfalls, bei uns mal wieder klar Schiff zu machen und etwas zu verändern. Und wenn’s erstmal nur eine neue Zimmerpflanze ist! Also, ganz vielen Dank und liebe Grüße!

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:35

      @ChristinaInAustralien: Ach Christina, deine Kommentare sind immer so herrlich erfrischend, herzlichen Dank dafür! Ich würde fast wetten, dass dein Mann gar nicht merken würde, dass das Sofa von IKEA ist, wenn du es ihm einfach hinstellst. Als mein Mann es mir zeigte, hab ich nämlich auch baff geguckt. Die tiefe Sitzfläche ist so herrlich entspannend, ich liebe es, wie mein Mann sich jeden Abend mit einem glücklichen Seufzer darauf breit macht. Und ich ihm jederzeit den Sohnemann rüberreichen kann und beide Männer genügend Platz darauf finden! 😉 Also ganz viel Spaß dir beim klar Schiff machen, das muss ich jetzt auch mal fix, es schlafen nämlich gerade beide Kinder, was für ein Fest. Nur der Mann und ich liegen auf der Couch, kein Scherz! Einziges Problem: da willste echt nicht wieder aufstehen. Ach, dann räumen wir eben später auf! Herzliche Grüße nach Australien! Steffi

  14. Antworten Karina Franki 9. März 2016 um 12:20

    Sehr gediegen, sieht das Wohnzimmer aus. So ganz anders, als man es bisher kannte! Mir hat dein bisheriger Stil auch viel besser gefallen, aber wahrscheinlich wirst du ganz einfach wirklich erwachsener und gediegener, so wie wir alle.
    Liebe Grüsse Kari

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:38

      @Karina Franki: Gediegen? Haha, es ist so lustig, was für unterschiedliche Bilder man im Kopf haben kann bei Wörtern. Der einen ist es zu trendy, der anderen zu gediegen. Ich glaub, ich nehm „erwachsen“. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  15. Antworten Susanna 9. März 2016 um 12:36

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs, der quasi zeitgleich mit dem neuen Wohnzimmer einzieht! Ich muss mich noch ein wenig an den neuen Look gewöhnen, da er echt sehr opulent daherkommt. Aber den Stoff an der Wand finde ich den totalen Hammer!!!!
    Falls eine Frage erlaubt ist: Wie läuft das, richtest du so ein Zimmer ein und fragst dann, ob Ikea und Co das sponsern oder wie läuft sowas ab?

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:30

      @Susanna: Liebe Susanna, lieben Dank für deine Glückwünsche! Das Wohnzimmer gibt es schon länger als der kleine Mann auf der Welt ist. Das war das Ziel, es sollte fertig sein, bevor er kommt, weil man dann ja erstmal nicht mehr so viel nebenbei rocken mag oder auch kann. Zu deiner Frage: Es kommen viele Firmen auf mich zu, die gern mit mir zusammen arbeiten möchten. Aber ich bin da sehr wählerisch, weil ich nur sehr selten Kooperationen mache und nur, wenn es wirklich zu hundert Prozent passt. Ikea, Granit und Farrow & Ball sind Marken, die wir privat lieben und kaufen und deshalb passte es so wunderbar. Herzliche Grüße, Steffi

  16. Antworten Schmasonnen 9. März 2016 um 13:00

    Liebe Steffi,

    Ich glaube mit Deinem neuen Wohnzimmer wirst Du viele Spalten, entweder es gefällt total gut oder gar nicht.

    Mir ist es tatsächlich auch zu dunkel und es fehlt irgendwie Deine Handschrift. Aber vielleicht kommt das ja noch und die gute Stube bekommt nach und nach den ohhhmhhhtouch.

    Liebe Grüße

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:25

      @Schmasonnen: Hallo du, ja, das war mir und Nicole von vornherein klar, dass der Look polarisieren wird. Hätte ich alles im klassischen skandinavischen Look gestaltet, wäre das Feedback total kalkulierbar und sehr wahrscheinlich einheitlich euphorisch gewesen. 😉 Umso mehr freue ich mich, dass auch viele diesen neuen Look verstanden haben und gut finden. Wobei das nicht unser Ziel war. Es ging darum für den Raum und unsere Wünsche eine Lösung zu finden und das haben wir, wir leben darin jetzt voller Freude und das ist doch das einzige, was zählt. Wenn ich darüber hinaus noch andere damit inspieren kann zu was auch immer, freu ich mich. Liebe Grüße, Steffi

      • Schmasonnen 18. März 2016 um 21:57

        Ich finde es so toll, wie sympathisch und konstruktiv Du mit allen Kommentaren umgehst. Das ist so selten und ich finde das so wichtig!!!

