Mhhhontags-Rezept:

Guiness-Schoko-Kuchen aus dem Rezept-Buch “Süße Sünden” der hummingbird bakery London

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Lieber Schoko-Gott, halleluja sag I! Halleluja! Dieser Guiness-Schoko-Kuchen nach einem Rezept der hummingbird bakery in London, der ist die Wucht. Aber eine schöne Wucht. Keine Ich-hau-dich-um-nur-pur-mit-Kalorien-aber-kaum-Geschmack-Wucht, nein, eher eine ab-jetzt-sind-mir-Kalorien-egal-weil-schmeckt-das-bitte-toll-Wucht. Weißte?

Heidewitzka.

Entdeckt habe ich das Rezept in dem neuen Kochbuch Süße Sünden – Cupcakes, Cheesecakes, Pies & Co.: Die besten Rezepte aus der Londoner Kultbäckerei (19,95 Euro, 256 Seiten, Dorling Kindersley Verlag) und eine Kollegin hat es Probe gebacken. Das machen wir öfter, weil nach wie vor die wenigsten Kochbücher funktionierende Rezepte haben. Das überrascht mich auch immer wieder. Aber dieses Rezept, wie gesagt, das funktioniert ganz wunderbar und schmeckt göttlich. Im Buch wird es für Mutter- und Vatertag empfohlen. Schmeckt aber auch an allen restlichen Tagen. Aber Vorsicht, macht wirklich süchtig!

Ach so: das Guiness schmeckt man übrigens kaum bzw. es gibt dem Kuchen eine besondere Note, ist aber kein lautes Orchester, das übernimmt eher der herrliche Schokoladenanteil!

Wart ihr denn schon mal in der hummingbird bakery in London? Ich war vor eineinhalb Jahren dort und habe mich mit meinem Mann durch’s Angebot gefuttert. Die können das schon sehr gut.

Falls jetzt jemand heiß ist, sich das Buch zu bestellen: es ist hübsch gemacht und enthält zum Beispiel an weiteren Rezepten Tiramisu-Cupcakes, Schoko-Whoopie-Pies, Tartelettes & Torten in diversen Ausführungen. Klingt alles sehr köstlich.

Auf eine leckere Woche!

 

REZEPT: Guinness-Schoko-Kuchen

Ergibt 8–12 Stücke

FÜR DEN TEIG: 250 ml Guinness, 250 g Butter, 80 g Kakaopulver, 400 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 140 ml Buttermilch, 280 g Mehl, 2 TL Natron, ½ TL Backpulver

FÜR DAS FROSTING: 50 g weiche Butter, 300 g Puderzucker, 125 g Frischkäse (Doppelrahmstufe), Kakaopulver zum Bestäuben (nach Wunsch)

Springform (22 cm Ø)

1. Den Backofen auf 170 °C (Umluft 150 °C) vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier belegen.

2. Guinness und Butter in einem kleinen Topf behutsam erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen. Kakao, Zucker und Vanillezucker unter das warme Bier rühren. Eier und Buttermilch verquirlen und zur Guinness-Mischung gießen.

3. Mehl, Natron und Backpulver zusammen in eine große Schüssel sieben. Die Guinness-Mischung langsam unter die Mehlmischung rühren, bis sich alles gut verbunden hat. An den Schüsselwänden haftende Zutaten mit einem Teigschaber lösen. Weiterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

4. Die Teigmasse in die Form füllen. Den Kuchen im Backofen (Mitte) etwa 45 Minuten backen, bis die Oberfläche des Kuchens bei sanftem Druck zurückfedert. Zur Garprobe mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr daran haftet, ist er fertig. Den Kuchen einige Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

5. Für das Frosting Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit zu einer pudrigen Masse verrühren. Den Frischkäse nach und nach unterrühren. Dann alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen.

6. Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen und großzügig mit Frosting überziehen. Nach Wunsch mit Kakaopulver bestäuben.

Copyright: © Text: Tarek Malouf und die Hummingbird Bakery, Foto: Kate Whitaker / f. d. dt. Ausgabe:  Dorling Kindersley Verlag

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37 Kommentare

  • Wow, das ist schon der zweite Blog, auf dem ich jetzt innerhalb einer Woche diesen Guiness-Schoko-Kuchen sehe! Und so langsam glaube ich, dass ich dieses Hummingbird-Buch brauche… gaaaanz dringend! ;-)
    Der Kuchen sieht toll aus! Ich war über Ostern in London und bin an der Hummingbird Bakery vorbei gegangen! Schwerer Fehler, ich weiß…. *Kopfschüttel* Beim nächsten Mal wird alles anders!
    Mal eine ganz andere Frage (da du ja vom Fach bist) – “darf” man Rezepte aus Kochbüchern und Magazinen abdrucken, wenn man die Quellenangaben setzt, oder braucht man dafür eine Genehmigung vom Verlag?

