Wollen wir mal kurz zusammen nach Jamaika hüpfen? Kein Ding, Kathrin Braun war dort im Traumhotel Rockhouse, die Kathrin hat eh den coolsten Job: sie arbeitet bei Design Hotels

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Ich war im Paradies. Ungelogen. Unvergessliche 6 Tage lang. Auf Jamaika. Mit dabei: mein neuer Strohhut, 4 (leider nicht 6!) Bikinis, LSF 30, ein tolles Buch (Committed – von Elizabeth Gilbert, der EAT PRAY LOVE-Autorin passend zum diesjährigen Hochzeitsreigen), Sonnenbrille(n) und der richtige Mann.

Empfangen werden wir allerdings von einigen Regentropfen – und dem breiten Grinsen unseres Fahrers. Yo man, welcome to Jamaica! Auf holprigen Pisten geht es vorbei an tristen Hüttensiedlungen, Kolonialzeitvillen und eiscremefarbenen Urlaubsresorts. Die Spannung steigt – wie wohl unser Hotel, das Rockhouse, aussieht? Wirklich so “hach” wie auf den Bildern bei Design Hotels?

Die Antwortet lautet: JA!! Und es fühlt sich v.a. auch so an. Woran das liegt? Am herzlichen Personal, das uns zur Begrüßung gleich einen Rum Punch in die Hand drückt, den wie Unkraut sprießenden Blüten auf dem Weg zu unserem Zimmer – und natürlich unserem “Zimmer”: einer niedlichen Robinson-Crusoe-Hütte mit Strohdach, Himmelbett, nackten Steinfliesen und Außendusche! Schneller war ich noch nie akklimatisiert.

Raus aus den Klamotten, rein in die Urlaubsmontur – Bikini, Sonnenbrille und Flip Flops. Höchstens abends mal ergänzt durch ein luftiges Sommerkleid, herrlich so muss sich Urlaub anfühlen!

Unser ab-sofortiger Lieblingsplatz? Die zwei privaten Liegen auf einem kleinen Felsvorsprung direkt an den Klippen. Kleiner Exkurs: Das Rockhouse liegt nicht an etwa an einem “ordinären” weißen Sandstrand, sondern herrlich abgeschieden auf den steilen Klippen der Piratenbucht. Darum sind Kinder unter 12 Jahren aus Sicherheitsgründen auch nicht erlaubt. Nicht unberechtigt, der wacklige Zugang über die roten Leitern ins türkisblaue Meer ist nicht ohne. Viel cooler ist es da schon – mit oder ohne Anlauf ins lauwarme Wasser zu hechten. Vorausgesetzt, man ist nicht so ein schrecklicher Angsthase wie ich und steht jeden Tag zögerlich am Klippenrand, um dann – Überraschung – doch nicht zu springen.

Aber zum Glück gibt es noch viele andere Wege das unbeschreiblich schöne Meer zu genießen – etwa beim Schnorcheln (im hoteleigenen Riff mit einigen Höhlen tummeln sich viele freundlich dreinblickende Fische), einer Glas-Bottom-Bootstour mit Famous Vincent, auf einer feucht-fröhlichen Katamarantour zum Sonnenuntergang oder auf einer Luftmatratze treibend…

So viel Action macht hungrig – und durstig! Zum Glück gibt´s die Poolbar mit Happy Hour von 17 – 18 Uhr. Trotz unseres beherzten Einsatzes reicht die Zeit jedoch nicht aus, alle der verlockend klingenden Drinks einmal zu versuchen. Unsere Favoriten: der fruchtige Pina-Colada (mit Kokosmilch, nicht mit Sahne!), der Dark and Stormy für den Herrn oder eine echte Kokosnuss – mhhhh.

Das kulinarische Angebot steht dem in nichts nach – frisches bekanntes und unbekanntes Obst zum Frühstück, spicy Octopus mit Joghurtdip zum Lunch auf der schattigen Terrasse und abends mariniertes Jerk Chicken oder Seafood vom Grill im hoteleigenenen Pushcartrestaurant (der Koch wurde übrigens gerade als bester seines Landes ausgezeichnet!). Begleitet von einem formidablen Red Stripe Bier aus der Flasche, freiem Blick auf den Sternenhimmel und Spitzen-Live-Musik einer zahnlosen (da betagten), aber nicht minder mitreißenden Reggaeband.

Und am nächsten Tag? Ging´s genau so weiter… erst ein bißchen Yoga am Pool, dösen, lesen, sonnen – nichts tun. Urlaub haben. Und einfach nur genießen. Perfekter als im Rockhouse kaum vorstellbar. Ach ja, das Wetter – die Regentropfen haben sich natürlich brav verzogen und einem strahlend blauen Himmel Platz gemacht. 6 Tage lang. Das freute auch die Braut aus New York, für die wir am 7. Tag Platz machen mussten, damit sie zusammen mit 50 Gästen barfuß zum Traualter am Pool schreiten konnte…

Unser Fazit: Full joy – wir kommen wieder!

Kathrin

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10 Kommentare

  • Fernweh hier und jetzt. Wunderschöne Bilder und toller Bericht. Ich sehe mich (zumindest im Geiste) schon mit Apfelsinen im Haar am Strand liegen. Danke für die Inspiration!

    J

  • Mhhhh- ich hab doch eh schon Fernweh ….
    Das Rockhouse hört sich sooo toll an ich darf aber aus eigener Erfahrung sagen das Jamaika an sich einfach klasse ist.

    Ich geh jetzt Urlaubsbilder gucken, vielleicht verziehen sich hier in der Zeit die Regenwolken.

  • Mir ist schon ganz warm geworden und das Meer kann ich auch riechen. Voller Sehnsucht und Freude für Dich bin ich Deinem Bericht gefolgt.

  • Boah…mann… Mädels, ich schreib jetzt lieber nicht, wie lange mein letzter Urlaub her ist…Ich hab solche Sehnsucht…dieses Türkisblaue Meer…und dann Jamaika…da würd ich zu gerne mal am Raggae-Festival da sein…naja,…vielleicht in meinem zweiten Leben…träumen darf man ja…
    GLG Petra

  • Mensch, Steffi!!! Du bist doch immer wieder auf der Höhe der Zeit! :-)
    Eben klickte ich (noch ganz im Nach-Hochzeits-Glow) auf eine meiner liebsten Websites während der Vorbereitung, Style Me Pretty, und unter der Überschrift “Jamaica Wedding” sah ich ein Bild von der Braut auf einer Brücke und ich denke noch, wo hab ich das schon mal gesehen? und peng! fiel’s mir wieder ein: Bei Ohh…Mhhh…! Das Rockhouse Hotel vom letzten Post!
    Ich glaub ich will gleich noch mal heiraten, diesmal Jamaica statt Ostsee! :-)
    Hier sind die Bilder von der Jamaica Wedding: http://www.stylemepretty.com/2011/06/15/jamaica-wedding-from-david-murray-weddings/

    Schönen Tag und liebe Grüße!
    Katharina

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