  17. Antworten KaDu 9. März 2016 um 14:02

    Hallo Steffi, ich finde auch, dass das neue Wohnzimmer ganz schön dunkel geworden ist und auch die Stofftapete nicht wirklich den Fernseher aufisst.
    Hier ist eine (aus meiner Sicht) noch elegantere Lösung, den Fernseher „verschwinden“ zu lassen:
    https://de.pinterest.com/pin/316729786264628993/

    Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines Sohnes.
    Ich lese mit Freude Deinen Blog und habe einige Inspirationen Deinem Buch „Zuhause“ zu verdanken.

    Herzlich,
    Kathrin

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:22

      @KaDu: Liebe Kathrin, ja, die Bilder bei Pinterest kenn ich, schreib ich ja auch im Text, das ist der Klassiker, den Fernseher durch viele verschiedene Bilderrahmen drumherum einzurahmen. Nur fand ich das schon so „gesehen“, nicht so überraschend und neu. Deshalb hatte ich Lust, das mit der Stoffbespannung auszuprobieren. Vielleicht wirkt sie auf den Fotos dunkler als sie ist, mit etwas Sonne drauf ist sie herrlich grün, so wie jetzt gerade. Herzlichen Dank für deine Glückwünsche und ich freu mich, dass dich mein Blog und mein Buch inspirieren! Herzlich, Steffi

  18. Antworten Ulrike 9. März 2016 um 15:59

    Schade, der Tipp mit Superfront kommt leider zu spät :-( Besta ist bei uns schon im Januar eingezogen, die Fronten- und Beinalternativen sind echt toll!
    Na, in ein paar Jahren vielleicht …
    Teppich einfärben ist ja auch sehr cool. Gute Idee auch, wenn man sich den mal mit Wein o. ä. versaut hat! Habe ich mal im Hinterkopf.

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:16

      @Ulrike: Liebe Ulrike, ist doch schön, wenn man weiß, man kann ganz entspannt Dellen und Flecken in alles machen, weil es noch eine schicke Alternative gibt, die man eh gern mal ausprobieren würde. 😉 Herzliche Grüße, Steffi

  19. Antworten Lisa 9. März 2016 um 16:50

    Die Idee mit dem Stoffpaneel finde ich ganz toll!!! egal, ob mit oder ohne Fernseher.
    Wir haben hier auch noch eine sehr grosse freie Wandfläche…
    Ist das sehr kostspielig, mal abgesehen von dem Stoff, den man sich aussucht?
    Happy Frühling,
    Lisa

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:15

      @Lisa: Liebe Lisa, wir haben es so fertigen lassen, dass wir es mitnehmen können, falls wir mal umziehen, weil es nicht supergünstig ist. Andererseits ist es für so ein „Riesenbild“ aber auch nicht irre teuer. Kommt drauf an, wie handwerklich begabt du bist, falls sehr, bekommst du so eine Bespannung bestimmt auch selbst hin, dann ist es je nachdem was für einen Stoff du wählst sehr günstig. Mein Mann und ich sind da nicht so talentiert, haben es deshalb über Kontakte von Nicole über Profis machen lassen. Wir lieben es sehr und finden, es hat sich sehr gelohnt. Sonst sprech doch mal mit Nicole, die kann dir bestimmt gern einen KVA machen oder die einen ungefähren Preis nennen für deine Wandfläche und Wünsche. Herzliche Grüße und dir auch einen happy Frühling! Steffi