    • @ Regina: Oh, das wundert mich aber, dass du das Bild schon auf einem anderen Blog gesehen hast. Der Besitzer der Hummingbird Bakery gibt nämlich jeden Blogbeitrag selbst frei. Ob das da auch der Fall war? Na ja, deren Ding. Zu deiner Frage: Ja, ich lasse mir jedes Bild – ob von einem anderen Blogger oder Verlag – frei geben. In den meisten Kochbüchern steht es auch ganz dick drin, dass man es weder für Video- noch weitere Veröffentlichungen nicht einfach verwenden darf. Das kann sonst sehr teuer werden und ich finde es auch irgendwie unhöflich nicht zu fragen. Man geht ja auch nicht einfach in Galerien und nimmt sich da, was man gerade haben möchte. Weißte? ;) Herzliche Grüße, Steffi

      • Hi Steffi!

        Ja das finde ich auch mit den Rezepten und Bildern und sowieso im Internet =). Aber ich muss zugeben, dass ich gar nicht bemerkt habe, dass das Bild ebenfalls aus dem Buch stammt. Das Bild habe ich auf einem anderen Blog noch nicht gesehen, aber das Rezept für diesen Guiness-Schokokuchen (mit eigenem Bild war das, glaube ich).
        Auf jeden Fall schaut er superlecker aus… yumm…Auf jeden Fall werde ich das Buch jetzt mal direkt bestellen =D

  • Endlich sagt es mal jemand! ich finde auch dass viele Rezepte in Kochbüchern nicht klappen, das hab ich leider schon oft erlebt.

    Aus dem Leila Lindholm hab ich ein bestimmtes Cupcakes-Rezept an einem Tag 2x gemacht weil ich dachte, ich mach was verkehrt. Es wurde 2x zu flüssig. Was für eine Verschwendung von Zutaten! Und in Gwyneth Paltrows Buch hab ich mehrere (3) Rezepte probiert, die alle nichts wurden, da war ich sehr sauer!

    • @ Sandra H.: Oh echt, Gwyneth hat bei dir nicht funktioniert? Ich habe mittlerweile vier Rezepte nach gemacht und die waren wunderbar. Aber deinen Frust versteh ich, man kauft alles ein und dann klappt es nicht. Das ist sehr nervig. Daher testen wir bei der Arbeit die Bücher immer bevor wir sie vorstellen (das mache ich für den Blog übrigens auch, daher bin ich bei Gwyneth wie gesagt verwundert…). Herzliche Grüße, Steffi

      • Vielleicht hab ich ja etwas falsch gemacht…??? Ich habe daraus das Pasta-Ragu mit Ente gemacht.Es war sehr aufwändig und dafür dann nichts besonderes. Als es vor ein paar Wochen warm war hab ich als Vorspeise die kalte Erbsensuppe mit Basilikum gemacht. Man hätte sie durch den Blender jagen müssen, das stand da aber nicht. Alle am Tisch fanden sie ungenießbar. Dann hab ich mal die Heferflockenkekse gemacht. Die brannten außen an, waren aber innen noch feucht. Es stand nicht da, dass man sie in Alu packen oder abdecken sollte!

        Bei Leila hatte ich Pech mit den Himbeerecupcakes bzw dem Guss, der war total flüssig, immer wieder! Und als ich die Anschauung so hatte, dass es fest war, schmeckte es nach Pur Zucker! Aber die Espressomuffins und die Pfankuchentorte sind tol!!!

  • Hach, was für ein Augenschmaus. Da schmeckt man schon förmlich die Schokolade auf den Lippen….und dann noch auf so einer schönen Kuchenplatte präsentiert. Wäre es möglich, zu erfahren, wo man das wundervolle Stück erwerben kann? Schokobraun und türkisblau, was für eine Kombi. mmmmh!

