Mein Lieblingsessen:

Heute mit Anna alias annipalanni und ihren Topfenknödel. Oder sind das Nockerl? Fladen? Ist doch völlig egal, sie schmecken köstlich!

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Vielleicht erinnern sich manche von euch noch an die Komm se rein-Haustour bei Anna in den österreichischen Alpen vergangenes Jahr? Sonst hier noch mal der Link zum Beitrag. Damals hat Anna noch als annipalanni gebloggt. Ende 2013 hat sie gemerkt, dass ihr das zu viel wird, sie zu kurz kommt, die Aufmerksamkeit für ihre Familie, also hat sie ihr Blog geschlossen. Aber und das freut mich sehr: sie ist noch sehr aktiv bei Instagram, wo man sie mit dem Benutzernamen annipalanni findet. Dort zeigt sie Fotos aus ihrem Leben, mit ihrem süßen frisch geborenen Sohn Tim, siehe auch unten, ihrer entzückenden Tochter Olivia und ihrem großartigen Haus mit Pool. Und: sie verkauft ein paar selbst gemachte Sachen in ihrem Online-Shop. Zum Beispiel zwei sehr hübsche Krabbeldecken für Kinder. Der einzige Grund, warum ich davon noch keine gekauft habe, ist, weil ich nicht weiß, ob ich lieber die in Schwarzweiß oder die mit den Streifen in Petrol nehmen soll. Wehe, ihr kauft die jetzt alle weg! Oh, und ich weiß, was ich mir heute Mittag mache: Annas Topfenknödel-Nockerl-Fladen mit Apfelmus, die sehen göttlich aus!

[herz steffi mitte]

anna_tim

Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsessen fragt und dann auch noch so lieb darum bittet, es zu kochen und zu fotografieren, steht für mich auf der Stelle fest: do moch i Topfenknedl! Typisch Österreichisch natürlich. Aber glaubt mir, selbst wenn ich am Strand von Hawaii Hula Hula tanzen würde, wäre ich fanatischer Topfenknödel-Fan. Kann mein Mann nur bezeugen, der kann die Dinger nämlich gar nicht mehr sehen, so oft mach ich die. Also liebe Steffi, hier erst mal ein herzliches Dankeschön von mir – denn du bist ja schließlich der Anlass für einen weiteren Topfenknödel-Mittagstisch. Ach und hörst du das Raunzen meines Mannes? Macht nix. Los geht’s!

Wer sich nun fragt: Wo sind denn hier bitte die Knödel? Ich seh nur aus der Form geratene Nocken. Das liegt daran, dass ich es bisher noch nie geschafft habe, dass meine Knödel während des Dampfgarens nicht zu Fladen werden. Mein Trick war immer, die Fladen einfach in der Mitte zu halbieren und als Nockerl zu verkaufen. Und nun, bitteschön – das Rezept zu wunderbar schmeckenden Topfenknödel, ähm Nockerl:

Für den Teig:

– 500 g Topfen/Quark

– 4-5 EL Dinkelgrieß

– 4 EL Vollkornmehl

– 3 Eier

– 1 Prise Salz

– Rohzucker nach belieben

– Staubzucker zum bestreuen

– 10-15 EL Vollkornbrösel

– Butter

Seitdem ich Mama bin, verwende ich ausschließlich Dinkel-Vollkornprodukte sowie ungebleichten Zucker. Wer das nicht mag, kann dies natürlich gerne durch weißes Mehl und Zucker ersetzen. Im Grunde muss man eigentlich nur alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren und die Masse anschließend im Kühlschrank etwa eine Stunde rasten lassen. Das ist besonders wichtig!

Danach formt man entweder mit nassen Händen Knödel (wenn die zu Fladen werden, kennt ihr ja schon den Trick) oder sticht mit zwei Esslöffeln Nockerl heraus. Diese dann in kochendem Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen bzw. ab in den Dampfgarer damit. Anschließend Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brösel leicht anbräunen. Etwas Rohzucker dazu, die Knödel daran wälzen und fertig. Wir essen hier am liebsten Apfelmus oder Zwetschgenröster dazu.

Gutes Gelingen und „Moizeit“!

Anna

 

Und hier, in Annas Küche, werden sie zubereitet, die Topfenknödel-Fladen-Nockerl:

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18 Comments

  1. Antworten Juliane 7. Juli 2014 um 09:51

    Puh da krieg ich auch gleich Lust drauf :) Nachdem ich in Italien lebe, habe ich bei meiner Mama bei jedem Besuch einen Essenswunsch frei und jetzt weiß ich auch schon was es Ende Juli gibt – Topfenknödel/-fladen/-nockerl :)
    Danke für die tolle Inspiration!