  20. Antworten Carla 9. März 2016 um 16:55

    Liebe Steffi!
    Irgendwie finde ich es schon ganz schick und auch gemütlich aber doch recht unnahbar. Als Gast hätte ich nur Angst was kaputt zu machen 😉 Dabei sind anscheinend keine super Flohmarktfunde, Secondhand und Schnäppchen, die einem Zimmer ja erst Charakter und Persönlichkeit geben. Schade finde ich, dass jede zweite Produktbeschreibung „über einen Kontakt von Nicole…“ lautet. Sind das dann talentierte Handwerker, Hobbybastler, Teppichfritzen oder Fachmänner die auch öffentlich genannt werden dürfen oder bleiben sie im Verborgenen? Die Idee mit dem Fernseher verstecken finde ich jedoch ganz große Klasse! Ich kann es auch gar nicht leiden, wenn die komplette Einrichtung des Zimmers immer auf den Fernseher fokussiert ist und freue mich jedes mal wenn ich ein Zimmer sehe, dass unabhängig von diesem elenden Gerät eingerichtet ist. Dafür Daumen hoch :)
    Liebste Grüße und viel Spaß mit dem neuen Wohnglück,
    Carla

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:12

      @Carla: Liebe Carla, stimmt, zu dem Thema Kontakte hätte ich vielleicht noch was schreiben können, aber dann mache ich es kurz hier. Als Wohnberaterin baut man sich im Laufe der Jahre ein Adressbuch mit sehr guten Kontakten auf. Das ist das Pfund der Berater, mit dem sie nachher ihren Kunden fantastische Sachen bieten können. Die Kontakte findet man nicht einfach so, sondern durch Ausprobieren, Fehlschläge kassieren, Lehrgeld zahlen und wenn man dann mal jemanden hat, der super arbeitet zu super Preisen, dann hat man endlich einen Top-Kontakt für seine Arbeit gefunden. Und den hütet man am besten als Schatz. Weil, wie gesagt, den hat man teuer bezahlt (Lehrgeld) und aufwendig gesucht. Jeder, der mal umgebaut oder sogar ein ganzes Haus gebaut hat, ahnt wahrscheinlich was ich meine. Nicole hat in den mittlerweile drei Makeovers, die wir hier gezeigt haben, sehr, sehr viel aus dem Nähkästchen geplaudert, Kontakte und Ideen verraten. Aber ich verstehe sehr gut, dass sie ein paar auch noch für sich behalten möchte bzw. nicht direkt in diesem Blogpost teilt. Wer Interesse hat seinen Teppich ebenfalls einfärben zu lassen von dem Top-Talent, das es für uns gemacht hat, oder sich von dem Profi-Glaser Spiegel oder eine Sideboard-Platte anfertigen zu lassen – dem vermittelt sie bestimmt gern den Auftrag. Dazu braucht man nur bei ihr im Laden vorbei schauen oder sie anschreiben. Liebe Grüße, Steffi

  21. Antworten Kathrin 9. März 2016 um 20:20

    Wow das ist echt super geworden, bei dem Sideboard hatte ich sofort „Superfront“ in Verdacht (aber auch nur weil ich gerade vor kurzem erst auf der Seite gesöbert habe) da gibt es echt tolle Sachen um IKEA Möbel aufzupimpen. Bei den Sofas wäre ich dagegen nie auf IKEA gekommen, die sehen viel hochwertiger aus. Ich finde es klasse das du zeigst das man auch mit günstigen Möbeln und ein paar Tricks und Akzenten einen Raum schaffen kann der super hochwertig aussieht. Teure Möbel zusammenkaufen ist ja einfach (wenn man das nötige Kleingeld hat) aber es auch mit günstigen Möbel „nobel“ aussehen zu lassen ist echt eine Kunst und die ist dir gelungen … und dann hat man sich das teure Lieblingsteil , wie den Tisch auch verdient, bzw. an anderen Ecken zusammengespart. Bei dem ganzen schwarz weiß grau Einheitslook , finde ich es klasse das du den Mut zur Farbe hattest, ich liebe ja petrol, hätte direkt Lust auch mein Farbkonzept umzuschmeissen…
    Viele Grüße Kathrin

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:03

      @Kathrin: Liebe Kathrin, das freut mich, dass du das so siehst! Und vieles davon ist ehrlich gesagt einfach Nicoles tollen Tipps geschuldet. Die Samtvorhänge von Ikea hatte ich bis dato zum Beispiel gar nicht aufm Schirm und jetzt liebe ich sie sehr. Und bei den Farbkombis habe ich erst geschluckt und dann schwer gestaunt und bin jetzt total begeistert. Also, nur zu, viel Spaß beim Umschmeißen! 😉 Herzliche Grüße! Steffi

  22. Antworten Heike 9. März 2016 um 21:24

    Herzlichen Glückwunsch!

