Mhhhontags-Rezept: Gegrillte Hühnerbrust-Spiesse mit Heidelbeer-Rosmarin-Chutney – with a little help von Johann Lafer

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Eigentlich soll dies ja ein Ort für supersimple, superleckere Rezepte sein, für die man kein Starkoch sein muss. Aber sich trotzdem ab und an wie so einer zu fühlen ist drin. Zum Beispiel bei diesem Rezept. Das hat sich nämlich der Herr Lafer für den Lebensmittelhändler Herr Edelmann ausgedacht. Weil der jetzt so tolle, neue, pure Früchtepürees im Angebot (2,99 Euro) hat. In den Sorten Ananas, Mango, Kirsche, Birne, Pfirsiche, Erdbeere und Heidelbeere.

Mit letzterer Frucht haben wir gestern Abend die Spieße und das fantastische Chutney gekocht. Unser erstes Chutney. Das gleich so gut wurde, dass wir denken, der Lafer, der kann jetzt in Rente gehen. Wir übernehmen. Sag ich doch, Starkochfeeling ist hier inklusive. Und wie geil ist das denn bitte an einem Montagmorgen?! Da kann nicht nur der Lafer einpacken, sondern gleich auch der Montagmorgenblues.

So. Auf geht’s! Ach so: die beiden anderen Fruchtpürees haben wir übrigens kalt zu heißem Milchreis gegessen – ein Träumchen!

Zutaten als Vorspeise für 4 Personen oder Hauptgang für zwei:

4 Knoblauchzehen, 1 unbehandelte Zitrone, 2 Zweige Thymian, 2 Hühnerbrüste (ca. 600 g), 3-4 EL Olivenöl, Salz & Pfeffer, 3 Schalotten, 1 kleine rote Chillischote, 30 g brauner Zucker, 200 g Heidelbeeren, 1 Zweig Rosmarin, 100 ml Edelmann-Heidelbeerpüree, 50 ml Balsamico Bianco, 5-6 Holzspieße, Gefrierbeutel

Zubereitung:

1.) 2 Knoblauchzehen schälen und klein hacken. Die Zitrone heiß abspülen und die Schale in eine Schüssel abreiben. Thymian waschen und die Blätter vom Stiel zupfen.

2.) Die Hühnerbrüste in circa 3 Zentimeter breite Streifen schneiden und in einen Gefrierbeutel geben. Dazu den gehackten Knoblauch, Zitronenabrieb, Thymian und 2 EL Olivenöl geben. Den Gefrierbeutel mit einem Gummiband verschließen und anschließend die Marinade durch den Beutel in das Fleisch massieren. Den Beutel für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

3.) Chutney: Die restlichen zwei Knoblauchzehen und die drei Schalotten schälen und feinwürfeln. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls fein hacken. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch, die Schalotten und den Chili darin kurz anschwitzen. Den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Den Rosmarin vom Stängel abzupfen, die Heidelbeeren waschen und beides in die Pfanne geben und kurz anschwitzen. Das ganze mit dem Heidelbeerpüree und dem Balsamico ablöschen und das ganze einkochen bis eine sirupartige Masse entsteht. Dauert erfahrungsgemäß circa 20 Minuten. Mit Salz und Pfeffer würzen und das Chutney abkühlen lassen.

4.) Die Hühnerstreifen aus dem Gefrierbeutel nehmen, zu viert auf einen Holzspieß stecken und in einer Grillpfanne von beiden Seiten anbraten. Bei kleiner Hitze fertig braten. Die Spieße mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit dem Chutney anrichten. Fertig! Guten Appetit!

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5 Kommentare

  • Wow. Was für ein tolles Montagsrezept! Das muss ich unbedingt ausprobieren. Ich habe nämlich neulich ebenfalls mein allererstes Chutney gemacht – mit Stachelbeeren. Damit lässt sich wunderbar der Sommer einfangen. Das Rezept (http://germanabendbrot.de/2010/08/18/den-sommer-einfangen-stachelbeer-chutney/) passt ebenfalls ganz toll zu Hühnchen, als Spread auf Sandwiches und zu Shrimps. Außerdem sind Chutneys in schönen Gläsern immer ein tolles Mitbringsel. Dann werde ich mich jetzt also bald mal an mein zweites Chutney heranwagen. Danke, dass Du den Montagsblues so einfach vertrieben hast ;-)

  • Huhu Steffi! Ich bin’s mal wieder. Kannst Du mir verraten, ob Du der Meinung bist, dass diese Spieße auch kalt lecker sind? Ich würde die nämlich gern für ein Fingerfood-Buffet am Samstag zaubern. Da soll jedoch alles “kalt” sein, eigentlich muss das funktionieren, oder? Und meinst Du, dass es dem Geschmack schadet, wenn ich das Hähnchen am Abend zuvor in die Marinade-Tüte packe? Wird es vielleicht zu intensiv, wenn ich die Hähnchenspieße dann erst am nächsten vormittag anbrate? Danke wie immer für Deine Hilfe und beste Grüße aus Düsseldorf! Jana

    • Hey Jana, ich finde, das ist eine dufte Idee und kann mir gut vorstellen, dass sie a) auch kalt schmecken und b) die Marinade nach wie vor super schmeckt. Ich würde es machen! Und essen! :) Ich drück die Daumen & lässt du mich wissen, ob’s funktioniert hat? Ganz viel Spaß! Steffi

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