Heute in der wie immer so erfrischenden Cupcake-Kolumne von Jeanny: Triple-Citrus-Cupcakes

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“If life hands you lemons, make cupcakes” könnte auch auf meinem Lieblingsprint in der Küche stehen (das im Original, siehe oben, von dearcolleen ist). Am besten noch: “Das Leben hält Zitronen, Limetten UND Orangen für einen bereit, daraus KÖNNTE man eine Cupcake-Zitronen-Trilogie kreieren.” Wenn Frau Stewart einem nicht mal wieder zuvor gekommen wäre.

Unser Haus riecht gerade aus jeder Pore nach Zitrone. Was habe ich heute Morgen Zesten gehobelt und gekerbelt – Backen ist eben doch eine handwerkliche Tätigkeit. Warum habe ich eigentlich keinen Zestenreißer? Vielleicht weil Greengate und Rice noch keine im Angebot haben. Oder weil man eigentlich gar keine benötigt. Eine Muskatreibe (die in ihrem Leben noch kein Muskat, aber viel Parmesan gesehen hat) tut es perfekt. Und ich habe mich nicht verletzt. Gut, gell?

Zutaten für 12 Stck. (12! habt Ihr gelesen? 12, nicht 29 oder 17 1/3 )

130g Mehl
eine Prise Salz
150g Butter (zimmerwarm)
150g Zucker
ca. 1 EL Zeste von ca. 1 Zitrone
ca. 1 EL Zeste von ca. 1 Orange
ca. 1 EL Zeste von ca. 1 Limette
flüssiges Vanillearoma
3 große Eier (zimmerwarm)

1. Ofen auf 160 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen versehen. Mehl und Salz mischen.
2. Butter und Zucker schaumig rühren. Zesten hinzufügen, dann Vanille. Eier nach und nach einmixen. Danach Mehlmischung in 4 Schritten hinzugeben.
3. Teig zu 3/4 in die Förmchen geben, ca. 20 Minuten backen. Danach auskühlen lassen. Die Cupcakes halten sich bei Zimmertemperatur ca. 2 Tage (also bei mir hätten sie unter ständiger Fleischbeschauung so lange NULL Chance, aber ich bin ja auch ein Cupcakefresser), sagt Frau Stewart. Sie sagt auch, daß man sie einfrieren kann und das 2 Monate lang.

Glasur:
120g Puderzucker (gesiebt)
2 EL Limetten-/Orangen- ODER ZItronensaft
Zesten zum Dekorieren

Puderzucker und Saft verrühren. Einfach, gell?

Cupcakes kurz in die Glasur dippen, schnell umdrehen und mit Zesten garnieren. Mund auf, Hand mit (bestenfalls vom Förmchen befreiten) Cupcake zum Kauwerkzeug führen, zubeißen, Augen schließen nicht vergessen und genießen.

Das Topping kann man variieren, wie man lustig ist, die Glasur entweder mit Orangen-/Zitronen- oder Limettensaft kreieren, verschiedenste Zesten drüberhobeln.

Teig wie immer: easypeasy. Und im Endergebnis für den minimalistischen Aufwand unglaublich weich und saftig. Ich staune nicht schlecht. Die Zitronenlimettenorangen-Note ist ganz dezent (natürlich abhängig davon, wieviel Limettenglasur man sich gönnt) und die Cupcakes schmecken leicht, nicht zu süß. Die Victoria Beckham unter den Cupcakes also (der Schein trügt sicher, aber ich rede mir das seit Cupcake No.3 für heute erfolgreich ein). Das Haus riecht noch immer nach Zitrone und zwar um einige Nuancen leckerer als das ein Citrus-Reinigungsmittel jemals schaffen würde. Und Frau Beckham: wie gerne würde ich für die mal eine Ladung voller Cupcakes backen..

Euch ein wundervolles Wochenende. Und denkt dran: wenn das Leben mal Saures für Euch in petto hat, einfach was leckeres daraus backen.

All the love in the universe,
Jeanny

Und wie immer: Vielen Dank an meine Fotografin Jessica Preuhs, die das entzückende Bild in Schürze von mir gemacht hat.

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