  23. Antworten Heike 9. März 2016 um 21:27

    Liebe Steffi,
    seit Wochen habe ich sehnsüchtig darauf gewartet Fotos vom NEUEN Wohnzimmer zu sehen und als die Fotos heute da waren, habe ich mich regelrecht darauf gestürzt!
    Ich war irgendwie überrascht und wusste erst nicht, warum.
    Aber in einem der Kommentare las ich das Wort, welches mir nicht einfiel: Erwachsen! Ja, es sieht viel erwachsener aus, aber nicht weniger toll. Ich finde die Farbkombination sehr gewagt und würde mir wünschen Nicole Vietense würde uns hier in Bayern auch helfen können, dann wäre ich auch soviel mutiger.
    Danke dir für den Beitrag, ganz besonders in dieser sicherlich sehr aufregenden Zeit.
    Dir und deiner Familie viel Freude in den ersten Tagen des Kennenlernens.
    Alles Liebe, Heike

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 10:00

      @Heike: Liebe Heike, Nicole ist so kreativ, ich könnte mir vorstellen, dass ihr eventuell sogar einen Weg finden könntet, Hamburg und Bayern zu kombinieren. Vielleicht ist sie eh bald mal unten? Schreib sie doch einfach mal an, einen Versuch ist es wert. Es macht so riesig viel Spaß mit ihr zusammen zu arbeiten! Herzliche, total erwachsene, haha, Grüße, Steffi

  24. Antworten Ninotschka 9. März 2016 um 21:46

    Zuerst mal die aller herzlichsten Glückwünsche zum Sohnemann, der euer neues Wohnzimmer sicherlich in Kürze gebührend einweihen wird 😉

    Ich liebe ja solche makeovers und bin beeindruckt, was für eine krasse Veränderung ihr vorgenommen habt. Auch wenn nicht alles meinen Geschmack trifft finde ich den Raum absolut „rund“und ein hier-möchte-ich-mich-sofort hinflezen-Gefühl ruft es bei mir allemal hervor. Danke für den letzten Anstupser, mich schlussendlich doch für das söderhamns zu entscheiden, um das ich schon seit einiger Zeit herumschleiche, mich aber den Schritt vom pflegeleichten Ledersofa zur Stoffvariante noch nicht getraut habe.

    Herzlichste Grüße
    Nina

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 09:58

      @Ninotschka: Liebe Nina, ich glaub, das wirst du nicht bereuen, wir flezen jeden Abend und Nachmittag voller Freude auf den Sönderhamns rum! 😉 Und herzlichen Dank für deine Glückwünsche! Herzlich, Steffi

  25. Antworten Sandra von 3-ZKB 9. März 2016 um 22:53

    So eine professionelle Wohnberatung mit tollen Kontakten ist schon eine prima Sache. Ich glaube Dir gerne, dass das viel Spaß gemacht hat. Und die Augen auch für neue Richtungen öffnet, die man alleine vielleicht gar nicht betreten hätte… Granit gibt es ja schon in Köln. Und über den Onlineshop von denen bekommt man auch viel. Trotzdem schön, dass sie auch eine Filiale in Hamburg eröffnen werden. Noch ein Grund mehr, immer wieder in die schöne Hansestadt zu kommen. Alles Gute und ein fröhliches Wohnzimmer-Einleben zu Viert.

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 09:57

      @Sandra von 3-ZKB: Liebe Sandra, genau so ist es, das beschreibst du super! Ich hätte auch einfach das machen können, was so viele machen, bei Pinterest und auf anderen Blogs hoch und runter gezeigt wird et cetera. Aber Nicole lockt ganz große Portionen Mut aus einem hervor und sich etwas zu trauen, etwas Neues auszuprobieren macht immer so herrlich viel mit einem. Weil man neue Wege betritt, das Hirn andere Wege geht und zack, kommt man so meist auf ganz neue andere Ideen, auch ausserhalb des Wohnzimmers. So ist es zumindest bei mir. Und zu Granit, ja, ich freu mich so riesig, dass es die bald hier gibt, in elf Tagen ist es endlich so weit. Dann gibt es dazu hier auch eine tolle Geschichte, die nicht nur spannend für Hamburger ist, also schau dann unbedingt noch mal vorbei. Herzliche Grüße aus Hamburg, Steffi

  26. Antworten Rita 10. März 2016 um 08:06

    Oooooh, ooooh, ooooh,

    Ich bin begeistert! Da ich im Wohnzimmer diesen etwas opulenteren Stil schon länger pflege kann ich nur sagen: Daumen hoch!
    Es ist nicht so Mainstream, sondern erinnert mich an meine geliebten Manhattan Appartements die ich bei Appartement Therapie so liebe! Ich finde es toll und es ist so ziemlich das Gegenteil von den „Eames Chair Must Haves“ !