  2. Antworten Julie 7. Juli 2014 um 11:00

    Guten Morgen!

    Also, dieses Haus, ein Traum! Genau meine Farben. Kann ich da bitte sofort einziehen?

    Die Topfenknödel/-fladen/-nockerln würde ich gerne nachkochen. Welchen Quark nimmst du denn dafür? Magerquark oder Sahnequark oder ist das egal?

    Liebe Grüße,
    Julie

  3. Antworten Gisa's 7. Juli 2014 um 11:07

    Ach, dass sieht einfach himmlich aus! Wird ausprobiert :)
    Wir sind auch komplett auf Dinkelmehl und braunen Zucker umgestiegen – und lustig ist, irgendwann mag man das „normale“ Mehl und den weißen Zucker gar nicht mehr.
    Liebe Grüße
    Gisa

    • Antworten Annie 7. Juli 2014 um 11:21

      Jap, geht mir genauso. Kekse mit weißem Mehl kann ich beispielsweise schon gar nicht mehr essen. Pfui! 😉 Liebe Grüße, Anna

  4. Antworten Jenny 7. Juli 2014 um 13:26

    Das hört sich super an, das mache ich direkt mal nach! Und zu der Küche brauche ich glaube ich nicht mehr viel sagen, die ist einfach wunderschön!

    Herzliche Grüße!

  5. Antworten Tine 7. Juli 2014 um 13:44

    T-o-p-f-e-n-k-n-ö-d-e-l! Ich flippe aus! Hat meine Südtiroler Tante immer gemacht, wie konnte ich das nur vergessen! Danke fürs Dranerinnern, das probier ich aus! Und Annas Instagram lieb ich sowieso.

  6. Antworten Melanie 7. Juli 2014 um 15:58

    Das sieht soooo lecker aus! Muß ich unbedingt ausprobieren :)
    Aber noch mal zum Verständnis, wahrscheinlich bin ich nur zu doof das Rezept richtig zu lesen…: Der Teig besteht aus Quark, Grieß, Mehl, Eier & Salz, die anderen Zutaten sind für die „Streußel“, oder? Denn wenn ich andere Rezepte anschaue, dann tun die ganz schön viel Butter mit in den Teig, lässt Du das weg?

    Liebe Grüße aus dem Allgäu

  7. Antworten Garten Fräulein 7. Juli 2014 um 19:26

    Köstlich sieht das aus! Ich liebe Süßspeisen. Es vergeht keine Woche, in der ich mir nicht spät Abends noch einen Grießbrei mit eingeweckten Birnen von meiner Mutter koche :-) Liebe Grüße vom Garten Fräulein Silvia

  8. Antworten Sabine LiebesSeelig 7. Juli 2014 um 19:27

    Oh je…akuter Futterneid!
    Danke für das schöne Rezept, die Nockerl/Knödel sehen himmlisch aus und müssen unbedingt nachgebastelt werden :-)! Ganz ohne Gluten sicher eine Herausforderung, aber das wird schon…
    Liebst,
    Sabine

  9. Antworten Nadine 7. Juli 2014 um 20:37

    Das sieht wirklich sehr lecker aus! Muss ich unbedingt probieren!

  10. Antworten Ein Schweizer Garten 7. Juli 2014 um 22:32

    Wie schön wieder etwas von Annipalanni zu lesen. Ihr Blog war toll!
    Das Rezept wird bald ausprobiert, dass ist hier in der Schweiz eher unbekannt.
    Danke dafür!
    Lg Carmen

  11. Antworten Tate 22. Juli 2014 um 11:46

    Hallo!!!
    Wie toll ist denn bitte diese Kugelkette die wunderschön ein Kabel zu verstecken scheint??? Genau so etwas brauch(t jeder)e ICH! Der Rest ist natürlich auch absolut nachahmungswert….

    Würde mich sehr über Antwort freuen….

    • Antworten Anna 24. Juli 2014 um 22:26

      Geht ganz leicht – Kabelstecker abzwicken, Kugeln rauf und nen neuen Stecker vom Baumarkt dran machen. Fertig! Liebe Grüße!

  12. Antworten Patricia 27. Februar 2016 um 00:39

    Lecker!!! Hab sie schon nachgemacht und sie schmecken unglaublich.
    Vielen Dank!
    So…und was ist das für eine tolle Arbeitsplatte? Wir renovieren gerade und genau so eine suche ich.
    Ich freue mich auf eure Antwort!

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