Do it yourself: Einen superschicken Hitzeschutz für heißen Kaffee oder Tee to go in Plastikbechern

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Meine Hand mit dem schicken Becherüberzug (siehe oben) war noch gar nicht ganz aus dem Auto, da hörte ich bereits das erste “Ohhh!!! Wie süß ist das denn??!! Was ist das denn? Wo hast du das denn her? Wowowowotolltolltolluiuiui!”.

Vielleicht sollte ich kurz erklären, warum dieser Becherüberzug das perfekte Geschenk für mich zum Geburtstag war. Ich bin eine Öko-Sau. Und: ich bin (leicht) bakterienphobisch. Heißt: ich trinke meinen Becher jeden Morgen aus einem Einweg-Plastikbecher. Und dann schmeiße ich ihn weg. Und nein, ich werde mir nie im Leben eine Alubecher oder sontige Dinger kaufen, die man abends wieder ausspülen und am nächsten Tag erneut benutzen kann. Ich finde, daraus schmeckt der Kaffee nicht. Und wie gesagt, ich fürchte die Bakterien, die daran zurück bleiben (könnten).

Ausserdem schmeckt der Kaffee, den ich mir Zuhause mache am allerbesten, nur leider ist der Becher oft sehr, sehr heiß. Und deshalb finde ich den Becherüberzug, den meine supertalentierte Freundin Susan selbst gebastelt hat, einfach umwerfend. Weil er superhübsch ist und weil Susan sich ernsthaft Gedanken gemacht hat, wie sie mein Leben täglich verschönern könnte. Großartig, oder? I love it! And I love you, Susan!

Susan hat den Filz selbst zugeschnitten (detaillierte Anleitung siehe weiter unten) und vernäht, aber den Namen und Muffin hat sie in der Hamburger Fadenladen Stickerei machen lassen. Die Besitzerin Anna Maria Bielefeld war so begeistert, sie wollte gleich in Massenproduktion gehen.

Natürlich kann man den Becher auch für Männer in Braun mit St. Pauli-Logo oder in Blau-Weiss für HSV-Fans und und und gestalten. Da kann man seiner Fantasie und Fussball-Zugehörigkeit freien Lauf lassen.

So do it yourself if you like…

1.) Den Pappbecher an der Naht auftrennen und auseinander klappen, als Schablone auf den Filz legen, die Ränder einzeichnen und ausschneiden.

2.) Noch nicht den Filz zusammennähen, sondern erst in der Stickerei besticken lassen.

3.) Beim Zunähen die Enden des Filzes nicht übereinanderlappen lassen, sondern die Enden aneinander legen und so vernähen, siehe oben. Man kann den Hitzeschutz auch für Gläser gestalten, dann ist es aber ratsam an der Stelle, wo man die Lippen ans Glas legt, ein Stück des Filzes rauszuschneiden.

So einfach ist das. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Und was hast du dieses Wochenende so vor? Ich bin gespannt!

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