  • Oh wow, der Kuchen sieht unglaublich lecker aus. Ich bin gar nicht so der Guinnes-Fan, kann es mir aber merkwürdigerweise mit Schokolade richtig gut vorstellen. Ich glaub, ich muss nachher gleich mal einkaufen gehen *sabber* :)

  • Hallo
    ich glaube ich werde den Kuchen ausprobierne. Meine Mutter möchte einen englischen Geburtstag feiern und da würde es doch passen.
    @Sandra, welche Cupcakes hast du denn ausprobiert ich habe auch schon welche von Leila Lindholm gebacken, aber bald gemerkt, dass die Backzeit von 15 Min niemals ausreicht. Ansonsten war ich mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden.
    Liebe Grüße
    Stefanie

  • Ich habe auch noch mal eine Frage zu den Rezepten: Im ersten Kommentar ging es ja um den Abdruck der Rezepte, NICHT der Bilder. Du hast zwar gesagt, dass du dir Bilder freigeben lässt, was ist aber mit den Rezepten, die du postest? Veränderst du sie, damit sie nicht mehr 100% dem Original entsprechen oder fragst du da auch nach einer Freigabe? Das hab ich aus deiner Antowrt noch nicht so ganz verstanden :-)

  • jeden tag nehm ich mir vor, mal ein bisschen weniger süßes zu essen und dann entdeck ich sowas wie diesen schokokuchen mit ab-jetzt-sind-mir-Kalorien-egal-weil-schmeckt-das-bitte-toll-Wucht-Faktor … das ist sooooooooo fies ;-)
    ich hab übrigens zur zeit ein give away … du bist herzlichst eingeladen mitzumachen, wenn du magst ;-)
    liebe grüße & wünsche
    amy

  • Ohhhmhhh :) der sieht aber lecker aus. Den werde ich doch beim nächsten Eltern-Besuch backen, denn mein Papa liebt Guiness und Schokolade :D
    Vielen Dank, dass du das Rezept geteilt hast.

  • Ich habe das Backbuch am Samstag gekauft. Im Buchladen durchgeblättert und jedes Rezept sah nicht nur lecker aus, sondern auch nachbackbar.

    Ich hab direkt mal im Rahmen der Hochzeitstortenchallenge die Erdbeer-Daiquiri-Cupcakes gemacht. Das Urteil bisher ist, ein bisschen zu süß (vor allem das Frosting), aber funktioniert hat alles, vor allem der Teig ist superfluffig geworden.

    Jetzt muss ich nur noch darüber bloggen. Mein anderes Superbackbuch ist übrigens das von Annik Wecker, da sind auch nur leckere Torten drin, und die, die ich gemacht habe, sind auch sehr gut geworden.

  • Ein Glück hatte eine Kollegin am Wochenende Geburtstag und heute ca. 25 Kuchen mitgebracht. Wenn man deinen Kuchen hier sieht stirbt man ja sonst an Heißhunger. Leider kann hier kein Kuchen mit deinem mithalten, zumindest rein optisch. Aber besser als nichts. Den Kuchen werde ich bestimmt bald mal ausprobieren. Das mit dem Guinness wollte ich schon immer mal testen :o )

    Liebe Grüße
    Mara

  • guinness in verbindung mit schokolade: oh ja bitte!!! hab das schonmal als cupcakes probiert (rezept von der jeanny), aber der kuchen hier ist ja echt auch was fürs auge mhhhhhh :)
    viele liebe grüße julia

  • Der Kuchen sieht ja spitzenmässig aus und wenn er dann noch so schleckt hmmmmmmmmmm. Rezept ist angespeichert, hört sich auch spannend an mit den Guiness, werden wir auf jeden Fall mal testen!
    Schönen Wochenstart und liebe Grüsse
    rosa & limone

  • Steffi, das sieht traumhaft aus! Da könnte ich gerade ein riesengroßes Stück vertragen! Und die Mischung mit dem Guiness macht neugierig!

    Dir einen tollen Start in die neue Woche!
    Julie

  • Ich habe schon mehrere Cupcake Rezepte aus dem Hummingbird Bakery-Buch ausprobiert. Und jedes funktioniert wunderbar! Und schmeckt noch besser. Sehr empfehlenswertes Buch.

  • Oh, das ist ein ganz fantastisches Buch mit großartigen Rezepten. Ich verlose es gerade, aber mag es gar nicht abgeben. Wahrscheinlich werde ich es mir danach noch selber kaufen :-)
    Und der Guiness-Schoko-Kuchen sieht auch super lecker aus. An Kalorien denken verboten :-)

    Viele Grüße

  • Oh Sünde, sieht der gut aus!
    Und mal was anderes…Guiness…so so. :-)

    Ich hatte bisher selten Probleme mit Rezepten. Allerdings habe ich vor einiger Zeit ein Muffin-Rezept von Jamie Oliver backen wollen und als mich ans Topping machte wurde dies mit der angegebenen Menge Zitronensaft doch sehr flüssig. Beim dritten Versuch hatte ich die richtige Mengenverteilung dann endlich heraus….nun klappt’s.