    Und natürlich herzlichen Glückwunsch für den Neuen und eine tolle Zeit für Euch vier!

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Rheinland

    Rita

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 09:29

      @Rita: Liebe Rita, mir geht’s da wie dir. Mainstream würde ich auch anders definieren, aber das ist vielleicht alles eine Frage der Perspektive. Ich liebe es, in das Wohnzimmer zu kommen und jedes Mal „Wow!“ zu denken. Es ist auch lustig zu sehen, was das mit unseren Gästen macht: die einen überfordert es, die anderen drehen gerade zu durch vor Begeisterung, gucken sich alles ganz genau an und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist fast ein bisschen so, wie hier gerade im Kommentarbereich, haha! Herzliche Grüße ins Rheinland, Steffi

  27. Antworten heike 11. März 2016 um 08:31

    Liebe Steffi,
    ich muß zugeben, dass sowohl dein Flur als auch dein neu gestaltetes Wohnzimmer mich/uns stark beeinflusst haben und uns den nötigen Energieschub gaben, um lang ersehnte Veränderungen tatsächlich anzupacken. In deinem Buch schreibst du ja auch darüber, dass es doch die Arbeit wert ist und genau so ist es.
    Begeistert hat mich die Seite von superfront. Wie toll, einzigartig und stylisch IKEA Produkte plötzlich aussehen. Danke, danke für all die vielen Tipps und Adressen. Ich fühle mich regelrecht beflügelt loszulegen.
    Dein neues Wohnzimmer finde ich sehr besonders, sehr einladend, aber auch ein wenig dunkel. Ein wenig fehlen mir auch die Dinge, die Persönlichkeit zeigen. Im Moment wirkt es noch ein wenig so, wie frisch gekauft (ist es ja auch) und vielleicht kommt ja noch ein wenig „Steffi“ dazu. Ich habe mich jedenfalls riesig über das Umstyling bzw. den Bericht gefreut. Übrigens steht seit kurzem „euer Flurschrank“ bei uns im Arbeitszimmer und der macht sich super gut. Allerdings konnten wir aus finanziellen Gründen nicht alle Fronten von Herrestad nehmen, stattdessen haben wir nur die mittleren so ausgewählt, sieht aber auch gut aus und die einzelnen Küchenelemente wurden bei uns an einer Leiste angebracht, so daß wir uns den Sockel sparen konnten. Das sieht jetzt so leicht und schwebend aus.
    Alles Gute für dich und deine Familie!
    Heike

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 09:19

      @heike: Oh wie schön, dass dich die Geschichten und mein Buch motiviert haben loszulegen und du die gleiche Erfahrung machst: wie sehr es sich lohnt! Ist doch bekloppt wie lange man sich ärgert, statt einfach loszulegen und etwas in Angriff zu nehmen, dass einen so täglich quält, oder? Aber das Gute ist: ein Mal angefangen, lässt man sich von nichts mehr quälen! :) Also ganz viel Spaß weiterhin beim Loslegen und vor allem mit unserem Flurschrank, ich lieb ihn täglich sehr, dir wird’s bestimmt auch so gehen! Herzliche Grüße, Steffi

