Mhhhontags-Rezept: Nudeln mit Kürbis und Salbeibutter nach einem Rezept von Donna Hay

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Donna Hay ist eine Fee. Sie taucht auf, wenn auf meiner Stirn ein Fragezeichen erscheint und alle Gehirnzellen sich fragen: “Was kochen wir denn nun? Keine Zeit, keine große Lust, aber schlimmen Hunger, leider auf etwas wirklich Gutes.” Dann winkt eins meiner vielen Kochbücher von Donna Hay wie wild aus dem Schrank zu mir rüber. Meist ist es das Buch Meine spontane Küche: 200 schnelle Rezepte aus dem Vorrat, oft aber auch Keine Zeit zum Kochen: Frische und leichte Rezepte für Vielbeschäftigte.

Am Samstag winkte sie mit “Meine spontane Küche” und ich blätterte das Rezept Pasta mit Kürbis und Salbeiblättern auf. Supereinfach, superlecker wie immer. Vor allem, wenn man schön viel Salbeibutter anrührt und ordentlich würzt, damit bekommt der Kürbis, der so ganz allein ja doch immer einen Tick fad schmeckt, einen super Geschmack.

Und liebe Nicole aus Malaga, du hast dir am Freitag für heute bitte extra nichts mit Kürbis gewünscht, sondern eine Tarte mit Feige. Äh ja, also aus dem Wunsch ist eine sehr leckere Feigenmarmelade geworden, die man sehr lecker auf Brot oder mit Käse essen kann. Mittwoch berichte ich mehr.

Ich wünsch euch einen schönen, sonnigen Start in die Woche!

Und sagt mal, habt ihr eigentlich auch ein Kochbuch (oder mehrere), das euch immer wieder rettet?

Zutaten für vier Personen:

1 kg Kürbis, geschält und gewürfelt, Olivenöl, 400 g Nudeln (welche man am liebsten hat, z.B. Pappardelle oder Fettuccine), 75 g Butter, 3 EL ganze Salbeiblätter, 100 g fein geriebener Parmesan, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1.) Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Die Kürbiswürfel in eine Auflaufform geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im Ofen etwa 30 Minuten backen, bis der Kürbis goldbraun und weich ist.

2.) Kurz bevor der Kürbis fertig ist, die Nudeln bissfest garen, abgießen. Während die Nudeln kochen, die Butter schmelzen und den Salbei bei mittlerer Hitze anbräunen.

3.) Die Pasta auf Teller verteilen, den Kürbis darübergeben, mit Parmesan bestreuen und mit brauner Salbeibutter beträufeln. Salzen und pfeffern. Fertig! Guten Appetit!

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9 Kommentare

  • Ich schaue bei so Gelegenheiten immer gerne in das Kochbuch “Fresh India”, das ich auch mal im Blog kurz vorgestellt hatte: leichte indische Küche, gut nachzuckochende Rezepte, die auch Anregungen liefern für Chutneys, Beilagen, Brote usw. und dabei auch etwas auf gesündere Zubereitung (Samosas im Ofen gar backen statt frittieren, Joghurt statt Sahne) achtet.
    Und neuerdings blättere ich gerne im “Ottolenghi Cookbook”, das sehr vielseitige Speisen aus der Cross-Over Küche (Israel, Palästina, Europa)vorstellt.
    Beide Kochbücher sind zwar in Englisch, geben Mengen aber in Gramm und Mililiter an – das macht es einfacher.
    Seit alle Welt aber von Donna Hay schwärmt, werde ich mir mal ein Kochbuch zulegen. Welches empfiehlst Du denn für Donna-Hay-Einsteiger?

    • @ julia: aus “die spontane Kueche” kochen wir besonders viel, aber ich lieb sie alle, da kannste nix falsch machen! liebe gruesse, Steffi

  • Hola liebe Steffi! Och mensch, da hörte ich mich ja fast an wie die olle Kürbispielverderberin aber heute hätte ich fast wirklich einen gekauft aber dann…..als ich an ihm vorbei war, hatte ich ihn auch schon wieder vergessen. Feigenmarmelade hört sich natürlich grossartig an, habe ich neulich noch handgemachte gekauft mit jungem Sherry drin, sehrrrr lecker. Aber nun gebe ich Dir mal einen ganz ultra geheimen Geheimtip. Wenn Du so gerne Marmelade kochst, dann mach doch mal welche aus roter Paprika!!! Hört sich komisch an, keiner will es mir glauben bis sie es dann probieren und vor Wonne in die Knie gehen. Liebe Grüsse aus Malaga wo gaaaaaanz langsam der Herbst kommt…..

    • …geht immer für einfache, unglaublich leckere Sachen: “Culinaria Russia” aus der tollen Culinaria-Reihe vom h.fullmann-Verlag. Leckere Eintopf- und Salatsachen. Ich LIEBE ja diese einfachen, russischen Sachen, z.B. Auberginen mit Walnüssen aus Georgien, Kohlrouladen mit Pilzen gefüllt aus der Ukraine… Und dazu ganz viel über Küchen- und Esstraditionen, Feste, Getränke, Länderküchen… Spitzenbuch!

  • wenn das mal nicht wie gerufen kommt: wo doch nur ein paar meter entfernt ein wundervoller Kürbis auf Verarbeitung wartet sowie irre viel Salbei im Garten. Danke Dir.

  • klingt sehr lecker.
    werd ich auch machen.
    was ich ändere:
    - auf 400 gr. nudeln keine 100 gr. parmesan. einfach frisch reiben und nach gusto drüber streuen
    - salbei nicht in die pfanne. er verliert seine gesunden wirkstoffe durch erhitzen. salbei klein hacken und drunter heben.
    - statt butter olivenöl. salbei und olivenöl harmonieren sehr und kommen in der südländischen küche wie ein paar vor.

    ansonsten klingts wirklich gut.

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