    Komisch eigentlich, wenn man bedenkt, dass die Köche und Autoren ihre Rezepte ja zuvor auch ausprobiert haben sollten.

    Liebe Grüße, Jasmimn

  • boah schaut der superlecker aus und die Fotos der Traum, ich glaub ich brauch das Buch, oder?
    Danke für den Tipp :-) .
    Alles Liebe von Tatjana

  • Hi Steffi,

    oh ja, das Buch ist an sich einfach nur eine Wucht. Ich hatte ja einen ganzen Teil der Rezepte als App auf meinem Handy, aber das Buch ist einfach noch besser ;)
    Den Kuchen werde ich übrigens zum Junggesellenabschied meines Zukünftigen backen, damit die Männer auch was Tolles abbekommen. Ist ja alles schon mit denen abgesprochen, nur mein Schatz weiß noch nix von seinem Glück *kicher*
    Ausprobiert hab ich bereits die Aprikosen-Mandel-Kekse, wobei ich aber die getrockneten Aprikosen durch getrocknete Cranberries ersetzen musste (es gab einfach keine getrocknete Aprikosen *seufz*), gab den Keksen aber eine tolle frische Note und sie waren ruckizucki verputzt.
    Ach ja, kennst du eigentlich auch Peggy Porschens Buch “Peggy’s Favourite Cakes & Cookies … to make every occasion special”? Ich habe mich in dieses Buch verliebt und auch schon einiges probiert. Und es kam super an.

    LG, Braut-to-b- Stephie mit ihren 2 Mädels ;)

  • ich kann dieses fantastische buch nur empfehlen! ich musste mir CAKE DAYS bereits auf englisch holen, aber auf deutsch ist natürlich noch brauchbarer und einfach nur grandios! LG, frau nord

  • Sieht einfach lecker aus und schmeckt sicher fantastisch.

    Gibt’s eigentlich auch mal wieder einen Musiktipp von deinem Männe?

    Alles Liebe

  • Gaaaaaaanz toller Kuchen, der Wahnsinn!
    Habe ihn nach diesem Rezept gebacken und er war sagenhaft saftig, schokoladig und wunderschön. Vielen Dank für dieses 1a-Kuchenrezept… Bin ein neuer Fan Deiner Seite, einfach toll, Kompliment :) (PS: Muss ihn auf Wunsch heute gleich nochmal machen ^^)

  • Salut,
    zu erst ein paar Blumen,
    ich bin unglaublich begeistert von deinem Blog, deiner Art zu schreiben zu dekorieren und zu inspirieren.

    und dann der Erlebnisbericht :)
    Anlässlich des morgigen Biergelages in unserem Garten habe ich mich dazu verleitet lassen diesen entzückenden Kuchen zu versuchen. Geschmacklich ist er super geworden, förmich, leider sehr “un”. Beim aus der Form lösen dachten sich die Teile am Boden: Ätsch Bätsch, du kriegst mich nicht. Naja aus diesen Resten sind dann kleine Mini-Guinnesskuchen geworden. Behänd in eine kleine Runde Dose gestopft und neu in Form gebracht.

    und zum Schluss noch einen Betthupferl:
    Ein lautes: Hussa! für deine Teillust, Rezepte und die gute Laune die bei jedem Post aus den Zeilen springt, es macht einfach mal total bock im “Ohhh…” und “Mhhh…” zu versinken.

    Beste Grüße,
    ich

  • Jetzt ist es offiziell. Dieser Kuchen wird die Hochzeitstorte für Freunde und ich darf ihn backen. Der Testkuchen ist sehr gut angekommen, jetzt kann ich mir noch überlegen, wie ich das Rezept so pimpe, dass es ein bissche mehr nach Hochzeitstorte aussieht.

    Dazu gibt’s die Cocktail-Cupcakes, die auch in dem Buch sind und eine Sorte ohne Alkohol. Da die Hochzeit sehr legère in einer Kneipe stattfindet, passt das alles sehr schön zusammen.

  • Hi Steffi,

    das Rezept hört sich super an. Kannst du mir vielleicht sagen wie lange der Kuchen ungefähr in den Backofen sein muss? Will nicht das er zu trocken wird.

    Ganz Liebe Grüße
    Elisa

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