  28. Antworten Hanna 11. März 2016 um 18:45

    Hm….das Konzept gefällt mir mit dem Fokus auf der Sitzgruppe, dem versteckten Fernseher und der mehrteiligen Beleuchtungslösung. Für IKEA-Hacke bin ich auch immer zu haben. Habe selbst ein floating Bästa Sideboard. F&B Farben gehen auch immer. Alle megatoll :-) Weniger gut finde ich die Umsetzung im Detail. Das Söderhamn Dreier-Sofa steht bei uns seit 4 Jahren. Mittlerweile nenne ich es liebevoll „Hängematte“, denn schnell hatten sich Sitzkuhlen und Stofffalten an den Lieblingsplätzen gebildet. Ich sollte mir auch mal IKEA als Kooperationspartner akquirieren, dann würde ich es alle 2 Jahre austauschen. Denn schön ist es definitiv. Das Palmenthema ist ja bei den Amis seit Jahren beliebt, aber dass das dann nicht konservativ und gewollt rüberkommt, dafür hätteste noch mehr klotzen müssen. So erschlägts den Raum für mein Empfinden. Am meisten stört mich die Farbe des Sideboards. Beißt sich mit dem Palmenwald find ich. Chaotisch rumliegendes Kinderspielzeug ist mir lieber als unnötiges Dekogedöns (Käfer!? Palmenbild zu Palmenwandbespannung!?). Ach ja, dem Raum fehl dringend ein Kontrast in Rot-orange in mini-Dosis. Vielleicht ein Kritzelbild von Ruby in Orange. Das könnte den fehlenden Witz-Faktor noch herstellen. So ist das alles so gediegen. Oder ich hab dich völlig falsch eingeschätzt bisher?

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 11:10

      @Hanna: Liebe Hanna, das freut mich, dass dir das Konzept gefällt. Das mit der Hängematte klingt ja nicht so gut. Hat Ikea nicht dieses lebenslange Umtauschrecht? Da war doch was. Lässt sich das nicht reklamieren/umtauschen? Hast du’s schon versucht? Könnt fast schwören, dass das geht. Ich drück die Daumen! Liebe Grüße, Steffi

  29. Antworten Fränzi 11. März 2016 um 23:03

    Also mir gefällt die Umgestaltung sehr! Besonders der Stoff mit ein großen Blättern hat es mir angetan… Wie heißt der denn und wer ist der Herstelle?
    LG Fränzi

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 09:08

      @Fränzi: Oh ja, der sieht in echt noch viel toller aus. Nicole hat bei Morgenthau alle Infos und verschiedenen Ausführungen (gibt es auch als Tapete), du erreichst sie über info@morgenthau.com, sie beantwortet gern deine Fragen dazu. Herzliche Grüße, Steffi

  30. Antworten Geli 11. März 2016 um 23:18

    Liebe Steffi,
    ich muss auch gestehen, dass es mir nicht so sehr gefällt. Aber Geschmäcker sind ja verschieden, zum Glüüüück!

    Was mich aber sehr interessieren würde: hast du auch Stücke, an denen dein Herz seit Jahren hängt und die bei dir sind, auch wenn die Mode grad anders ist? Zum Beispiel ein Stehrumchen, das dich seit deiner Studentenbude begleitet? Oder ein Kunstwerk, das du von deiner Oma geerbt oder dem ersten Lohn gekauft hast?
    Ich vermisse etwas, das von dir erzählt und was nicht in einem Rutsch installiert wurde. Zugleich bin ich fasziniert, dass du offenbar kein Mensch bist, der sein Herz an materielles hängt. Das ist beneidenswert, denn ich gehöre zu denen, die zu viel ansammeln und sich nicht gern davon trennen!

    Oder ist fürs Shooting einfach alles Persönliche aus dem Sichtfeld geräumt worden?

    Liebe Grüße,
    Geli

    • Antworten Steffi 12. März 2016 um 11:07

      @Geli: Liebe Geli, ich habe die Beispiel-Geschichte gerade schon in meiner Antwort auf Katharinas Kommentar geschrieben, aber gern hier noch mal: Ich finde, es muss kein Flohmarktfund sein, um für einen selbst eine Geschichte zu haben. Es gibt auch relativ neu gekauftest, das für mich tolle Geschichten und Gefühle hat, siehe Geschichte zu den goldenen Blumentöpfen bei Katharinas Kommentar. Und geerbtes habe ich auch, u.a. das Porzellan mit Goldrand meiner Oma, das ich im Beitrag zur Tischdeko an meinem Geburtstag gezeigt habe. Ich bin nur generell eher der Mehr-ist-weniger-Aussortier-Typ. Konzentriere mich lieber auf das, was ich sehr liebe statt das, was ich nur ein bisschen gern hab bzw. einfach schon so lange da ist und mitgeschleppt wird. Ich finde Aussortier-Aktionen einfach herrlich befreiend. Liebe Grüße, Steffi

