Fast nichts kann mich mehr entspannen, als ein leckerer Kaffee (Espresso Crema aus der Hamburger Kaffeerösterei Burg) und eine neue Wohnzeitschrift - am liebsten aus England (Living etc. + Elle UK) oder Holland (101 Woonideeen + VT Wonen). Aber an schlechten Tagen können mich zu viele perfekt gestylte Wohnungen auf ein Mal auch stressen. Dann fühle ich mich plötzlich nicht mehr wohl in meinen eigenen vier Wänden. Werde ungerecht zu ihnen. Würde sie am liebsten alles raus schmeissen und neu anfangen. Doch vor kurzem habe ich das perfekte Gegenmittel für solche Tage gefunden: Das an everyday life interiors magazine - apartamento.

Frage der Woche: Wohnst du schon? Oder warum das Wohnmagazin apartamento das ehrlichste der Welt ist

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Apartamento

Fast nichts kann mich mehr entspannen, als ein leckerer Kaffee (Espresso Crema aus der Hamburger Kaffeerösterei Burg) und eine neue Wohnzeitschrift – am liebsten aus England (Living etc. + Elle UK) oder Holland (101 Woonideeen + VT Wonen). Aber an schlechten Tagen können mich zu viele perfekt gestylte Wohnungen auf ein Mal auch stressen. Dann fühle ich mich plötzlich nicht mehr wohl in meinen eigenen vier Wänden. Werde ungerecht zu ihnen. Würde sie am liebsten alles raus schmeissen und neu anfangen. Doch vor kurzem habe ich das perfekte Gegenmittel für solche Tage gefunden: Das an everyday life interiors magazine – apartamento.

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Darin sieht man das Unperfekte in Perfektion: Nicht gemachte Betten. Nicht aufgeräumte Frühstückstische. Nicht systematisch durchgestylte Räume. Nicht sortierte Bücherregale. Hach, das tut gut in Momenten, die einen denken lassen, man wäre der einzig nicht perfekt organisierte Mensch auf der Welt. Die Einzige, die nicht alles im Griff hat.

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Die Macher der Zeitschrift, deren dritte Ausgabe mittlerweile erhältlich ist (dies sind Fotos daraus), kommen aus Spanien und heißen Nacho Allegre und Omar Sosa (also zusammen Nachosoße, war nur Spaß…). In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung im April diesen Jahres erzählten die beiden Mittzwanziger:

“Wir Spanier”, sagt der 26-jährige Alegre, “ziehen erst spät von zu Hause aus, und wenn wir es tun, haben wir keine Ahnung, wie wir uns einrichten sollen. Ich besorgte mir damals ein Dutzend Wohnmagazine und war nach der Lektüre tief betrübt. Was ich sah, hatte so gar nichts mit mir zu tun. Die Wohnungen waren entweder zu spießig, zu luxuriös oder viel zu aufgeräumt.”

Meine Worte.

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“Voyeurismus ist nicht mehr verpönt”, sagt der andere Apartamento-Macher, Omar Sosa. “Diese Generationen wollen nicht so spießig wie ihre Eltern sein, sie zelebrieren das Prinzip ,Open Doors? und sie würden ihr Apartment jederzeit einem sympathischen Fremden überlassen.”

CIMG0579Da fällt mir doch gleich das Couchsurfing-Projekt ein. Man registriert sich auf der Seite und hat somit Kontakt zu allen Sofas auf der Welt und kann sie bei Bedarf als Übernachtungsmöglichkeit anfragen. Ich habe es mal ausprobiert. War nicht ganz mein Ding. Zu viele Katzenhaare und zu wenig Privatsphäre.

CIMG0583Ein Redaktionsbüro haben die Macher nicht, sie treffen sich im Internet und basteln dort gemeinsam. Beide können das Magazin bisher nur nebenberuflich betreiben. Ich hatte mir die erste Ausgabe gleich Anfang diesen Jahres, als ich zum ersten Mal davon hörte, bestellt. Vergangene Woche hatte ich zum ersten Mal Post aus Spanien, mit der dritten Ausgabe. Aber immerhin.

CIMG0584Von mir bekommen sie ein großes “Ohhh”! Und ein Danke für die entspannte Einstellung zum Wohnen.

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