  31. Antworten Barbara 12. März 2016 um 19:24

    Liebe Steffi,
    das ist mein allererster Kommentar ever!
    Aber das ist total schön geworden, dass ich mich mal trauen muss.
    Danke, dass Du uns Deine privaten Räume zeigst.
    Es ist total inspirierend. Deine Altbauwohnung ist perfekt für den Style.
    Ich liebe es, wie Du „einfach“ alles verändert hast. Das ist mutig und echt viel Arbeit . Die Farben sind so geil (sorry) kombiniert. In echt ist es bestimmt noch viel viel schöner.
    Geniesse die Zeit mit Deinen kleinen Mäusen in Eurer schönen Wohnung!
    LG,
    Barbara

  32. Antworten Heike 12. März 2016 um 22:04

    Liebe Steffi,
    eine Sache muß ich einfach noch los werden, obwohl ich hier schon 2x einen Kommentar hinterlassen habe.
    Also, was mir unheimlich gut tut ist die Tatsache, dass man nur weil man sich mal für einen Stil, ein bestimmtes Sofa oder ähnliches entschieden hat, den nicht mind. für so und soviel Jahre beibehalten muß, weil schließlich hat das ja Zeit und Geld gekostet. Nein, durch dich habe ich mit Erstaunen festgestellt, das es auch anders geht und dabei eine irre Erleichterung gespürt: Hey, wurscht, egal, dann eben wieder weg damit und sich mit Liebe und Lust und Frohsinn auf ein neues einlassen.
    Vielleicht ist das für viele selbstverständlich, für mich war es das bisher eher nicht. Erst durch deine Wohnzimmerumgestaltung wurde mir das so richtig bewusst. Schließlich kann ich mich noch gut an den Einzug des geliebten Madison Sofas erinnern und den wunderschönen Teppich, der alles noch mehr zum Leuchten brachte und und und.
    Das macht mir persönlich total Mut. Ich habe dadurch auch große Lust bekommen zu experimentieren.
    Danke dir sehr dafür.
    Alles Liebe,
    Heike

  33. Antworten Dora 13. März 2016 um 20:46

    Liebe Steffi, eine nette Bühne, die ich allzu gerne bespielen
    würde. Da ich bei Dir manchmal eine kleine Emily Henderson
    durchblitzen höre, kennst (und magst) Du sicherlich die Diskussionen unter Ihren
    Beiträgen, bei denen sich die LeserInnen den Kopf darüber zerbrechen
    wie man was wie noch ein wenig umgestalten könnte. Deshalb wage ich
    hier neben einem Halleluja-Gesang auf die gelungene
    Raumaufteilung, den kleinen Kniffen wie Symmetrie
    Sideboard-Tischleuchte/ Print etc.pp. meine persönlichen Stylingideen
    zu äußern: Die optische Mitte, den Mamortisch (mögen wir bitte noch
    lange, lange Freude an der Kombi mit güldenen Untergestellen haben)
    verträgt meines Erachtens ein paar Kunstbände/Wohnbücher, gerne in blushigen
    Tönen. Vielleicht noch ein schönes hölzernes oder goldenes Tablett und
    darauf gerne die kleine Vase mitsamt Magnolie (geht auch kleiner, also
    das Gefäß). Orchidee und Monstera ist mir auf dem Sideboard eine Spur zu
    opulent, zu sehr nach oben strebend, zu sehr aus einem Guss mit der,
    wie ich finde, tollen Wandbespannung. Aber ach herrje, bald ist
    Pfingstrosenzeit und einige dieser Exemplare (auch hier wieder schön
    blushy) würde ich in weniger dramatischen, jedoch grünlichen Gläsern
    präsentieren. Auch die Käfer dürften rechts auf dem Sideboard um die
    Vase krabbeln- und eine „knubbelige“Verbindung zur Lampe links auf dem Board bilden. Raus mit der Zimmerpflanze und bye-bye Rattansessel mit
    Fell (eine Kombi die bei mir ganz andere Assoziationen auslöst als die
    Energie, die ich im übrigen Raum verspüre, durch das grünliche Fell jedoch keinen spannenden Kniff bereit hält). Anstelle der Pflanze am
    Fenster könnte man, ja, auch ich mag eigentlich ganz gerne hübsches
    Geflecht, zwei unterschiedlich große runde Körbe unterbringen für alle
    Kinder-Bespaßungs-Helferlein. Den Palmenprint würde ich durch eine Kindermalerei ersetzen und dafür meiner Tochter Aquarellfarben im Farbspektrum des Sideboards und der F&B Wandfarbe in die Hand drücken.
    Vermutlich fährst Du gerade stillenderweise noch einen ganz anderen Dampfer, wenn es die Umstände jedoch wieder zulassen würde ich noch eine kleine Minibar mit schönen Spirituosen in Betracht ziehen: Geschliffenes Kristall, ein hübscher Cocktailshaker (in gold?) platziert unter dem rechten der beiden tollen Spiegel auf einem Glas-Messing-Konstrukt (ich hab mal bei ebay Glück gehabt mit einem Tabletttischchen in dieser Art).
    So, jetzt habe ich der großen La Luxat noch
    ein paar Stylingideen zugesteckt, glaubt mans? Alles Liebe, Dora

    PS: Ich teile Deinen Veränderungswillen, fürchte jedoch, dass uns unsere Kinder in vielen Jahren den Kopf abreißen könnten à la „Mama, wie konntest Du damals diese tollen Kupferregale verkaufen, die sich jetzt so gut in meiner WG-Küche machen würden?“. Ich selbst musste schon oft greinen und weinen wenn ich alte Fotos meiner Eltern sah mit all den Schätzchen, die verkauft wurden oder, schlimmer noch, auf dem Sperrmüll gelandet sind. Wie handhabst Du das? Bewahrst Du manche (auch kleinere) Gegenstände auf?

  34. Antworten Karin 14. März 2016 um 17:55

    Liebe Steffi, ich musste wirklich erst zweimal hingucken und vor allem deinen Post in Ruhe lesen, bevor ich mich an dein neues Wohnzimmer gewöhnen konnte. Manche Dinge gefallen mir nicht so gut und wären mir definitiv zu viel, aber das ist ja Geschmackssache:). Ich finde deine Ideen toll. Vor allem das getunte Besta haut mich um. Ich bin soooo begeistert und habe auf jeden Fall Inspiration für meinen Umzug gefunden, der im Sommer noch ansteht. Vielen lieben Dank dafür!

  35. Antworten Diana 18. März 2016 um 10:27

    Liebe Steffi,

    das sieht toll aus! Ich habe Superfront auch neulich auf Pinterest entdeckt und will nun meine auf eBay Kleinanzeigen für n Appel und n Ei erstandenen Besta Schränke aufpimpen.
    Auf Deinen Fotos sieht die Farbe Eures Sideboards aus wie das Indigo Blau – ist aber bei Euch tatsächlich Bottle grün? Wie auch immer, gute Wahl :-)
    Bei Morgenthau werde ich auf jeden Fall bald mal vorbeischauen – Nicole Vitense’s Ideen gefallen mir wirklich sehr.

    Liebe Grüße,
    Diana

  36. Antworten stephanie 5. April 2016 um 08:43

    Hallo Steffi,

    kein Raum hat mich innerlich und gedanklich mehr „bewegt“ als dieses Wohnzimmer. Viel mehr ja die Bilder dieses Zimmers. Zum einen weil ich es selbst nie schaffe, annähernd auf Fotos einen so erzählträchtigen Eindruck zu erzielen und andererseits weil es irgendwas in mir geöffnet hat. Wir renovieren seit nun mehr fast 5 Jahren ein Haus. Damals habe ich mich auf eine innerliche Geschmacks- und Stil-Reise begeben, die bei Riviera Maison began und den Umweg über farbenprächtiges England und puristisches Skandinavien nahm. Zum Schluss war ganz fasziniert von Instagrambildern, die die Wohnbereiche anderer in harmonischen Weiss-Grautönen zeigten. Genau das wollte ich auch schaffen. Nur mein Mann stand diesem mit all den geerbten Möbeln derart im Wege, dass immer ein Kompromiss entstand (eben auch Gold-und Brauntöne der alten Schätzchen und Edelstahlbeine von IKEA oder silbrigen Assessoires).
    Und dass, das nicht schlimm ist, sondern schön musste ich erst lernen. Ich lese deinen Blog schon ewig und bei dem Zimmer hier, dachte ich Ähnliches (Ohne, dass ich mir jetzt anmasse dich zu beurteilen.) Lange Rede kurzer Sinn. Irgendwie haben mich diese Bilder wieder weitergebracht und dafür möchte ich dir Danke sagen.

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